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Zuletzt erweitert am 30.11.2016

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Philosophie 23

Hegel auf den Vorwurf, dass seine Theorien den Tatsachen widersprächen: „Umso schlimmer für die Tatsachen!“

Georg Wilhelm Friedrich Hegel
(Dt. Philosoph, 1770 – 1831)


Das ganze Geheimnis des Lebens läuft darauf hinaus,
dass es keinerlei Sinn hat; dass aber jeder von uns dennoch einen gefunden zu haben glaubt!

Émile Michel Cioran
(Rumän. Philosoph u. Essayist, 1911 - 1995)


Philosophen wissen nichts, falls doch, sind sie nicht echt!

„wosi“ im Internet-Forum philtalk.de
(Dieses einstmals exzellente Forum wurde leider geschlossen.)


Dass die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, dass sie gewöhnlich an den Haaren herbeigezogen ist.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)


Ich hatte keine Schuhe und beklagte mich.
Bis ich einen Mann traf, der keine Füße hatte.

Aus China

Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille.
Kurt Tucholsky
(Dt. Schrifsteller u. Journalist, 1890-1935)

Je stiller du bist, umso mehr kannst du hören.

Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
(Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen.)
Latein. Sprichwort

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph u. Philologe, 1844 – 1900)

Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen und wie die Fische zu schwimmen. Aber wir haben die einfache Kunst nicht erlernt,
als Brüder zu leben.

Martin Luther King
(Amerik. Baptistenpriester u. Bürgerrechtler, 1929 – 1968; ermordet)

Ich habe durch mein ganzes Leben gefunden, dass sich der Charakter eines Menschen aus nichts so sicher erkennen lässt,
als aus einem Scherz, den er übel nimmt.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Alles wird teuer. Nur der menschliche Charakter bleibt billig.
Hanns-Hermann Kersten
(Dt. Theologe, Redakteur u. Aphoristiker, 1928 - 1986)

Heirate! Ist es eine gute Frau, wirst du glücklich.
Ist es eine böse, wirst du ein Philosoph.

Sokrates
(Gr. Philosoph, 469 - 399 v. Chr.)
Haben Sie schon einmal etwas von Xanthippe gehört?

Philosophen sind wie der Weihnachtsmann: Sie bringen den Menschen die schönsten Geschenke wie Wahrheit, Vernunft und Sinn, -
doch keiner glaubt an sie.
Sophia Elisabeth Gerber
(Dt. Schriftstellerin, * 1982)

Vom Wahrsagen lässt sich's wohl leben in der Welt,
aber nicht vom Wahrheit sagen.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Aus der Stadt kommen die Intellektuellen, vom Lande die Philosophen.
Michael Richter
(Dt. Historiker u. Aphoristiker, * 1952)

Heutzutage gibt es viele Professoren der Philosophie,
aber keine Philosophen.

Henry David Thoreau
(Amerik. Schriftsteller und Philosoph, 1817 – 1862)

Man mag seine Weisheit mit Glocken einläuten:
Die Krämer auf dem Markt werden sie mit Pfennigen überklingeln!

Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph u. Philologe, 1844 – 1900)

Im Allgemeinen freilich haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, d. h. die unermessliche Majorität aller Zeiten, haben immer dasselbe, nämlich das Gegenteil, getan: und so wird es denn auch ferner bleiben.
Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 – 1860)

Der Philosoph glaubt, der Wert seiner Philosophie liege im Ganzen,
im Bau: die Nachwelt findet ihn im Stein, mit dem er baute und mit dem, von da an, noch oft und besser gebaut wird: also darin, dass jener Bau zerstört werden kann und doch noch als Material Wert hat.

Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph u. Philologe, 1844 – 1900)

Philosophen sind wie Schatzsucher, die den Schatz vielleicht nie finden. Doch indem sie ihn suchen, entdecken sie andere schöne Geheimnisse, die sie sich nicht erhofften.
Sophia Elisabeth Gerber
(Dt. Schriftstellerin, * 1982)

Was bin ich?
Was soll ich tun?
Was kann ich glauben und hoffen?
Hierauf reduziert sich alles in der Philosophie.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Ein guter Aphorismus ist die Weisheit eines ganzen Buches
in einem Satz.

Theodor Fontane
(Dt. Schriftsteller, 1819 – 1898)

Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit,
er ist entweder die halbe Wahrheit oder anderthalb.

Karl Kraus
(Österr. Schriftsteller, 1874 – 1936)

Die Philosophie ist das Mikroskop des Gedankens.
Victor Hugo
(Franz. Schriftsteller, 1802 – 1885)

Um einen falschen Gedanken mit Erfolg zu widerlegen, muss man bekanntlich ein ganzes Buch schreiben und den, der den Ausspruch getan hat, überzeugt man doch nicht.
Otto von Bismarck
(Dt. Politiker u. Staatsmann, 1815 – 1898)

Der philosophische Ballon steigt nicht
über die irdische Atmosphäre hinaus.
Wilhelm Busch
(Dt. Dichter u. Zeichner, 1832 - 1908)

Sich über die Philosophie lustig machen,
das heißt in Wahrheit philosophieren.
Blaise Pascal
(Frz. Mathematiker, Physiker u. Philosoph, 1623 – 1662)

Wo man philosophiert, da lass dich ruhig nieder.
Thomas Häntsch
(Dt. Fotograf und Aphoristiker, * 1958)

Der Mathematiker braucht nur einen Bleistift und ein Blatt Papier.
Und einen Papierkorb. Die Mathematik ist daher eine sehr billige Wissenschaft. Noch billiger ist nur die Philosophie, denn diese benötigt nicht einmal einen Papierkorb.

Rudolf Taschner
(Österr. Mathematiker, * 1953)

Für uns Physiker ist die Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine Illusion, -
wenn auch eine sehr hartnäckige.

Albert Einstein
(Dt. - amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Wasserstoff ist ein farbloses, geruchloses Gas, welches sich – wenn es genug Zeit bekommt – in Menschen verwandelt.
Edward R. Harrison
(Brit. Astronom u. Kosmologe, 1919 – 2007)

Eines Tages wird sich das Wasserstoff-Atom zu fragen beginnen,
woher es kommt und wohin es einst gehen wird.

Edward R. Harrison
(Brit. Astronom u. Kosmologe, 1919 – 2007)

Der Mensch jeglicher Kulturperiode und jeglicher historischen Epoche glaubte, dass seine Vorstellungen vom Wesen der Natur und der realen Welt und seine Ansichten über Religion, Moral und Gerechtigkeit die einzig richtigen seien. Genau wie wir glaubten die Menschen, im Besitz des endgültigen Wissens zu sein und bedauerten die Menschen vergangener Epochen, weil diese die wahren Tatsachen noch nicht erkannt hatten. Stets belächeln die Menschen ihre Vorfahren ob ihres Unwissens und ihrer Ignoranz und vergessen dabei, dass ihre Nachkommen sie aus denselben Gründen ebenfalls belächeln werden.
Edward R. Harrison
(Brit. Astronom u. Kosmologe, 1919 – 2007)

Was weiß ein Fisch von dem Wasser,
in dem er sein ganzes Leben lang schwimmt?

Verfasser unbekannt

Ideale sind wie Sterne - wir können sie niemals erreichen, aber wie die Seeleute richten wir unseren Kurs nach ihnen.
Karl Schurz
(Dt.-amerik. Politiker u. Publizist, 1829 – 1906)

Wir brauchen nur zu fragen, mit welcher Geschwindigkeit sich das „Jetzt“ durch die Zeit bewegt und wie das Gefühl von Vergehen mit dem Eindruck von Beständigkeit vereint werden kann, um zu bemerken, dass wir das Wesen der Zeit noch immer nicht verstehen.
Edward R. Harrison
(Brit. Astronom u. Kosmologe, 1919 – 2007)

Philosophische Gedanken sind wie ein guter Wein:
In Maßen genossen wirken sie anregend.
Bei einer Überdosis hingegen kann einem schnell schlecht werden.
Sophia Elisabeth Gerber
(Dt. Schriftstellerin, * 1982)

Philosophen gibt es in allen Berufen.
Manfred Hinrich
(Dt. Autor u. Journalist, 1926 - 2015)

Manche Philosophen sind wie der Osterhase: Sie verstecken ihre Weisheiten so gut im Wortdickicht, dass sie niemand mehr finden kann.
Sophia Elisabeth Gerber
(Dt. Schriftstellerin, * 1982)

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.
Mark Twain
(Amerikan. Schriftsteller, 1835 – 1910)

Es gibt zwei Arten von Philosophie: eine künstliche und gelehrte, die nur wenigen vorbehalten ist, und eine natürliche, menschliche für den Gebrauch aller.
Victor Cousin
(Frz. Philosoph und Kulturtheoretiker , 1792 - 1867)

Die Gelehrten sind nicht immer die Gescheiteren.
François Rabelais
(Franz. Mönch, Schriftsteller u. Arzt, ca. 1494 – 1553
)

Der Philosoph steht über den Dingen -
und leidet gleichzeitig unter den Dingen.

Fritz P. Rinnhofer
(Österr. Autor und Verleger, * 1939)

Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert;
es kommt aber darauf an, sie zu verändern.

Karl Marx
(Dt. Philosoph und Soziologe, 1818 - 1883)

Die Philosophen A und B gerieten darüber in heftigen Streit,
wer von ihnen der weisere sei. A brüllte B entgegen:
"Die tiefste menschliche Weisheit verwandelt sich in engherzige Besserwisserei, wenn sie ohne Geduld und Güte vorgetragen wird!"
B dachte nach und antwortete ruhig: "Da hast du Recht!"
Erhard Schümmelfeder (> Achtung: Satire!)
(Dt. Erzieher und Schriftsteller, * 1954)

Die größten Philosophen kennt niemand.
Sie haben aus höherer Einsicht geschwiegen.

Michael Richter
(Dt. Historiker u. Aphoristiker, * 1952)

Wenn zwei Philosophen zusammentreffen, ist es am vernünftigsten, wenn sie zueinander bloß „Guten Morgen“ sagen.
Jean Paul Sartre
(Franz. Philosoph und Schriftsteller, 1905 – 1980; Nobelpreis 1964 Literatur - abgelehnt)

Der Gruß der Philosophen untereinander sollte sein: Lass Dir Zeit.
Ludwig Wittgenstein
(Österr.-brit. Philosoph, 1889 - 1951)

Es gibt in der Welt einen einzigen Weg,
auf welchem niemand gehen kann außer dir.
Wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn!

Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph u. Philologe, 1844 – 1900)

Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da.
Leb’ also heute!

Pythagoras von Samos
(Griech. Philosoph, ca. 570 – ca. 510 v. Chr.)

Du kannst Dein Leben weder verlängern noch verbreitern, nur vertiefen.
Joseph Joubert
(Frz. Moralist u. Essayist, 1754 – 1824)

Woher kommt es doch, dass man bei ähnlichen Gesichtern
oft so ähnliche Gesinnungen findet?

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Das „Warum“ des Kindes ist der Beginn der Philosophie.
Sprichwort aus Italien

Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer,
das entfacht werden will.

François Rabelais
(Franz. Mönch, Schriftsteller u. Arzt, ca. 1494 – 1553)

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wenn sie klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.
Johann Wolfgang von Goethe
(Dt. Dichter, 1749 – 1832)

Kinderlärm ist Zukunftsmusik.

Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.
Jean Paul
(Dt. Schriftsteller, 1763 - 1825)

Nicht der ist ein Vater, der ein Kind zeugt, sondern der, der es erzieht.

Auch der Weiseste kann unermesslich viel von Kindern lernen.
Rudolf Steiner
(Österr. Anthroposoph, 1861 – 1925)

Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie
und jedes Genie gewissermaßen ein Kind.

Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 – 1860)

Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.
Aristoteles
(Gr. Philosoph, 384 – 322 v. Chr.)

Wir können es kaum erwarten, dass unser Kind sprechen lernt,
um es dann zu lehren, den Mund zu halten.
Milovan Vitezovic

Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen.
Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten.

Marcel Pagnol
(Frz. Schriftsteller u. Regisseur, 1895 – 1974)

Das Beste, was man Kindern mitgeben kann,
außer handfesten Lebensregeln, sind gute Erinnerungen.

Viele Kinder sind heute Waisen mit Eltern.
Margarete Mitscherlich-Nielsen
(Dt. Ärztin u. Autorin, 1917 – 2012)

Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt,
die recht eigentliche Tugend des Menschen.

Oscar Wilde
(Irischer. Schriftsteller, 1854-1900)

Es ist ein Unterschied, ob man von Kindheit an lernt,
die Hände zu falten oder sie zur Faust zu ballen.

Hellmut Wallers
(Dt. Aphoristiker, 1930 – 1985, keine weiteren Informationen eruierbar)

Jedes Kind, das etwas taugt, wird mehr durch Auflehnung
als durch Gehorsam.
Peter Ustinov
(Brit. Regisseur, Autor u. Schauspieler, 1921 - 2004)

Die Jugend will, dass man ihr befiehlt, damit sie die Möglichkeit hat, nicht zu gehorchen.
Jean Paul Sartre
(Franz. Philosoph und Schriftsteller, 1906 – 1980; Nobelpreis 1964 Literatur - abgelehnt)

Kinder lieben anfangs ihre Eltern. Wenn sie älter werden, beurteilen sie sie. Bisweilen verzeihen sie ihnen.
Oscar Wilde
(Irischer Schriftsteller, 1854 – 1900)

Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet,
den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.

Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph, 1844 - 1900)

Wir stehen vor der paradoxen Tatsache, dass die Erziehung
zu einem der wesentlichen Hindernisse für Intelligenz
und Freiheit des Denkens geworden sind.

