Zur Homepage der Telewerkstatt Leutschach
 

 

> Startseite > Tipps & Tricks > Tipps & Tricks > Word
CD


Tipps & Tricks: WORD

Abstand zwischen Absätzen verändern
Abteilen (Wörter)
Adresse schnell eingeben
asd - Dateien (Datenrettung)
Autotext und Autoformat unterdrücken
AutoWiederherstellen von Dateien
Bilder einfügen und bearbeiten
Blindtext zum Experimentieren erzeugen
Dateien speichern
Dateien wiederherstellen
Datum und Uhrzeit einfügen
Drucken: Ausdruck ohne Hervorhebungen Drucken: Fasche Seiten-Nummerierung Drucken: Teile eines Dokumentes
Erste Seite nicht mitzählen
Fenster wechseln
Formatvorlagen anzeigen
Gitternetz
Grafik einfügen und bearbeiten
Grafik frei verschieben
Grafik im Hintergrund (Wasserzeichen)
Grafik im Text positionieren
Grafik transparent machen (Hintergrund)
Hyperlinks entfernen
Kopf- Fußzeile: Erste Seite anders
Leerraum (oben, unten) wird nicht angezeigt
Links entfernen
Markieren - mehrere Textstellen gleichzeitig
Markieren - schnell und effizient

Menüs komplett anzeigen
Normal.dot (Standard-Dokumentvorlage)

Ordner-Verknüpfungen (ab Word 2002)
Positionswechsel im Dokument
Raster beim Verschieben von Grafiken
Rettung verlorener Dokumente

Schriftgröße ändern

Seite einrichten
Seitenansicht
Seiten-Nummerierung: Erste Seite anders
Seiten-Nummerierung falsch ausgedruckt
Seitenrand (oben, unten) wird nicht angezeigt
Seitenränder einstellen
Seitenzahl automatisch reduzieren
Silbentrennung
Shortcuts
Speichern: alle offenen Dateien gleichzeitig
Speichern: Dateien
Speichern in älteren Versionen

Standard-Schriftart ändern
Symbolleisten anpassen
Symbolleisten teilen
Tabulatoren im Lineal setzen
Tabulatoren in Tabellen setzen

Tastaturbefehle
Textfluss (um Grafik)
Übersetzen Deutsch < > Englisch (ab XP)
Versionen von 95 bis 2013
Wasserzeichen (Grafik im Hintergrund)
Wiederherstellen von Dateien
Wörter abteilen (Silbentrennung)
Wörterbuch bearbeiten
Zeichnen mit WORD
Zeichnungen frei verschieben
Zufallstext zum Experimentieren

Zurück zu Tipps & Tricks
Tipps & Tricks: Anleitung
Tipps & Tricks bewerten

Werbung

 

 

Ausdruck ohne Hervorhebungen (Marker)

Recht praktisch ist die Möglichkeit, einzelne Wörter, Textpassagen oder Absätze farblich zu hinterlegen, so wie man das auf Papier mit einem Textmarker ebenfalls tut. Man markiert den betreffenden Bereich und klickt dann auf das Symbol Hervorheben in der Formatierungs-Symbolleiste. (Klickt man zuvor auf den kleinen Pfeil rechts neben dem Symbol, kann man sich eine Markierungsfarbe aussuchen.)
Leider bietet WORD keine Möglichkeit, diese Hervorhebungen beim Ausdruck des Dokumentes zu unterbinden. Aber man kann sich auf folgende Art helfen:
Menü > Extras > Optionen... - Registerkarte > Ansicht - im obersten Bereich Anzeigen den Eintrag Hervorheben durch Klick deaktivieren. Nun sieht man die Hervorhebungen nicht mehr.
Nach dem Ausdruck kann man auf die gleiche Weise alle Hervorhebungen wieder sichtbar machen.

 


 

Nur Teile eines Word-Dokumentes drucken

Bildschirm hin, Bildschirm her - viele Leute können sich vom endgültigen Aussehen eines Dokumentes erst nach dem Ausdruck auf Papier eine konkrete Vorstellung machen; auch eventuelle Fehler findet man auf einem Ausdruck leichter als auf dem Monitor.
Bei umfangreicheren Dokumenten will man jedoch nicht immer das gesamte Dokument drucken, da es schade um das Papier und die Farbe bzw. den Toner ist.

Markierte Bereiche drucken:
Markieren Sie jenen Bereich, den Sie ausdrucken wollen, indem Sie mit gedrückter linker Maustaste über diesen Bereich fahren. Sollte dieser Bereich seitenübergreifend sein, dann halten Sie die Maustaste weiterhin gedrückt und fahren Sie einfach an den unteren Rand des Bildschirmes, die Seite scrollt dann hoch. Doch Vorsicht: Je tiefer Sie hinunterfahren, umso schneller sausen die Seiten nach oben!
Haben Sie zu viel markiert? Macht auch nichts, so lange Sie die Maustaste gedrückt halten: Fahren Sie einfach wieder nach oben!
Klicken Sie nun auf das Menü > Datei und dann auf > Drucken... Klicken Sie nun in der Mitte bei Seitenbereich auf > Markierung, ehe Sie mit > OK bestätigen.
(Wenn Markierung nicht wählbar - also grau - ist, dann haben Sie nichts markiert!)

Nur aktuelle Seite drucken:
Klicken Sie irgendwo in jene Seite, die Sie ausdrucken wollen. Klicken Sie auf das Menü > Datei und dann auf > Drucken... Klicken Sie nun in der Mitte bei Seitenbereich auf > Aktuelle Seite.

Nur bestimmte Seiten drucken:
Klicken Sie auf das Menü > Datei und dann auf > Drucken... Klicken Sie nun in der Mitte bei Seitenbereich auf > Seiten: Im weißen Eingabefeld blinkt nun schon der Schreibcursor - dort geben Sie die gewünschten Seiten bzw. Seitenbereiche ein, eine Anleitung dafür finden Sie gleich unterhalb.
Übrigens: Das "Semikolon" (Mehrzahl: "Semikola") bedeutet hierzulande schlicht und ergreifend "Strichpunkt"!

 


 

AutoText und AutoFormat - bisweilen ganz schön nervig!

Sie kennen das wahrscheinlich: Sie schreiben das Wort CD (Compact Disk) - und dann steht da auf einmal Cd; Sie beginnen ein Datum - und auf einmal poppt ein gelbes Fenster mit einem Vorschlag auf.
Es ist fast wie bei Orwell: Big brother is watching you.
In dem Bemühen, uns die Arbeit zu erleichtern, ist man in der Microsoft-Schmiede bisweilen über das Ziel hinaus geschossen. Die Rede ist von den automatisierten Korrekturen und Formatierungsvorschlägen.

Klicken Sie einmal auf > Format > AutoFormat... > Optionen. Je nach Word-Version, mit der Sie arbeiten, gibt es eine unterschiedliche Zahl von Registerkarten - wir können hier unmöglich auf alle Feinheiten eingehen. Aber studieren Sie einmal in Ruhe die Registerkarten und die jeweils aktivierten Funktionen - und räumen Sie die Häkchen vor diesen Funktionen gnadenlos ab, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, dass diese für Ihre Bedürfnisse von Nutzen sind: Sie werden sehen - es ist eine wahre Erleichterung!
Wenn Sie kurze Erklärungen zu den vielen Einträgen sehen wollen, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen, dann klicken Sie den fraglichen Eintrag mit der rechten Maustaste an und klicken dann auf > Direkthilfe, - vielleicht hilft Ihnen das wirklich...

Um alle von Ihnen vorgenommenen Änderungen wirksam zu machen, müssen Sie zweimal mit > OK bestätigen!

 


 

WORD-Versionen

Wie alle Programme wird natürlich auch WORD (als Teil des Microsoft-Office - Paketes) ständig weiterentwickelt; jede neuere Version "kann" mehr als die Vorgänger-Versionen und (leider!) sind bestimmte Funktionen auf einmal wieder ganz wo anders beheimatet und/oder ganz anders aufgebaut, als man es zuvor gewohnt war... Dann heißt es eben wieder einmal suchen und umlernen!

Grundsätzlich gilt - wie bei allen Programmen - die so genannte Aufwärtskompatibilität, das heißt:
Word-Dateien, die mit einer älteren Version erstellt wurden, können von einer neueren Version ohne Probleme geöffnet und bearbeitet werden. Aber Dateien, die in einer neueren Version erstellt und gespeichert wurden, können mit einer älteren Version nicht mehr geöffnet werden! (Ausnahme: siehe Word 2002!).

Wenn Sie also eine von Ihnen erstellte *.doc-Datei einer anderen Person zur Verfügung stellen wollen (Diskette, gebrannte CD-ROM, E-Mail-Anhang...), dann sollten Sie sich vorher darüber absprechen, mit welcher Version diese andere Person arbeitet! Wenn Sie feststellen, dass Ihre Version neuer ist, dann gehen Sie beim Speichern folgendermaßen vor:
Klicken Sie nicht gleich auf das Speichern - Symbol in der Standard-Symbolleiste, sondern zunächst auf das Menü > Datei und dann auf > Speichern unter... Im sich nun öffnenden Dialogfeld Speichern unter sehen sie ganz unten bei Dateityp den Eintrag Word-Dokument (*.doc), der sich jedoch immer auf die von Ihnen gerade verwendete Version bezieht! Wenn Sie rechts davon auf den abwärts gerichteten kleinen schwarzen Pfeil klicken, öffnet sich ein Listenfeld, in dem Sie auch die älteren Word-Versionen finden (Bildlaufleiste verwenden!). Wählen Sie jene Version aus, die auch von Ihrem Partner geöffnet werden kann!
Übrigens empfehlen wir Ihnen, die Datei in solchen Fällen zweimal zu speichern: Zunächst einmal in der von Ihnen verwendeten Version (z. B. name2000.doc) und dann unter einem anderen Namen in der Vorgängerversion (z. B. name97.doc). Bestimmte Formatierungen, die nur in der neueren Version möglich sind, gehen Ihnen nämlich bei einer Speicherung in einer älteren Version eventuell verloren - das gilt natürlich auch für Ihren Partner, dem Sie dieses Dokument zur Verfügung stellen!

