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Insider-Wissen 3

Thema: "Frühjahrsputz" am PC

 


Für den Fall, dass Sie sich nicht allzu intensiv mit der Materie beschäftigen wollen oder können, stellen wir Ihnen in unserem Downloadangebot das kostenlose Programm CCleaner vor, welches Ihnen einen großen Teil der Arbeit abnehmen kann und darüber hinaus auch noch die Windows-Registrierung säubert!

Die folgenden Ausführungen beziehen sich zur Hauptsache auf Windows XP und haben daher für neuere Betriebssysteme nur bedingte Aktualität.

1. Temporäre Dateie
2. Temporäre Internet-Dateien
3. Cookies
   3.1 Prophylaxe
        3.1.1 Microsoft Internet Explorer
        3.1.2 Mozilla Firefox
        3.1.3 Google Chrome
        3.1.4 Microsoft Edge
   3.2 Mit CCleaner löschen
   3.3 Cookies im Ordner Temporary Internet Files
   3.4 Cookies-Ordner
4. Verlauf
5. Festplatte defragmentieren (= optimieren)


 

1. Temporäre Dateien

Während der Prozessor so vor sich hin rechnet, lagert er die Zwischenergebnisse dieser Berechnungen ständig in den Arbeitsspeicher aus, von wo sie jederzeit wieder angefordert werden können. Wenn der Arbeitsspeicher aber nicht mehr ausreicht, dann schreibt Windows diese Zwischenergebnisse auf die Festplatte, und zwar in einen Ordner namens TEMP.
Diese Dateien beginnen häufig mit einer Tilde (das ist diese Wellenlinie ~) bzw. haben sie meistens die Endung *.tmp, zum Beispiel ~DF39C4.tmp. Aber auch ganze Ordner könnten sich in einem TEMP-Verzeichnis befinden.
Beim ordnungsgemäßen Herunterfahren sollten diese temporären, also zeitlich begrenzten Dateien vom Betriebssystem wieder gelöscht werden. Wenn der PC aber abstürzt (was natürlich NIIEEE passiert!) oder bei einem Stromausfall, - dann bleibt dafür keine Zeit mehr, und die temporären Dateien bleiben als Müll auf der Festplatte gespeichert.

Aber auch bei der Installation mancher Programme wird dieser TEMP-Ordner oft als Zwischenspeicher genutzt – und nach Fertigstellung der Installation werden diese Dateien nicht immer gelöscht!

Das alles kann mit der Zeit ganz schön viel werden, - und es ist doch schade um die vergeudeten Speicherkapazitäten!

Da zur Zeit die Betriebssysteme Win98, WinME (beide nur mehr sehr vereinzelt!), Win2000, WinXP und Vista, Windows 7 und Windows 8 in Verwendung sind, kann hier leider kein Einheitsrezept zum Löschen dieser temporären Dateien angeboten werden, – Sie müssen halt in Ihrer Festplatte kräftig umrühren smiley_zwinker !

  • Öffnen Sie den Windows- Explorer (rechte Maustaste auf > Start, dann auf > Explorer bzw. > Windows-Explorer öffnen) oder den Arbeitsplatz (Symbol auf dem Desktop oder im Startmenü; in neueren Windows-Versionen auf > Start-Taste und dann rechts auf > Computer).
  • Schauen Sie zunächst, ob es auf der Festplatte C: einen Hauptordner namens Temp gibt (Groß- oder Kleinschreibung spielt keine Rolle!).
  • Öffnen Sie dann den Hauptordner C:\Windows (oder C:\WinNT); dort finden Sie sicherlich einen Unterordner namens Temp.
  • Win2000 und WinXP :
    Auf dem Laufwerk C:\ finden Sie den Hauptordner Dokumente und Einstellungen. Dort hat jeder eingerichtete Benutzer seinen eigenen Unterordner, und dort einen weiteren Unterordner namens Lokale Einstellungen. In diesem Ordner gibt es noch einen Unterordner namens Temp.
    Wohlgemerkt: Das gilt für jeden eingerichteten Benutzer!
  • Sollten Sie jedoch gar keinen Unterordner Lokale Einstellungen sehen, dann werden Systemordner sowie Versteckte Ordner und Dateien auf Ihrem Computer zur Zeit nicht angezeigt. Wie Sie das ändern können, lesen Sie bitte zunächst bei unseren Tipps & Tricks zum Windows-Explorer nach!

Wie auch immer:

Markieren Sie alle Dateien in allen Temp-Ordnern, die Sie finden, und löschen Sie diese! (Löschen Sie nicht die Ordner selber, sondern nur die in Ihnen enthaltenen Dateien!)
Windows verweigert meist das Löschen einiger weniger Dateien; nun – die bleiben eben erhalten, macht auch nichts: Markieren Sie die darunter liegenden Dateien und versuchen Sie einen neuerlichen Löschversuch!