Bertrand Russell
(Engl. Mathematiker u. Philosoph, 1872 - 1970)

Die Ordnung des Denkens wird nicht durch Disziplin in Form dogmatischer Wiedergabe von Wissen herbeigeführt, sondern sie ergibt sich ganz natürlich, wenn der Erzieher versteht, dass bei der Entwicklung der Intelligenz eine Atmosphäre der Freiheit herrschen muss.
Jiddu Krishnamurti
(Ind. Philosoph u. Autor, 1895 – 1986)

Schwierigkeiten macht, der Schwierigkeiten hat.
Alfred Adler
(Österr. Arzt u. Psychotherapeut, Begründer der Individualpsychologie, 1870 – 1937)

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.
Pearl S. Buck
(Amerik. Schriftstellerin, 1892-1973)

Ein Kind wird drei Jahre früher erwachsen, als die Eltern glauben;
und drei Jahre später, als es selbst glaubt.

Was die Jugend mit lautester Entschiedenheit verlangt:
Das Recht, all jene Dummheiten wiederholen zu dürfen,
die wir schon lange bereut haben.

Alexander Roda Roda
(Österr. Schriftsteller, 1872 - 1945)

In den Kindern erlebt man sein eigenes Leben noch einmal, und erst jetzt versteht man es ganz.
Søren Kierkegaard
(Dän. Philosoph u. Theologe, 1813 - 1855)

Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin,
dass man nicht mehr dazugehört.

Salvador Dali
(Span. Maler, 1904 – 1989)

Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, -
aber ein paar Wegweiser können nicht schaden.

Pearl S. Buck
  (Amerik. Schriftstellerin, 1892 - 1973, Literatur-Nobelpreis 1938)

Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen ebenso guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg anzeigt.
Heinrich Heine
(Dt. Dichter, 1797 – 1856)

Wir bekamen unsere Prügel von den Eltern.
Die Jungen beziehen sie direkt vom Leben.

Waldemar Bonsels
(Dt. Schriftsteller, 1880 – 1952)

Jeder junge Mensch macht früher oder später die Entdeckung,
dass auch Eltern Recht haben können.

Andre Malraux
(Frz. Schriftsteller und Politiker, 1901 - 1976)

Wenn man jung ist, glaubt man, sich seinen eigenen Weg bahnen zu können. Wenn man älter wird, merkt man, dass es sich auch nur um einen dieser ausgetretenen Trampelpfade handelt.

Man muss sich einen Stecken in der Jugend schneiden,
damit man im Alter daran gehen kann.

Konfuzius
(Chin. Philosoph, vermutl. 551 – 479 v. Chr.)

Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter,
in dem er nichts davon hat?

George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 – 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Die meisten Menschen leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.
Jean Cocteau
(Frz. Schriftsteller, Maler, Regisseur u. Komponist, 1889 – 1963)

Jede wahre Philosophie hat einen Anfang und kein Ende.
Gregor Brand
(Dt. Schriftsteller, Lyriker und Verleger, *1957)

Philosophen und Hausbesitzer haben immer Reparaturen.
Wilhelm Busch
(Dt. Maler, Zeichner und Dichter, 1832 - 1908)

Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: "Nur einer hat mich verstanden", aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu:
"Und der hat mich auch nicht verstanden."

Heinrich Heine
(Dt. Dichter u. Journalist, 1797 - 1856)

Platon und Cusanus, Kant und Nietzsche: Sie wollten
die Welt erkennen und kannten noch nicht einmal ihre eigenen Kinder.

Gregor Brand
(Dt. Schriftsteller, Lyriker und Verleger, *1957)

Dopingkontrolle für Denker: Nietzsche nahm Morphium,
Sartre Amphetamine, Huxley Mescalin, Benjamin Haschisch.
Die Philosophen von heute nehmen Schlafmittel.
Ulrich Erckenbrecht
(Dt. Schriftsteller und Aphoristiker, *1947)

Der Philosoph späht eher nach dem Spatz auf dem Dach
als nach der Taube in der Hand.
Reiner Klüting
(Dt. Aphoristiker, *1955)

Die Philosophie ist eine Art Rache an der Wirklichkeit.
Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph, 1844 - 1900)

Philosophie nennt man die geistreiche Übersetzung
des Unerklärlichen ins Unverständliche.

Hans Clarin
(Dt. Schauspieler, * 1929)

Das gesamte moderne Denken ist von der Idee durchdrungen,
das Undenkbare denken zu wollen.
Michel Foucault
(Frz. Philosoph, 1926 – 1984)

Die Ergebnisse der Philosophie sind die Entdeckungen irgend eines schlichten Unsinns und die Beulen, die sich der Verstand beim Anrennen an die Grenzen der Sprache geholt hat.
Ludwig Wittgenstein
(Österr.-brit. Philosoph, 1889 - 1951)

Verworrene Ideen allein machen nicht den tiefen Philosophen;
die verworrene Sprache gehört mit dazu;
dann erst bleibt er unverstanden und bewundert.
Emanuel Wertheimer
(Deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker, 1846 - 1916)

Jeder tiefe Denker fürchtet mehr das Verstandenwerden
als das Missverstandenwerden.
Friedrich Schiller
(Dt. Dichter, Dramatiker u. Philosoph, 1759 - 1805)

Nichts ist so absurd, dass es nicht schon von einem Philosophen behauptet worden ist.
Marcus Tullius Cicero
(Römischer Staatsmann u. Philosoph, 106 - 43 v. Chr.)

Die Philosophie ist die einzige wissenschaftliche Disziplin,
deren Angehörige zu allem etwas zu sagen haben,
ohne von irgendetwas eine Ahnung haben zu müssen.
Thomas Sonnabend

Lehre ohne wissenschaftliche Grundlage?
Man nennt das wohl Philosophie!

Nur ein Beweis aus sich selber heraus ist nie ein Beweis, oder?
(„Die Geschichte ist wahr, weil in der Geschichte steht,
dass sie wahr ist.“)
Peter de Rosa
(Brit. Autor, * 1932)

Die derzeitige Hauptaufgabe der Philosophie besteht im Kampf
gegen ihre eigene Überflüssigkeit.

Ernst Topitsch
(Österr. Philosoph u. Soziologe, 1919 - 2003)

Die Philosophen sind wie Zahnärzte, die Löcher aufbohren,
ohne sie füllen zu können.
Giovanni Guareschi
(Ital. Schriftsteller, 1908-1968)

Philosophie ist der Versuch, in einem stockfinsteren Zimmer eine schwarze Katze zu fangen, die gar nicht drin ist.
Pablo Cruz

Angeln ist die einzige Philosophie, von der man satt wird.
Peter Bamm
(Dt. Schriftsteller u. Essayist, 1897 - 1975) 

Am Angelplatz der Philosophie wurde seit vielen Jahren
kein Fisch mehr gesehen.
Billy ©
(Schweizer Aphoristiker, * 1932)

Marx ist wohl der einzige Philosoph, der auf die Mithilfe
eines Engels vertraute.

Thomas Häntsch
(Dt. Fotograf und Aphoristiker, * 1958)

Ich habe die Philosophie immer schon für lustiger gehalten
als das Kabarett.
Franz Schuh
(Österr. Schriftsteller u. Essayist, * 1947)

Die Philosophie ist ein Frauenzimmer; wenn sie keinen vernünftigen Grund mehr anzugeben weiß, fällt sie in Ohnmacht.
Gottlieb Moritz Saphir
(Österr. Schriftsteller, 1795 - 1858)

Die Philosophie ist eine Edelhure,
deren nackte Wahrheit ihren Preis hat.

Sophia Elisabeth Gerber
(Dt. Schriftstellerin, * 1982)

Moral hat einen Wert; Unmoral hat einen Preis.
Horst A. Bruder
(Dt. Aphoristiker, * 1949)

Es gibt nur eine Gewissheit, nämlich dass wir keine Gewissheit
haben können; und deshalb gibt es auch die Gewissheit nicht,
dass wir keine Gewissheit haben können.

Samuel Butler
(Engl. Schriftsteller u. Philologe, 1835 – 1902)

Das Gefühl fängt dort an, wo der Verstand aufhört.
Gerhard Uhlenbruck
(Dt. Aphoristiker, * 1929
)

Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.
Albert Einstein
(Dt.-amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

In dieser Welt hat nur die Unbeständigkeit Bestand.
Jonathan Swift
(Irischer Schriftsteller, 1667 – 1745)

Konsequenz: HEUTE so, MORGEN so.
Inkonsequenz: Heute SO, morgen SO.

Im Grunde genommen ist „die Suche nach dem Sinn des Lebens“ bloß eine sehr optimistische Umschreibung für Verzweiflung.
Johann de Maeyer

Seltsam erscheint unsere Lage auf dieser Erde. Jeder von uns erscheint da unfreiwillig und ungebeten zu kurzem Aufenthalt, ohne zu wissen, warum und wozu.
Albert Einstein
(Dt.-amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Das ganze Geheimnis des Lebens läuft darauf hinaus,
dass es keinerlei Sinn hat; dass aber jeder von uns dennoch einen gefunden zu haben glaubt!
Émile Michel Cioran
(Rumän. Philosoph u. Essayist, 1911 - 1995)

Immer, wenn ich den Sinn des Lebens gefunden zu haben glaube,
ist er schon wieder woanders.

Reinhold Niebuhr
(Amerik. Theologe u. Philosoph, 1892 – 1971)

Der Sinn des Lebens ist, deinem Leben einen Sinn zu geben!

Was ist eigentlich der Sinn von „Sinn“?
Es ergibt ja keinen Sinn, wenn ich mir über den Sinn meines Lebens oder des Lebens anderer Leute den Kopf zerbreche, ohne überhaupt zu wissen, welchen Sinn das Wort „Sinn“ eigentlich hat.

Daniel Klein
(Amerik. Autor, * 1939)

Man muss die Welt nicht verstehen.
Man muss sich darin nur zurecht finden.
Albert Einstein
(Dt.-amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche,
sondern das Weitergeben des Feuers.

Thomas Morus
(Engl. Staatsmann und Autor, 1478 – 1535)

Für den Optimisten ist das Leben kein Problem,
sondern bereits die Lösung.

Marcel Pagnol
(Frz. Schriftsteller, 1895-1974)

Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, daß alles gutgehen wird. Aber sie sind überzeugt, daß nicht alles schiefgehen wird.

Das schönste Denkmal, das sich ein Mensch wünschen kann,
steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

Albert Schweitzer
(Dt. Theologe, Mediziner u. Philosoph, 1875-1965)

Das Leben ist simpel: Wir werden geboren, rennen hin und her, -
und eines Tages sind wir tot!
Robert Cringely
(Pseudonym mehrerer Autoren der Informatikzeitschrift InfoWorld, San Francisco)

Auch das Chaos gruppiert sich um einen festen Punkt,
sonst wäre es nicht einmal als Chaos da.

Arthur Schnitzler
(Österr. Dramatiker, 1862 – 1931)

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur
das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

Konfuzius
(Chin. Philosoph, 551 - 479 v.Chr.)

Solange du selbst redest, erfährst du nichts Neues.
Arabisches Sprichwort

Du hast einen Menschen noch nicht überzeugt,
bloß weil du ihn zum Schweigen gebracht hast.

Christopher D. Morley
(Amerik. Herausgeber u. Autor, 1890 – 1957)

Er sprach beredsam nichts.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein
als dein Schweigen gewesen wäre.

Arabisches Sprichwort

Wie es das Kennzeichen großer Geister ist, mit wenig Worten viel zum Ausdruck zu bringen, so haben die kleinen Geister hingegen die Gabe, viel zu reden und nichts zu sagen.
François de La Rochefoucauld
(Franz. Schriftsteller, 1613 – 1680)

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nicht angeschaut haben.
Alexander von Humboldt
(Dt. Naturforscher, 1769 – 1859)

Man soll schweigen oder Dinge sagen,
die noch besser sind als das Schweigen.

Pythagoras von Samos
(Griech. Philosoph, ca. 570 – 510 v. Chr.)

Lass deine Zunge nicht eine Fahne sein, die im Wind eines jeden Gerüchtes zu flattern beginnt.
Imhotep
(Altägypt. Architekt und Universalgelehrter, um 2700 v. Chr.)

Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
William Somerset Maugham
(Engl. Schriftsteller, 1874 - 1965)

Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden,
als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen.
Abraham Lincoln
(16. Präsident der USA, 1809 – 1865)

Es gibt kaum etwas Besseres, als mit einem Freund über ein interessantes Thema zu schweigen.
Alec Guinness
(Brit. Schauspieler, 1914 – 2000)

Es gibt schweigsame Menschen, die interessanter sind als die besten Redner.
Benjamin Disraeli
(Brit. Staatsmann u. Schriftsteller, 1804 – 1881; 1874 – 1880 brit. Premierminister)

Lieber sinnvoll schweigen als gedankenlos schwätzen.
William Shakespeare
(Engl. Dramatiker u. Schauspieler, 1564 – 1616)

Sicherlich würde das menschliche Leben weit glücklicher verlaufen, wenn der Mensch ebenso gut zu schweigen wie zu reden vermöchte. Aber die Erfahrung lehrt uns mehr als genug, dass der Mensch nichts so schwer beherrscht wie seine Zunge.
Baruch de Spinoza
(Niederl. Philosoph, 1632 – 1677)

Schön ist es miteinander zu schweigen,
schöner miteinander zu lachen.

Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph, 1844-1900)

Früher dachte ich immer, dass Menschen, die schweigen, nicht viel zu sagen haben. Doch heute weiß ich, dass sie an der Schwelle im Leben angekommen sind, an der sie verstanden haben, dass Reden meistens umsonst ist - wenn es keinen gibt, der sie verstehen will.
Du kannst reden und erklären, soviel du willst, jeder pickt sich das heraus, was ihm passt, und jeder versteht nur so viel, wie er verstehen will. Vergeude deine Zeit nicht mit Erklärungen.
Die Leute hören nur das, was sie hören wollen.

Paulo Coelho
(Brasil. Schriftsteller, * 1947)

Je mehr wir wissen, umso tiefer schweigen wir
und umso hoffnungsloser vereinsamen wir.