Wie in den meisten Windows-Anwendungen finden Sie "Ihre" Version, wenn Sie in der Menüleiste ganz rechts auf das Fragezeichen und dann auf Info klicken:

Word 95 (= 7.0) erschien gleich nach dem "legendären" Windows 95 - und war auf älteren Betriebssystemen (Windows 3.x) nicht mehr lauffähig. Es wird sicherlich nur mehr ganz selten in Verwendung sein!
Word 97 (= 8.0) ist der erste Nachfolger von Word 95 - und mittlerweile natürlich auch nicht mehr ganz taufrisch
.
Word 2000 (= 9.0) erschien knapp nach den Betriebssystemen Windows Millennium und Windows 2000 und brachte besonders auf dem graphischen Bereich wesentliche Verbesserungen; die Serienbrief-Funktion wurde völlig umgekrempelt!
Word 2002 (= 10.0 = Office XP) ist ein Nachfolger von Word 2000 und erschien praktisch zeitgleich mit dem Betriebssystem Windows XP; es zeigt gegenüber Word 2000 keine gravierenden Änderungen. Dateien, die mit dieser Version gespeichert wurden, können auch mit Word 2000 geöffnet werden (= abwärts kompatibel)!
Word 2003 (= 11.0) Serienbrief - Funktionen verändert; Hilfe nur mehr online erhältlich! Abwärtskompatibel bis Word 2000.
Word 2007 (= 12) Erschien gleichzeitig mit dem Betriebssystem Windows Vista und brachte gravierende Veränderungen gegenüber seinen Vorgängerversionen (ganz neue Menüs und Symbolleisten, Standard-Dateiendung nicht mehr *.doc, sondern *.docx).
*.docx - Dokumente können mit älteren Word-Versionen nicht mehr geöffnet werden.
Ausweg: Microsoft Kompatiblitäts-Pack (kostenlos) herunterladen!
Word 2010 (= 14) Baut auf WORD 2007 auf, s.d.
Word 2013 (= 15) Erscheint im ersten Quartal 2013, ist nur mehr mit Windows 7 und 8 kompatibel. Oberfläche komplett erneuert und an Windows 8 angepasst, soll auch für Touchscreens geeignet sein. Kann auch PDF-Dateien bearbeiten.

 


 

Datum und Uhrzeit in Word-Dokumente einfügen

Stellen Sie den Schreibcursor an jene Stelle, an der Datum und / oder Uhrzeit eingefügt werden sollen. Klicken Sie dann auf das Menü > Einfügen und dann auf > Datum und Uhrzeit...
Es öffnet sich das gleichnamige kleine Fenster, in dem Sie das von Ihnen gewünschte Datums- bzw. Uhrzeitformat mit einem Doppelklick auswählen können.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, - die relative und die absolute Anzeige:
Im Fenster ganz unten befindet sich das Auswahlfeld Automatisch aktualisieren. Wenn es aktiviert ist (Häkchen), dann wird das Datum (die Uhrzeit) bei jedem späteren Öffnen des Dokumentes an das aktuelle Datum (die aktuelle Uhrzeit) angepasst (= relatives Datum).
Da dies in vielen Fällen nicht erwünscht ist, sollten Sie daher Automatisch aktualisieren mit einem Klick zunächst deaktivieren (kein Häkchen)! Nun sehen Sie auch bei einem späteren Öffnen der Datei das ursprüngliche Datum bzw. die ursprüngliche Uhrzeit (= absolutes Datum).

Sie können auch nachträglich leicht überprüfen, ob die Eingabe relativ oder absolut erfolgte: Klicken Sie einfach irgendwo in das Datum (die Uhrzeit).
Wenn das gesamte Datum grau hinterlegt wird, dann handelt es sich um ein Feld - die Eingabe erfolgte relativ und wird bei späterem Öffnen aktualisiert.
Wenn der Schreibcursor einfach an der Stelle blinkt, an der Sie geklickt haben, dann ist das Datum absolut und bleibt in dieser Form bei jedem Öffnen erhalten!

 


 

Word: Seite einrichten

Nach den Grundeinstellungen betragen die Seitenränder einer A4-Seite jeweils 2,5 cm, also relativ viel. Klicken Sie auf das Menü > Datei und dann auf > Seite einrichten...
In der Registerkarte Seitenränder markieren Sie die der Reihe nach die voreingestellten Werte (am leichtesten markieren Sie hier von rechts nach links), indem Sie mit gedrückter Maustaste darüberfahren und tippen dann die von Ihnen gewünschten Ränder (z. B. links 2, sonst überall 1,5) ein; es ist nicht nötig, das Maß cm hinzuzufügen!
Wahrscheinlich wollen Sie die von Ihnen eingestellten Werte nun auch dauerhaft speichern. Dazu klicken Sie links unten auf > Standard... und beantworten die Sicherheitsabfrage mit > Ja.
Wenn die neuen Einstellungen allerdings nur für diese eine Sitzung gelten sollen, dann verlassen Sie das Fenster wie gewohnt mit > OK.

Seite einrichten mit Doppelklick
Noch schneller erreichen Sie das Fenster Seite einrichten mit einem Doppelklick in eine der vier Ecken des Dokumentes! Das funktioniert allerdings nur in der Layout-Ansicht (Menü > Ansicht > Layout bzw. > Seitenlayout)!

 


 

Word: Oberer und unterer Seitenrand wird nicht angezeigt

Sie haben, wie oben beschrieben, die Seitenränder wunschgemäß eingerichtet (oder auch alles so gelassen, wie es war), - aber plötzlich klebt der Text ganz oben am Rand des Blattes!
Ein Blick in die Seitenansicht beruhigt Sie zwar, aber Sie sind doch irritiert und wollen auch in der Layout-Ansicht die Seitenränder wie gewohnt sehen.

Geht ganz leicht:
Möglichkeit 1: Führen Sie den Cursor ganz knapp unter das waagrechte Lineal, bis sich dieser in einen Doppelpfeil verwandelt. Jetzt klicken Sie - und schon ist der Seitenrand wieder da. Ein weiterer Klick lässt ihn auch wieder verschwinden.
Jetzt wissen Sie auch, warum dieser Rand plötzlich verschwunden war: Sie wollten im Lineal einen Tabstop definieren - und waren dabei ein ganz klein wenig zu tief, so schnell kann das gehen!

Möglichkeit 2:
Sie wollen sich nicht mit diesem Doppelpfeil-Symbol herumärgern? Na dann machen Sie's so:
> Extras > Optionen > Ansicht.
In der rechten Spalte, ziemlich weit unten, aktivieren Sie die Option Leerraum zwischen Seiten (Häkchen gesetzt). Mit OK abschließen, - aber das wissen Sie längst!

 


 

In umfangreichen Word-Dokumenten schnell hin- und herspringen (Positionswechsel)

Besonders in umfangreichen Dokumenten ist es doch recht mühsam, zu Textstellen zu wechseln, an denen man zuvor gearbeitet hat. Doch WORD bietet ein Feature, um diesen Wechsel an eine andere Stelle des Dokumentes zu beschleunigen, und zwar mit der Tastenkombination + F5. Damit können Sie rasch zwischen den letzten drei Cursorpositionen hin und her springen!

 


 

Schriftgröße ändern

Schriftgröße ändern? Weiß ich doch, werden sie jetzt wahrscheinlich sagen. Sie markieren das Wort oder den Satz oder die Zeile, klicken in der Formatierungs-Symbolleiste auf das Listenfeld Schriftgrad und suchen sich aus den dort vorgegebenen Werten einen aus.
Doch darauf sind Sie nicht angewiesen! Wenn Sie in das weiße Listenfeld, in dem die aktuelle Schriftgröße zu sehen ist, klicken, dann wird die Zahl markiert und Sie können über die Tastatur jede beliebige Zahl eingeben, auch solche, die in der Liste gar nicht vorhanden sind. So ist es zum Beispiel auch möglich, größer als 72 Punkt zu schreiben.

Sehr praktisch sind auch die Tastenkombinationen Strg + 9 bzw. Strg + 8. Damit bewirken Sie eine Vergrößerung bzw. eine Verkleinerung des markierten Textes um jeweils einen Punkt. Sie können dabei die Strg-Taste auch gedrückt halten und mehrmals hintereinander auf die 9 bzw. die 8 drücken.

 


 

Abstand zwischen Absätzen verändern

Wenn Sie den Abstand zwischen zwei Absätzen vergrößern wollen, dann müssen Sie dies nicht umständlich über das Menü Format tun. Die Tastenkombination Strg + 0 vergrößert den Abstand über der Cursorposition, eine Wiederholung dieser Eingabe verringert ihn wieder.

 


 

Alle offenen Dateien gleichzeitig speichern

Mitunter kommt es vor, dass man an mehreren Schriftstücken gleichzeitig arbeitet. Beim Schließen des Programmes muss man nun jede offene Datei getrennt speichern - das ist mühsam.
Aber Word verfügt auch über den Befehl Alle speichern, den es uns allerdings erst dann zeigt, wenn man die Shift- (= Umschalt-) Taste gedrückt hält und dann das Menü > Datei anklickt. Damit werden alle Änderungen an allen geöffneten Dokumenten mit einem einzigen Mausklick gespeichert!