Und – sollten Sie es noch nicht wissen – hier gleich eine Hilfe zum effizienten Markieren von Dateien:

  • Klicken Sie im linken Explorer-Fenster auf den fraglichen Ordner, so dass dieser markiert (= blau unterlegt) ist. Im rechten Fenster sehen Sie nun alle in diesem Ordner enthaltenen Unterordner (gelbe Mappen ganz oben) und darunter alle enthaltenen Dateien.
  • Alles markieren:
    Drücken Sie die Tastenkombination Strg + a; alle Ordner und Dateien sind nun markiert .
  • Zusammenhängende Dateien markieren:
    Klicken Sie auf die erste zu markierende Datei; halten Sie dann die Shift - oder Umschalttaste gedrückt (das ist die für die Großschreibung) und klicken Sie auf die letzte zu markierende Datei; alle Dateien dazwischen sind nun markiert .
  • Nicht zusammenhängende Dateien markieren:
    Klicken Sie auf die erste zu markierende Datei; halten Sie nun die Strg -Taste gedrückt und klicken Sie auf beliebig viele weitere Dateien; alle Dateien, auf die Sie klicken, werden markiert.
    Wollen Sie eine Markierung wieder rückgängig machen, klicken Sie einfach noch einmal auf die betreffende Datei; aber nicht vergessen: Immer schön auf der Strg -Taste bleiben, bis Sie alle Markierungen zu Ihrer Zufriedenheit abgeschlossen haben, - sonst müssen Sie von vorne anfangen!

Wenn Sie den (oder die) Temp-Ordner noch nie gelöscht haben, dann könnte es schon sein, dass sich tausende Dateileichen darin befinden (der Rekord, den ich einmal auf einem PC vorfand, waren 56.000 Dateien!) – das Löschen dauert dann naturgemäß dementsprechend lang; Sie könnten sogar den Eindruck gewinnen, Ihr PC sei abgestürzt – also Geduld!
(Übrigens: Bei diesen 56.000 Dateien ist er dann tatsächlich abgestürzt und ich musste diese Dateien dann in "kleinen" Häppchen von 5.000 bis 8.000 Dateien markieren und löschen...)

Die gelöschten Dateien werden zunächst nur in den Papierkorb verschoben. Vergessen Sie daher nicht, im Anschluss daran auch diesen zu leeren; erst dann haben Sie wirklich neuen Speicherplatz auf der Festplatte gewonnen!

 

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2. Temporäre Internet-Dateien

Während Sie im Internet herumsurfen und wie ein Schmetterling von Blüte zu Blüte flattern, schreibt Windows – völlig unbemerkt von Ihnen – alle Ihre Aktivitäten penibel wie ein gewissenhafter Prokurist mit und speichert sie in einem Ordner namens Temporary Internet Files. Haben Sie das gewusst?
Wer sich ein bisserl auskennt, kann also leicht überprüfen, wann und wie lange Sie im Internet waren und welche Seiten sie dort aufgesucht haben. Und diese ständige Protokollierung benötigt natürlich auch wieder Speicherplatz auf der Festplatte, der Ihnen vielleicht abgeht.

Wofür soll das gut sein? Begünstigt Microsoft Computer-Spionage bzw. vergeudet es Speicherplatz?
Nun, - das alles hat schon seinen Sinn! Wenn Sie nämlich eine bereits besuchte Homepage später noch einmal öffnen, dann ist diese schon auf Ihrem PC gespeichert und das Öffnen der betreffenden Seite geht daher wesentlich schneller vor sich: Sie wird nicht aus dem Internet, sondern aus dem Vorratsspeicher (= Cache) Ihrer eigenen Festplatte geladen! Es werden nur mehr jene Daten vom Internet heruntergeladen, die sich inzwischen geändert haben!

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie den Internet-Explorer öffnen und sich dort sofort die Startseite aufbaut, obwohl Sie noch gar keine Verbindung über das Modem zum Internet haben? Jetzt wissen Sie es: die Seite war auf der Festplatte Ihres PC's gespeichert!

Ersparen wir es uns, darauf einzugehen, wo diese Dateien gespeichert werden; im Prinzip ist es ähnlich wie bei den zuvor beschriebenen Temp-Ordnern. Wenn Sie wollen, können Sie - je nach der Version des Betriebssystems, wie oben beschrieben auf die Suche gehen.
Wenn Sie sich bei Windows ein wenig auskennen, können Sie die betreffenden Ordner auch mit der Suchen -Funktion (Start – Suchen – Dateien und Ordner, und dann temporary internet files eingeben) aufstöbern.

Es geht aber auch einfacher:

Internet Explorer 6:

(Die Versionsnummer finden Sie, wenn Sie in der Menüleiste des Internet Explorers auf das Fragezeichen und dann auf Info klicken!)

  • Öffnen Sie den Internet-Explorer. Sie brauchen sich dabei nicht über das Modem mit dem Internet zu verbinden , - sie arbeiten also offline. Wenn Sie zur Verbindung aufgefordert werden, klicken Sie auf Abbrechen bzw. auf Offline arbeiten.
  • Klicken Sie auf das Menü > Extras und dann ganz unten auf > Internetoptionen…
  • Die Registerkarte Allgemein ist bereits aktiviert, in der Mitte sehen Sie die Überschrift Temporäre Internetdateien. Klicken Sie auf > Einstellungen…
  • Im unteren Teil des Fensters Einstellungen sehen Sie jetzt, dass den Temporary Internet Files ein gewisser Speicherplatz auf der Festplatte zugewiesen wird; die Größe dieses Speicherplatzes wird von Windows in Abhängigkeit von der Größe Ihrer Festplatte errechnet; - das geschah bereits bei der Installation des Betriebssystems.
    Sie können den Schieberegler hier nun nach links verschieben, das Minimum ist 1 MegaByte.
    (Sie können den Temporary Internet Files aber natürlich auch mehr Platz zugestehen – ganz wie sie wollen!)
    Bestätigen Sie Ihre neuen Einstellungen nun mit > OK.
  • Sie kehren nun zum Fenster Internetoptionen zurück. Links neben dem Schalter Einstellungen, den Sie zuvor betätigt haben, sehen Sie den Schalter Dateien löschen… Klicken Sie ihn an!
  • Aktivieren Sie nun in dem kleinen Fenster Dateien löschen noch die Option Alle Offlineinhalte löschen und quittieren Sie dann mit OK – und schon sind Sie Ihre Temporary Internet Files los!