José Ortega y Gasset
  (Span. Philosoph, 1883 - 1955)

Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur die Bäume bleiben zurück.
Peter Rosegger
(Österr. Schriftsteller, 1843 - 1918)

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.
François-Gaston de Lévis
(Frz. Offizier, 1719 – 1787) )

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
Johann Wolfgang von Goethe
(Dt. Dichter, 1749-1832)

Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
Epiktet
(Griech. Philosoph, ca. 50 - 125)

Bevor ich das nehme, was ich kriegen kann, warte ich lieber,
bis ich das bekomme, was ich haben will.

Die Suche nach dem Glück ist die Ursache für unser Unglücklich-Sein.
Paul Watzlawick
(Österr. Philosoph, Soziologe und Psychoanalytiker, 1921 - 2007)

Welch wunderbarer Gedanke ist es doch, dass einige der besten Tage unseres Lebens noch gar nicht stattgefunden haben.

Manchmal suchen wir so lange den Schlüssel zum Glück,
bis wir merken, dass er steckt.

Jochen Mariss
(Dt. Autor u. Fotograf, * 1955)

Das Glück ist kein leichtes Ding.
Nur sehr schwer finden wir es in uns – und anderswo gar nicht.

Nicolas Sébastien Chamfort
(Franz. Schriftsteller, 1741 – 1794)

Es ist wichtiger, andere Menschen glücklich zu machen, als durch andere Menschen glücklich werden zu wollen.

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.
Ludwig Feuerbach
(Dt. Philosoph u. Anthropologe, 1804 – 1872)

Es gibt im Leben zwei Tragödien. Die eine ist die Nichterreichung
eines Herzenswunsches, die andere ist seine Erreichung.
Von den beiden ist die zweite bei weitem tragischer.

Oscar Wilde
(Irischer. Schriftsteller, 1854-1900)

Mit einer Weisheit, die keine Träne kennt,
mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht,
und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt,
will ich nichts zu tun haben.

Khalil Gibran
(Liban.-amerik. Maler, Philosoph u. Dichter, 1883 – 1931)

Ein Weiser entscheidet für sich selber,
ein Narr richtet sich nach den Leuten.

Chinesisches Sprichwort

Ich will lieber mit Weisen irren, als mit Unwissenden Recht zu behalten.
Marcus Tullius Cicero
(Röm. Schriftsteller, Philosoph u. Politiker, 106 - 43 v. Chr.)

Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
Albert Einstein
(Dt. - amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Die wichtigste Erkenntnis im Leben ist die Tatsache, dass auch Narren zuweilen recht haben.
Winston Churchill
(Engl. Politiker u. Premierminister, 1874 – 1965)

Narrenweisheit ist immer noch besser als intellektuelle Dummheit.
Manfred Rommel
(Dt. Politiker, 1928 – 2013)

Nur der ist weise, der weiß, dass er es nicht ist.
Sokrates
(Gr. Philosoph; 470 - 399 v. Chr.)

Einer, der nichts weiß und weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als einer, der nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß.

Wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen,
wie wenig man weiß.

Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
Wilhelm Busch
(Dt. Maler, Zeichner und Dichter, 1832 - 1908)

Der Eigensinn ist die Energie der Dummen.
Jean-Paul Sartre
(Frz. Schriftsteller und Philosoph, 1905-1980)

Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß längst schon alles besser.
Sokrates
(Gr. Philosoph, 469 - 399 v. Chr.)

Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens durch Nachahmen – das ist der leichteste,
zweitens durch Nachdenken – das ist der edelste,
drittens durch Erfahrung – das ist der bitterste.

Konfuzius
(Chin. Philosoph, vermutl. 551 – 479 v. Chr.)

Der Dumme lernt nicht aus seinen Fehlern...
Der Kluge lernt aus seinen Fehlern...
Und der Weise lernt aus den Fehlern anderer...

Julian Schmidt
(Dt. Literaturhistoriker, 1818 - 1886)

Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert,
begeht einen zweiten.

Konfuzius
(Chin. Philosoph, ca. 551 – 479 v. Chr.)

Wenn man keine Fehler gemacht hätte, wäre man nie in die beglückende Situation gekommen, aus ihnen gelernt zu haben.
Rudolf Rolfs
(Dt. Theaterleiter u. Autor, 1920 – 2004)

Ein weiser Mann geht mit gesenktem Kopf, fast unsichtbar - wie Staub.
China, Shaolin

Die Ansicht eines Weisen
und den Rat eines Greisen
soll man nicht von sich weisen.

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
(Dt. Philosoph, 1775 – 1854)

Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.
Peter Rosegger
(Österr. Schriftsteller, 1843 - 1918)

Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt,
dann wird er dich nicht beißen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.

Mark Twain
(Amerikan. Schriftsteller, 1835 - 1910)

Der Mensch ist der einzige Primat, der seine Artgenossen ohne biologischen und ökonomischen Grund quält und tötet und der dabei Befriedigung empfindet.
Erich Fromm
(Dt.-amerik. Psychoanalytiker, 1900 – 1980)

Besser ein kleines Feuer, das dich wärmt,
als ein großes, das dich verbrennt.

Thomas Hardy
(Engl. Schriftsteller, 1840 - 1928)

Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele,
und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.

Vincent van Gogh
(Holl. Maler, 1853 - 1890)

Wenn du über Wissen und Kenntnisse verfügst, dann lass’ auch andere ihre Kerzen daran entzünden.
Winston Churchill
(Engl. Politiker u. Premierminister, 1874 – 1965)

Es gibt Augenblicke, in denen man nicht nur sehen,
sondern ein Auge zudrücken muss.

Benjamin Franklin
(Amerik. Politiker und Erfinder, 1706 - 1790)

Man darf nicht das Gras wachsen hören, sonst wird man taub.
Gerhart Hauptmann
(Dt. Schriftsteller, 1862 – 1946)

Was unsere Seele am schnellsten und schlimmsten abnützt, das ist:
Verzeihen ohne zu vergessen.

Arthur Schnitzler
(Österr. Schriftsteller, 1862 - 1931)

Ein gutes Gedächtnis ist eine Gabe Gottes.
Vergessen können ist oft eine noch bessere Gabe Gottes.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Vergessen ist Gnade und Gefahr zugleich.
Theodor Heuß
(Dt. Politiker, 1884-1963; Bundespräsident 1949 - 1959)

Schönheit empfindet man nur als schön,
wenn man auch den Kontrast dazu wahrnimmt.

Anne-Sophie Mutter
(Dt. Violinistin, * 1963)

Wenn alle das gleiche denken, denkt keiner richtig.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?
Ernst R. Hauschka
(Dt. Essayist u. Lyriker, 1926 – 2012)

Das Vorurteil ist die hochnäsige Empfangsdame
im Vorzimmer der Vernunft.

Karl Heinrich Waggerl
(Österr. Schriftsteller, 1897 - 1973)

Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern,
als ein Vorurteil.

Albert Einstein
(Dt.-amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Vorurteile sterben ganz langsam, und man kann nie sicher sein,
dass sie wirklich tot sind.

Jules Romains
(Franz. Romancier, 1885 - 1972)

Der Glaube an Vorurteile gilt in der Welt als gesunder Menschenverstand.
Claude Adrien Helvétius
(Frz. Philosoph, 1715 – 1771)

Ein Urteil lässt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.
Marie von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916)

Die Hindernisse rühren nicht so sehr daher, dass der Geist leer ist von Wissen, sondern daher, dass er voll ist von Vorurteilen.
Pierre Bayle
(Franz. Philosoph, 1647 - 1706)

Der Mensch neigt dazu, immer nur das als barbarisch zu bezeichnen, was nicht Sitte in seiner eigenen Heimat ist.
Michel de Montaigne
(Frz. Jurist, Politiker u. Philosoph, 1533 – 1592)

Je mehr Fortschritte die Philosophie macht,
desto größere Anstrengungen unternimmt die Dummheit,
um die Herrschaft der Vorurteile zu festigen.

Nicolas Chamfort
(Frz. Schriftsteller, 1741 – 1794)

Was die Gesellschaft öffentliche Meinung nennt,
heißt beim einzelnen Menschen Vorurteil
.
Karl Heinrich Waggerl
(Österr. Schriftsteller, 1897 - 1973)

Wer immer die Wahrheit sagt,
kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
Theodor Heuß
(Dt. Politiker, 1884-1963, Bundespräsident 1949 - 1959)

Der gute Ruf geht weit, aber der schlimme noch viel weiter.
Serbisches Sprichwort

Die Lüge ist wie ein Schneeball:
Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

Martin Luther
(Dt. Theologe u. Reformator, 1483 – 1546)

Lügen ist ein fundamentaler Aspekt der Kommunikation.
Umberto Eco
(Ital. Schriftsteller u. Philosoph, 1932 – 2016)

Keines Menschen Gedächtnis ist so gut,
dass er ständig erfolgreich lügen könnte.

Abraham Lincoln
(16. Präsident der USA, 1809 – 1865)

Die Strafe des Lügners ist nicht, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern dass er selbst niemanden mehr glauben kann.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
Oliver Hassencamp
(Dt. Schriftsteller, Schauspieler u. Kabarettist, 1921 - 1988)

Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten,
damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens
und der Welt kommt.

Albert Schweitzer
(Dt. Theologe, Philosoph u. Arzt, 1875 - 1965)
Friedensnobelpreis 1952

Die Menschen neigen zur falschen Auffassung, dass,
da sich alle unsere mechanischen Apparate so flink vorwärts bewegen, auch das Denken schneller vor sich geht.

Christopher D. Morley
(Amerik. Herausgeber u. Autor, 1890 – 1957)

Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere  Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.
Albert Einstein
(Dt. - amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Eines Tages werden Maschinen vielleicht nicht nur rechnen, sondern auch denken. Mit Sicherheit aber werden sie niemals Phantasie haben.
Theodor Heuss
(Dt. Politiker, 1884 – 1963; Bundespräsident 1949 – 1959)

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein
(Dt.-amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Die Neigung mancher Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten,
hat sehr viel Großes hervorgebracht.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast.
Aldous Huxley
(Engl. Schriftsteller, 1894 - 1963)

Was soll nicht alles meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der, der Humanität, der Gerechtigkeit; ferner die Sache meines Volkes, meines Fürsten, meines Vaterlandes; endlich gar die Sache des Geistes und tausend andere Sachen. Nur meine eigene Sache soll niemals meine Sache sein. Pfui über den Egoisten, der nur an sich denkt!
Max Stirner
(Dt. Philosoph u. Journalist, 1806 – 1856)

Die wahre Heimat des Menschen ist die Sehnsucht.
Turhan Bey
(Amerik. Schauspieler, * 1922)

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer
zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben
und die Arbeiten aufzuteilen, sondern lehre die Männer
die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry
(Franz. Schriftsteller, 1900 - 1944)

Wer die Anderen neben sich klein macht, ist nie groß.
Johann Gottfried Seume
(Dt. Schriftsteller, 1763 - 1810)

   

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Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht,
sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig.

Alles, was ein Mensch in seiner Vorstellung konzipieren kann,
werden eines Tages andere Menschen verwirklichen können.

Jules Verne
(Frz. Schriftsteller, 1828 – 1905)

Die Menschen stolpern nicht über Berge,
sondern über Maulwurfshügel.
Konfuzius
(Chin. Philosoph, 551 - 479 v.Chr.)

Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag.
Sophokles
(Griech. Tragödiendichter, 496 - 406 v. Chr.)

Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt,
das zu tun, was wir können.

Ralph Waldo Emerson
(Amerik. Philosoph, 1803-1882)

Nichts zu besitzen ist keine Entschuldigung dafür, nichts zu tun.

Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben,
was wir uns nie zugetraut hätten.
Marie von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916)

Wer seine Ziele zu weit steckt, kennt seine Grenzen nicht.
Harald Kriegler
(Dt. Schriftsetzer und Autor, * 1945)

Es ist besser, mit drei Sprüngen zum Ziel zu kommen, als sich mit einem das Bein zu brechen.
Afrikanische Weisheit

Wer finden will, der muss verlieren können.

Zünde kein Feuer an, das du nicht selber löschen kannst.
Gälisches Sprichwort

Wenn du dich am sicheren Ufer fühlst, kann es sein,
dass der Strom sein Bett schon wieder verändert hat.

Christa Schyboll
(Dt. Schriftstellerin, Prosa, Lyrik, Aphorismen, * 1952)

Lebensklugheit ist, sich nicht dauernd mit Menschen zu vergleichen,
die glücklicher sind als wir.

Sigrid Undset
(Norw. Romanautorin, 1882 - 1949)

Glücklich sein bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. Es heißt nur, dass du dich dazu entschieden hast, über die Unzulänglichkeiten hinwegzusehen.

Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen immer für glücklicher halten, als sie sind.
Charles-Lois Baron de Montesquieu
(Frz. Philosoph, 1689 – 1755)

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
Seneca
(Röm. Philosoph u. Staatsmann, ca. 1 – 65 n. Chr.)

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
Dieter Hildebrandt
(Dt. Kabarettist, * 1927)

Nicht die Glücklichen sind dankbar.
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon
(Engl. Philosoph u. Staatsmann, 1561 – 1626)

Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann,
und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.

Friedrich Schiller
(Dt. Dichter, Dramatiker u. Philosoph, 1759 - 1805)

Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.
Charlie Chaplin
(Brit. Schauspieler u. Regisseur, 1889-1977)

Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.
Heinz Rühmann
(Dt. Schauspieler, 1902-1994)

Ein Lächeln macht schöner als viel Schminke.

Einen glücklichen Menschen zu finden ist besser als eine Fünfpfundnote. Er ist der Inbegriff strahlender Freundlichkeit,
und wenn er den Raum betritt, so scheint es,
als wäre eine Kerze angezündet worden.

