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> Startseite > Tipps & Tricks > Insider-Wissen > "Frühjahrsputz" am PC |
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Insider-Wissen 3 Thema: "Frühjahrsputz" am PC Sie räumen doch hin und wieder Ihr Büro auf – nicht wahr? Und dasselbe tun Sie auf Ihrem Schreibtisch, wenn die Papierberge wieder einmal hoffnungslos überquellen, - stimmt's?
1. Temporäre Dateien |
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| 1. Temporäre Dateien Während der Prozessor so vor sich hin rechnet, lagert er die Zwischenergebnisse dieser Berechnungen ständig in den Arbeitsspeicher aus, von wo sie jederzeit wieder angefordert werden können. Wenn der Arbeitsspeicher aber nicht mehr ausreicht, dann schreibt Windows diese Zwischenergebnisse auf die Festplatte, und zwar in einen Ordner namens TEMP. Aber auch bei der Installation mancher Programme wird dieser TEMP-Ordner oft als Zwischenspeicher genutzt – und nach Fertigstellung der Installation werden diese Dateien nicht immer gelöscht! Das alles kann mit der Zeit ganz schön viel werden, - und es ist doch schade um die vergeudeten Speicherkapazitäten! Da zur Zeit die Betriebssysteme Win98, WinME, Win2000, WinXP und Vista in Verwendung sind, kann hier leider kein Einheitsrezept zum Löschen dieser temporären Dateien angeboten werden, – Sie müssen halt in Ihrer Festplatte kräftig umrühren
Wie auch immer: Markieren Sie alle Dateien in allen Temp-Ordnern, die Sie finden, und löschen Sie diese! (Löschen Sie nicht die Ordner selber, sondern nur die in Ihnen enthaltenen Dateien!) Und – sollten Sie es noch nicht wissen – hier gleich eine Hilfe zum effizienten Markieren von Dateien:
Wenn Sie den (oder die) Temp-Ordner noch nie gelöscht haben, dann könnte es schon sein, dass sich hunderte, ja sogar tausende Dateileichen darin befinden (der Rekord, den ich einmal auf einem PC vorfand, waren 35.000 Dateien!) – das Löschen dauert dann naturgemäß dementsprechend lang; Sie könnten sogar den Eindruck gewinnen, Ihr PC sei abgestürzt – also Geduld! Die gelöschten Dateien werden zunächst nur in den Papierkorb verschoben. Vergessen Sie daher nicht, im Anschluss daran auch diesen zu leeren; erst dann haben Sie wirklich neuen Speicherplatz auf der Festplatte gewonnen! |
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| 2. Temporäre Internet-Dateien Während Sie im Internet herumsurfen und wie ein Schmetterling von Blüte zu Blüte flattern, schreibt Windows – völlig unbemerkt von Ihnen – alle Ihre Aktivitäten penibel wie ein gewissenhafter Prokurist mit und speichert sie in einem Ordner namens Temporary Internet Files. Haben Sie das gewusst? Wofür soll das gut sein? Begünstigt Microsoft Computer-Spionage bzw. vergeudet es Speicherplatz? Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie den Internet-Explorer öffnen und sich dort sofort die Startseite aufbaut, obwohl Sie noch gar keine Verbindung über das Modem zum Internet haben? Jetzt wissen Sie es: die Seite war auf der Festplatte Ihres PC's gespeichert! Ersparen wir es uns, darauf einzugehen, wo diese Dateien gespeichert werden; im Prinzip ist es ähnlich wie bei den zuvor beschriebenen Temp-Ordnern. Wenn Sie wollen, können Sie - je nach der Version des Betriebssystems, wie oben beschrieben auf die Suche gehen. Es geht aber auch einfacher: Internet Explorer 6:(Die Versionsnummer finden Sie, wenn Sie in der Menüleiste des Internet Explorers auf das Fragezeichen und dann auf Info klicken!)
Internet Explorer 7:
Größe des Ordners Temporary Internet Files ändern:
Arbeiten Sie mit dem Betriebssystem Windows XP? Wie Sie dabei vorgehen müssen, lesen Sie in unseren Tipps zum Internet Explorer (neues Fenster).
