Zur Homepage der Telewerkstatt Leutschach
 

 

> Startseite > Tipps & Tricks > Insider-Wissen > Neuer Computer
CD


Insider-Wissen 8

Thema: Neue Computer haben Sicherheitslücken!

(Verfasst von Kurt Hartmann, 23.12.04)

Neuer Computer
© helmschrott.de

Strahlende Augen allerorten, wenn das Christkind einen nagelneuen Computer unter den Weihnachtsbaum gelegt hat. Aufstellen, alles anstecken, Internetverbindung herstellen und los surfen! Herrlich!
Weniger herrlich: Nach wenigen Minuten teilt Ihnen Ihr neues Wunderding mit, dass es in 60 Sekunden herunter zu fahren gedenkt - und Sie können nur fassungslos zusehen!
Sie haben sich soeben ihren ersten Virus eingefangen. Gratulation! Gute Zwischenzeit!
Lesen Sie hier, was Sie tun sollten, ehe Sie sich zum ersten Mal mit dem Internet verbinden.

1. Firewall hoch!
2. Aktuelles Virenschutz-Programm
3. Patches und Service-Packs

Werbung

 
 
   

1. Firewall

Eine Firewall (= Feuermauer) verhindert den unerwünschten (und unbemerkten) Datenverkehr zwischen Ihrem Computer und einem beliebigen Computer irgendwo in den Tiefen des weltweiten Netzes.
Genau genommen sprechen wir hier von einer Personal Firewall im Gegensatz zu einer "echten" Firewall, welche ein umfassendes (und sehr teures) Sicherheitskonzept für Netzwerke darstellt.

Das heute meist vom Händler vorinstallierte Betriebssystem ist Windows XP (Home oder Professional). Dieses Betriebssystem bringt eine solche Personal Firewall bereits mit, diese ist aber erst ab dem XP-ServicePack 2 (XPSP2) bereits richtig voreingestellt. In allen anderen Fällen müssen Sie diese erst selbst aktivieren. Wie das geht, lesen Sie in unseren Tipps & Tricks zu Windows (neue Seite).

Doch wie stellen Sie fest, ob sich das XPSP2 bereits auf Ihrem Rechner befindet?
Möglichkeit A:
Rechtsklick auf das Startmenü - Explorer. Im Menü des Explorers (ganz oben) klicken Sie auf das Fragezeichen ? ganz rechts und dann auf Info. Nun sehen Sie Ihre Windows-Version; wenn das SP2 nicht angezeigt wird, dann müssen Sie die Firewall selbst aktivieren (siehe oben)!

Info im Hilfemenü des Windows-Explorer

Möglichkeit B:
Klicken Sie auf das Startmenü - Systemsteuerung - System. Auch hier wird Ihre Windows-Version angezeigt; dieses Fenster bietet Ihnen im unteren Teil darüber hinaus auch Informationen über den eingebauten Prozessor und seine Taktgeschwindigkeit (gemessen in GHz) sowie die Größe des Arbeitsspeichers (= RAM, gemessen in MegaByte MB). Diese Informationen sind hier abgeschnitten:

Info in der Systemsteuerung

Wenn Sie nicht mit Windows XP arbeiten, haben Sie die Möglichkeit, eine Firewall, z. B. den kostenlosen ZoneAlarm zu installieren.

Werbung

 
 
Seitenanfang
 
   

2. Installieren Sie ein Virenschutz-Programm und aktualisieren Sie es ständig!

Nun denn - mit diesem Thema beschäftigt sich unsere Seite so intensiv und so häufig wie über kein anderes!
Und wenn es an anderen Stellen auch schon 10 mal gesagt wurde, so sagen wir es hier noch einmal:

Immer wieder werden wir von Leuten zu Hilfe gerufen, die irgendwann einmal ein Virenschutz-Programm installiert haben und nun blauäugig glauben, dadurch auf ewige Zeiten geschützt zu sein! ("Aber ich hab' eh einen Virenwächter!")
Das beste Virenschutz-Programm nützt allerdings natürlich nichts, wenn es nicht ständig aktualisiert wird! Wie soll ein Virenschutz-Programm, welches vielleicht vor einem Jahr entwickelt und vor einem halben Jahr installiert und seither nie upgedatet wurde, die tausenden Viren und Trojaner, die ständig neu "auf den Markt kommen", erkennen??
Ständig aktualisieren, also updaten, muss daher mindestens wöchentlich erfolgen!