Robert Louis Stevenson
(Schott. Schriftsteller, 1850 – 1894)

Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern.
Peter Rosegger
(Österr. Schriftsteller, 1843 - 1918)

Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet,
aufzuhören mit der Sorge um Dinge,
die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.

Epiktet
(Griech. Philosoph, um 50 - 138)

So hat z. B. mir meine Philosophie zwar nie etwas eingebracht, aber Vieles erspart.
Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 – 1860)

Was Hände bauen, können Hände stürzen.
Friedrich Schiller
(Dt. Dichter, Dramatiker u. Philosoph, 1759 - 1805)

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.
Charlie Chaplin
(Brit. Schauspieler u. Regisseur, 1889-1977)

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks
und der Anfang der Unzufriedenheit.

Søren Kierkegaard
(Dän. Theologe u. Philosoph, 1813 - 1855)

Ist es nicht seltsam, dass wir vom Glück glauben, wir hätten es verdient, aber vom Unglück denken, es wäre nicht gerecht?

Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen
Freuden zusammengesetzt ist.

Daniel Spitzer
(Österr. Autor, 1835 - 1893)

Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich,
wenn sie nicht unglücklich sind.

Jean Anouilh
(Franz. Dramatiker; 1910 - 1987)

Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluss entzieht.
Epiktet
(Griech. Philosoph, ca. 50 – 125)

Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
Theodor Fontane
(Dt. Schriftsteller; 1819-1898)

Wenn du weise bist, lebe wie du kannst,
wenn du nicht so leben kannst, wie du willst.

Balthasar Gracián
(Span. Jesuit, Schriftsteller, Hochschullehrer, 1601 - 1658)

Wenn man nicht kann, was man will, muss man wollen, was man kann.
Nicolas Sarkozy
(Frz. Politiker, seit 16.05.07 Staatspräsident, * 1955)

Reich ist der, der in der Seele, dem Herzen und im Geist
mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann!

Ich frage nie einen Menschen nach seiner Arbeit, weil es mich nicht interessiert. Ich frage ihn nach seinen Gedanken und nach seinen Träumen.
Howard Phillips Lovecraft
(Amerik. Schriftsteller, 1890 – 1937)

Ohne Tränen hätte die Seele keinen Regenbogen.
John Vance Cheney
(Amerik. Dichter, 1848 – 1922)

Ärgere dich nicht, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern freue dich, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.
Arabien

Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der,
der nicht genug bekommen kann.
Jean Guéhenno
(Frz. Schriftsteller, 1890-1978)

Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.
Marc Aurel
(Röm. Philosoph u. Politiker, 121 – 180; röm. Kaiser 161 – 180)

Die erfüllten Träume sind oft die größten Enttäuschungen.

Aus Wunschträumen, die in Erfüllung gehen,
können Albträume werden.

Waltraud Puzicha
(Dt. od. Schweiz. Lyrikerin, 1925 – 2014)

Die Sehnsucht stirbt an der Schwelle ihrer Erfüllung.
Udo Jürgens
(Österr. Komponist u. Sänger, 1934 – 2014)

Es gibt nur zwei Tragödien auf dieser Welt:
Das nicht zu bekommen, was man will. Und es zu bekommen.

Oscar Wilde
(Irischer Schriftsteller, 1854 - 1900)

Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.
Epikur von Samos
(griech. Philosoph, Begründer des Epikureismus, 341 – ca. 270 v. Chr.)

Manchmal ist es erst der Reichtum, der einem Menschen ein Armutszeugnis ausstellt.

Der einzig wahre Realist ist der Visionär.
Federico Fellini
(Ital. Drehbuchautor u. Regisseur, 1920 – 1993)

Glück ist Selbstgenügsamkeit
Robert Cringely
(Pseudonym mehrerer Autoren der Informatikzeitschrift InfoWorld, San Francisco)

Das Leben ist erträglich.
Man muss nur bereit sein, sich damit zu begnügen.

Umberto Eco
(Ital. Schriftsteller u. Philosoph, 1932 – 2016)

Es ist wichtiger, andere Menschen glücklich zu machen,
als durch andere Menschen glücklich werden zu wollen.

Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn ein anderer sich mitfreut.
Mark Twain
(Amerikan. Schriftsteller, 1835 – 1910)

Seine Freude in der Freude des anderen finden können:
das ist das Geheimnis des Glücks.

Georges Bernanos
(Frz. Schriftsteller, 1888-1948)

Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Chinesisches Sprichwort

Wahre Befriedigung erhält man nur selten durch Sex,
aber immer durch die Gewissheit,
einen anderen Menschen glücklich gemacht zu haben.

Peter Ustinov
(Brit. Regisseur, Autor u. Schauspieler, 1921 - 2004)

Glück ohne Unterbrechung ist Fadesse.
Fritz P. Rinnhofer
(Österr. Autor und Verleger, * 1939)

Ein freundliches Wort kostet nichts,
und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke.

Daphne du Maurier
(Engl. Schriftstellerin, 1907 – 1989)

Freundlichkeit ist eine Sprache,
die Taube hören und Blinde lesen können.

Mark Twain
(Amerikan. Schriftsteller, 1835 – 1910)

Wer sich dem Dank entzieht, erniedrigt den Beschenkten.
Franz Grillparzer
(Österr. Dramatiker, 1791 - 1872)

Man sollte so helfen, dass sich der Hilfesuchende
nicht gedemütigt fühlt.

Woody Allen
(Amerik. Schauspieler u. Regisseur, * 1935)

Allein sein zu müssen ist das Schwerste,
allein sein zu können das Schönste.
Hans Krailsheimer
(Dt. Aphoristiker, 1888 - 1958)

Ein langweiliger Mensch ist einer, der uns am Alleinsein hindert, ohne uns Gesellschaft zu leisten.
Giovanni Vincenzo Gravina
(Ital. Schriftsteller u. Jurist, 1664 – 1718)

Nicht immer man den Augen trauen darf:
Der Freund sieht oft zu schwach, der Feind zu scharf.

Gustav Rümelin
(Dt. Pädagoge u. Politiker, 1815 – 1889)

Freundschaft, - das ist eine Seele in zwei Körpern.
Robert Cringely
(Pseudonym mehrerer Autoren der Informatikzeitschrift InfoWorld, San Francisco)

Mit Freunden spricht man offen, aber nicht öffentlich.
Egon Bahr
(Dt. Journalist und Politiker, 1922 – 2015)

Ein Freund ist jemand, vor dem man laut denken kann.
Ralph Waldo Emerson
(Amerik. Philosoph u. Schriftsteller, 1803 – 1882)

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.
Marie von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 – 1916)

Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich schon viel verziehen hat.
Johann Wolfgang von Goethe
(Dt. Dichter, 1749 – 1832)

Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat,
wenn man wirklich Freunde nötig hat.

Plutarch
(Griech. Philosoph u. Historiker, 45 - 125)

Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.

Leben ist das, was dir passiert, während du gerade eifrig dabei bist,
ganz andere Pläne zu schmieden.

John Lennon
(Engl. Musiker u. Komponist, Mitbegründer der "Beatles", 1940 - 1980)

Mit dem Schicksal ist es wie mit der Schwerkraft:
Mit beiden kann man nicht verhandeln.

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben,
macht unser Schicksal aus.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 – 1916)

Es gibt ein erfülltes Leben - trotz vieler unerfüllter Wünsche.
Dietrich Bonhoeffer
(Dt. evang. Theologe, 1906 - 1945 - im KZ Flossenbürg gehenkt)

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
Wilhelm Busch
(Dt. Maler, Zeichner und Dichter, 1832 - 1908)

Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsere Schultern der Schmerz, den wir anderen zugefügt haben.
Herman Bang
(Dän. Schriftsteller u. Regisseur, 1857 - 1912)

Wenn du lange in einen Abgrund blickst,
blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph, 1844 - 1900)

Zum Denken sind wenige Menschen geneigt,
wohl aber alle zum Rechthaben.

Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 - 1860)

In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen,
ist schon wieder ein Irrsinn für sich.

Voltaire
(Franz. Philosoph u. Schriftsteller, 1694 - 1778)

Derjenige, der zum ersten Mal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
Sigmund Freud
(Österr. Tiefenpsychologe, 1856 – 1939)

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
Albert Schweitzer
(Dt. Theologe, Philosoph u. Arzt, 1875 - 1965)
Friedensnobelpreis 1952

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht,
werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.

Karl Kraus
(Österr. Schriftsteller, 1874 – 1936)

Es gibt Wissenschafter, die sich engagieren,
und es gibt Wissenschafter, die sich engagieren lassen.

Bernd Lötsch
(Österr. Biologe, * 1941)

Wahnsinn bei Individuen ist selten,
aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.

Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph, 1844-1900)

Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.
John B. Priestley
(Engl. Schriftsteller, 1894 - 1984)

Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles,
was über ihren Horizont geht.

Francois Duc de La Rochefoucauld
(Frz. Schriftsteller, 1613 - 1680)

Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht,
als dass man verurteile.

Rudolf Steiner
(Österr. Philosoph u. Esoteriker, Begründer der Anthroposophie, 1861 – 1925)

Auf dem Acker der Halbbildung gedeiht das Unkraut der Einbildung ganz besonders gut.
Erich Limpach
(Dt. Lyriker, 1899 - 1965)

Wer das Wahre zu früh sagt, wird missverstanden,
wer zu spät, verlacht, und wer rechtzeitig, bekämpft.
Matthias Pleye
(Dt. Schriftsteller u. Internetunternehmer, * 1977)

Sprich die Wahrheit, auch wenn deine Stimme zittert.

Dass eine Halbwahrheit die halbe Wahrheit ist,
ist auch nur eine Halbwahrheit.

Michael Richter
(Dt. Historiker u. Aphoristiker, * 1952)

Das größte Hindernis beim Erkennen der Wahrheit ist nicht die Falschheit, sondern die Halbwahrheit.
Lew Tolstoi
(Russ. Schriftsteller, 1828-1910)

Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.
Theodor Adorno
(Dt. Philosoph u. Komponist, 1903 – 1969)

Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
Georg Simmel
(Dt. Soziologe, 1858 – 1918)

Verschlagenheit muss Kleider haben,
aber die Wahrheit geht gern nackt.

Englisches Sprichwort

Wer seine Meinung nie zurückzieht,
liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.

Joseph Joubert
(Frz. Moralist u. Essayist, 1754 - 1824)

Nicht der liebt die Wahrheit, der sie anderen sagt.
Nur der liebt die Wahrheit, der sie gegen sich selbst verträgt.
Hermann Oeser
(Dt. Pädagoge, 1849 – 1912)

Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.
Max Frisch
(Schweiz. Schriftsteller, 1911 – 1991)

Man sage immer die Wahrheit,
aber man sage die Wahrheit nicht immer.

Christina von Schweden
(1626 – 1689, Königin von Schweden 1632 – 1654)

Man beleidigt öfter mit Wahrheiten als mit Lügen.
Charles Tschopp
(Schweiz. Aphoristiker, 1899-1982)

Sage nicht alles, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.
Matthias Claudius
(Dt. Dichter, 1740 – 1815)

Wenn alle Menschen immer die Wahrheit sagten,
wäre das die Hölle auf Erden.

Jean Gabin
(Frz. Schauspieler, 1904 – 1976)

Die Behauptung: „Heute ist der dritte Juni“ war gestern noch falsch und wird es morgen wieder sein. - So geht es den meisten Wahrheiten.
Alexander Roda Roda
(Österr. Schriftsteller, 1872 - 1945)

Auch die Wahrheit gedeiht nur in einer bestimmten Vegetation und
Temperatur. Sobald man sie erhitzt, wird sie fanatisch,
sobald man sie unterkühlt, zynisch.

Martin Kessel
(Dt. Schriftsteller, 1901 - 1990)

Der Mensch wird sicherlich von Zeit zu Zeit über die Wahrheit stolpern, aber sich meist schnell wieder aufraffen und weitermachen wie gehabt.
Winston Churchill
(Amerik. Schriftsteller, 1871-1947)

Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden.
Ludwig Börne
(Dt. Journalist, 1786 - 1837)

Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen,
und misstrauen Sie denen, die sie gefunden haben.

André Gide
  (Franz. Schriftsteller, 1869 - 1951, Literatur-Nobelpreis 1947)

Es ist derjenige am weitesten von der Wahrheit entfernt,
der auf alles eine Antwort hat.

Zhuāng Zhōu
(Chin. Philosoph und Dichter, ~ 365 – 290 v. Chr.)

Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die im Irrtum verharren, das sind die Narren.

Friedrich Rückert
(Dt. Dichter, 1788 – 1866)

Wenn man in die falsche Richtung läuft,
hat es keinen Sinn, das Tempo zu erhöhen.

Brigitte Hilgner
(* 1953, keine eindeutigen Suchergebnisse)

Die Quelle der Wahrheit ist klar - und kalt.

Das genaue Gegenteil von dem, was allgemein geglaubt wird,
ist meistens die Wahrheit.

Jean de La Bruyère
(Franz. Schriftsteller, 1645 – 1696)

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Es sind sehr verschiedene Dinge, ob man glaubt, ob man alles glaubt oder ob man alles nur glaubt.
Michael Richter
(Dt. Historiker u. Aphoristiker, * 1952)

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!
Kurt Tucholsky
(Dt. Schrifsteller u. Journalist, 1890-1935)

Die Wirklichkeit ist nicht so oder so, sondern so und so.
Harry Mulisch
(Niederlnd. Schriftsteller, 1927 – 2010)

Das Gegenteil einer richtigen Behauptung ist eine falsche Behauptung. Das Gegenteil einer tiefen Wahrheit kann aber durchaus wieder eine tiefe Wahrheit sein.
Niels Bohr
(Dän. Physiker, 1885 – 1962, Nobelpreis 1922
)

Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als der,
der alle Antworten weiß.
Chuang Tsu
(Chin. Dichter u. Philosoph, ca. 365 - 290 v. Chr.)

Die Wahrheit hat noch keinem geschadet -
außer dem, der sie ausgesprochen hat.