Internet Explorer 7:

  • Klicken Sie auf das Menü > Extras und dann (ganz oben) auf > Browserverlauf löschen...
  • Klicken Sie nun bei Temporäre Internetdateien auf die Schaltfläche Dateien löschen... und quittieren Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

Internet Explorer 8 und höher:

  • Klicken Sie auf das Menü > Extras und dann (ganz oben) auf > Browserverlauf löschen...
  • Aktivieren Sie das Auswahlkästchen bei Temporäre Internetdateien und klicken Sie dann ganz unten auf > Löschen.
    Achtung: Wenn Sie auf den Schalter "Löschen" klicken, gibt es keine Sicherheitsabfrage!
  • Bei dieser Gelegenheit könnten Sie auch gleich andere Kästchen zum Löschen aktivieren, auch wenn Sie sich Ihrer Sache nicht ganz sicher sind: Auf das Betriebssystem Windows hat das keinerlei Einfluss!

Größe des Ordners Temporary Internet Files ändern:

  • Klicken Sie auf > Extras > Internetoptionen. In der Registerkarte Allgemein, die beim Aufruf der Internetoptionen in der Regel bereits aktiv ist, finden Sie Im Abschnitt Browserverlauf den Schalter > Einstellungen. Klicken Sie auf diesen Schalter; Sie gelangen in das Fenster Temporäre Internetdateien und Verlauf (Windows XP) bzw. Einstellungen für Websitedaten (Windows 7).
    In der Mitte bei Zu verwendender Speicherplatz können Sie die Größe dieses Speicherplatzes verändern. Am schnellsten sind Sie, wenn Sie in das weiße Eingabefeld doppelklicken und den von Ihnen gewünschten Wert über die Tastatur eingeben. (Ein Wert kleiner als 8 MB wird nicht akzeptiert.)
    Wir empfehlen Ihnen einen Wert zwischen 64 (kleine Festplatte) und 128 MB.

Arbeiten Sie mit dem Betriebssystem Windows XP?
Dann gilt das bisher Gesagte leider nicht! Es sieht zwar so aus, als sei alles gelöscht, aber erst über einige Umwege kommt man drauf, dass sich im Ordner Temporary Internet Files noch einige weitere Unterordner verstecken, die man nur recht mühsam wieder los werden kann.

Wie Sie dabei vorgehen müssen, lesen Sie in unseren Tipps zum Internet Explorer (neues Fenster).


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3. Cookies

Ein Cookie (sprich „kuukie“, eher amerikanisch als englisch) ist ein kleiner süßer Keks – aber was bitte tut ein solcher auf unserer Festplatte? Uns ist schon klar, dass wir mittels Internet zwar Daten versenden und erhalten können, aber doch eher keine Kekse – und seien diese noch so klein!

In unserem Fall sind Cookies natürlich Dateien, und zwar Text-Dateien (also mit der Endung *.txt ), die in der Regel nur 1 kiloByte (bis maximal 4 kB) klein sind und die auf der Festplatte unseres Computers gespeichert werden.
Sie werden dort von nahezu allen Seiten, die wir im Internet aufsuchen, - meist ohne unser Zutun! - gespeichert. Die Betonung dabei liegt auf unserem Computer, also nicht auf dem Server der von uns besuchten Seiten!

Seit 2009 existiert die EU-Richtlinie 2009/136/EG, die Homepage-Betreiber dazu auffordert, ihre Besucher darüber zu informieren, dass die eben besuchte Seite auf dem Computer des Besuchers Cookies platzieren wird.
Dieser Hinweis sollte auf der Start- oder Eingangsseite des Homepage-Betreibers aufscheinen und dem Besucher die Möglichkeit bieten, diese Cookies anzunehmen oder auch abzulehnen.

EU-Richtlinien sind für die Mitgliedsstaaten allerdings nur Empfehlungen und erlangen erst dann Gesetzeskraft, wenn die einzelnen Staaten sie in ihre nationale Gesetzgebung integriert haben. In zahlreichen EU-Staaten, darunter auch Deutschland, ist das bis heute (April 2017!) noch nicht geschehen.

In Österreich ist diese EU-Richtlinie im Telekommunikationsgesetz (TKG § 96 Abs 3) geregelt, seit 22.11.2011 in Kraft und betrifft jeden Websitebetreiber. Auszugsweise heißt es darin:

Betreiber öffentlicher Kommunikationsdienste und Anbieter eines Dienstes der Informationsgesellschaft ... sind verpflichtet, den Teilnehmer oder Benutzer darüber zu informieren, welche personenbezogenen Daten er ermitteln, verarbeiten und übermitteln wird, auf welcher Rechtsgrundlage und für welche Zwecke dies erfolgt und für wie lange die Daten gespeichert werden. Eine Ermittlung dieser Daten ist nur zulässig, wenn der Teilnehmer oder Nutzer seine Einwilligung dazu erteilt hat."