Dass nicht noch viel mehr passiert, verdanken wir der Tatsache, dass die meisten Virenschutzprogramme sich ihre Updates selbst herunterladen und installieren, sobald eine Internet-Verbindung besteht. In vielen Fällen bemerkt der Anwender davon gar nichts!
Die Update-Berechtigung gilt bei kommerziellen Programmen meist ein Jahr; dann muss für eine Verlängerung neuerlich bezahlt werden!
Wer aber mit Gratis-Programmen arbeitet, muss in einigen Fällen selbst aktiv werden!

Neu gekaufte Computer kommen heutzutage zwar mit einer riesigen Menge an vorinstallierter Software daher, - ein wirksamer Virenschutz ist jedoch nur in seltenen Fällen dabei. Und selbst wenn, dann ist sofortiges Updaten dennoch unbedingt nötig, denn zwischen dem Aufsetzen der Festplatte und dem Kauf des Gerätes können schon Monate vergangen sein!

Informieren Sie sich umfassend über Viren und Virenschutz in den zahlreichen Beiträgen unter dem Haupt-Menüpunkt "Viren" (ganz oben) und in unserem Insider-Artikel Nr. 1!

Werbung

 
 
Seitenanfang

 

   

3. Patches und Service-Packs

Alle schimpfen über das Betriebssystem Microsoft Windows - und (fast) jeder hat es...
Alle schimpfen über den Internet-Browser Microsoft Internet Explorer - und doch surfen die meisten mit ihm...

Natürlich kann man Microsoft den Vorwurf nicht ersparen, immer wieder Software auf den Markt gebracht zu haben, die zahlreiche Sicherheitslücken aufweist.
Aber mit Sicherheit haben auch andere Betriebssysteme und Internet-Browser ihre Schwächen und Lücken, - diese werden bloß nicht mit so lautem Trara aufgedeckt, da sich die Hacker- und Virenszene eben hauptsächlich auf Microsoft-Produkte stürzt, da diese eben am häufigsten verwendet werden; zudem galt Bill Gates in diesen Kreisen als der Staatsfeind Nummer 1, da sein Konzern weltweit eine monopolartige Stellung aufgebaut hat und diese ständig noch weiter auszubauen versucht.

Microsoft reagiert auf Schwachstellen in seinen Programmen mit Sicherheits-Updates; die kleineren nennt man Patches, die größeren ServicePacks.
Welche Updates für Ihren PC in Frage kommen, erfahren Sie, wenn Sie den Update-Server im Internet aufsuchen.
Windows 98:
Start - Windows Update oder
Start - Einstellungen - Windows Update
Windows XP:
Start - Alle Programme - Windows Update
(ziemlich weit oben)
Windows Vista:
Start - Alle Programme - Windows Update (im oberen Bereich, noch ehe die Ordner angezeigt werden)

Der Update-Server findet selbst heraus, welches Betriebssystem bei Ihnen läuft und welche Sicherheits-Updates installiert werden sollten.

Auch dieses Thema haben wir in unseren Tipps & Tricks zu Windows bereits ausführlich behandelt; lesen Sie dort weiter (neues Fenster)!

 
Seitenanfang
 

Wir hoffen, Sie über die Thematik ausreichend und verständlich informiert zu haben.
Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Über ein Echo in Form eines Gästebucheintrages würden wir uns sehr freuen, - sowohl positiver als auch kritischer Art, alles ist für uns nützlich! Haben Sie Anregungen für weitere Themen? Nur zu: Rufen Sie unser Gästebuch auf und reden Sie mit!

Haben Sie Probleme oder brauchen Sie weiterführende Informationen? Schicken Sie ein Mail oder rufen Sie an, – in den meisten Fällen können wir helfen!
Öffnungszeiten, Telefonnummern und dergleichen finden Sie im Impressum unserer Seite!

Ihr Telewerkstatt-Team

Zurück zu den Insider-Artikeln
Seitenanfang