 


 

Markieren - schnell und effizient

Jede Änderung, die Sie mit einem Text vorhaben (Schriftart, Schriftgröße, fett, kursiv, löschen,,,), erfordert eine vorherige Markierung der betreffenden Textpassage. Schneller als mit der Maus sind Sie dabei in vielen Fällen mit der Tastatur, und Sie brauchen sich trotzdem keine komplizierten Tastenkombinationen zu merken:
Drücken Sie einmal auf die Funktionstaste F8, damit haben Sie die Markierungsfunktion von WORD aktiviert; in der Statusleiste (ganz unten) erscheint das Kürzel ERW (= Erweitern) schwarz.
Drücken Sie nun neuerlich auf F8, dann wird das Wort markiert, in oder vor dem sich der Schreibcursor (der senkrechte Strich) gerade befindet; noch einmal F8 markiert den vollständigen Satz, wieder F8 markiert den gesamten Absatz und ein letztes Mal F8 markiert das gesamte Dokument!

Um eine Stufe zurück zu schalten, drücken Sie die Tastenkombination SHIFT (= Umschalt) + F8.
Um die Markierungsfunktion wieder abzuschalten, drücken Sie die Escape-Taste Esc.

Ist der Markierungsmodus aktiviert, könne Sie die Markierungen aber auch mit den Tasten Pos1, Ende, Bild auf und Bild ab erweitern bzw. reduzieren - ein wenig Experimentieren ist gefragt; holen Sie sich dafür doch einen Blindtext!

 


 

Rettung verlorener Word-Dateien

Wer kennt das nicht: Sie arbeiten stundenlang an einem Schriftstück - und plötzlich stürzt der Computer ab oder fährt nach einem kurzen Stromausfall neu hoch. Sie hatten Ihre Arbeit aber nicht gespeichert - und nun scheint sie verloren.
Das muss jedoch nicht sein - zumindest Teile Ihrer Arbeit können höchstwahrscheinlich wieder gerettet werden:
Starten Sie nach dem Hochfahren des Computers gleich das Programm WORD. In den meisten Fällen wird das schon verloren geglaubte Dokument automatisch gestartet und Sie werden gefragt, ob sie es nun speichern wollen. Sehr wahrscheinlich werden zwar Teile Ihrer Arbeit fehlen - aber weniger ist besser als nichts!

Wie ist das möglich?
Das Programm ist so "freundlich", unsere Arbeit in regelmäßigen Abständen zu speichern, in der Grundeinstellung alle zehn Minuten. Sie können diesen Zeitrahmen selbst verändern: Menü > Extras > Optionen - Registerkarte > Speichern, AutoWiederherstellen-Info speichern alle: zunächst aktivieren (ist normalerweise aktiv!) und dann im weißen Eingabefeld den Zeitraum mit den beiden kleinen Pfeilen vergrößern oder verkleinern.
(Stellen Sie besonders im Sommer bei Gewittergefahr einen recht kurzen Zeitraum ein - auch wenn von einem Gewitter noch gar nichts zu merken ist: Ein Einschlag in das Stromnetz oder in einen Trafo kann ganz wo anders stattfinden und Ihren PC lahmlegen!)

Ehe Sie die Optionen mit OK wieder schließen, schauen Sie doch gleich nach, wo das Programm diese automatischen Speicherungen ablegt. Dies sehen Sie auf der Registerkarte Speicherort für Dateien, und zwar beim Dateityp AutoWiederherstellen-Dateien; da der Pfad aber sehr lang ist, werden Sie nicht wirklich schlau, da der Speicherort durch drei Punkte unterbrochen ist. Wir zeigen Ihnen daher den gesamten Pfad:

Betriebssystem Win98: C:\Windows\Anwendungsdaten\Microsoft\Word
Sind mehrere Benutzer eingerichtet, dann müssen Sie im Windows-Ordner zunächst den Ordner Profiles ansteuern, dann den Ordner des aktuellen Benutzers, und dann erst Anwendungsdaten.

Betriebssystem WinXP:
C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer\Anwendungsdaten\Microsoft\Word

(Benutzer ist der Name des angemeldeten Benutzers!)

(Sie wissen nicht, mit welchem Betriebssystem Sie arbeiten? Lesen Sie diesen Tipp!)

Wenn Sie schon mehr als 10 Minuten an einem Dokument gearbeitet haben, können Sie mit Hilfe des Windows-Explorers oder des Arbeitsplatzes diese Datei sehen. Sie hat den sperrigen Namen AutoWiederherstellen-Speicherung von Dateiname; wenn die Datei noch nie gespeichert war, dann steht an Stelle des Dateinamens Dokumentx (x ist eine Zahl). Die Endung dieser Datei lautet *.asd.
Bei jedem aktiven Speichern wird diese Datei automatisch gelöscht und die eingestellte Wiederherstellungszeit beginnt von neuem zu laufen. Auch beim ordnungsgemäßen Beenden von WORD wird diese Datei gelöscht.

Stürzt der Computer jedoch unvermutet ab, dann bleibt auch keine Zeit mehr, diese Sicherungskopie zu löschen und sie sollte daher nach dem Neustart noch vorhanden sein.
Wenn also die oben beschriebene automatische Wiederherstellung nicht funktioniert, dann haben Sie noch eine zweite Chance, Ihre Arbeit zu retten: Suchen Sie im oben angeführten Verzeichnis nach einer *.asd-Datei und klicken Sie diese doppelt an.

Viel Glück bei der Datenrettung - aber besser wäre es natürlich, möglichst oft auf die kleine Diskette in der Standard-Symbolleiste zu klicken! Ein kleiner Klick, der viel Ärger ersparen kann!

 


 

Einträge in den Menüs vollständig anzeigen

Seit MS Office 2000 (siehe Versionen) werden Menübefehle, die längere Zeit nicht mehr gebraucht wurden, beim Klick auf das Menü nicht mehr angezeigt. Am unteren Rand des Pull-down-Menüs befindet sich dafür eine schmale Leiste mit einem nach unten zeigenden Doppelpfeil; klickt man in diese Leiste, wird wieder das ganze Menü angezeigt.

Durch dieses Feature sollen die Menüs besonders für den Ungeübten übersichtlicher werden. Für Umsteiger von Office 97 ist das jedoch zunächst verwirrend, da er zahlreiche Befehle nicht mehr findet.
Wenn Sie es vorziehen, stets alle Menüeinträge zu sehen, wählen Sie im Menü > Extras > Anpassen... die Registerkarte Optionen und deaktivieren die Option Menüs zeigen zuletzt verwendete Symbole zuerst an (Office 2000) bzw. Sie aktivieren die Option Menüs immer vollständig anzeigen (Office 2002).
Mit > Schließen werden die neuen Einstellungen übernommen.

 


 

Blindtext zum Experimentieren erzeugen

Manchmal möchten Sie mit WORD nur etwas ausprobieren oder üben, oder Sie möchten verschiedene Schriften ansehen und miteinander vergleichen, ehe Sie daran gehen, Ihr eigentliches Vorhaben in Angriff zu nehmen.
Dabei wollen Sie aber keinen für Sie wichtigen Text verwenden.
Und natürlich sind Sie zu faul, irgendeinen belanglosen Text einzutippen! (Das ist durchaus kein Vorwurf - alle unsere Tipps und Tricks sollen Ihnen ja Arbeit und Zeit sparen helfen!)

WORD stellt für derartige Versuche einen so genannten Blindtext zur Verfügung:
"Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern".
Zugegeben: Dieser Satz ist nicht besonders intelligent, - aber was kann man schon verlangen, wenn man selbst so faul ist...  

(Leider enthält der Satz auch keine Umlaute und kein ß, ist also nicht dafür geeignet, einen Zeichensatz auf das Vorhandensein dieser Buchstaben zu untersuchen.
Wir empfehlen die Verwendung des kostenlosen dp4 font viewer's.)

Um den Blindtext zu erzeugen, tippen Sie Folgendes ein:

=rand()
und schließen diese Eingabe mit RETURN (= ENTER) ab.

Nun wird dieser Satz 15 mal (3 Absätze zu je 5 Sätzen) angezeigt.
Sollte Ihnen das zu viel oder zu wenig sein, dann können Sie die Zahl der Absätze und die Zahl der in ihnen enthaltenen Sätze auch genauer definieren:

=rand(x,y)

Für x und y müssen Sie Zahlenwerte einsetzen, wobei x für die Anzahl der Absätze und y für die Zahl der Sätze in diesen Absätzen stehen.

=rand(10,1) erzeugt zehn Absätze mit je einem Satz.
=rand(5,8) erzeugt fünf Absätze, jeder Absatz enthält den Satz acht mal.

Übrigens: Das Maximum sind 200 Absätze mit je 99 Sätzen, also
=rand(200,99)
- aber das sollte eigentlich genügen! (Bei einem Seitenrand von jeweils 2 cm und der Standardschrift Times New Roman 12 pt sind das immerhin 258 Seiten, - da könnten Sie schön lang schreiben...)

 


 

Die eigene Adresse schnell eingeben

Ihre persönlichen Daten benötigen Sie in zahlreichen Schriftstücken, - Sie müssen sie aber nicht jedes Mal neu eintippen.
Wählen Sie im Menü >Extras > Optionen und dort die Registerkarte Benutzerinformationen.
Im weißen Eingabefeld Adresse tippen Sie ihren Namen und Ihre Adresse ein, natürlich können Sie auch Telefon- und Faxnummer(n), E-Mail-Adresse, Homepage usw. hinzufügen; Zeilenvorschübe erzeugen Sie wie gewohnt mit Return. Zuletzt schließen Sie das Fenster Optionen mit dem OK ganz unten.

