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Insider-Wissen 6

Thema: Anleitungen zum Download

(Verfasst von Kurt Hartmann, 26.08.04)


In unserem Insider Nr. 5 haben wir Sie vor Spionage-Software gewarnt, die sich mit harmlos erscheinenden "Programmerln" aus dem Internet auf unserem PC einnisten könnte.
Nun denn: Ein schwarzes Schaf sollte uns nicht gleich die ganze Herde weißer Schafe vermiesen!
Eine unglaubliche Fülle von Software (in vielen Fällen völlig gratis!) wartet nur darauf, von uns abgeholt zu werden!
Beachten Sie die nötigen Sicherheitsvorkehrungen - und greifen Sie zu!

1. Programm ist nicht gleich Programm
2. Ablauf eines Downloads
3. Den Download installieren
a) exe - Dateien
b) zip - Dateien
c) Später installieren
d) Später entpacken und installieren



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1. Arten von Software

Grundsätzlich müssen wir zwischen Freeware, Shareware, Trialware und Payware unterscheiden:

Freeware:
Die Programme sind frei, dürfen also von jedermann heruntergeladen, verwendet und weitergegeben werden. Sie kosten absolut nichts und unterliegen keinerlei Einschränkungen.
Sympathisch - nicht wahr?
Einige dieser Freeware-Programme können allerdings mit einem kleinen (oder auch großen) Pferdefuß daherkommen, nämlich mit Ad- oder sogar Spyware; das sind Programme, die uns in der Folge mit Werbung belästigen oder sogar unsere Surfgewohnheiten ausspionieren.
Zugegeben: das ist eher die Ausnahme, - aber sagen Sie hinterher nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt...
Nähere Informationen dazu samt Bekämpfungsstrategien finden Sie in unserem Insider-Artikel über Spyware (neues Fenster)!

Shareware:
Die Programme dürfen heruntergeladen und für einen bestimmten Zeitraum (oder eine bestimmte Zahl von Programm-Aufrufen) verwendet werden.
Sie dürfen in unveränderter Form und unentgeltlich auch weitergegeben werden.
Dieses eigentlich sehr faire Vertriebskonzept soll dem Kunden die Möglichkeit geben, die Software für einen bestimmten Zeitraum unverbindlich zu testen und sich von ihrem Nutzen überzeugen zu können - oder eben auch nicht.
Nach Ablauf dieses Zeitraumes sollte man das Programm entweder wieder deinstallieren oder es beim Autor registrieren lassen. Die Registrierung erfolgt meistens mit Hilfe eines Formulares über das Internet, auch die anfallenden Kosten werden meist mittels Kreditkarte oder eines anderen Bezahlsystems über das Internet bezahlt. Danach bekommt man meist per E-Mail einen Registrierungs-Schlüssel zugesandt, mit dem man das Programm dann freischalten kann.
Die meisten Shareware-Programme funktionieren nach Ablauf der Testphase auch weiterhin ohne Registrierung, aber der Anwender wird während des Programmablaufs häufig dazu aufgefordert, sich registrieren zu lassen ("nervscreen" = nervender Bildschirm).
Übrigens: Ein erworbener Registrierungs-Schlüssel darf nicht an Dritte weiter gegeben werden...

Trialware oder Demoversion:
Hier handelt es sich um Probeversionen (trial = versuchen, erproben) meist großer Programme, die in vielen Fällen in ihrem Funktions-Umfang eingeschränkt sind.
Beispielsweise ein Zeichenprogramm, mit dem Sie zwar zeichnen, die entstandenen zeitlosen Kunstwerke dann aber nicht speichern - und so der Nachwelt erhalten - können; also doch nicht so zeitlos... smiley_zwinker
Diese Programme haben ebenfalls ein "Ablaufdatum": Nach einer bestimmten Zeit (meist 10 bis 30 Tage) oder einer bestimmten Zahl an Programm-Aufrufen verweigern sie jeglichen weiteren Versuch, mit ihnen zu arbeiten, hartnäckig. Insofern unterscheiden sie sich eindeutig von Shareware.