Eine Ausnahme von dieser Regel gilt nur dann,
„ ... wenn die Cookies unbedingt erforderlich sind, um einen bestimmten, vom Benutzer ausdrücklich gewünschten Dienst zur Verfügung zu stellen (etwa Coockies, die zum Betrieb eines Onlineshops oder von Online-Banking technisch unbedingt notwendig sind). Diese Cookies dürfen aber auch nur solange gespeichert bleiben, als für diesen Dienst unbedingt erforderlich, also in der Regel bis zum Ende der Bestellung oder der Banking-Nutzung.“

In den Erläuterungen zum § 96 Abs 3 findet sich dann allerdings dieser Passus:
Der Informationspflicht kann für Dienste der Informationsgesellschaft etwa durch Aufnahme einer Datenschutzerklärung im verpflichtenden Impressum nachgekommen werden.
Damit wird die eingeforderte Informationspflicht bezüglich des Setzens von Cookies dahingehend abgeschwächt, dass es genügt, wenn der Betreiber der Seite den Besucher in seiner Datenschutzerklärung darüber informiert.
(Im deutschen Telemediengesetz (§ 15 Abs 3) findet sich im Übrigen eine nahezu gleichlautende Interpretation der EU-Richtlinie.)
Und da stellt sich natürlich die Frage: Wer liest diese denn (womöglich als allererstes), wenn man eine Seite besucht? Sie?


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Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Cookies:

  • Erstanbieter-Cookies sind solche, die direkt von der Webseite, die Sie gerade besuchen, erstellt werden. (Allgemeine Empfehlung: Annehmen.)
  • Drittanbieter-Cookies werden von solchen Seiten gesetzt, die auf der von Ihnen gerade besuchten Seite gleichzeitig "zu Gast" sind. Am häufigsten sind das (die allgegenwärtigen!) Werbeanzeigen oder Bilder auf der soeben besuchten Seite, aber auch die sehr häufig anzutreffenden Like- und Share-Buttons von Facebook, Twitter, Google+ usw. (Allgemeine Empfehlung: Ablehnen.)

Diese Cookies enthalten Informationen für jene Internetseiten, die wir bereits besucht haben: Wenn wir später neuerlich dieselbe Seite aufrufen, erkennt uns der betreffende Server an Hand „seines“ Cookies wieder und erhält sofort alle Daten, die unsere bisherigen Besuche betreffen. Wenn wir beispielsweise bei einem Online-Händler schon einmal Bücher oder CD's gekauft haben, dann brauchen wir bei unserem nächsten Einkauf keine Formulare mehr auszufüllen, da alle Informationen wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Benutzername, Kennwort usw. in dem betreffenden Cookie (natürlich verschlüsselt) gespeichert sind. Außerdem erfährt der Server, was wir seinerzeit gekauft haben und macht uns gleich auf eventuelle Neuerscheinungen in den betreffenden Interessensgebieten aufmerksam.

Auch wenn wir in einem Internet-Forum oder in den Kommentarspalten beispielsweise einer Zeitung mitdiskutieren wollen, müssen wir uns dort zunächst registrieren und in der Folge bei jedem weiteren Besuch einloggen. Haben diese Seiten aber auf unserem Computer ein Cookie gesetzt, können wir uns dieses lästige neuerlich Einloggen in vielen Fällen ersparen, da der Server auf der anderen Seite uns an Hand seines Cookies sofort identifizieren kann.

Im Prinzip also eine recht praktische Sache, und auch der Speicherplatz, den diese Cookies in Anspruch nehmen, ist kaum von Relevanz.

Dennoch wurden und werden Cookies immer wieder dämonisiert.

Da ist zunächst einmal vom Ausspionieren unserer Surf-Gewohnheiten die Rede.
OK – der Betreiber der Seite, die wir ein- oder mehrmals besucht haben, weiß natürlich einiges über uns – aber weiß das nicht auch jedes Versandhaus, bei dem wir Waren bestellt haben, und wissen nicht auch unser Bäcker oder unser Fleischer "um die Ecke" (sofern es diese ((hoffentlich!)) noch gibt!) über unsere besonderen Wünsche und Vorlieben Bescheid, - und machen uns darauf aufmerksam, wenn eine unserem Geschmack entsprechende Ware gerade wieder vorrätig ist?

Wir haben außerdem die Sicherheit, dass jeder Server nur auf „seine“ Cookies zugreifen kann, nicht aber auf die Cookies anderer von uns besuchter Seiten! (Ausnahme: siehe weiter unten - rot!)
Zudem sind Cookies mit einem Ablaufdatum ausgestattet: Sie werden meist nach wenigen Tagen oder Wochen gelöscht, wenn wir die betreffende Seite innerhalb dieses Zeitraumes nicht wieder aufsuchen. Das ist auch der Grund dafür, dass wir uns beispielsweise in einem Forum, das wir längere Zeit nicht besucht haben, auf einmal wieder neuerlich einloggen müssen.
(Ich muss allerdings zugeben, dass ich auch schon Cookies bekommen habe, die 30 und mehr Jahre gültig waren… Können Sie sich - außer im Technischen Museum - einen 30 Jahre alten Computer vorstellen?? Manche Programmierer scheinen offensichtlich doch echte Optimisten zu sein smiley_zwinker ! )

Den Cookies wird auch nachgesagt, sie würden Viren verbreiten. Da sie aber als reine Text-Dateien keine ausführbaren Codes enthalten, ist das schlicht und einfach unmöglich.
Ein Cookie kann auch keine E-Mails lesen oder gar löschen, in unserem Adressbuch schnüffeln, unsere Daten an Dritte übermitteln oder andere grauslichen Dinge, wie sie im Internet immer wieder behauptet werden, vollbringen!