Um diese Daten nun in ein Dokument einzufügen, stellen Sie zunächst den Schreibcursor an die gewünschte Stelle, öffnen dann das Menü > Einfügen, wählen dort den Befehl > Feld..., sausen im linken Listenfeld mit der Bildlaufleiste ganz hinunter, klicken auf > UserAdress und dann auf OK.
Hört sich hier etwas umständlich an, geht aber entschieden schneller, als diese Daten jedesmal neu einzutippen!

 


 

Mehrere Textstellen gleichzeitig markieren

Was in EXCEL immer schon möglich war, nämlich auch auseinander liegende Zellen, Zellbereiche, Zeilen und Spalten mit Hilfe der Strg-Taste gleichzeitig zu markieren, blieb den Anwendern von WORD leider lange verwehrt. Erst seit der Version 2002 (Office XP) ist es nun auch möglich, mehrere Wörter, Sätze, Zeilen oder Absätze gleichzeitig zu markieren, auch wenn sie nicht zusammenhängen.
Wie in EXCEL muss dabei beim Markieren die Strg-Taste gedrückt bleiben.

 


 

Standard-Schriftart ändern

Die Standard-Schriftart bei WORD ist Times New Roman mit einem Schriftgrad von 12 Punkt. Das kann Ihnen gefallen, muss es aber nicht und Sie müssen bei jedem neuen Dokument zunächst zu jener Schriftart wechseln, die Sie bevorzugen. Ändern Sie doch gleich die Standard-Einstellung:
Klicken Sie auf das Menü >Format und dann auf > Zeichen... Wählen Sie die Schriftart sowie die Schriftgröße Ihrer Wahl und klicken Sie ganz links unten auf > Standard... Bestätigen Sie die nachfolgende Meldung mit > Ja, und schließen Sie abschließend das Fenster mit OK.
Von nun an ist diese Schrift voreingestellt, wenn Sie ein neues Dokument beginnen.

 


 

Tabulatoren in Tabellen setzen

In normalen Texten ist der Tabulator kein Problem, aber wenn man mit Tabellen arbeitet, schafft man es nicht, einen Tabulator zu setzen, da man damit in die nächste Zelle springt.
Natürlich geht's - und zwar mit der Tastenkombination Strg + Tab!

 


 

Symbolleisten den eigenen Bedürfnissen anpassen

Nach der Installation des Programmes enthalten die Symbolleisten eine bestimmte Auswahl von Befehlen. Mit der Zeit kommen Sie wahrscheinlich drauf, dass Sie einige dieser Befehle eigentlich nie oder nur sehr selten benötigen - dafür aber andere sehr häufig (und relativ umständlich) über eines der Menüs aufrufen müssen. Nun ist es wohl an der Zeit, die Symbolleiste an Ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in eine der Symbolleisten und dann ganz unten auf Anpassen... Nun öffnet sich das Dialogfeld Anpassen, klicken Sie auf die Registerkarte Befehle.
Der linke Bereich nennt sich Kategorien, dort finden Sie alle Menüs wieder, die Sie auch im WORD-Hauptfenster in der Menüleiste sehen. Im rechten Teil erscheinen alle zur Verfügung stehenden Befehle jenes Menüs, welches Sie im linken Bereich gerade angeklickt haben. Suchen Sie mit Hilfe der Bildlaufleisten jenen Befehl, den Sie auf einer Symbolleiste vermissen. Leider sind die zur Verfügung stehenden Befehle nicht alphabetisch gereiht, was unsere Suche ziemlich mühsam machen kann! Wenn Sie endlich fündig geworden sind, ziehen Sie den Befehl (aus dem rechten Bereich!) mit gedrückter linker Maustaste auf die entsprechende Stelle in der Symbolleiste und lassen Sie dort die Taste los. Das war's schon.

Sollten Sie einen Befehl nicht finden, dann klicken Sie im linken Bereich auf Alle Befehle und kämpfen sich dann im rechten Bereich durch die vielen hunderte Befehle [Abbildung].

Nicht alle Befehle haben ein Symbol. Wenn Sie beispielsweise die Silbentrennung auf eine Symbolleiste gezogen haben, wie in der vorigen Abbildung, dann finden Sie da kein kleines quadratischen Bildchen (Icon), sondern den ausgeschriebenen Text Silbentrennung.
Das ist insofern lästig, als dadurch viel Platz verbraucht wird. Sie haben nun zwei Möglichkeiten, das zu ändern (das Anpassen - Fenster muss noch offen sein!):

  1. Verwenden Sie eines der vorgefertigten Symbole oder
  2. entwerfen Sie sich Ihr eigenes Symbol.

1. Klicken Sie den Text in der Symbolleiste mit der rechten Maustaste an, fahren Sie mit der Maus hinunter auf Schaltflächensymbol ändern und wählen Sie dann aus dem (nicht sehr reichhaltigen) Angebot.
Sie sehen jetzt höchstwahrscheinlich das gewählte Symbol und den Text. Da wir ja Platz sparen wollten, klicken Sie neuerlich mit der rechten Maustaste in den Text und dann auf Standard, - so, jetzt sollte es passen.

2. Klicken Sie den Text in der Symbolleiste mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Schaltflächensymbol bearbeiten. Nun öffnet sich ein kleines Fenster namens Schaltflächen-Editor. Und in diesem Editor können Sie Ihr Wunschsymbol jetzt selbst stricken:
Farbe durch Anklicken aussuchen und das Bild Pixel für Pixel aufbauen. Das kleine Vorschaubild zeigt Ihnen laufend das Ergebnis Ihrer künstlerischen Bemühungen an. Sie können mit gedrückter linker Maustaste auch gleich größere Bereiche einfärben. [Abbildung]
Klicken Sie abschließend auf OK.
Sollten Sie jetzt auch das neu geschaffene Icon und den Text sehen, dann verfahren Sie wie unter 1.

Auf diese Weise können Sie übrigens (fast) alle Symbole nach Ihren persönlichen Vorstellungen gestalten. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt, - aber manche Leute haben ja viel Zeit...


Bei dieser Gelegenheit (also bei geöffnetem Anpassen - Fenster) können Sie Symbole, die Sie nicht mehr brauchen, auch aus einer Symbolleiste entfernen, um Platz für andere Symbole zu schaffen: Klicken Sie das nicht mehr benötigte Symbol mit der linken Maustaste an und ziehen Sie es hinunter in das Fenster Anpassen. Dort lassen Sie es irgendwo "fallen" - keine Angst, es ist nicht verschwunden, sondern kann auf die oben beschriebene Weise auch jederzeit wieder reaktiviert werden!

So lange das Anpassen - Fenster geöffnet ist, können Sie in allen gerade sichtbaren Symbolleisten auch die Reihenfolge der vorhandenen Symbole Ihren Wünschen entsprechend verändern und sie nach links oder rechts oder sogar in eine andere Symbolleiste verschieben: Klicken Sie das Symbol an und verschieben Sie es mit gedrückter Maustaste dorthin, wo Sie es haben wollen, lassen Sie die Maustaste dann los. Ein senkrechter schwarzer Balken hilft Ihnen dabei beim Navigieren.

Alle Änderungen an den Symbolleisten werden beim Beenden des Programmes in der Standardvorlage, einer Datei namens Normal.dot (seit WORD 2007 Normal.dotm) gespeichert. Je nach Einstellung kann es sein, dass Sie beim Beenden gefragt werden, ob Sie diese Veränderungen speichern wollen - dann müssen Sie natürlich mit Ja bestätigen.
Die Datei Normal.dot finden Sie unter
C:\Dokumente und Einstellungen\user\Anwendungsdaten\Microsoft\Vorlagen.

(user ist jener Benutzername, mit dem Sie sich bei Windows einloggen. Sind mehrere Benutzer eingerichtet, dann kann jeder von Ihnen die Symbolleisten so gestalten, wie es seinen Bedürfnissen entspricht. Daher hat natürlich auch jeder Benutzer seine eigene Normal.dot!)

Viel einfacher finden Sie die Normal.dot, indem Sie eine der folgenden Zeilen kopieren (Strg + C) und dann direkt in die Adresszeile von Windows-Explorer kopieren (Strg + V).
Sie müssen einfach ausprobieren, welcher der beiden Befehle zum Ziel führt:

%AppData%\Microsoft\Vorlagen
%AppData%\Microsoft\Templates

  • Wenn Sie mit den Symbolleisten völlig unzufrieden sind und ein "Aufräumen" zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, dann können sie die Normal.dot auch gefahrlos löschen; WORD muss dabei allerdings geschlossen sein.
    Beim nächsten Programmstart wird die ursprüngliche Standardvorlage automatisch wieder hergestellt.
  • Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten und überall die gleichen Symbolleisten vorfinden möchten, dann müssen Sie diese nicht bei jedem Gerät separat einrichten, sondern nur an einem einzigen. Dann kopieren Sie die Dateivorlage Normal.dot auf einen USB-Stick und übertragen Sie auf die anderen Computer!
    Auch dabei darf das Programm nicht geöffnet sein.


 

Seitenanzahl automatisch reduzieren

Manchmal kann es in einem Dokument passieren, dass nur wegen einiger Wörter oder eines kurzen Satzes eine zweite Seite begonnen wird.
Meist versucht man dann durch Verkleinern der Schrift oder der Seitenränder, aber auch durch Löschen von Leerzeilen den Text so zu verkleinern, dass der "Ausreißer" doch keine neue Seite benötigt, sondern noch auf der ersten Seite Platz findet.
Doch es geht auch schneller:
Klicken Sie auf das Symbol Seitenansicht (blaue Lupe auf einem weißen Blatt) oder auf das Menü > Datei und dann auf > Seitenansicht. Lassen Sie sich beide Seiten anzeigen (so wird's gemacht). Klicken Sie nun in der Symbolleiste auf das Symbol Größe anpassen (leicht erkennbar: aus zwei Seiten wird eine) .
Das Programm versucht nun, durch Verringerung der Schriftgrößen den gesamten Text auf einer Seite unterzubringen; beispielsweise könnte aus einer 12-Punkt-Schrift eine mit 11,5 Punkt werden. Wenn dies gelingt, sehen Sie jetzt nur mehr eine Seite! Wenn nicht, wird eine diesbezügliche Meldung abgegeben; in diesem Fall müssen Sie nun doch - wie oben erwähnt - selbst Hand anlegen.