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3. Cookies Ein Cookie (sprich „kuukie“, eher amerikanisch als englisch) ist ein kleiner süßer Keks – aber was bitte tut ein solcher auf unserer Festplatte? Uns ist schon klar, dass wir mittels Modem und Telefon zwar Daten versenden und erhalten können, aber doch eher keine Kekse – und seien diese noch so klein! In unserem Fall sind Cookies natürlich Dateien, und zwar Text-Dateien (also mit der Endung *.txt ), die in der Regel nur 1 kiloByte klein sind (maximal 4 kB) und in den Ordnern Cookies und/oder Temporary Internet Files gespeichert werden. Diese Cookies enthalten Informationen für jene Server, deren Seiten wir bereits besucht haben; wenn wir später neuerlich dieselbe Seite aufrufen, erkennt uns der betreffende Server an Hand „seines“ Cookies wieder und erhält sofort alle Daten, die wir eventuell bereits eingegeben haben. Wenn wir beispielsweise bei einem Online-Händler schon einmal Bücher oder CD's gekauft haben, dann brauchen wir bei unserem nächsten Einkauf keine Formulare mehr auszufüllen, da alle Informationen wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Kreditkarten-Nummer usw. in dem betreffenden Cookie gespeichert sind. Außerdem erfährt der Server, was wir seinerzeit gekauft haben und macht uns gleich auf eventuelle Neuerscheinungen in den betreffenden Interessensgebieten aufmerksam. Im Prinzip also eine recht praktische Sache, und auch der Speicherplatz, den diese Cookies in Anspruch nehmen, ist kaum von Relevanz. Dennoch wurden und werden Cookies immer wieder dämonisiert. Da ist zunächst einmal vom Ausspionieren unserer Surf-Gewohnheiten die Rede. OK – der Betreiber der Seite, die wir ein- oder mehrmals besucht haben, weiß natürlich einiges über uns – aber weiß das nicht auch jedes Versandhaus, bei dem wir Waren bestellen, und wissen nicht auch unser Bäcker oder unser Fleischer über unsere besonderen Wünsche und Vorlieben Bescheid? Wir haben außerdem die Sicherheit, dass jeder Server nur auf „seine“ Cookies zugreifen kann, keinesfalls aber auf die Cookies anderer von uns besuchter Seiten! (Ausnahme: siehe weiter unten - rot!) Den Cookies wird auch nachgesagt, sie würden Viren verbreiten . Da sie aber als reine Text-Dateien keine ausführbaren Codes enthalten, ist das schlicht und einfach unmöglich. Die so genannten Tracking Cookies (= verfolgende Cookies) haben allerdings deutlichen Spyware-Charakter, da sie von mehreren Servern eingesehen werden und die in ihnen enthaltenen Informationen in Datenbanken gesammelt werden. So entsteht allmählich ein immer vollkommener werdendes Bild des Surfers und die gesammelten Daten können an Online-Werbeagenturen (z. B. DoubleClick) gewinnbringend verkauft werden. Resümee: Cookies sind (meiner Meinung nach!) besser als ihr Ruf (natürlich mit Ausnahme der Spione) und in vielen Fällen wirklich nützlich! Dennoch will ich Ihnen zeigen, wie Sie diese Cookies wieder loswerden bzw. wie Sie sie künftighin überhaupt ablehnen können: 1.) Cookies im Ordner Temporary Internet Files löschen (nicht in allen Versionen möglich!): Internet Explorer 6:(Die Versionsnummer finden Sie, wenn Sie in der Menüleiste des Internet Explorers auf das Fragezeichen und dann auf Info klicken!) Öffnen Sie den Internet-Explorer (Sie benötigen keine Internet-Verbindung!), klicken Sie auf das Menü Extras und dann auf Internetoptionen… Sie befinden sich in der schon bekannten Registerkarte Allgemein, in der Mitte ganz links ist der Schalter Cookies löschen… Wenn Sie darauf klicken, werden Sie in einem neuen kleinen Fenster namens Cookies löschen gefragt, ob Sie die Cookies im Ordner Temporary Internet Files wirklich löschen möchten. Sie klicken auf OK – und weg sind sie. Das heißt, - falls da überhaupt noch welche waren, denn sie haben ja zuvor den Ordner Temporary Internet Files wahrscheinlich schon ausgeräumt… Internet Explorer 7:
2.) Cookies in den Cookies-Ordnern löschen: Das ist leider etwas komplizierter – Sie müssen den oder die betreffenden Ordner erst finden: Win98: Win2000 und WinXP: Sie können nun die abgelegten Cookies markieren und löschen, entweder alle oder nur ganz bestimmte. So ein Cookie könnte etwa so heißen: benutzername@www.amazon[1].txt. 3.) Cookies einschränken oder ablehnen: Sie können künftig selbst entscheiden, ob Sie Cookies generell akzeptieren, nur in Einzelfällen akzeptieren (= Eingabeaufforderung) oder generell ablehnen wollen. Internet-Explorer 4.x (Sollte eigentlich nirgends mehr verwendet werden!):
Internet-Explorer 5.x (Sollte eigentlich nirgends mehr verwendet werden!):
Internet-Explorer 6 und 7:
Übrigens: Sollten Sie mit einer Internet-Explorer – Version kleiner als 6.0 arbeiten, dann haben Sie ein erhöhtes Risiko in Bezug auf Viren! Sie sollten daher auf die Version 6.0 oder - noch besser! - 7.0 aufrüsten; wenn Sie dabei Hilfe brauchen, wenden Sie sich an uns oder lesen Sie in unseren Tipps!