Payware:
"To pay" heißt "zahlen" - und damit ist auch schon alles gesagt. Sie müssen diese Programme schön brav in den virtuellen Einkaufskorb legen und sie dann an der virtuellen Kassa mittels Kreditkarte bezahlen - sonst geht nix!
Es ist genauso wie beim online-Kauf beispielsweise eines Buches: Sie füllen ein Formular mit ihren persönlichen Daten aus, bezahlen es, und bekommen nach wenigen Tagen ein Päckchen.
Warum ein solches Programm dann überhaupt herunterladen? Weil die Download-Version in den allermeisten Fällen billiger ist, als wenn Sie sich das gleiche Programm auf CD schicken lassen!
(Ist auch klar: Der Anbieter hat keine Scherereien mit Verpackung und Versand - und die Download-Kosten tragen ohnehin Sie.)
Wenn Sie aber eine langsame und vielleicht noch dazu "wackelige" Internet-Verbindung haben, ist es wahrscheinlich klüger, Sie bestellen gleich die CD!

 
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2. Ablauf eines Downloads

Auf unendlich vielen Internet-Seiten werden Ihnen Downloads angeboten. Hier zwei Beispiele:

 
Beispiel Downloads 1             Beispiel Downloads 2
 

Häufig finden sich angebotene Downloads auch unter den Menüpunkten "Hilfe" und/oder "Support" (= Unterstützung).

Wählen Sie nun aus den angebotenen Downloads.
In unserem Beispiel (von krone.at) liegen sowohl auf dem Text als auch auf dem Bild ein Link:

Beispiel Downloads 3

In vielen Fällen erfolgt nun noch eine etwas ausführlichere Darstellung der Funktionen des Programmes. Der letzte Link zum Download ist in diesem Beispiel wohl nicht zu übersehen - das ist aber leider nicht immer so: Oft muss man schon ganz schön genau schauen und sich über mehrere Seiten bis zum endgültigen Download-Link durchklicken!

Beispiel Downloads 4

Nun übernimmt der Internet Explorer von Windows das Kommando. Die meisten Dateien, die wir downloaden, haben die Endung *.exe (= ausführbare Datei) oder *.zip (= gepackte Datei, die nach dem Download erst entpackt werden muss).
In jedem Fall erhalten wir noch eine Sicherheitswarnung. Diese muss mit der hier abgebildeten keineswegs ident sein, - es hängt davon ab, mit welcher Windows- und welcher Internet Explorer-Version Sie arbeiten! Aber alle Warnfenster sind sich in den Grundzügen ähnlich - und Sie klicken in jedem Fall auf Speichern. Damit wird die Installationsdatei dauerhaft auf Ihrer Festplatte gespeichert:

Beispiel Downloads 5

Doch halt: Wo auf der Festplatte?
Viele Leute haben damit ein Problem, weil sie es nicht oder nur unzureichend gelernt haben, mit dem Arbeitsplatz oder mit dem Windows Explorer ihre Festplatte zu verwalten.

Am besten wäre es, wenn Sie sich schon vor dem Download mit dem Windows Explorer einen Hauptordner namens "Downloads" einrichten und in diesem dann für jeden Download einen aussagekräftigen Unterordner. (Wie das geht, lesen Sie in unseren Windows-Explorer Tipps & Tricks.)

Sie können aber auch jetzt noch neue Ordner einrichten, indem Sie auf das Symbol Neuen Ordner erstellen (roter Pfeil in der folgenden Abbildung) klicken. Bedenken Sie dabei aber, dass dieser neue Ordner stets ein Unterordner jenes Ordners wird, der ganz oben gerade angezeigt wird (blau markiert):

Beispiel Downloads 6

Wenn Sie nun den richtigen Ordner ausgewählt bzw. neu erstellt haben, dann klicken Sie abschließend auf Speichern:

Beispiel Downloads 7

Nun startet der Download.
Wie lange er dauert, hängt in erster Linie natürlich von der Größe der Datei ab, aber auch die Art Ihrer Internet-Anbindung spielt eine wesentliche Rolle.