Die so genannten Tracking Cookies (= verfolgende Cookies) haben allerdings deutlichen Spyware-Charakter, da sie von mehreren Servern eingesehen werden und die in ihnen enthaltenen Informationen in Datenbanken gesammelt werden. So entsteht allmählich ein immer vollkommener werdendes Bild des Surfers und die gesammelten Daten können an Online-Werbeagenturen (z. B. DoubleClick) gewinnbringend verkauft werden.
Mit der Zeit wird Ihnen auf jenen Internet-Seiten, welche Werbebanner enthalten (und das sind ja fast schon alle!), genau jene Werbung angezeigt, die Ihrer Interessenslage am ehesten entspricht; - Sie bekommen also Ihre ganz persönliche Werbung frei Haus geliefert!

Viele Menschen fühlen sich durch solche Aktivitäten ausgespäht und in ihrer Privatsphäre verletzt. Andererseits ist es schon nahezu unmöglich, diesen Cookies ganz zu entkommen, da beim generellen Blockieren aller Cookies viele Internet-Seiten gar nicht oder nur fehlerhaft angezeigt werden können.

Resümee: Cookies sind (meiner Meinung nach!) besser als ihr Ruf (mit Ausnahme der Spione - aber selbst die bereiten mir keine besonderen Sorgen) - und in vielen Fällen wirklich nützlich!

Dennoch wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie diese Cookies wieder loswerden bzw. wie Sie sie künftighin überhaupt eindämmen oder ganz ablehnen können:

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3.1 Prophylaxe: Nur bestimmte Cookies erlauben

Bitte beachten Sie generell:
Wenn Sie sich dazu entschließen, Cookies prinzipiell auszuschließen (das ist in jedem Browser möglich!), müssen Sie damit rechnen, dass einige Seiten im Internet nur unvollständig oder (in sehr seltenen Fällen) gar nicht angezeigt werden. Das gilt insbesonders für beinahe alle Seiten, für die eine Anmeldung (ein Log-in) erforderlich ist.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten für die am weitesten verbreiteten Browser

Wenn Sie einen anderen Browser verwenden, googeln Sie bitte nach "Name des Browsers Cookies ablehnen."
Anstelle von Name des Browsers geben Sie natürlich Ihren Browser, beispielsweise Opera, Safari, Vivaldi, Links2, Tor usw. ein.

3.1.1 Internet Explorer (IE)

Standardeinstellung: Alle Cookies werden akzeptiert.

  • > Hauptmenü > Extras (roter Pfeil) > Internetoptionen (ganz unten) > Registerkarte > Datenschutz > Erweitert:

  • Sollten Sie das Hauptmenü allerdings gar nicht vorfinden (in den Grundeinstellungen des IE ist es blöderweise nämlich deaktiviert!), dann klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste ganz oben irgendwo in den weißen Bereich und wählen dann den Eintrag > Menüleiste:

Alternativ zum Menüpunkt Extras im Hauptmenü stehen Ihnen zum Aufrufen der Internetoptionen aber auch noch rechts oben das Zahnrad (1) und/oder der Menüpunkt Extras in der Befehlsleiste (2) zur Verfügung:

Die Befehlsleiste (am unteren Rand der Abbildung links) mit dem Eintrag Extras (2) ist nur sichtbar, wenn sie im Hauptmenü unter > Ansicht > Symbolleisten aktiviert ist.

Wenn Sie jedes Mal gefragt werden wollen, ob Sie das Cookie annehmen wollen oder nicht, dann wählen Sie Bestätigen. Aber Sie werden sehen: Das geben Sie gleich wieder auf, denn das ist äußerst nervenaufreibend!

Sitzungscookies (Session-Vookies) können Sie bedenkenlos akzeptieren, denn diese werden sofort gelöscht, wenn der Internet Explorer wieder geschlossen wird.

Zunächst heben Sie die voreingestellte Automatische Cookiebehandlung auf (roter Pfeil). Erst dann erhalten Sie Zugriff auf die individuellen Einstellmöglichkeiten.
In neueren Versionen des Internet-Explorers gibt es diesen Hinweis nicht mehr.

Die in der Abbildung vorgenommenen Einstellungen sind natürlich nur eine Empfehlung.

Wenn Sie alle Cookies blockieren, können manche Seiten gar nicht oder nur fehlerhaft angezeigt werden.

Wenn man Cookies von Drittanbietern blockiert, fällt es den Datensammlern schon wesentlich schwerer, ein wirksames Netz von Tracking Cookies aufzubauen.

Speichern Sie zuletzt Ihre Einstellungen mit OK und Übernehmen bzw. einem weiteren OK.


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3.1.2 Mozilla Firefox

Standardeinstellung: Alle Cookies werden akzeptiert.

  • Öffnen Sie das Hauptmenü (roter Pfeil) und wählen Sie dort > Einstellungen:
  • Klicken Sie im Menü links auf > Datenschutz (rot umrahmt).
  • Öffnen Sie im Abschnitt Chronik (1) bei "Firefox wird eine Chronik:" das Pull-down-Menü > ▼ (2) und wählen Sie dort > nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen (3):

  • Wählen Sie nun "Cookies akzeptieren" (1) an oder ab, indem Sie das Häkchen aktivieren oder deaktivieren.
    Wenn Sie sich gegen jegliche Cookies entscheiden, müssen Sie allerdings damit rechnen, dass einige Seiten im Internet nur unvollständig oder (in sehr seltenen Fällen) gar nicht angezeigt werden. Wir empfehlen daher, das Häkchen gesetzt zu lassen.
  • Bei "Cookies von Drittanbietern akzeptieren" (Pull-down-Menü 2, nur wählbar, wenn "Cookies akzeptieren" aktiviert ist) empfehlen wir "Nie" oder "Nur von besuchten Drittanbietern":

  • Nun können Sie noch festlegen, wie lange gespeicherte Cookies auf Ihrem Computer gespeichert bleiben sollen (rote Pfeile).
    Voreingestellt ist "Behalten, bis > sie nicht mehr gültig sind". Das kann allerdings, wie Sie weiter oben vielleicht gelesen haben, 30 und mehr Jahre dauern, - derart illusorische Zeiträume sind allerdings die Ausnahme.
    Sollten Sie jedoch eine prinzipielle Aversion gegen Cookies haben (womit Sie keineswegs isoliert dastehen würden!), dann können Sie hier > "Firefox geschlossen wird" (blauer Pfeil) wählen, - dann werden alle Cookies, die während Ihrer Internet-Session angelegt wurden, gelöscht, sobald Sie das Programm wieder schließen. Entscheiden Sie selbst!