Jede Lehre, die sich als absolute Wahrheit setzt,
ist ein Herd von Kriegen.

Ludwig Marcuse
(Dt. Philosoph u. Schriftsteller, 1894 - 1971)

Es gibt ebenso wenig eine 100 %ige Wahrheit wie 100 %igen Alkohol.
Sigmund Freud
(1856 - 1939)

Alle großen Wahrheiten waren anfangs Blasphemien.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Ich habe keine besondere Begabung,
ich bin nur leidenschaftlich neugierig.

Albert Einstein
(Dt.-amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint.
Albert Einstein
(Dt. - amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Die Ideen sind nicht verantwortlich für das,
was die Menschen aus ihnen machen.

Werner Heisenberg
(Dt. Physiker, 1901 – 1976, Physik-Nobelpreis 1932)

Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner,
bis sich die Sache durchgesetzt hat.

Mark Twain
(Amerik. Schriftsteller, 1835 - 1910)

Alle sagten: "Das geht nicht!" Dann kam einer,
der wusste das nicht – und hat es einfach gemacht.

Der, der sagt, es sei nicht möglich, sollte dem nicht im Wege stehen, der es tut.
China

Wenn eine verzweifelte Situation ein besonderes Können erfordert, dann bringt man dieses Können auch auf, obwohl man vorher keine Ahnung davon hatte.
Napoleon Bonaparte
(Frz. General u. Kaiser, 1769 – 1821)

Das Geheimnis der Veränderung besteht darin,
seine ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen,
statt das Alte zu bekämpfen.

Sokrates
(Gr. Philosoph, 469 - 399 v. Chr.)

Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durchs Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen,
aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 - 1860)

Die Fähigkeit und der Wille, sich selbst und selbständig Wissen anzueignen, ist die grundlegende Voraussetzung für jede überlegene Bildungs- und Denkfähigkeit. Autodidakten liegen nicht öfters falsch als Heterodidakten und nichts ist weniger gerechtfertigt als der weitverbreitete vorurteilsbeladene Hochmut der Fremdbelehrten.
Gregor Brand
(Dt. Schriftsteller, Lyriker und Verleger, * 1957)

Es gibt nur ein einziges Gut für den Menschen: die Wissenschaft.
Und nur ein einziges Übel: die Unwissenheit.

Sokrates
(Gr. Philosoph, 469 - 399 v. Chr.)

Die wahre Bildung protzt nicht, sondern bescheidet sich mit Verständlichkeit und Einfachheit.

In der Wissenschaft versucht man, etwas, das niemand zuvor wusste, auf eine Weise zu sagen, die jeder versteht.
In der Dichtung verhält es sich gerade umgekehrt.

Paul Dirac
(Brit. Physiker, 1902 - 1984; Nobelpreis Physik 1933)

Die Selbstzufriedenheit ist der Sargdeckel jeden Fortschritts.
Philip Rosenthal
(Dt. Industrieller u. Politiker, 1916 - 2001)

Sei die Stimme, nicht das Echo!

Sei einzig, nicht artig!

Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr.
Marie Curie
(Poln.-franz. Chemikerin und Physikerin, 1867 - 1934)
Nobelpreis Physik 1903, Nobelpreis Chemie 1911

Der Mann der Wissenschaft muss ständig bemüht sein,
an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln.

José Ortega y Gasset
(Span. Kulturphilosoph, Soziologe u. Schriftsteller, 1883 - 1955)

Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster.
Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit.

Chinesisches Sprichwort

Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut,
dass es verborgen bleibt; wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird.

Ludwig Fulda
(Dt. Bühnenautor, 1862 - 1939)

Viele Wohltätigkeiten sind ein Zeichen des bösen Gewissens. Wenn die Leute einander nicht so viel Böses antäten, brauchten sie einander nicht so viel Gutes zu tun.
Peter Rosegger
(Österr. Schriftsteller, 1843 - 1918)

Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.
Mark Twain
(Amerik. Schriftsteller, 1835 – 1910)

Anstatt immer nur das Beste geben zu wollen,
sollten wir lieber mal was Gutes tun.
Thornton Wilder
(Amerik. Schriftsteller, 1897 - 1975)

Zögere nie, wenn es gilt, Gutes zu tun.
Japan. Sprichwort

Wie oft wird das Gute durch die verwerfliche Art,
es öffentlich zu machen, wieder entwertet.

Karl Heinrich Waggerl
(Österr. Schriftsteller, 1897 – 1973)

Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes.
Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.

Winston Churchill
(Amerik. Schriftsteller, 1871-1947)

Viel Schlechtes entsteht, indem man Gutes übertreibt.
Thornton Wilder
(Amerik. Schriftsteller, 1897 - 1975)

Ich glaube, dass alle Menschen, die das Böse in der Welt verurteilen,
auch verstehen müssen, dass dieses Böse ohne ihre eigene Mitschuld nicht existieren könnte.

Arthur Miller
(Amerik. Schriftsteller, 1915 - 2005)

People are people. And they’re basicly bad.
Frank Zappa
(Amerik. Komponist, Musiker u. Sänger, 1940 – 1993)

Das unbekannteste Land liegt unterm Hut.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast,
existierst du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben.

Mark Twain
(Amerikan. Schriftsteller, 1835 - 1910)

Wer sich keine Illusionen macht, kann es sich leisten,
welche zu besitzen.

Rupert Schützbach
(Dt. Schriftsteller, * 1933)

Wenn es diesen Gott gibt, dann hat er die Würfel einmal zu oft geworfen.
(Autor unbekannt)

Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.
Ludwig Marcuse
(Dt. Philosoph u. Schriftsteller, 1894 - 1971)

Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
Hans Daiber
(Dt. Orientalist, * 1942)

Man kann Ideen nicht einzäunen. Wer entscheidet, was im Rahmen ist, was nicht? Ich halte Gott nun mal für eine lächerliche Idee. Und ich sollte das Recht haben, das auch zu sagen.
Wir leben in einer Zeit, in der dauernd gefordert wird, wir müssten Religionen respektieren. Gemeint ist: Wir dürfen Religionen nicht kritisieren. Wieso? Wieso
sollte man die Vertreter lächerlicher Ideen schützen? Sollten nicht vorrangig wir vor ihnen und ihren
lächerlichen Ideen geschützt werden?
Salman Rushdie
(Ind.-brit. Schriftsteller, * 1947)

Organisierte Religion ist keine Religion. Dieser ganze Unsinn aus Ritualen, Dogmen, Theorien und den Theologen, die sich neue Theorien ausdenken, ist keine Religion.
Jiddu Krishnamurti
(Ind. Philosoph u. Autor, 1895 – 1986)

Die religiösen Genies aller Zeiten waren durch diese kosmische Religiosität ausgezeichnet, die keine Dogmen und keinen Gott kennt, der nach dem Bild des Menschen gedacht wäre.
Albert Einstein
(Dt.-amerik. Physiker, 1879 - 1955, Nobelpreis 1921)

Alle Ideologien, ob religiöse oder politische, sind idiotisch, denn es ist das begriffliche Denken, das begriffliche Wort, das die Menschen auf so unglückliche Weise gespalten hat.
Jiddu Krishnamurti
(Ind. Philosoph u. Autor, 1895 – 1986)

Dass Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube,
ist unter allem Aberglauben der größte.

Karlheinz Deschner
(Dt.Autor u. Historiker, * 1924)

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph, 1844 - 1900)

Zum Glauben gehört das Nichtwissen,
wie zum Wissen der Zweifel gehört.

Ernst Jünger
(Dt. Schriftsteller u. Philosoph, 1895 – 1998)

Der Glaube kann nur da blühen,
wo der Rationalität Grenzen gesetzt sind.

Peter Scholl-Latour
(Dt.-frz. Journalist, 1924 – 2014)

Der Mensch mag die Göttlichen verehren,
aber Hilfe verlangen kann man nur von sich selbst.

Peter Rosegger
(Österr. Schriftsteller, 1843 - 1918)

Religionen unterscheiden sich durch ihre Irrtümer,
nicht durch ihre Wahrheiten.

Michael Richter
(Dt. Historiker u. Aphoristiker, * 1952)

Die Götter glauben an nichts.
Michael Richter
(Dt. Historiker u. Aphoristiker, * 1952)

Ob mit Religion oder ohne gibt es gute Menschen, die Gutes tun und böse Menschen, die Böses tun. Damit aber gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.
Steven Weinberg
(Amerik. Physiker, * 1933)

Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen.
Karoline von Günderode
(Dt. Schriftstellerin, 1780-1806)

Wer die Unmoral anderer zur Entschuldigung eigener Unmoral heranzieht, handelt unmoralisch.

Weil der glückliche Mensch gewöhnlich keine Religion braucht, können Religionen gewöhnlich keine glücklichen Menschen gebrauchen.
Karlheinz Deschner
(Dt. Schriftsteller, Religions- u. Kirchenkritiker, 1924 - 2014)

Moral ist der krampfhafte Versuch,
dem Menschen seine Natur auszutreiben.

Waltraud Puzicha
(Dt. od. Schweiz. Lyrikerin, 1925 – 2014)

Ein Gott, der die Hölle gemacht hat,
verdient als einziger darin zu braten.
Karlheinz Deschner
(Dt. Schriftsteller, Religions- u. Kirchenkritiker, 1924 - 2014)

Ohne Menschen wäre Gott sehr einsam.
Waltraud Puzicha
(Dt. od. Schweiz. Lyrikerin, 1925 – 2014)

Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt,
kriegt unchristliche Antworten.

Wilhelm Busch
(Dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)

Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.
Friedrich Georg Jünger
(Dt. Lyriker u. Erzähler, 1898 - 1977)

Mein Glaube ist der Zweifel; die Skepsis meine Leidenschaft.
Dario Fo
(Ital. Schriftsteller, Regisseur u. Schauspieler, 1926 – 2016)
Nobelpreis Literatur 1997

Meine Skepsis bewahrt mich davor, Fanatiker zu werden,
wovor noch kein Glaube geschützt hat.
Karlheinz Deschner
(Dt. Schriftsteller, Religions- u. Kirchenkritiker, 1924 - 2014)

Wenn man sich für einen Skeptiker hält, tut man gut daran, gelegentlich auch an seiner Skepsis zu zweifeln.
Sigmund Freud
(Österr. Tiefenpsychologe, 1856 – 1939)

Die Begeisterung ist das tägliche Brot der Jugend,
die Skepsis ist der tägliche Wein des Alters.

Pearl S. Buck
(Amerik. Schriftstellerin, 1892 – 1973)

Es ist der Glaube, der Kriege entfacht, nicht der Zweifel.

Ideologie: Philosophie aus Fertigbauteilen.
Horst Dieter Schlosser
(Dt. Germanist, *1937)

Wer nichts weiß, muss alles glauben.
Marie von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916)

Der Religion ist nur das Heilige wahr,
der Philosophie nur das Wahre heilig.

Ludwig Feuerbach
(Dt. Philosoph, 1804 - 1872)

Religion: Das große Vielleicht.
François Rabelais
(Franz. Mönch, Schriftsteller u. Arzt, ca. 1494 – 1553)

Glauben Sie an nichts, nur weil Sie es gehört haben. Glauben Sie nicht einfach an Traditionen, nur weil sie von Generation zu Generation akzeptiert wurden. Glauben Sie an nichts, nur auf Grund der Verbreitung durch Gerüchte. Glauben Sie nie etwas, nur weil es in Heiligen Schriften steht. Glauben Sie an nichts, nur wegen der Autorität der Lehrer oder älterer Menschen. Aber wenn Sie selber erkennen, dass etwas heilsam ist und dass es dem Einzelnen und Allen zu Gute kommt und förderlich ist, dann mögen Sie es annehmen und stets danach leben.
Buddha Gautama
(Begründer des Buddhismus, ? 563 - ? 483 v. Chr.)

Rom wollte immer herrschen, und als seine Legionen fielen,
sandte es Dogmen in die Provinzen.

Heinrich Heine
(Dt. Dichter u.Journalist, 1797 - 1856)

Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen sie zu polemisieren.
Arnulf Øverland
(Norweg. Schriftsteller, 1889 – 1968
)

Man fragte einmal einen Weisen, ob es wahre Atheisten gäbe.
Glauben Sie, erwiderte er, dass es wahre Christen gibt?
Denis Diderot
(Franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713 - 1784)

Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Das Dogma ist nichts anderes
als ein ausdrückliches Verbot zu denken.
Ludwig Feuerbach
(Dt. Philosoph, 1804 - 1872)

Aufklärung ist Ärgernis:
Wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.

Karlheinz Deschner
(Dt. Schriftsteller, Religions- u. Kirchenkritiker, 1924 - 2014)

Man lehre die Menschen, wie sie denken sollen, und nicht ewighin, was sie denken sollen.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Nur ein ganz Törichter kann die Ansicht haben, im unendlichen Raum, auf den zahllosen Riesenwelten, gebe es nichts anderes als das Licht, das wir auf ihnen wahrnehmen. Es ist geradezu albern, anzunehmen,
es gebe keine anderen Lebewesen, keine anderen Denkvermögen und keine anderen Sinne als die uns bekannten.

Giordano Bruno
(Ital. Priester, Philosoph u. Astronom, 1548 – 1600)
Von der Inquisition auf dem Scheiterhaufen abgefackelt. Nach einer kurzen Bedenkzeit von 400 Jahren wurde er vom Vatikan amnestiert und von der Hölle in den Himmel versetzt.

Unsere Instinkte wirken nach zwei Richtungen - die eine strebt die Förderung unseres eigenen Lebens und das unserer Nachkommen an, die andere will das Dasein vermeintlicher Konkurrenten beeinträchtigen. Die erste umfasst Lebensfreude, Liebe und Kunst, die, psychologisch gesehen, in der Liebe wurzelt. Zur zweiten gehören Wetteifer, Patriotismus und Krieg. Die herkömmliche Moral tut alles, um die erste zu unterdrücken und die zweite zu fördern.
Bertrand Russell
(Brit. Philosoph u. Mathematiker, 1872 - 1970)

Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann,
was einem anderen nicht schadet.

Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788-1860)

Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren,
was er bewahren möchte.
Gustav Heinemann
(1899 – 1976, Bundespräsident BRD 1969 - 1974)

Nichts kann rückgängig gemacht werden, was einmal gedacht wurde.
Friedrich Dürrenmatt
(Schweiz. Schriftsteller, 1921-1990)

Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin.
Horaz
(Röm. Dichter, 65 - 8 v. Chr.)

Der wahre Zweck eines Buches ist es, den Geist hinterrücks zum eigenen Denken zu verleiten.
Christopher D. Morley
(Amerik. Schriftsteller, 1890 - 1957)

Die nützlichsten Bücher sind diejenigen, welche den Leser zu ihrer Ergänzung auffordern.
Voltaire
(Franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1694 – 1778)

Das Buch, das vor allen anderen Büchern der Welt verboten werden müsste, ist der Index der verbotenen Bücher.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Chinesische Weisheit

Wir stehen immer noch vor der Tür,
hinter der die großen Antworten warten.

Arthur Miller
(Amerik. Schriftsteller, 1915 - 2005)

Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.
Francis Bacon
(Engl. Philosoph, 1561 - 1626)

Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht,
dass man einander ansieht,
sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.

Antoine de Saint-Exupéry
(Franz. Schriftsteller, 1900 - 1944)

Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch.
Sarwapalli Radhakrishnan
(Ind. Politiker, Diplomat und Religionsphilosoph, 1888 - 1975)

Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben.
Die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.

Die tiefste Liebe ist jene, die ihre Fragilität unter Beweis stellen kann.
Paulo Coelho
(Brasil. Schriftsteller, * 1947)

Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe,
denn dann brauche ich es am meisten.

Manchmal hasst man den Menschen, den man am meisten liebt,
weil er der einzige ist, der einen wirklich verletzen kann.

Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen.
Khalil Gibran
(Libanesisch-amerik. Philosoph, 1883 – 1931)

Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.
Peter Rosegger
(Österr. Schriftsteller, 1843 - 1918)

Jenen Menschen, die alle anderen Menschen lieben wollen, fällt es oft schwer, einen einzelnen Menschen wirklich zu lieben.
Albert Schweitzer (?)
(Dt.-frz. Arzt, Philosoph u. Theologe, 1875 – 1965)

Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern,
die man am Anfang so entzückend findet.

Albert Schweitzer
(Dt. Theologe, Philosoph u. Arzt, 1875 - 1965)
Friedensnobelpreis 1952

Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen,
um ihn zu finden.

Heimito von Doderer
(Österr. Schriftsteller, 1896-1966)

Ignorieren ist noch keine Toleranz.
Theodor Fontane
(Dt. Schriftsteller u. Journalist, 1819 - 1898)

Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen.
Umberto Eco
(Ital. Schriftsteller u. Philosoph, 1932 – 2016)

Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz.
Karl Jaspers
(Dt. Philosoph, 1883-1969)

Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: es nicht anderen aufzuzwingen.
Marcel Proust
(Frz. Schriftsteller, 1871 – 1922)

Toleranz ist das unbehagliche Gefühl,
der andere könnte am Ende doch Recht haben.
Robert Lee Frost
(Amerik. Lyriker; 1874 - 1963)

Toleranz heißt, die Fehler der anderen zu entschuldigen.
Takt heißt, sie nicht zu bemerken.

Arthur Schnitzler
(Österr. Erzähler und Dramatiker, 1862 - 1931)

Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.
Wilhelm Busch
(Dt. Maler, Zeichner und Dichter, 1832 - 1908)

Tolerant ist nicht, wer Missstände ignoriert.
Jack Kornfield
(Amerik. Autor und Vipassana-Lehrer, * 1945)

Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und doch dem Menschen das Kostbarste stehlen: die Zeit.
Napoleon I. Bonaparte
(Frz. General, Staatsmann und Kaiser, 1769 – 1821)

Zeit haben heißt wissen, wofür man Zeit haben will und wofür nicht.
Emil Oesch
(Schweizer Schriftsteller u. Verleger, 1894 - 1974)

Eines Tages wirst du erwachen und feststellen, dass du keine Zeit mehr hast, die Dinge zu tun, die du immer tun wolltest.
Tue sie jetzt.

Paulo Coelho
(Brasil. Schriftsteller, * 1947)

Außergewöhnlich bedeutet nicht, ins Auge zu fallen,
sondern im Gedächtnis zu bleiben.

Wir sollten viel öfter von ganzem Herzen etwas tun, das kein Ziel verfolgt, keine Eile hat und sich nicht lohnen muss.
Jochen Mariss
(Dt. Autor u. Fotograf, * 1955)

Argwöhnisch wacht der Mensch über alles, was ihm gehört.
Nur die Zeit lässt er sich stehlen, am meisten vom Fernsehen.

Linus Pauling
(Amerik. Chemiker, 1901 – 1994; Chemie-Nobelpreis 1954, Friedensnobelpreis 1963)

Die Zeit vergeht schneller als sie denkt.
Gregor Brand
(Dt. Schriftsteller, Lyriker und Verleger, *1957)

Drei Dinge kann man nicht zurückholen: Die Zeit, das unbedacht gesprochene Wort und die verpasste Gelegenheit.

Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung,
dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.

Ernest Hemingway
(Amerik. Schriftsteller, 1899 - 1961)

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie kräftig an und handelt.
Dante Alighieri
(Ital. Dichter u. Philosoph, 1265 – 1321)

Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.

Josephine Baker
(Amerik. - frz. Tänzerin u. Schauspielerin, 1906 – 1975)

Gesunder Menschenverstand ist das Talent, die Dinge zu sehen,
wie sie sind, und Dinge zu tun, wie sie getan werden sollten.

Calvin Ellis Stowe
(Amerik. Bibelgelehrter, 1802-1886)

Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht nie die Quelle.
Peter Tille
(Dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, * 1938)

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom:
Hört man damit auf, treibt man zurück.

Laotse
(Chin. Denker, verm. 6. Jhdt. v. Chr.)

Brain: Use it or lose it.
Engl. Sprichwort

Wer immer nur das macht, was er bereits kann,
wird auch immer nur das bleiben, was er bereits ist.

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt,
wo andere bereits gegangen sind.

Alexander Graham Bell
(Schott.-amerik. Erfinder u. Unternehmer, 1847 - 1922)

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du musst keinen einzigen Tag in deinem Leben arbeiten.
Konfuzius
(Chin. Philosoph, vermutl. 551 – 479 v. Chr.)

Nutze die Talente, die du hast!
Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.

Henry van Dyke
(Amerik. Autor und Theologe, 1852 – 1933)

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
Jean Paul
(Dt. Schriftsteller, 1763 - 1825)

Alle Menschen haben die Anlage, schöpferisch zu arbeiten.
Nur merken es die meisten nie.

Truman Capote
(Amerik. Schriftsteller, 1924 – 1984)

Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist,
sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.

Gerhart Hauptmann
(Dt. Dramatiker, 1862 – 1946)

Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
Sokrates
(Gr. Philosoph, 469 - 399 v. Chr.)

Wissen, das sich nicht täglich vermehrt, nimmt ab.
Chinesische Weisheit

In der Schule des Lebens bleibt man stets ein Schüler.
Christina von Schweden
(1626 – 1689, Königin von Schweden 1632 – 1654)

Das Leben ist eine Schule. Wohl dem, der alle Prüfungen besteht.
Rudolf Steiner
(Österr. Philoposoph, 1861-1925)

Man braucht sehr viel Geduld, um sie zu lernen.
Kurt Tucholsky
(Dt. Schrifsteller u. Journalist, 1890-1935)

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.

Laotse
(Chin. Denker, verm. 6. Jhdt. v. Chr.)

Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu,
die unserer Meinung sind.

Francois Duc de La Rochefoucauld
(Frz. Schriftsteller, 1613 - 1680)

Der gesunde Menschenverstand scheint mir gar nicht so sehr allen gesunden Menschen gemein zu sein; er ist sogar sehr selten.
Friedrich II., auch Friedrich der Große, auch der „Alte Fritz
(Preuss. König, 1712 – 1786)


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Philosophie 65

Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.
Marcus Tullius Cicero
(Röm. Politiker, Philosoph u. Schriftsteller, 106 - 43 v. Chr.)

Mensch: das einzige Lebewesen, das erröten kann.
Es ist aber auch das einzige, das Grund dazu hat.

Mark Twain
(Amerikan. Schriftsteller, 1835 – 1910)

Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Noel Coward
(Engl. Schriftsteller, 1899 – 1973)

Lieber von den Richtigen kritisiert als von den Falschen gelobt werden.
Gerhard Kocher
(Schweizer Ökonom, * 1939)

Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgendetwas richtig machen.
Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

Bruce Lee
(Chin. Kampfsportler u. Schauspieler, 1940 – 1973)

Hören Sie nicht auf das, was die Kritiker sagen.
Für einen Kritiker ist noch nie ein Denkmal errichtet worden.

Jean Sibelius
(Finn. Komponist, 1865 – 1957)

Liebe deine Feinde, denn sie sagen dir deine Fehler.
Benjamin Franklin
(Amerik. Politiker und Erfinder, 1706 – 1790)

Wenn man vom Gegner gelobt wird, hat man etwas falsch gemacht.
Amintore Fanfani
(Ital. Politiker, 1908 – 1999)

Der Historiker ist ein rückwärts schauender Prophet.
August Wilhelm Schlegel
(Dt. Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, 1767 – 1845)

Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.
William Faulkner
(amerik. Schriftsteller, 1897 - 1962, Literaturnobelpreis 1949)

Die Geschichte lehrt die Menschen,
dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

Mahatma Gandhi
(Ind. Politiker, 1869 - 1948)

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft,
während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.

George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.
Wolf Biermann
Dt. Liedermacher, geb. 1936

Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
Philip Rosenthal
(Dt. Industrieller und Politiker, 1916 - 2001)

Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene,
welche bei sich selbst anfangen.

George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen.
Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters,
um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.
Oscar Wilde
(Irischer. Schriftsteller, 1854-1900)

Überlasse das Hassen jenen, die zu schwach sind,
um lieben zu können.
Friedrich Dürrenmatt
(Schweiz. Schriftsteller, 1921-1990)

Es stimmt zwar, dass selbstsüchtige Menschen unfähig sind, andere
zu lieben, aber sie sind auch nicht fähig, sich selbst zu lieben.

Erich Fromm
(Dt. - amerik. Philosoph u. Psychoanalytiker, 1900 – 1980)

Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein passives,
deshalb darf man sich nicht wundern,
wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.
Johann Wolfgang von Goethe
(Dt. Dichter, 1749-1832)

Die gefährlichsten Herzkrankheiten sind immer noch
Neid, Hass und Geiz.

Pearl S. Buck
(Amerik. Schriftstellerin, 1892 – 1973, Literaturnobelpreis 1938)

Hass vergiftet den Hassenden – nicht den Gehassten.
Michel Friedman
(Dt. Rechtsanwalt u. Politiker, * 1956)

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch,
von allen Menschen geliebt zu werden.
Marie von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916)

„Das habe ich getan“, sagt mein Gedächtnis.
„Das kann ich nicht getan haben“, sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich – gibt das Gedächtnis nach.
Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph, 1844 - 1900)

Je mehr wir einen Menschen lieben,
desto weniger sollten wir ihm schmeicheln.

Molière
(Frz. Schauspieler, Theaterdirektor u. Dramatiker, 1622 - 1673)

Schmeichelei ist eine falsche Münze,
die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.

Francois Duc de La Rochefoucauld
(Frz. Schriftsteller, 1613 - 1680)

Lebenskunst ist nicht zu tun, was man liebt,
sondern zu lieben, was man tut.
(Autor unbekannt)

It´s nice to be important. But it´s more important to be nice.
Sir John Marks Templeton
(Amerik.-brit. Börsenguru, * 1912)

Die meisten jagen so sehr dem Genuß nach,
dass sie ständig an ihm vorbei laufen.

Søren Kierkegaard
(Dän. Philosoph, 1813 - 1855)

In der einen Hälfte des Lebens opfern wir die Gesundheit,
um Geld zu erwerben; in der anderen opfern wir Geld,um die Gesundheit wieder zu erlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.

Voltaire
(Franz. Philosoph u. Schriftsteller, 1694 - 1778)

Die Menschen denken immer verkehrt herum: Sie wollen schnell erwachsen werden und sehnen sich später nach der verlorenen Kindheit. Um Geld zu verdienen, setzen sie ihre Gesundheit aufs Spiel, und geben später viel Geld aus, um wieder gesund zu werden. Sie denken so sehr an die Zukunft, dass sie die Gegenwart vernachlässigen. Und am Ende erleben sie weder die Gegenwart noch die Zukunft. Sie leben so, als würden sie nie sterben – und sterben, als hätten sie nie gelebt.
Paulo Coelho
(Bras. Schriftsteller, * 1947)

Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 – 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Im Alter haben Erinnerungen denselben Stellenwert
wie in der Jugend die Träume.

Erna Behrens-Giegl
(Österr. Schriftstellerin, * 1917)

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt werden.

Franz Kafka
(Österr. Schriftsteller, 1883 – 1924)

Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir müssen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.
Ralph Waldo Emerson
(Amerik. Philosoph, 1803-1882)

Diejenigen sind in den besten Jahren, bei denen sich die Alten
über die Jungen und die Jungen über die Alten beschweren.

Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend.
Aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916)

Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter,
in dem er nichts davon hat?

George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 – 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Wer nur darauf baut, schön und begehrenswert zu sein, ja,
der hat es natürlich schwer beim Älterwerden.
Witta Pohl
(Dt. Schauspielerin, * 1937)

Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedene Rassen: Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.
Kurt Tucholsky
(Dt. Journalist und Schriftsteller, 1890 - 1935)

Alte Menschen besitzen etwas, was junge Menschen nie haben werden:
eine lange Vergangenheit.