1 MB (= Megabyte) = ca. 1000 kB (= kiloByte) Daten dauert in etwa mit einem...
... Analog-Modem: 5 - 6 Minuten (oder mehr...)
... ISDN-Modem: 2,5 - 3 Minuten
(Vorsicht: Die Tatsache, dass Sie einen ISDN-Anschluss haben, heißt noch lange nicht, dass Sie auch über ein ISDN-Modem verfügen! Die "eingebauten" Modems bei neueren Computern sind durchwegs analog!)
... ADSL-Modem: ca. 20 Sekunden

Wie auch immer: Schauen Sie zu, wie die Bits und Bytes hereinfliegen - oder arbeiten Sie inzwischen an etwas anderem, das ist durchaus möglich!

Beispiel Downloads 8


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3. Den Download installieren

OK - nun haben Sie das Ding auf Ihrer Festplatte. Aber was nun?

Die heruntergeladene Datei ist in 99 % aller Fälle noch nicht lauffähig! Sie muss vielmehr erst installiert (*.exe - Dateien) und - falls es sich um eine *.zip - Datei handelt - zuvor auch noch entpackt werden!


3.a) *.exe - Dateien:

Beachten Sie den orangen Pfeil!
Sie können solche Dateien nach Abschluss des Downloads sofort installieren (= Ausführen, roter Pfeil) oder den Download beenden (= Schließen, grüner Pfeil) und die Installation zu einem späteren Zeitpunkt starten:

Beispiel Downloads 9

Einige (ganz wenige!) Programme mit der Endung *.exe sind jedoch auch ohne Installation sofort lauffähig, zum Beispiel der von uns empfohlene Virentöter stinger.exe.
Sie erkennen dies leider nur daran, dass Sie das heruntergeladene Programm zunächst speichern und dann im Windows Explorer mit einem Doppelklick zu starten versuchen: Wenn's gleich läuft, dann läuft's - super! Im Normalfall allerdings handelt sich um eine komprimierte *.exe-Datei, die ebenfalls erst entpackt werden muss; und daher startet die Installations-Routine!

 
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3.b) *.zip - Dateien:

Beachten Sie den orangen Pfeil!
Solche Dateien können Sie jetzt sofort entpacken (= Öffnen, roter Pfeil) oder den Download beenden (= Schließen, grüner Pfeil) und den Entpackungsvorgang später starten:

Beispiel Downloads 10

Zum Entpacken benötigen Sie allerdings ein spezielles Programm; das bekannteste ist WinZip, und Sie finden es bei unseren Download-Empfehlungen. Im Betriebssystem Windows XP ist ein solches "Pack"- bzw. "Entpack"-Programm allerdings bereits integriert, - Sie brauchen also kein gesondertes Programm!

Angenommen, Sie entpacken mit WinZip. Dieses Programm ist zwar Shareware, läuft aber auch nach der Erprobungsphase noch tadellos, Sie müssen nur den "nervscreen" über sich ergehen lassen (wir haben hier gerade nur eine englischsprachige Version zur Hand):

Beispiel Downloads 11

In einer gezippten Datei können zahlreiche Dateien enthalten sein. Markieren Sie alle, indem Sie auf Strg + a klicken:

Beispiel Downloads 12

Wie Sie oben sehen, sind die im *.zip - Paket enthaltenen Dateien nun alle markiert (= blau hinterlegt). Wenn Sie sie nun entpacken (= extrahieren) wollen (roter Pfeil in der Abbildung oben), müssen Sie dem Programm noch einen Speicherort mitteilen; am besten wählen Sie hierfür den gleichen Ordner aus, in dem Sie soeben auch den Download gespeichert haben:

Beispiel Downloads 13

Achtung: Die Datei(en) werden bei diesem Prozess nur entpackt (extrahiert, dekomprimiert), aber noch nicht installiert. Die weitere Vorgehensweise finden Sie unter 3.d) Den Download später entpacken und installieren!
Der erfolgreiche Abschluss des Entpackungs-Prozesses wird durch eine grüne "Leuchtdiode" signalisiert:

Beispiel Downloads 14


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3.c) Den Download später installieren

Wie schon erwähnt, können Sie nach dem Abschluss des Downloads das Fenster einfach schließen und die Installation zu jedem beliebigen Zeitpunkt vornehmen. Wichtig ist natürlich, dass Sie sich den Speicherort der heruntergeladenen Datei(en) merken; daher haben wir Ihnen auch vorgeschlagen, einen Ordner namens "Downloads" zu erstellen.