 


 

Die Seitenansicht - Möglichkeiten und Verfahren

Die Ansicht der gesamten Seite ist sehr nützlich, um die Seite einmal so zu sehen, wie sie nach dem Ausdruck aussehen wird; es ist dabei unerheblich, ob man die Texte noch lesen kann oder nicht, denn es geht ja nur darum, das Erscheinungsbild der Seite, also das so genannte Layout, beurteilen zu können.
Klicken Sie dazu auf das Symbol Seitenansicht in der Standardsymbolleiste (blaue Lupe auf einem weißen Blatt) oder wählen den Eintrag > Seitenansicht im Menü > Datei.
Sie sehen nun jene Seite vor sich, in der Sie zuletzt gearbeitet haben. Der Cursor zeigt eine Lupe mit einem Plus; wenn Sie in irgendeine Stelle der Seite klicken, wird der betreffende Teil der Seite vergrößert, nun können Sie höchstwahrscheinlich auch alles lesen. Mit Hilfe der Bildlaufleiste (oder der Scroll-Maus) können Sie sich auch im Dokument auf- und abbewegen. In der Lupe befindet sich nun ein Minus, die Seite wird also wieder verkleinert, wenn Sie neuerlich klicken.

Sie können Ihr Dokument in der Seitenansicht aber auch bearbeiten! Dazu müssen Sie die Lupenfunktion zunächst einmal abschalten, Sie erledigen das mit dem Lupensymbol in der Symbolleiste (standardgemäß das zweite von links). Nun können Sie beispielsweise auf die herkömmliche Weise Text oder Grafik markieren und verschieben oder löschen, Sie können auch Text hinzufügen. Allerdings ist es in der Seitenansicht nicht möglich, Schriftart, Schriftgröße oder Schriftstil zu verändern, da Ihnen die dazu notwendigen Symbole nicht zur Verfügung stehen.
(Letzteres ist allerdings auch kein Naturereignis, denn selbstverständlich können Sie sich alle dafür notwendigen Symbole in die Symbolleiste holen, wenn Sie dies wünschen - Platz genug ist schließlich vorhanden! Lesen Sie den Tipp Symbolleisten anpassen, wenn Sie nicht wissen, wie Sie vorgehen sollen. Übrigens - die nötigen Symbole finden Sie in der Kategorie Format!)
Um abschließend die Lupenfunktion wieder zu aktivieren, brauchen Sie nur neuerlich auf das Lupensymbol zu klicken!

Wenn Ihr Dokument länger als eine Seite ist, können Sie sich auch mehrere Seiten gleichzeitig anzeigen lassen. Klicken Sie dazu in das Symbol Mehrere Seiten , das ist gewöhnlich das vierte von links. Sie fahren nun mit der Maus in das Auswahlfenster und wählen auf diese Weise bis zu 6 Seiten - was natürlich zu Lasten der Größe der Seiten geht.
Ist Ihr Dokument aber noch länger und wollen Sie mehr als 6 Seiten zugleich anzeigen, dann müssen Sie beim Anklicken des Symbols Mehrere Seiten die Maustaste gedrückt halten, dann in das Auswahlfenster fahren und den Auswahlbereich einfach nach unten und nach rechts erweitern. Auf diese Weise können Sie bis zu 52 Seiten anzeigen!
Natürlich sind die Seiten jetzt sehr klein, - aber wir haben ja die Lupe! Klicken Sie also zunächst einmal auf die Seite, die Sie vergrößern wollen, diese erhält nun einen Markierungsrahmen. Ganz unten in der Statusleiste sehen Sie auch, auf welcher Seite Sie sich gerade befinden, z. B. 5/23 bedeutet, sie sind auf der fünften von insgesamt 23 Seiten. Ein weiterer Klick auf die markierte Seite führt zur Vergrößerung der betreffenden Seite, und ein dritter Klick stellt den ursprünglichen verkleinerten Zustand wieder her.
Mit dem Symbol Eine Seite (links von Mehrere Seiten) kehren Sie in die Standardeinstellung zurück!

Zum Verlassen der Seitenansicht klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Schließen - keine Angst: Sie schließen nicht das Dokument oder gar das Programm, sondern nur die Seitenansicht, und kehren in den normalen Bearbeitungsmodus zurück!

 


 

Formatvorlagen anzeigen

Wenn Sie viel mit Formatvorlagen arbeiten (tun die meisten ja eher nicht...), dann ist es für Sie sicherlich von Nutzen, über die verwendeten Vorlagen stets im Bilde zu sein.
Wechseln Sie zunächst in die Normalansicht (Menü > Ansicht > Normalansicht), denn nur in dieser Ansicht steht diese Funktion zur Verfügung. Gehen Sie dann bei > Extras > Optionen auf die Registerkarte Ansicht und geben Sie ganz rechts unten bei Breite der Formatvorlagenanzeige durch Klicken auf den kleinen Aufwärtspfeil einen Wert, z. B. 2 ein.
Nach dem abschließenden OK sehen Sie am linken Rand eine 2 cm breite Spalte, in der alle verwendeten Formatvorlagen angezeigt werden. Sie können jetzt durch Ziehen mit der Maus die Breite dieser Spalte nachträglich verändern.
Wollen Sie die Vorlage für einen bestimmten Bereich verändern, dann markieren Sie diesen und setzen einen Doppelklick auf irgendeinen Vorlagennamen in der linken Spalte - schon öffnet sich das Dialogfeld Formatvorlage, in dem alle für dieses Dokument bestehenden Vorlagen aufgelistet sind.

Es wird Sie wahrscheinlich stören, wenn künftig die Normalansicht dargestellt ist, wenn Sie WORD starten bzw. ein neues leeres Dokument öffnen. Dem kann abgeholfen werden: Wechseln Sie im leeren Dokument auf > Ansicht > Layout bzw. > Seitenlayout und schließen Sie das Programm wieder.
WORD merkt sich diese letzte Einstellung!

Werbung

 


 

Übersetzen in andere Sprachen (nur WORD 2002 u. höher - siehe Versionen)

Diese tolle Funktion steht erst ab der Office XP ( = Word 2002) - Version zur Verfügung. Nach der Standard-Installation steht sie noch nicht zur Verfügung, Sie müssen daher die Office XP - CD bereit halten.

Markieren Sie ein Wort mit einem Doppelklick, klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontext-Menü ganz unten Übersetzen. Sie werden gefragt, ob Sie dieses Feature jetzt installieren möchten. Quittieren Sie mit Ja und legen Sie die CD ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden; warten Sie danach wenige Sekunden und klicken Sie dann auf OK.
Sie müssen den PC nach Abschluss der Installation nicht neu starten - aber das schadet eigentlich nie!

Markieren Sie nun wieder ein Wort, klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und im Kontext-Menü dann neuerlich auf Übersetzen. Im rechten Bereich wird der Frame Übersetzen geöffnet; Sie können seine Breite durch Ziehen vergrößern. Aktivieren Sie nun zunächst die Option Aktuelle Auswahl und wählen Sie darunter bei Wörterbuch Deutsch nach Englisch und klicken Sie nun gleich daneben auf Ausführen. Weitere zu übersetzende Wörter markieren Sie und klicken dann gleich rechts wieder auf Ausführen.

Wollen Sie ein englisches Wort ins Deutsche übersetzen, dann müssen Sie beim Listenfeld Wörterbuch zunächst Englisch nach Deutsch einstellen. In diesem Listenfeld sehen Sie nach einigem Experimentieren auch gleich alle weiteren zur Verfügung stehenden Sprachen (hängt von der Art der Installation ab).

Am oberen Rand des rechten Fensters haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, Wörter einzugeben: Klicken Sie einfach in das Eingabefeld neben Text: und tippen Sie das zu übersetzende Wort ein, klicken Sie dann gleich unterhalb wieder auf Ausführen.

 


 

Ordner-Verknüpfungen (ab Office XP = 2002)

Ab der Version XP (siehe Versionen) gibt es bei den Dialogen zum Öffnen und Speichern von Dateien eine Umgebungsleiste, in die man alle jene Ordner aufnehmen kann, in denen man häufig Dateien speichert. Diese Leiste sehen Sie in der Abbildung links unter Suchen in: Die Ordner telewerkstatt.at und Eigen wurden in diesem Beispiel bereits der Leiste hinzugefügt (und nach oben gereiht):

Office XP (2003) - Ordner verknüpfen

Durch Aufnahme der häufig benötigten Ordner in diese Leiste kann man viel Zeit bei Wechsel in die gesuchten Festplatten, Ordner und Unterordner einsparen.