Nachdem Sie Ihre Einstellungengetroffen haben, können Sie den Tab Einstellungen schließen, die vorgenommenen Änderungen werden automatisch gespeichert:

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3.1.3 Google Chrome

  • Öffnen Sie zunächst Chrome auf Ihrem Computer und dort dann rechts oben das Hauptmenü:

Ältere Chrome-Versionen

Neuere Chrome-Versionen

  • Dort klicken Sie dann auf > Einstellungen, - ein neuer Tab namens Einstellungen (na - was denn sonst?) wird geöffnet:

  • Scrollen hinunter und klicken auf > Erweiterte Einstellungen anzeigen.
  • Klicken Sie jetzt unter "Datenschutz" auf > Inhaltseinstellungen.
  • Legen Sie unter "Cookies" fest, ob "lokale Daten" (damit sind die Cookies gemeint!) a) zugelassen, b) nach Sitzungsende wieder gelöscht oder c) generell blockiert werden sollen. (1)
  • Legen Sie fest, ob Cookies von Drittanbietern blockiert oder erlaubt werden sollen. (2)
  • Klicken Sie rechts unten auf Fertig. (3)
  • Empfehlung: Übernehmen Sie die Einstellungen wie in der folgenden Abbildung.

Wenn Sie den Tab Einstellungen wieder schließen, werden die von Ihnen durchgeführten Änderungen automatisch gespeichert.


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3.1.4 Microsoft Edge (Windows 10)

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.verbraucherzentrale.de/cookies-einstellen

https://www.google.at/search?q=cookies+drittanbieter&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=OUj_WP2HFcfO8gfwoofYAg

 

 


3.2 Cookies mit dem kostenlosen Programm CCleaner löschen

Und zwar nicht nur Cookies, sondern gleich auch die temporären Dateien, den Verlauf, die Zwischenablage, Datenfragmente und vieles andere mehr!

Es gibt sehr viele Programme dieser Art, die alle dasselbe zu tun versprechen: Unseren Computer von jeglichem Datenmüll nachhaltig zu befreien und ihn wieder zu Höchstleistungen zu pushen (naja: alles sollte man nicht glauben...), aber für uns ist der CCleaner seit mehr als einem Jahrzehnt die erste Wahl.



3.3 Cookies im Ordner Temporary Internet Files (TIF) löschen

Internet Explorer 6:

(Die Versionsnummer finden Sie, wenn Sie in der Menüleiste des Internet Explorers auf das > Fragezeichen und dann auf > Info klicken!)

  • Öffnen Sie den Internet-Explorer (Sie benötigen keine Internet-Verbindung!), klicken Sie auf das Menü > Extras und dann auf > Internetoptionen…
  • Sie befinden sich in der schon bekannten Registerkarte Allgemein, in der Mitte ganz links ist der Schalter Cookies löschen… Wenn Sie darauf klicken, werden Sie in einem neuen kleinen Fenster namens Cookies löschen gefragt, ob Sie die Cookies im Ordner Temporary Internet Files wirklich löschen möchten. Sie klicken auf OK – und weg sind sie. Das heißt, - falls da überhaupt noch welche waren, denn sie haben ja zuvor den Ordner Temporary Internet Files wahrscheinlich schon ausgeräumt…

Internet Explorer 7:

  • Klicken Sie auf das Menü > Extras und dann (ganz oben) auf > Browserverlauf löschen...
  • Klicken Sie nun bei Cookies auf die Schaltfläche Cookies löschen... und quittieren Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

Internet Explorer 8:

  • Klicken Sie auf das Menü > Extras und dann (ganz oben) auf > Browserverlauf löschen...
  • Im sich öffnenden Fenster Browserverlauf löschen aktivieren Sie das Kästchen bei Cookies. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch gleich überlegen, die Temporären Internetdateien und den Verlauf zu löschen. Näheres dazu bei unseren Tipps & Tricks zum Internet Explorer (neue Seite)!
  • Klicken Sie abschließend ganz unten auf Löschen.

Internet Explorer 9:

  • Wie IE 8.

3.4 Cookies in den Cookies-Ordnern löschen:

Das ist leider etwas komplizierter – Sie müssen den oder die betreffenden Ordner erst finden:

Win98:
Sie finden den Ordner Cookies als Unterordner von C:\Windows.
Sollten Sie jedoch mehrere Benutzer eingerichtet haben, dann hat jeder dieser Benutzer seinen eigenen Cookies-Ordner, und zwar unter C:\Windows\Profiles\Benutzer\, wobei \Benutzer\ den Namen der eingerichteten Anwender entspricht.