Waltraud Puzicha
(Dt. od. Schweiz. Lyrikerin, 1925 – 2014)

Es ist mit den Büchern, die man in jungen Jahren gelesen hat und sich jetzt im Alter wieder vornimmt, wie mit den Menschen, mit denen man in früheren Perioden beisammen war und denen man jetzt wieder begegnet.
Da sind einzelne Züge und Eigentümlichkeiten, die man jetzt besser versteht und schätzt, aber auch vieles, was einem nun neu ist und ganz und gar nicht gefallen will.

Hans Christian Andersen
(Dän. Dichter, 1805 – 1875)

Je länger ein Blinder lebt, desto mehr sieht er.
Jüdisches Sprichwort

Die Altersweisheit gibt es nicht.
Wenn man altert, wird man nicht weise, sondern nur vorsichtig.

Ernest Hemingway
(Amerik. Schriftsteller, 1899 - 1961)

Man sieht es den Menschen oft noch im hohen Alter an,
dass sie einmal jung waren.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 - 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Alter macht sehr häufig weiß, aber sehr selten weise.

Das Kunststück ist nicht, dass man mit dem Kopf durch die Wand rennt, sondern dass man mit den Augen die Tür findet.
Georg von Siemens
(Dt. Bankier, 1839 - 1901)

Morgen werde ich mich ändern; gestern wollte ich es heute schon.
Christine Busta
(Österr. Autorin, 1914 - 1987)

Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen.
Man muss sie die Treppe hinunterprügeln, Stufe für Stufe.

Mark Twain
(Amerikan. Schriftsteller, 1835 – 1910)

Die Flut von Informationen führt zur Verdummung der Gesellschaft.
Umberto Eco
(Ital. Schriftsteller u. Philosoph, 1932 - 2016)

Zwei Dinge sind unendlich:
Das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
(1879 - 1955)

Ein großes Übel auf der Welt: Gescheitheit – nach oben begrenzt;
Dummheit – nach unten unendlich.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Ich war so perfekt und vollkommen in der Unwissenheit, dass mir unmöglich war zu wissen, dass ich so gar nichts wusste.
Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen
(Dt. Schriftsteller, 1622 – 1676)

Der Abentheuerliche Simplicissimus, 1668

Die Dummheit ist etwas Unerschütterliches; nichts vermag sie anzugreifen, ohne an ihr zu zerbrechen. Sie ist von der Natur des Granits, hart und widerstandsfähig.
Gustave Flaubert
(Franz. Dichter, 1821 – 1880)

Der Eigensinn ist die Energie der Dummen.
Jean Paul Sartre
(Franz. Philosoph und Schriftsteller, 1906 – 1980; Nobelpreis 1964 Literatur - abgelehnt)

Wer mit Dummköpfen kämpft, kann keine großen Siege erringen.
Michelangelo
(Ital. Maler, Bildhauer u. Architekt, 1475 – 1564)

Die Hauptursache unserer Probleme liegt darin,
dass in der heutigen Zeit die Dummköpfe und Fanatiker so selbstsicher, und die Gescheiten so voller Zweifel sind.

Betrand Russell
(Brit. Philosoph u. Mathematiker, 1872 – 1970; Nobelpreis Literatur 1950)

Der Mensch ist fast ständig irgendwelchem „Lärm“ ausgesetzt, dem Lärm von Radio und Fernsehen, von Schlagzeilen, Reklamen und Filmen, die uns meist nicht klüger machen, sondern im Gegenteil verdummen. Wir sind lügnerischen Rationalisierungen ausgeliefert, die sich als Wahrheit ausgeben, schierem Unsinn, der sich als gesunder Menschenverstand oder als die höhere Weisheit der Spezialisten tarnt, heuchlerischem Gerede, intellektueller Trägheit und Unaufrichtigkeit, die je nachdem im Namen der Ehre die Stimme erheben oder sich als „Realismus“ ausgeben. Wir fühlen uns zwar dem Aberglauben früherer Generationen und der sogenannten primitiven Kulturen überlegen, aber man hämmert uns ständig genau die gleiche Art von abergläubischen Ansichten ein, die sich als letzte Entdeckung der Wissenschaft aufspielen.
Erich Fromm
(Dt.-amerik. Psychoanalytiker, 1900 – 1980)

Je weniger einer weiß, desto fester glaubt er an das, was er weiß.
Platon
(Griech. Philosoph, 428/27 – 348/47 v. Chr.)

Jeglichen baren Unsinn zu glauben, ist ein Privileg des Menschen.
Konrad Lorenz
(Österr. Zoologe und Ethnologe, 1903 – 1989, Medizin-Nobelpreis 1973)

Höflichkeit ist Klugheit, folglich ist Unhöflichkeit Dummheit.
Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 - 1860)

Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit,
zuviel Misstrauen ist immer eine Dummheit.

Johann Nestroy
(Österr. Dramatiker u. Schauspieler, 1801 - 1862)

Vorsicht ist die Eigenschaft der Klugen, denn den Dummen
fehlt die Vorstellungskraft für mögliche Konsequenzen.

Moriartes
  (Griech. Philosoph, 314 - 244 v. Chr.)

Die Klugheit eines Menschen lässt sich aus der Sorgfalt ermessen, womit er das Künftige oder das Ende bedenkt.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist,
dass er für eine Sache nobel sterben will,
während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte.
Wilhelm Stekel
(Österr. Psychoanalytiker, 1868 - 1940)

Erfahrungen sammeln heißt Fehler begehen.
Herbert George Wells
(Englischer Schriftsteller, 1866 – 1946)

Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt.
Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht.

Laurence Johnston Peter
(Amerik. Psychologe, 1919 – 1990)

Erfahrung ist der beste Lehrmeister. Nur das Schulgeld ist teuer.
Thomas Carlyle
(Schott. Essayist u. Historiker, 1795 – 1881)

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste; drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
Konfuzius
(Chin. Philosoph, ca. 551 – 479 v. Chr.)

Erfahrungen sind das, was man sich durch Beobachtung
hätte ersparen können.

Es ist besser, neue Fehler zu machen, als die alten bis zur Bewusstlosigkeit zu perpetuieren.
Yaak Karsunke
(Dt. Schriftsteller u. Schauspieler, * 1934)

Erfahrung ist die Summe der Dummheiten, die man machen durfte,
ohne sich den Hals zu brechen.

Paul Wegener
  (Dt. Schauspieler u. Regisseur, 1874 - 1948)

Ein Mensch, der keine Dummheiten macht,
macht auch nichts Gescheites.

(Walisisches Sprichwort)

Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andre ihn begehen.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Schriftsteller und Universalgelehrter, 1742 - 1799)

Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn es gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen.
Karl Heinrich Waggerl
(Österr. Schriftsteller, 1897 – 1973)

Wir glauben, Erfahrungen zu machen,
aber die Erfahrungen machen uns.

Eugène Ionesco
(Rumän.-frz. Schriftsteller, 1909-1994)

Die Erfahrung ist wie die Sonne, sie lässt die Blüten welken,
aber die Früchte reifen.

Salvador Dalí
(Span. Maler, 1904 – 1989)

Erfahrung trügt so oft, weil niemals zwei Fälle
ganz gleich gelagert sind.

Rosalie Perles
(Dt. Schriftstellerin, 1839 - 1932)

Was man mühelos erreichen kann,
ist gewöhnlich nicht der Mühe wert, erreicht zu werden.

(Autor unbekannt)

Meistens belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge.
Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788-1860)

Viele Leute wären Feiglinge, wenn sie nur den Mut dazu hätten.
Thomas Fuller
(Engl. Historiker, 1608 – 1661)

Wer zugibt, dass er feige ist, hat Mut.
Fernandel
(Frz. Schauspieler, 1903 - 1971)

Zivilcourage ist das, was von einem Menschen übrig bleibt,
wenn der Vorgesetzte das Zimmer betritt.

Wernher von Braun
(Dt. – amerik. Raketeningenieur, 1912 – 1977)

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt,
dass man sie ignoriert.
Aldous Huxley
(Engl. Schriftsteller, 1894 - 1963)

Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen,
die sie in 20 Jahren haben werden.
Jean Paul Sartre
(Franz. Philosoph und Schriftsteller, 1906 – 1980;
Nobelpreis 1964 Literatur - abgelehnt)

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht.
Konrad Adenauer
(Dt. Politiker, 1876-1967)

Ein Mensch ist manchmal wie verwandelt,
sobald man menschlich ihn behandelt.

Wilhelm Busch
(Dt. Maler, Zeichner und Dichter, 1832 - 1908)

Ob jemand ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Respekt gegenüber Menschen, die ihm nicht von Nutzen sind.
William Lyon Phelps
(Amerik. Schriftsteller u. Literaturwissenschaftler, 1865 – 1943)

Nicht die Jahre in unserem Leben zählen,
sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
Adlai E. Stevenson
(Amerikanischer Diplomat und Politiker, 1900 - 1965)

Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer,
die man jung gekannt hat.

Heinrich Böll
(Dt. Schriftsteller, 1917 - 1985, Literaturnobelpreis 1972)

Die Genies brechen die Bahnen,
und die schönen Geister ebnen und verschönern sie.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Schriftsteller und Universalgelehrter, 1742 - 1799)

Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert,
und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Schriftsteller und Universalgelehrter, 1742 - 1799)

Viele werden geschätzt, nur weil man nichts von ihnen weiß.
Französisches Sprichwort

Man kann schlauer sein als ein anderer,
aber nicht schlauer als alle anderen.
François Duc de La Rochefoucauld
(Franz. Schriftsteller und Moralist, 1630 - 1680)

Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken,
das nicht die Vorwelt schon gedacht?

Johann Wolfgang von Goethe
(Dt. Dichter, 1749 – 1832)
Mephisto in „Faust“ II, 2, 1

Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.
Friedrich Schiller
(Dt. Dichter, Dramatiker u. Philosoph, 1759 - 1805)

And the only people I fear are those, who never have doubts.
(Und die einzigen Menschen, die ich fürchte, sind jene, die niemals zweifeln.)
Billy Joel
(US Sänger und Songschreiber, * 1949, "Shades of Grey")

Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.
Marie von Ebner-Eschenbach
  (Österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916)

Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb,
weil sie nicht diskutieren können.
Gilbert Keith Chesterton
(Engl. Schriftsteller, 1874 - 1936)

Bevor ihr euch streitet, klärt die Begriffe.
Konfuzius
(Chin. Philosoph, 551 - 479 v.Chr.)

Bei jedem Streit ziehe die Versöhnung selbst dem leichtesten Siege vor.
Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Die Beleidigungen sind die Argumente jener,
die über keine Argumente verfügen.

Jean-Jacques Rousseau
(Genfer Philosoph u. Pädagoge, 1712 - 1778)

Wie oft verwechselt man Einfälle mit Ideen!
Friedrich Hebbel
(Dt. Dramatiker, 1813 - 1863)
  

Schweigen ist ein Argument, das kaum zu widerlegen ist.
Heinrich Böll
(Dt. Schriftsteller, 1917 - 1985, Literatur-Nobelpreis 1972)

Bescheiden können nur die Menschen sein,
die genug Selbstbewusstsein haben.

Gabriel Laub
(Poln.-dt. Schriftsteller, 1928 - 1998)

Stets werde ich mir selbst ein Fremder sein.
Albert Camus
(Frz. Schriftsteller und Philosoph, 1913 - 1960; Literaturnobelpreis 1957)

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen:
Die Hoffnung. Der Schlaf. Und das Lachen.

Immanuel Kant
(Dt. Philosoph u. Aufklärer, 1724 - 1804
)

In seinem Lachen liegt der Schlüssel,
mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln.

Thomas Carlyle
(Engl. Schriftsteller u. Historiker, 1795 - 1881)

Je mehr der Mensch des ganzen Ernstes fähig ist,
desto herzlicher kann er lachen.

Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788-1860)

Was wir wissen, ist ein Tropfen;
was wir nicht wissen, ein Ozean.

Isaac Newton
  (Engl. Physiker u. Mathematiker, 1643 - 1727)

Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr
nimmt das Chaos zu. Das musste man einmal einsehen:
das Chaos ist die Ordnung.

Aurel Schmidt
(Schweiz. Journalist u. Schriftsteller)

Am Fuße des Leuchtturmes ist es dunkel.
Aus Japan

Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück,
sondern im Erwerben der Erkenntnis.

Edgar Allan Poe
  (US Schriftsteller, 1809 - 1849)

Wer in der Zukunft lesen will,
muss in der Vergangenheit blättern.

André Malraux
  (Franz. Schriftsteller u. Politiker, 1901 - 1976)

Wer seine Zukunft bauen will, muss in der Gegenwart leben.
Antoine de Saint-Exupéry
(Franz. Schriftsteller, 1900 - 1944)

Die Zukunft erwartet man nicht, man geht ihr entgegen!
Tullio Colsalvatico
(Ital. Schriftsteller, 1901 – 1980)

Ein Haus ohne Bücher ist arm,
auch wenn schöne Teppiche seinen Boden
und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

Hermann Hesse
(1877 - 1962; Literatur-Nobelpreis 1946)

Bücher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen in unserem Leben sein.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin,- 1830 – 1916)

Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt.
George Bernard Shaw
  (Irischer Schriftsteller, 1856 - 1950)

Das Leben ist ein Zeichnen ohne die Korrekturmöglichkeiten des Radiergummis.
Oskar Kokoschka
(Österr. Maler, 1886 – 1980)

Es schlägt die Uhr zur Mitternacht,
Und spöttisch stellt sie uns die Frage,
Ob wir bedacht, was wir am Tage,
Der nun entflohen ist, gemacht.