Um einen neuen Ordner hinzuzufügen, benützen Sie zunächst wie gewohnt das Öffnen - Symbol in WORD. Wechseln Sie nun in jenes Verzeichnis, das dem gewünschten Ordner übergeordnet ist, so dass dieser in der Liste unter Name sichtbar ist. Markieren Sie ihn mit einem Klick und klicken Sie dann zunächst auf die Schaltfläche Extras (rechts oben) und im sich öffnenden Menü dann auf Zu meiner Umgebung hinzufügen.
Nun klicken Sie mit der rechten Maustaste in diese Umgebungsleiste und wählen Kleine Symbole. Klicken Sie nun den neu aufgenommenen Ordner wieder mit der rechten Maustaste an und verändern Sie seine Position, indem Sie auf Nach oben oder Nach unten klicken. Sie müssen diesen Schritt allerdings für jeden weiteren gewünschten Positionswechsel wiederholen.
Nach einem Rechtsklick auf einen hinzugefügten Ordner können Sie diesen auch Umbenennen oder wieder Entfernen. Diese beiden Möglichkeiten stehen für die schon vorhandenen Ordner nicht zur Verfügung.

Das Allerbeste an der Sache ist, dass diese hinzugefügten Ordner von nun an auch in allen anderen Office-Applikationen wie Excel, PowerPoint usw. vorhanden sind!

 


 

Tabulatoren - schnell gesetzt (und wieder entfernt)

Sie stehen sicher auch manchmal vor dem Problem, eine Liste erstellen zu müssen, in der die einzelnen Einträge genau untereinander stehen sollen, wie das folgende Beispiel zeigt:

Listen mit Tabulatoren

Unerfahrene Anwender neigen dazu, die Räume zwischen den Einträgen mit Leerzeichen zu füllen und merken bald, dass die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind, besonders auf dem Ausdruck.
Viel besser (und auch schneller) lösen Sie diese Aufgabe, indem Sie unmittelbar nach der Eingabe des Textes nicht die Leerzeichen-, sondern die Tabulatortaste drücken:

Tabulator-Taste

Nun springt der Schreibcursor nach rechts, die Sprungweite ist unterschiedlich; sie könnte auch so gering sein, dass Sie zunächst gar nichts davon bemerken. Nun fahren Sie mit der Maus in das waagrechte Lineal und klicken in der Skala dorthin, wo das nächste Wort beginnen soll. (Sollten die Lineale nicht angezeigt werden, dann klicken Sie zunächst auf das Menü > Ansicht und dann auf > Lineal.) Sie sehen im Lineal nun den gesetzten Tabulatorstop (in Form eines L) und der Schreibcursor springt genau an diese Stelle:

Linksbündige Tabulatoren setzen

Nach dem Eintippen des nächsten Wortes drücken Sie wieder auf die Tabulator-Taste (kein Leerzeichen!) und bestimmen den Abstand auf die gleiche Weise. Alle gesetzten Tabstops werden im Lineal angezeigt, und das Beste daran ist, dass Sie jeden einzelnen Tabstop durch Anklicken und Ziehen mit gedrückter linker Maustaste nach links oder rechts verschieben und damit die Abstände zwischen den einzelnen Listeneinträgen auch im Nachhinein verändern können!

Versuchen Sie, die richtigen Abstände gleich in der ersten Zeile zu definieren, denn wenn Sie mit RETURN eine neue Zeile beginnen, werden die gesetzten Tabstops automatisch mitübernommen und Sie springen dann in dieser und jeder weiteren Zeile mit der Tabulatortaste bequem zum nächsten Listeneintrag!

Sollten Sie einen gesetzten Tabulator wieder löschen wollen, dann klicken Sie ihn an und ziehen ihn mit gedrückter Maustaste nach unten aus dem Lineal heraus - das ist schon alles.

Tabulatoren werden standardgemäß linksbündig gesetzt, das heißt der linke Rand der Einträge steht untereinander.
In manchen Fällen führt das zu unbefriedigenden Ergebnissen, zum Beispiel bei einer Preisliste:

Preisliste mit linksbündigen Tabulatoren

In einem solchen Fall setzt man besser einen rechtsbündigen Tabulator. Klicken Sie zweimal auf das kleine Quadrat im Schnittpunkt der Lineale:

Ausrichtung des Tabulators ändern

Aus dem linksbündigen wird nun ein rechtsbündiger Tabulator. Setzen Sie diesen Tabstop im Lineal an jene Stelle, an der sich der rechte Rand der Listeneinträge befinden soll. Das fertige Ergebnis zeigt die nächste Abbildung:

Preisliste mit rechtsbündigen Tabulatoren

Wenn Sie, so wie im obigen Beispiel, die Tabulatorsprünge als schwarze Pfeile sehen wollen (sie werden natürlich nicht mit ausgedruckt!), dann gehen Sie folgendermaßen vor:

> Extras > Optionen > Ansicht. In der Mitte finden Sie den Abschnitt Formatierungszeichen, aktivieren Sie dort das Kästchen Tabstopzeichen und bestätigen Sie ganz unten mit OK.

 


 
 

Grafik-Elemente einfügen und bearbeiten

Vielleicht interessieren Sie sich auch für den ausführlichen Tipp: Zeichnen mit Word


  • Grafik einfügen, Grafik-Symbolleiste

Die am häufigsten verwendeten Grafik-Elemente sind

  • auf Ihrem PC gespeicherte Bilder (Digitalkamera, eingescannte Bilder, aus dem Internet...),
  • in MS-Office integrierte Cliparts,
  • in MS-Office integrierte Auto-Formen,
  • Word-Art - Elemente, und
  • Textfelder.

Um eines dieser Elemente einzufügen, positionieren Sie zunächst den Schreibcursor in der gewünschten Zeile und klicken dann in der Menü-Leiste auf > Einfügen > Grafik - und nun auf das gewünschte Element.
Wenn Sie ein Bild verwenden möchten, das bereits auf der Festplatte gespeichert ist, dann wählen Sie Aus Datei... Den Pfad zu dem Bild sollten Sie natürlich kennen; standardmäßig sucht das Programm im Ordner Eigene Dateien bzw. Eigene Bilder. Haben Sie Ihr Bild gefunden, dann setzen Sie darauf einen Doppelklick.
Um ein Textfeld einzufügen, klicken Sie auf das Symbol 9 in der [Zeichnen-Symbolleiste].

Nun erscheint das Bild an jener Stelle, an der Sie zuvor den Schreibcursor positioniert hatten; eventuell schon vorhandener Text wird nach unten verschoben.
Markieren Sie die Grafik, indem Sie irgendwo hineinklicken. Nun sollte zweierlei passieren: Die Grafik bekommt acht Markierungspunkte und irgendwo am Bildschirm erscheint die Grafik-Symbolleiste:

Word - Grafik-Symbolleiste

Sollte letzteres nicht passieren, dann müssen Sie diese Symbolleiste zu ihrem Auftritt zwingen:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in eine der Symbolleisten von WORD und klicken Sie in der Liste dann auf Grafik. Sollte sich vor Grafik allerdings bereits ein Häkchen befinden, dann ist diese Symbolleiste bereits geöffnet und Sie haben sie "übersehen". Drücken Sie in diesem Fall auf der Tastatur auf Escape (= Esc ganz links oben) und schauen Sie noch einmal genau!
Platzieren Sie die Grafik-Symbolleiste irgendwo am Bildschirm, wo sie Ihnen am wenigsten Im Weg ist (in die Titelleiste klicken und mit gedrückter Taste ziehen)!

▲ Grafik ▲


Hier die wichtigsten Schaltflächen in der Grafik-Symbolleiste und ihre Bedeutung:
(Auf Grund der vielen Versionen von Word könnte diese Symbolleiste bei Ihnen auch etwas anders aussehen, - bitte haben Sie Verständnis dafür!)

Grafik-Symbolleiste
-
1
Einfügen einer gespeicherten Grafik-Datei Gleich wie Einfügen - Grafik - Aus Datei...
2
In Graustufen oder Schwarz-Weiß umwandeln
Automatisch = zurück zur Farbe
Intensität = Wasserzeichen
3
Kontrast ändern -
4
Helligkeit ändern -
5
Zuschneiden; das Programm merkt sich die Originalgröße, der Vorgang ist daher umkehrbar. Beenden: Neuerlicher Klick auf Zuschneiden oder Esc
6
Linksdrehung 90° -
7
Rahmen um die Grafik. Farbe des Rahmens:
[Symbol 12 bzw. 12a in der Zeichnen-Symbolleiste]
Rahmen entfernen: Klick auf Keine Linie
[Symbol 12a in der Zeichnen-Symbolleiste]
8
Textfluss (siehe Grafik im Text positionieren) -
9
Transparenz Tipp: Grafiken transparent machen
10
Grafik zurücksetzen Macht alle durchgeführten Änderungen rückgängig

▲ Grafik ▲


  • Grafik verschieben

Widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit nun der (markierten!) Grafik: Wenn die Markierungspunkte schwarz gefüllte Quadrate sind, dann sind die Möglichkeiten, die Grafik frei zu verschieben, nicht gegeben: Sie können sie nur - wie Text - links- oder rechtsbündig oder zentriert positionieren.
Achtung: Bei einem Bild mit dunklen Farben können die Markierungsquadrate auch in helleren Farben erscheinen. In unserem [Beispiel] sehen Sie eine Kombination aus beiden.

Klicken Sie in diesem Fall in der Grafik-Symbolleiste auf das Symbol Textfluss (das ist so ein kleines schwarzes Hunderl), und dann auf Passend.

Grafik-Symbolleiste - Textfluss

Die Markierungspunkte sind nun nicht mehr schwarz gefüllt, sondern bestehen aus weiß gefüllten Quadraten; in neueren WORD-Versionen sind es weiße Kreise (rote Pfeile in der [Abbildung]).
Auf jeden Fall können Sie nun die Grafik mit gedrückter linker Maustaste völlig frei auf der Seite bewegen: Sobald Sie mit der Maus in die Grafik fahren, erscheint ein Vierfach-Pfeil. Klicken Sie links, halten Sie die Maustaste gedrückt, und ziehen Sie die Grafik an den gewünschten Ort!