Wenn es sich um eine *.exe - Datei handelt, ist die Installation denkbar einfach:
Suchen Sie die gespeicherte Datei im Arbeitsplatz oder im Windows Explorer und setzen Sie einen Doppelklick darauf!
Möglicherweise erhalten Sie wieder eine Sicherheitswarnung; klicken Sie auf Ausführen:

Beispiel Downloads 15

Nun startet die Installations-Routine; diese ist häufig in Englisch. Klicken Sie auf Weiter oder auf Next:

Beispiel Downloads 16

Nun wird Ihnen mitgeteilt, in welchen Ordner das Programm installiert wird; in der Regel ist dies
C:\Programme\Programmname,
wobei Sie aber auch eingreifen und den Ordnerpfad und Ordnernamen ändern können, wenn Sie wollen.
Achtung: Das dürfen Sie nur jetzt - also vor der Installation! Ändern Sie nach der Installation nichts mehr, sonst wird das Programm von Windows nicht mehr gefunden! (Profis dürfen das natürlich schon, - aber an solche wenden wir uns hier ja nicht...)
Das folgende Beispiel zeigt, dass ein Teil des Pfades markiert wurde; anschließend wird dieser Teil mit der Entf-Taste gelöscht, da der erste Unterordner überflüssig ist:

Beispiel Downloads 17

Nach Abschluss der Installation haben Sie meist die Möglichkeit, das Programm gleich zu starten ("launch"), sich Einführungen und Hilfedateien anzusehen usw. Sie können die entsprechenden Häkchen nach Belieben aktivieren oder deaktivieren. Abschließend klicken Sie auf den Beenden- oder Finish- Button:

Beispiel Downloads 18

Manchmal werden Sie nach der Installation auch dazu aufgefordert, Ihren Computer jetzt neu zu starten. Tun Sie das, denn in solchen Fällen wird die Installation erst nach dem Neustart abgeschlossen!

Ab nun finden Sie das soeben installierte Programm unter Start - Programme:

Beispiel Downloads 19

 
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3.d) Den Download später entpacken und installieren

Wenn Sie eine komprimierte zip-Datei gespeichert haben, dann suchen Sie diese im Arbeitsplatz oder im Windows Explorer und setzen Sie einen Doppelklick auf den Dateinamen:

Beispiel Downloads 20

Die Dekompression startet mit jenem Entpacker-Programm, das auf Ihrem Computer vorhanden ist.
Die Prozedur wurde unter 3.b) *.zip - Dateien bereits beschrieben.

Nach dem Entpacken könnte das Programm eventuell bereits lauffähig sein: Suchen Sie im Arbeitsplatz oder im Windows Explorer in dem Ordner, in den die Dateien entpackt wurden, eine Datei gleichen Namens mit der Endung *.exe und setzen Sie einen Doppelklick darauf. Nun sehen Sie gleich, ob das Programm bereits startet:

Beispiel Downloads 21

Wenn nicht, dann muss das Programm erst installiert werden; suchen Sie nach einer Datei namens setup.exe (in seltenen Fällen auch install.exe). Manchmal enthält diese Setup-Datei auch noch den Namen des Programmes (in abgekürzter Form), wie das folgende Beispiel zeigt:

Beispiel Downloads 22

Nun starten Sie die Installation mit einem Doppelklick auf diesen Dateinamen.
Der weitere Prozess wurde bereits oben unter 3.c) Den Download später installieren ausführlich beschrieben.

 
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Wir hoffen, Sie über die Thematik ausreichend und verständlich informiert zu haben.
Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Über ein Echo in Form eines Gästebucheintrages würden wir uns sehr freuen, - sowohl positiver als auch kritischer Art, alles ist für uns nützlich! Haben Sie Anregungen für weitere Themen? Nur zu: Rufen Sie unser Gästebuch auf und reden Sie mit!

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