Win2000 und WinXP:
Suchen Sie den Ordner Cookies auch hier zunächst unter C:\Windows oder C:\WinNT.
Gehen Sie dann in den Ordner C:\Dokumente und Einstellungen, - hier hat jeder eingerichtete Benutzer seinen eigenen Ordner und dort wieder seinen eigenen Unterordner namens Cookies.

Sie können nun die abgelegten Cookies markieren und löschen, entweder alle oder nur ganz bestimmte. So ein Cookie könnte etwa so heißen: benutzername@www.amazon[1].txt.

 


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4. Verlauf

Auch der Verlauf ist einerseits eine feine Sache, ermöglicht es andererseits aber allen anderen (einigermaßen versierten) Benutzern des Computers, alle Seiten, die wir innerhalb der letzten drei Wochen besucht haben, einzusehen.

Der Zweck des ganzen ist Arbeitsersparnis: Im Ordner Verlauf werden alle Webseiten gespeichert, die wir aufgesucht haben; diesmal aber nicht die Seiten selbst (wie im Ordner Temporary Internet Files), sondern ausschließlich die Adressen der Seiten, - also die URL's.

Wenn wir nun im Internet-Explorer damit beginnen, die Adresse einer Seite einzutippen, die wir in letzter Zeit schon einmal besucht haben, dann poppt nach wenigen Buchstaben schon ein Fenster auf, in dem alle Seiten angezeigt werden, die mit denselben Anfangsbuchstaben beginnen. Wir ersparen uns nun das weitere Eintippen, sondern klicken entweder mit der Maus auf die gewünschte Adresse, oder wir fahren mit der Cursor-runter – Taste auf die entsprechende Adresse und drücken dann auf die RETURN- oder Eingabetaste.

Aber auch wenn wir auf den kleinen Pfeil am rechten Ende der Adressleiste ( v ) klicken, sehen wir eine bestimmte Anzahl der zuletzt besuchten Seiten und können daraus gleich eine auswählen.

In der Grundeinstellung bleiben diese Adressen 21 Tage gespeichert; wenn sie während dieser Zeit nicht mehr aufgerufen werden, werden sie nach diesen drei Wochen wieder gelöscht. Jeder neue Aufruf setzt den Löschzeitraum neuerlich auf 21 Tage hinauf.


Sie können den Zeitraum Ihren Wünschen entsprechend vergrößern oder verringern und ihn sogar auf null setzen; die schon existierenden Einträge im Verlauf können Sie jederzeit ganz oder teilweise wieder löschen:


>>> Möglichkeit 1:

Internet-Explorer 6:

  • Klicken Sie im Internet-Explorer wieder auf > Extras > Internetoptionen…
  • Die Registerkarte Allgemein kennen wir mittlerweile schon. Im unteren Drittel sehen sie den Verlauf und können den Löschzeitraum mit den kleinen Pfeilen hinauf- oder hinuntersetzen.
  • Daneben befindet sich der Schalter Verlauf leeren – damit löschen Sie (nach einer Sicherheitsabfrage) alle Adressen, die in diesem Ordner gespeichert sind.

Internet-Explorer 7:

  • Klicken Sie im Internet-Explorer auf das Menü > Extras > Internetoptionen…
  • Unter der Registerkarte Allgemein (die bereits standardmäßig erscheint) klicken Sie unter Browserverlauf auf Einstellungen. Ganz unten können Sie unter Verlauf den Löschzeitraum (gemessen in Tagen) mit den kleinen Pfeilen hinauf- oder hinuntersetzen.
  • Um den gesamten Verlauf zu löschen, klicken Sie auf das Menü > Extras > Browserverlauf löschen... und in der Spalte Verlauf schließlich auf Verlauf löschen...
  • Quittieren Sie die abschließende Sicherheitsabfrage mit Ja.
Wir empfehlen Ihnen, die Löschmöglichkeiten unter Extras > Browserverlauf löschen... > Formulardaten und > Kennwörter, ebenso wie Alle löschen... (ganz unten) nicht zu wählen, - es sei denn, Sie hätten triftige Gründe dafür!

>>> Möglichkeit 2:

  • Klicken Sie in der Symbolleiste des Internet-Explorer auf das Symbol Verlauf. Sollten Sie dieses Symbol nicht finden, dann geht es auch mit dem Menü > Ansicht > Explorer-Leiste > Verlauf.
  • Nun wird der Verlauf in einer Leiste am linken Rand des Bildschirmes angezeigt. Hier können Sie nun mit der rechten Maustaste auf eine Woche, einen Tag oder eine einzelne Adresse klicken und dann auf Löschen. Auf diese Weise müssen Sie nicht gleich den gesamten Verlauf löschen, sondern können sich auf einzelne Einträge beschränken.
  • Um die Verlaufsleiste wieder auszublenden, klicken Sie auf das X rechts oben in dieser Leiste, oder Sie klicken neuerlich auf das Symbol Verlauf in der Symbolleiste.
  • Sie können das Verlauf-Fenster natürlich auch dazu nützen, die angezeigten Adressen neuerlich aufzurufen: Klicken Sie einfach auf die betreffende Adresse (bestehende Internetverbindung vorausgesetzt)!

>>> Möglichkeit 3:

Achtung! Dies ist ein Eingriff in die Windows - Registrierungsdatenbank und Sie sollten dabei größte Vorsicht walten lassen! Ändern Sie bitte keine anderen Einstellungen als die hier beschriebenen!