Doch halt! So ganz frei geht es ja doch nicht: Sie spüren, wie das Bild auf einem unsichtbaren Raster ruckartig springt, wodurch eine absolute Feinjustierung verhindert wird. Wie Sie dieses Problem beheben können, lesen Sie im Tipp Unsichtbarer Raster beim Verschieben von Grafiken.
(Die Ausrichtung an diesem unsichtbaren Raster ist allerdings bisweilen auch recht nützlich, zum Beispiel, wenn Sie zwei oder mehr Grafiken waagrecht oder senkrecht ausrichten wollen!)

▲ Grafik ▲


  • Größe der Grafik verändern

Jetzt können Sie die Grafik auch noch größer oder kleiner machen, indem Sie auf eine der Eck-Markierungspunkte klicken und mit gedrückter Maustaste diagonal nach innen oder außen ziehen. Sie sollten deshalb einen der vier Eckpunkte verwenden, weil dann die Proportion, also das Verhältnis von Länge zu Breite, gewahrt bleibt.
Wollen (oder müssen) Sie die Grafik in die Höhe oder Breite verzerren, dann können Sie natürlich auch einen der mittleren Markierungs-Anker verwenden!
(Achtung: Wenn Sie eine kleine Grafik zu stark vergrößern, kann die Bildqualität darunter leiden!)

Sollte es sich allerdings um ein Word-Art- oder Auto-Formen - Objekt handeln, dann gilt das oben Gesagte nicht:

  • Obwohl Sie an einem der vier Eckpunkte ziehen, gehen die Proportion verloren.
    Abhilfe: Halten Sie eine der Shift-Tasten gedrückt, während Sie die Größe verändern.
  • Auch beträchtliche Größenänderungen führen zu keiner Qualitätsminderung (Vektorgrafik)!

▲ Grafik ▲


  • Grafik im Text positionieren: Textfluss

Experimentieren Sie ein wenig mit den Möglichkeiten des Textflusses, also mit dem Symbol des Hündchens in der Grafik-Symbolleiste (Nummer 8 in der Abbildung)! Vergessen Sie jedoch nicht darauf, dass die Grafik vorher markiert sein muss!
So kann der Text zum Beispiel ober- und unterhalb der Grafik stehen [Abbildung] oder die Grafik umfließen [Abbildung]; letzteres erreichen Sie mit Quadrat.
Sie können die Grafik auch vor oder hinter den Text stellen. Ersteres ergibt nur selten einen Sinn (Ausnahme: der Text ist nur "Dekoration"), aber eine Grafik hinter dem Text, ein so genanntes Wasserzeichen, kann in manchen Fällen sicherlich ein interessantes Design-Element sein.

Sie werden bald erkennen, wie der Hase läuft, - und da das Hunderl so klein ist, braucht sich dieser Hase auch nicht vor ihm zu fürchten... sm_zwinker

▲ Grafik ▲


  • Helligkeit, Kontrast und weitere Möglichkeiten

In der Grafik-, aber auch in der Zeichnen-Symbolleiste stehen noch weitere Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung (vorheriges Markieren nicht vergessen!).
So können Sie beispielsweise die Helligkeit und den Kontrast eines Bildes verändern oder es in Graustufen umwandeln, was dann Sinn macht, wenn Sie von vorneherein wissen, dass das Word-Dokument nicht in Farbe ausgedruckt werden wird.
Sie können die Grafik auch sehr einfach zuschneiden oder mit einem Rahmen versehen und - in neueren Word-Versionen - auch drehen.

Und - das Schönste daran: Mit Grafik zurücksetzen können Sie alle durchgeführten Änderungen mit einem Schlag wieder rückgängig machen und die Grafik erscheint wieder genau so, wie sie beim Einfügen ursprünglich ausgesehen hat!

Experimentieren Sie einfach mit den Schaltflächen der Grafik-Symbolleiste, - Sie werden die vielfältigen Möglichkeiten bald erforscht haben!

▲ Grafik ▲

 

 
 

Grafik im Hintergrund (Wasserzeichen)

Vielleicht wollen Sie eine Einladung, eine Speisekarte o. ä. so gestalten, dass sich im Hintergrund eine Grafik (z. B. Ihr Firmenlogo oder ein passendes eigenes Foto) befindet, die aber so unaufdringlich ist, dass der davorstehende Text trotzdem gut lesbar bleibt. Derartige Hintergrund-Grafiken werden Wasserzeichen genannt. Man kann solche Papiere auch bei einem Drucker in Auftrag geben - das rentiert sich aber erst bei höheren Stückzahlen. Ansonsten erledigen Sie das selbst!
Hier sehen Sie ein kleines [Beispiel].

Mit den grundlegenden Techniken des Einfügens und der Bearbeitung von Grafiken sollten Sie natürlich schon vertraut sein!

Leider ist der schnellste Weg zum Wasserzeichen in den einzelnen WORD-Versionen (von Word 95 bis 2003) unterschiedlich. Wir zeigen hier deshalb einen Weg, der unabhängig von der verwendeten Version zum gewünschten Ergebnis führt:

Erstellen Sie zuerst das Dokument (also den Text) bis zur Druckreife. Klicken Sie dann auf jene Stelle, an der das Wasserzeichen beginnen soll, am besten wäre eine Leerzeile. Wenn das Wasserzeichen ganz oben im Text beginnen soll, dann positionieren Sie den Schreibcursor an den Beginn der ersten Zeile und drücken die RETURN-Taste, um eine Leerzeile zu erzeugen; abschließend können Sie diese ja wieder entfernen.

Fügen Sie nun die gewünschte Grafik ein und passen Sie ihre Größe und Position Ihren Bedürfnissen an; in vielen Fällen werden Sie dabei kleinere oder größere Verzerrungen (= nicht proportionale Größenänderungen) des Bildes in Kauf nehmen müssen, - wählen Sie daher lieber gleich ein Bild, das dem Papierformat am ehesten entspricht!

Klicken Sie nun in der Grafik-Symbolleiste auf das Symbol Textfluss (das kleine Hündchen) und dann auf Hinter den Text. Achten Sie darauf, nicht außerhalb der Grafik zu klicken, damit diese markiert bleibt.
Sollte das doch passiert sein und die Grafik steht völlig hinter dem Text, dann könnten Sie bei dem Versuch, sie neuerlich zu markieren, Schwierigkeiten haben!
Aber auch in solchen Fällen hilft ein Trick:
Klicken Sie in der Zeichnen-Symbolleiste auf Objekte markieren; [Symbol 2 in der Zeichnen-Symbolleiste]. Wenn Sie nun mit der Maus über die Grafik fahren, erscheint der bekannte Doppelpfeil und die Grafik kann wieder markiert und weiter bearbeitet werden!
(In dieser Phase können Sie allerdings nicht auf den Text zugreifen, um ihn zu verändern! Klicken Sie daher neuerlich auf das Symbol Objekte markieren oder auf die Esc-Taste!)

Nun müssen Sie die Grafik so weit aufhellen, dass aus ihr tatsächlich ein Wasserzeichen wird, das heißt, der darüber stehende Text soll gut lesbar sein.
Das erledigen Sie mit den Schaltflächen Mehr bzw. Weniger Helligkeit sowie Mehr bzw. Weniger Kontrast in der Grafik-Symbolleiste. Sie müssen einfach etwas experimentieren!

Grafik-Symbolleiste: Helligkeit und Kontrast einer Grafik ändern

In vielen Fällen werden Sie auch mehrere Ausdrucke benötigen, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist, denn Monitor und Drucker liefern doch mehr oder weniger stark divergierende Ergebnisse!

 

 

Unsichtbarer Raster beim Verschieben von Grafiken

Wenn Sie Grafiken auf dem Bildschirm frei verschieben wollen (dazu zählen auch WordArt-Objekte und Zeichnungen), dann merken Sie, dass diese sich ruckartig weiterbewegen. Dadurch fällt es schwer, ein Objekt ganz genau dort zu platzieren, wo man es eigentlich haben will.
Das liegt an einem unsichtbaren Gitternetz, mit dem der gesamte Bildschirm überzogen ist, - an diesem Netz rasten die zu verschiebenden Objekte nämlich ein. Die Gitternetzlinien haben sowohl horizontal als auch vertikal einen Abstand von 3,2 mm (Voreinstellung). Wenn Sie das stört, können Sie die Abstände verringern, z. B. auf nur 1 mm - oder Sie können diese Andockfunktion überhaupt ganz abschalten.

Gehen Sie folgendermaßen vor:
Öffnen Sie die Zeichnen-Symbolleiste (Rechtsklick irgendwo in eine der Symbolleisten und dann ganz unten auf Zeichnen), diese erscheint standardgemäß am unteren Bildschirmrand. Klicken Sie in dieser Leiste ganz links auf Zeichnen und dann auf Gitternetz... Im sich öffnenden Dialogfeld Zeichnungsraster können Sie die Rasterweite verringern (Rastereinstellungen horizontal und vertikal auf 0,1 cm stellen) oder vollständig deaktivieren, indem Sie ganz oben die Option Objekte am Raster ausrichten durch einen Klick ausschalten, so dass dort kein Häkchen mehr zu sehen ist. Bestätigen Sie ganz unten mit OK - und der Fall ist erledigt, - nun können Sie jede Grafik millimetergenau dorthin schieben, wo Sie sie haben wollen!

Die Rasterfunktion kann mitunter recht nützlich sein, wenn es darum geht, mehrere Grafiken genau zueinander zu platzieren, sie beispielsweise auf eine gemeinsame waagrechte (wenn auch unsichtbare) Grundlinie zu setzen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Rasterweite auf 1 mm zu setzen, sie aber nicht zu deaktivieren!
Wollen Sie dann bei aktivierter Rasterfunktion eine Grafik dennoch völlig frei, also ohne die 1 mm-Sprünge verschieben, dann müssen Sie beim Verschieben nur die Alt-Taste gedrückt halten!