Charles Baudelaire
(Franz. Dichter, 1821 – 1867)

Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.
William Somerset Maugham
(Engl. Arzt u. Schriftsteller, 1874 - 1965)

Ist es nicht sonderbar, dass man das Publikum, das uns lobt,
immer für einen kompetenten Richter hält; aber sobald es uns tadelt,
es für unfähig erklärt, über Werke des Geistes zu urteilen?

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Tadle nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.
Indisches Sprichwort

Worte dienen vielen dazu, zu verbergen,
dass sie keine Gedanken haben.

Heinrich Heine
(Dt. Dichter u. Journalist, 1797 - 1856)

Worte sind dazu da, die Gedanken zu verbergen.
Joseph Fouché
(Äußerst "biegsamer" frz. Politiker, 1759-1820)

Ein Weg entsteht, indem man ihn geht.
(Unbekannt)

Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant.
George Marshall (Marshall-Plan)
(US General u. Politiker, 1880 - 1959, Friedens-Nobelpreis 1953)

In Kants Jahren konnte der Aufklärer nicht aufklären, weil man
ihn nicht ließ; zu unserer Zeit nicht, weil man ihn nicht liest.

Ludwig Marcuse
(Dt. Philosoph u. Schriftsteller, 1894 - 1971)

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Immanuel Kant
(Dt. Philosoph, 1724 – 1804)

Dass der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem, dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben.
Immanuel Kant
(Dt. Philosoph, 1724 – 1804)

Wenn man jemanden liebt, hat man nicht den Wunsch,
ihn zu beeinflussen; denn wenn einem das gelänge,
wäre er nicht mehr derselbe.

Francois Truffaut
(Franz. Filmregisseur, 1932 - 1984)

Wahre Liebe macht nicht blind, sondern tolerant.
Waltraud Puzicha
(Dt. od. Schweiz. Lyrikerin, 1925 – 2014)

Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
Francois Truffaut
(Franz. Filmregisseur, 1932 - 1984)

Wer immer in die Fußstapfen anderer tritt,
hinterlässt selbst keine Spuren.

Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 – 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Die Intelligenz ist wohl etwas ganz anderes als ihr Quotient.
Herbert Pietschmann
(Österr. Physiker, * 1936)

Die Medizin macht kranke, die Mathematik traurige,
und die Theologie sündhafte Leute.

Martin Luther
(Dt. Theologe u. Reformator, 1483 – 1546)

Die Philosophie zerschmettert den Geist, die Theologie lähmt ihn.
Michael Richter
(Dt. Historiker u. Aphoristiker, * 1952)

Wir alle spielen. Wer's weiß, ist klug.
Arthur Schnitzler
(Österr. Erzähler und Dramatiker, 1862 - 1931)

Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.
Platon
(Griech. Philosoph, 428/427 - 348/347 v. Chr.)

Wer ein Warum zu leben hat, trägt fast jedes Wie.
Jean Paul
(Dt. Schriftsteller, 1763 - 1825)

Zu den Steinen hat einer gesagt: "Seid menschlich."
Die Steine haben gesagt: "Wir sind noch nicht hart genug."

Erich Fried
(Österr. Lyriker u. Essayist, 1921 - 1988)

Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit in mir.
Immanuel Kant
(Dt. Philosoph u. Aufklärer, 1724 - 1804)

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
woraus wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul
(Dt. Schriftsteller, 1763 - 1825)

Einmal am Meer angelangt,
sprichst du nicht mehr von den Nebenflüssen.

Hakim Sanai
(12. Jhdt., Indien)

Die Strafe für den Erfolg liegt darin, dass man sich seine Gesellschaft nicht mehr aussuchen kann.
Norman Mailer
(Amerk. Schriftsteller, 1923 - 2007)

Was gestern die Formel für den Erfolg war,
wird morgen das Rezept für die Niederlage sein.

Arnold Glasow
(Amerik. Autor, 1905 – 1998)

Eine Erfolgsformel kann ich dir nicht geben; aber ich kann dir sagen, was zum Misserfolg führt: Der Versuch, jedem gerecht zu werden.
Herbert Swope
(Amerik. Journalist, 1882 – 1958)

Was wir können, erfahren wir nicht durch unsere Erfolge,
sondern zuletzt nur durch unser Scheitern.

Alfred Paul Schmidt
(Österr. Schriftsteller, * 1941)

Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch
(Schweiz. Schriftsteller, 1911 – 1991)

Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.
Robert Lembke
(Dt. Journalist u. Fernsehmoderator, 1913-1989)

Zwischen Ihnen und mir gibt es keinen wesentlichen Unterschied, -
wir beide wissen, dass wir sterben werden.

Hoimar von Ditfurth
(Dt. Schriftsteller u. Fernsehmoderator, 1921 - 1989)

Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend;
aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter.

Marie von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 - 1916)

Das Alter kam mit der Sieben. Allein diese Zahl macht dich alt. Du kannst 68 sein und alles ist prima. Aber mit der Sieben vorne dran wird dir die Endlichkeit plötzlich sehr bewusst.
Karl Dall
(Dt. Fernsehmoderator u. Komiker, * 1941)

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt werden.

Franz Kafka
(Österr. Schriftsteller, 1883 – 1924)

Wenn die Zeit kommt, in der man könnte,
ist die vorüber, in der man kann.

Marie von Ebner-Eschenbach
(Österr. Schriftstellerin, 1830 – 1916)

Alter ist ein langsames Abrüsten.
Arnulf Baring
(Dt. Autor, * 1932)

Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
Katharine Hepburn
(Amerik. Schauspielerin, 1907 – 2003)

Man versteht das Leben zwar rückwärts,
aber leben muss man es vorwärts.

Søren Kierkegaard
(Dän. Philosoph u. Theologe, 1813 – 1855)

Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.
George Bernard Shaw
(Ir. Dramatiker, 1856 – 1950, Literaturnobelpreis 1925)

Das Alter zieht noch mehr Runzeln in unseren Verstand als in unser Antlitz.
Michel de Montaigne
(Frz. Politiker u. Philosoph, 1533 – 1592)

Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden,
wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

Platon
(Griech. Philosoph, 428/27 – 348/47 v. Chr.)

Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet:
Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.

Johann Wolfgang von Goethe
(Dt. Dichter, 1749 – 1832)

Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird.
Seneca
(Röm. Philosoph u. Staatsmann, ca. 1 – 65 n. Chr.)

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Johann Wolfgang von Goethe
(Dt. Dichter, 1749-1832)

Lebe so, wie Du, wenn Du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben.
Christian Fürchtegott Gellert
(Dt. Dichter u. Moralphilosoph, 1715 – 1769)

Wenn der Tod kommt, hat der Reiche kein Geld,
der Arme keine Schulden mehr.

Sprichwort aus Estland

Allein die Freiheit zum Tode kompensiert das Diktat der Geburt.
Friedrich Nietzsche
(Dt. Philosoph u. Philologe, 1844 – 1900)

Man lobt im Tode manchen Mann,
der Lob im Leben nie gewann.

Freidank
(Mittelhochdeutscher Dichter, frühes 13. Jhdt.)

Erste Voraussetzung für Unsterblichkeit ist der Tod.
Stanisław Jerzy Lec
(Poln. Lyriker u. Aphoristiker, 1909 – 1966)

Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht.
Rafik Schami (Pseudonym)
(Syrisch-deutscher Schriftsteller, * 1946)

Gründlich das Leben zu kennen ist des Weisen wichtigste Aufgabe.
Gründlich den Tod zu kennen ist der Weisheit letzter Schluss.

Lü Bu We
(Chin. Philosoph u. Politiker, ~ 300 – ~ 235 v. Chr.)

Bevor ich ein alter Mann wurde, war ich darauf bedacht, würdig zu leben. Jetzt, im Alter, richtet sich mein ganzes Streben darauf, in Würde zu sterben.
Seneca
(Röm. Philosoph u. Staatsmann, ca. 1 – 65 n. Chr.)

Ein Biologe, der Probleme mit dem Tod hat, ist kein Biologe –
der ist Esoteriker.

Mark Benecke
(Dt. Kriminalbiologe, * 1970)

Nicht sich umwenden, wenn man das Land verlässt,
das heißt, beim Sterben nicht an diesem Leben festhalten.

Porphyrios von Tyros (In "Das Leben des Pythagoras")
(Syrisch-griech. Philosoph, ca. 233 - ca. 302)

Nur wenige haben den Weitblick und die Gelegenheit,
eine andere Art von Tod zu planen.

Carlos Fuentes
(Mex. Schriftsteller, 1928 - 2012)

Warum sich Sorgen machen um das, was sein wird,
wenn man nicht mehr fühlen wird, was sein wird.

Carlos Fuentes
(Mex. Schriftsteller, 1928 - 2012)

Glückliche Zeiten - nicht trauern, wenn sie vorbei,
sondern froh sein, dass sie gewesen.

Wir kümmern uns nicht, dass wir nicht da gewesen sind,
ehe wir geboren wurden. Warum also uns kümmern,
nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?

Karl Julius Weber
(Dt. Philosoph u. Schriftsteller, 1767 – 1832)

Furcht, sagt Lukrez, hat die Götter geschaffen.
Aber wer schuf dann diese allmächtige Furcht?

Georg Christoph Lichtenberg
(Dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742 - 1799)

Alles was der Körper will, ist: nicht frieren, nicht hungern, nicht dürsten. Alles was die Seele will, ist: nicht Angst haben.
Epikur
(Griech. Philosoph, 341 – 270 v. Chr.)

Nach dem Tode wirst du sein was du vor der Geburt warst.
Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 - 1860)

So mancher, der den Wunsch hat, ewig zu leben, weiß oft nicht, wie er eine kurze Stunde ausfüllen soll.
Upton Sinclair
(Amerik. Schriftsteller, 1878 – 1968)

Wenn was uns den Tod so schrecklich erscheinen läßt der Gedanke des Nichtseyns wäre; so müßten wir mit dem gleichen Schauder der Zeit gedenken, da wir noch nicht waren. Denn es ist unumstößlich gewiß, daß das Nichtseyn nach dem Tod nicht verschieden seyn kann von dem vor der Geburt, folglich auch nicht beklagenswerther.
Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 – 1860)

Wirklich tot sind nur jene, an die sich keiner mehr erinnert.
Jüdisches Sprichwort

Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.
Immanuel Kant
(Dt. Philosoph u. Aufklärer, 1724 - 1804)

Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens
einen der alte Schmerz überkommt, so überlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten.

Wilhelm Raabe
(Dt. Schriftsteller, 1831 – 1910)

GELTUNGSSUCHT
VERGNÜGUNGSSUCHT
ESSSUCHT
HABSUCHT
EIFERSUCHT
HERRSCHAFTSSUCHT
NIKOTINSUCHT
ALKOHOLSUCHT
DROGENSUCHT
sehnsucht

Herbst: Die Natur stirbt so schön.
Ach, könnten wir es doch auch.
Roland Baader
(Dt. Ökonom u. Publizist, 1940 – 2012)

Bedenkt: Den eigenen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.

Mascha Kaleko
(Dt.-amerik. Dichterin, 1907 – 1975)

Das einzige, was uns angesichts dieser unausweichlichen Niederlage, die man Leben nennt, bleibt, ist der Versuch, es zu verstehen.
Milan Kundera
(Tschech.-frz. Schriftsteller, * 1929)

Mindestens so oft, wie Lebende Toten die Augen schlossen,
haben Tote Lebenden die Augen geöffnet.

Gregor Brand
(Dt. Schriftsteller, Lyriker und Verleger, * 1957)

Füge Dich der Zeit, erfülle Deinen Platz
und räum’ ihn auch getrost: Es fehlt nicht an Ersatz.

Friedrich Rückert
(Dt. Dichter u. Orientalistiker; 1788 – 1866)

Versuche nicht, die Zeit zu töten,
denn sie ist gerade dabei, dich zu töten.

Paulo Coelho
(Brasil. Schriftsteller, * 1947)

Der Mensch erschrickt und sagt: “Schau, hi, wie schnell die Zeit vergeht!“ Die Zeit aber, die lacht und sagt:
„Schau, hi, wie schnell der Mensch vergeht!“

Schmidbauer & Kaelberer

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben,
sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nützen.

Seneca
(Röm. Philosoph u. Staatsmann, ca. 1 – 65 n. Chr.)

Alles in der Welt endet durch Zufall oder durch Ermüdung.
Heinrich Heine
(Dt. Dichter, 1797 – 1856)

Nicht wichtig ist, was man aus uns gemacht hat,
sondern einzig und allein das, was wir selbst aus dem machen,
was man aus uns gemacht hat.

Jan Kott
(Poln.-amerik. Theaterkritiker u. Autor, 1914 – 2001)

Am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an, wie weit wir es gebracht haben, sondern darauf,
ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind.
Jochen Mariss
(Dt. Autor u. Fotograf, * 1955)

Durch blinden Zufall sind wir geworden und danach werden wir sein, als wären wir nie gewesen.
Der Atem in unserer Nase ist Rauch und das Denken ist ein Funke, der vom Schlag des Herzens entfacht wird; verlöscht er, dann zerfällt der Leib zu Asche und der Geist verweht wie dünne Luft.

Buch der Weisheit 2, 2-3

Der Lebenslauf des Menschen besteht darin, dass er,
von der Hoffnung genarrt, dem Tod in die Arme tanzt.

Arthur Schopenhauer
(Dt. Philosoph, 1788 – 1860)

Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist.
Samuel Butler
(Engl. Schriftsteller u. Philologe, 1835 – 1902)

Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes.
Kurt Tucholsky
(Dt. Schriftsteller u. Journalist, 1890 - 1935)

Das Leben vergisst viele. Der Tod keinen.
Hanns-Hermann Kersten
(Dt. Theologe, Redakteur u. Aphoristiker, 1928 - 1986)

Was bilden wir uns ein! Was wünschen wir zu haben?
Jetzt sind wir hoch und stark und groß - und morgen schon vergraben.
Andreas Gryphius
(Dt. Dichter, 1616 - 1664)

   

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