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4. Verlauf Auch der Verlauf ist einerseits eine feine Sache, ermöglicht es andererseits aber allen anderen (einigermaßen versierten) Benutzern des Computers, alle Seiten, die wir innerhalb der letzten drei Wochen besucht haben, einzusehen. Der Zweck des ganzen ist Arbeitsersparnis: Im Ordner Verlauf werden alle Webseiten gespeichert, die wir aufgesucht haben; diesmal aber nicht die Seiten selbst (wie im Ordner Temporary Internet Files), sondern ausschließlich die Adressen der Seiten, - also die URL's. Wenn wir nun im Internet-Explorer damit beginnen, die Adresse einer Seite einzutippen, die wir in letzter Zeit schon einmal besucht haben, dann poppt nach wenigen Buchstaben schon ein Fenster auf, in dem alle Seiten angezeigt werden, die mit denselben Anfangsbuchstaben beginnen. Wir ersparen uns nun das weitere Eintippen, sondern klicken entweder mit der Maus auf die gewünschte Adresse, oder wir fahren mit der Cursor-runter – Taste auf die entsprechende Adresse und drücken dann auf die RETURN- oder Eingabetaste. Aber auch wenn wir auf den kleinen Pfeil am rechten Ende der Adressleiste ( v ) klicken, sehen wir eine bestimmte Anzahl der zuletzt besuchten Seiten und können daraus gleich eine auswählen. In der Grundeinstellung bleiben diese Adressen 21 Tage gespeichert; wenn sie während dieser Zeit nicht mehr aufgerufen werden, werden sie nach diesen drei Wochen wieder gelöscht. Jeder neue Aufruf setzt den Löschzeitraum neuerlich auf 21 Tage hinauf. Sie können den Zeitraum Ihren Wünschen entsprechend vergrößern oder verringern und ihn sogar auf null setzen; die schon existierenden Einträge im Verlauf können Sie jederzeit ganz oder teilweise wieder löschen: >>> Möglichkeit 1: Internet-Explorer 6:
Internet-Explorer 7:
>>> Möglichkeit 2:
>>> Möglichkeit 3: Achtung! Dies ist ein Eingriff in die Windows - Registrierungsdatenbank und Sie sollten dabei größte Vorsicht walten lassen! Ändern Sie bitte keine anderen Einstellungen als die hier beschriebenen!
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| 5. Festplatte defragmentieren (= optimieren)
Sie haben nun mehr oder minder große Datenmengen von der Festplatte gelöscht. Vergessen Sie nicht, auch noch den Papierkorb zu leeren: Papierkorb mit Doppelklick aufrufen, Menü Datei anklicken und dann den ersten Eintrag Papierkorb leeren; Sicherheitsabfrage mit Ja quittieren. (Nähere Hinweise zum richtigen Umgang mit dem Papierkorb finden Sie übrigens in unseren Tipps und Tricks zu Windows!) Nun weist die Festplatte natürlich „Lücken“ auf. Würden Sie jetzt eine größere Datei speichern bzw. ein neues Programm installieren, dann würden diese Dateien gleich all diese Lücken auffüllen und die gespeicherte Datei bzw. dieses neue Programm wäre von Haus aus über die gesamte Festplatte verteilt – also in zahlreiche Fragmente zerrissen. Das verlangsamt in Folge die Zugriffsgeschwindigkeit auf dieses Programm bzw. auf diese Dateien. Machen Sie es sich daher zur festen Gewohnheit, nach größeren Lösch-Aktivitäten die Festplatte sofort zu defragmentieren; man nennt diese Tätigkeit auch optimieren.
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| Eine völlig andere Methode zum Defragmentieren bietet Ernst Chalaupka auf seiner Homepage an, - ansehen und schmunzeln, - aber bitte keinesfalls nachmachen!!! | ||||
Wir hoffen, Sie über die Thematik ausreichend und verständlich informiert zu haben. Über ein Echo in Form eines Gästebucheintrages würden wir uns sehr freuen, - sowohl positiver als auch kritischer Art, alles ist für uns nützlich! Öffnungszeiten, Telefonnummern und dergleichen finden Sie im Impressum unserer Seite! Ihr Telewerkstatt-Team |
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