  • Schließen Sie alle Fenster des Internet Explorer.
  • Klicken Sie auf > Start > Ausführen...
  • Tippen Sie in das weiße Feld das Wort regedit ein und klicken Sie anschließend auf OK.
  • Klicken Sie nun im Registrierungs-Editor der Reihe nach auf die Pluszeichen vor den Ordnern
    + HKEY_CURRENT_USER
    + Software
    + Microsoft
    + Internet Explorer
    ,
    und klicken Sie nun auf den Namen des Ordners TypedURLs.
  • Im rechten Fensterbereich finden Sie nun eine Liste aller von Ihnen eingegebenen Internet-Adressen. Klicken Sie jene Adressen, die Sie löschen möchten, mit der rechten Maustaste an und wählen Sie aus dem kleinen Kontextmenü Löschen.
    Die Sicherheitsabfrage müssen Sie noch bejahen.
    Mit der linken Maustaste und bei gedrückter Strg-Taste können Sie zunächst auch mehrere Einträge markieren und diese dann (mit einem Klick der rechten Maustaste auf eine der markierten Adressen) "auf einen Sitz" löschen!
  • Schließen Sie nun den Registrierungs-Editor wieder, - die Änderungen werden automatisch gespeichert.
 
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5. Festplatte defragmentieren (= optimieren)

Eines gleich vorweg:
Für ein einwandfreies Defragmentieren sollten stets etwa 15 Prozent der Festplatte (bzw. der Partition einer Festplatte) frei sein!
Wenn diese 15 % unterschritten werden, sollten Sie entweder die Festplatte (oder Partition) entschlacken oder die Anschaffung einer zweiten (internen oder externen) Platte in Erwägung ziehen.

In unseren Tipps zum Windows Explorer können Sie nachlesen, wie Sie die Größe und die Auslastung Ihrer Festplatte(n) auf einfache Weise überprüfen können.

Sie haben nun mehr oder minder große Datenmengen von der Festplatte gelöscht. Vergessen Sie nicht, auch noch den Papierkorb zu leeren: Papierkorb mit Doppelklick aufrufen, Menü > Datei anklicken und dann den ersten Eintrag > Papierkorb leeren; Sicherheitsabfrage mit Ja quittieren. (Nähere Hinweise zum richtigen Umgang mit dem Papierkorb finden Sie übrigens in unseren Tipps und Tricks zu Windows!)

Nun weist die Festplatte natürlich „Lücken“ auf. Würden Sie jetzt eine größere Datei speichern bzw. ein neues Programm installieren, dann würden diese Dateien gleich all diese Lücken auffüllen und die gespeicherte Datei bzw. dieses neue Programm wäre von Haus aus über die gesamte Festplatte verteilt – also in zahlreiche Fragmente zerrissen. Das verlangsamt in Folge die Zugriffsgeschwindigkeit auf dieses Programm bzw. auf diese Dateien.
Nähere Erläuterungen zur Defragmentierung sowie anschauliche Grafiken finden Sie in unseren Windows-Tipps (neues Fenster)!

Machen Sie es sich daher zur festen Gewohnheit, nach größeren Lösch-Aktivitäten die Festplatte sofort zu defragmentieren; man nennt diese Tätigkeit auch optimieren.

  • Schließen Sie zunächst alle Programme und Anwendungen und deaktivieren Sie den Bildschirmschoner, falls ein solcher aktiviert ist. Der Vorgang des Defragmentierens ist für den Prozessor sehr rechenintensiv; aus diesem Grund sollten Sie währenddessen auch nicht versuchen, andere Tätigkeiten auf dem PC durchzuführen!

  • Klicken Sie im Arbeitsplatz oder im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf die zu optimierende Festplatte und im Kontextmenü dann ganz unten auf Eigenschaften.

  • Eine nette Tortengrafik zeigt uns jetzt, wie groß die Festplatte insgesamt ist und wie viel davon noch frei ist. Wir aber klicken auf die Registerkarte > Extras bzw. ab Windows 7: > Tools.

  • Diese Registerkarte ist zwei- bzw. dreigeteilt. Klicken Sie auf Jetzt defragmentieren… (WinXP und höher)!

  • WinXP: Sie müssen im Defragmentierungsfenster links unten noch einmal auf > Defragmentieren klicken (roter Pfeil in der folgenden Abbildung). Im oberen Balken erscheint dann eine Darstellung des Ist-Zustandes der Platte, und im unteren sieht man dann allmählich die durchgeführten Änderungen.
    Auch hier gilt: Erschrecken Sie nicht, wenn die Fortschrittsanzeige (ganz unten in der Statusleiste) zunächst sehr lange bei 1 % stehen bleibt und man daraus schließen könnte, dass das Ganze jetzt ein paar Tage dauern könnte: es geht bald schneller weiter!

Defragmentierung unter Windows XP

  • Windows 7: Klicken Sie rechts unten auf > Datenträger defragmentieren.

  • Windows 10: Klicken Sie bei "Laufwerk optimieren und defragmentieren" auf den Schalter > Optimieren.

Wenn Sie Ihre Festplatte(n) schon lange nicht oder noch gar nie defragmentiert haben, kann dieser Vorgang sehr lange (stundenlang!) dauern. Starten Sie die Defragmentierung daher am Abend, bevor Sie sich zur (wohlverdienten? - aber ja doch !!!) Ruhe begeben.
Um Strom zu sparen, können Sie ruhig den Monitor ausschalten.

Defragmentieren Sie die Festplatte(n) regelmäßig, etwa einmal monatlich. Sie werden sehen – dann geht das Ganze wesentlich schneller!

Wenn Sie mit dem Ergebnis der Defragmentierung nicht zufrieden sind, dann starten Sie den Vorgang einfach noch einmal. Manchmal ist es nützlich, den PC vorher neu hochzufahren.


 
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