 


 

Standard- und Format-Symbolleiste teilen

In den neueren Office-Versionen (seit Office 2000) gibt es eine unangenehme Voreinstellung: Die Standard- und die Formatsymbolleiste teilen sich eine Zeile und sind daher unübersichtlich.
Das lässt sich aber leicht abstellen:
Klicken Sie auf > Extras > Anpassen... und aktivieren Sie dann im Register Optionen ganz oben die Option Standard- und Formatsymbolleiste in zwei Zeilen anzeigen (im Quadrat muss ein Häkchen sein); klicken Sie dann rechts unten auf Schließen.

 


 

Zeichnen mit WORD - Vorsicht: Suchtgefahr!


  • Zeichnen mit einem Textverarbeitungsprogramm? Das geht?

Ja - und zwar überraschend einfach und trotzdem kann man sehenswerte Ergebnisse erzielen und seine Einladungen, Speisekarten und dergleichen abwechslungsreich und lebendig gestalten.
Wir können Ihnen hier nur Anstöße zum Einstieg geben, denn die Möglichkeiten sind sehr mannigfaltig.
Wir raten Ihnen daher, an einem Abend, an dem nix G'scheits im Fernsehen ist (also praktisch jeden Abend... ), die vielfältigen Möglichkeiten auszuprobieren! Doch Vorsicht: Suchtgefahr!

Öffnen Sie die Zeichnen-Symbolleiste, falls sie nicht ohnehin schon sichtbar ist (standardgemäß am unteren Rand des Word-Fensters!); dafür gibt's sogar ein eigenes Symbol in der Standardsymbolleiste (das ist die oberste); mit diesem können Sie die Zeichnen-Symbolleiste bequem ein- und auch wieder ausblenden.
Alternative: Sie klicken mit der rechten Maustaste irgendwo in eine der bestehenden Symbolleisten und dann ganz unten auf Zeichnen.
Suchen Sie die Zeichnen-Symbolleiste nicht oben bei den anderen Symbolleisten, sondern am unteren Rand des Bildschirmes!

▲ Zeichnen mit Word ▲

Die wichtigsten Funktionen in der Zeichnen-Symbolleiste

Word: Symbolleiste Zeichnen
1
Gruppierung:
Klicken Sie mit gedrückter Shift-Taste nacheinander auf mehrere Grafik-Objekte, sie werden alle markiert. Nun können Sie sie gruppieren. Alle weiteren Änderungen (Verschieben, Linienstärke...) betreffen die ganze Gruppe.
Reihenfolge:
Definieren Sie bei mehreren sich überlappenden Grafik-Elementen, welche im Vordergrund stehen soll(en).
Gitternetz:
Ein- und Ausschalten des (unsichtbaren) Gitternetzes, Festlegen der Rasterweite. Genauere Erklärung >
2
Markieren einer Grafik, die als Wasserzeichen hinter einem Text steht.
3
Objekte drehen (nicht bei allen Grafik-Objekten verfügbar). Weitere Optionen unter Zeichnen - Drehen oder kippen...
Wenn Sie beim Drehen die Shift-Taste gedrückt halten, springt die Grafik in 15° - Schritten.
4
AutoFormen: Zahlreiche fertige Grafik-Symbole (Smilies, Pfeile...), die auf vielfältige Weise verändert werden können.
5
Linien; sie können mit den Werkzeugen 12, 14, 15 und 16 nachträglich bearbeitet werden.
6
Pfeile; sie können mit den Werkzeugen 12, 14, 15 und 16 nachträglich bearbeitet werden.
7
Rechtecke und Quadrate; weitere Bearbeitung mit den Werkzeugen 11, 12, 14,15, 17 und 18.
8
Ellipsen und Kreise; weitere Bearbeitung mit den Werkzeugen 11, 12, 14,15, 17 und 18.
Word: Symbolleiste Zeichnen
9
Textfelder; sie enthalten Text und können - wie Grafik-Objekte - frei verschoben werden. Näheres folgt in Kürze!
10
WordArt: Professionelle Textgestaltung, die vorher nur mit speziellen Grafik-Programmen möglich war.

11

Füllfarbe; nur anwendbar auf zweidimensionale Objekte, also nicht auf Linien und Pfeile.
11a: Auswahl aus den zur Verfügung stehenden Farben und Fülleffekten.

12

Linienfarbe; für Linien und Pfeile, für die Umrisslinien von Rechtecken, Ellipsen und AutoFormen,
sowie Rahmenlinien für Bilder, Fotos und Cliparts.
12a: Auswahl aus den zur Verfügung stehenden Farben und gemusterten Linien.

13

Schriftfarbe; anwendbar auf gewöhnlichen Text und Text in Textfeldern (Text muss markiert sein!).
13a: Auswahl aus den zur Verfügung stehenden Farben.

14
Linienart; Art und Stärke (= "Dicke") der Linien schon vorhandener Objekte (Linien, Kreise, Rahmen...) ändern.
15
Strichart; strichlierte, punktierte... Linien; anwendbar auf die Linien schon vorhandener Objekte.
16
Pfeilart; nur anwendbar auf Linien und Pfeile; Linien können nachträglich zu Pfeilen werden.
17
Schattenart; Objekt markieren und einfach drauflos experimentieren! Auch Schatteneinstellungen... erproben!
18
3D-Art; dreidimensionale Effekte erzielen: Experimentieren! Auch 3D-Einstellungen... erproben!

Erproben Sie zunächst die Linien, Pfeile, Rechtecke und Ellipsen.
In neueren Office-Versionen erscheint zunächst ein grau schraffiertes Rechteck, in dem Erstellen Sie Ihre Zeichnung hier steht. Der Sinn und Zweck dieses Rechteckes hat sich uns bisher noch nicht erschlossen - drücken Sie einfach die Esc-Taste, und es ist wieder weg!
Der Cursor ist nun ein Kreuz, damit können Sie nun ein Zeichnungsobjekt erstellen:
Entweder klicken Sie einfach dorthin, wo Sie dieses Objekt haben wollen (funktioniert nicht bei Linien und Pfeilen!) oder Sie ziehen mit gedrückter linker Maustaste ein Rechteck auf, von dem Sie glauben, es würde Ihren Ansprüchen genügen. Sie können es auch noch nachträglich jederzeit in jede beliebige Richtung vergrößern oder verkleinern - und es an jeden beliebigen Ort Ihres Dokuments verschieben.

Wenn Sie im Vorhinein wissen, dass Sie mehrere gleichartige Objekte erstellen wollen, dann klicken Sie das betreffende Symbol in der Zeichnen-Symbolleiste doppelt an, dann brauchen Sie es nicht jedesmal neu zu wählen.
Um das dauerhaft gewählte Symbol wieder abzuwählen, klicken Sie es neuerlich an oder drücken die Esc-Taste!

▲ Zeichnen mit Word ▲



  • Linien und Pfeile

Eines vorweg: Sie können keine Freihand-Linien, gekrümmten Linien, Parabeln u. dgl. zeichnen!

Klicken Sie auf eines dieser Symbole, dann auf einen beliebigen Startpunkt auf der Seite, halten Sie die Maustaste gedrückt, ziehen Sie in die gewünschte Richtung und Länge und lassen Sie die Maustaste wieder los.
So lange Sie die Taste gedrückt halten, können Sie Richtung und Länge beliebig ändern.
Wenn Sie beim Ziehen die Shift-Taste gedrückt halten, können Sie exakte waagrechte und senkrechte Linien ziehen bzw. solche mit 15, 30, 45, 60 und 75 Grad Neigungswinkel.
Wenn Sie die Maustaste losgelassen haben, ist das Zeichnungsobjekt markiert (kleine Quadrate oder Kreise an den Endpunkten). Sie entfernen die Markierung, indem Sie einfach wo anders hinklicken. Sie markieren das Objekt wieder, indem Sie irgendwo daraufklicken, - was zugegebenerweise bei Linien und Pfeilen eine gewisse Präzision erfordert.

Markierte Linien und Pfeile können Sie auf vielfältige Weise verändern:
Länge oder Richtung verändern: Klicken Sie auf einen der Markierungspunkte und ziehen Sie mit gedrückter Maustaste.
Position des Objektes verändern: Klicken Sie irgendwo auf das Objekt (Cursor wird ein Doppelpfeil) und ziehen Sie es mit gedrückter Maustaste an den gewünschten Ort.
Linienfarbe ändern: Klicken Sie auf den kleinen Pfeil neben dem Pinsel-Symbol (Linienfarbe) und wählen Sie eine Farbe.
Linienstärke ändern: Klicken Sie auf das Symbol Linienart und wählen Sie eine Stärke. Unter Weitere Linien... können Sie bei Stärke: beliebige andere Werte auswählen!
Linienart ändern: Klicken Sie auf das danebenliegende Symbol Strichart und wählen Sie aus!
Pfeilart ändern: Klicken Sie auf das danebenliegende Symbol Pfeilart und wählen Sie aus (geht nachträglich auch bei ursprünglichen Linien)!

▲ Zeichnen mit Word ▲



  • Rechtecke und Ellipsen

Klicken Sie auf eines der Symbole und ziehen Sie mit gedrückter Maustaste ein Rechteck oder eine Ellipse auf. Wenn Sie während des Ziehens die Shift-Taste gedrückt halten, wird aus dem Rechteck ein Quadrat und aus der Ellipse ein Kreis. So lange Sie die Maustaste gedrückt halten, können Sie die Objekte noch beliebig vergrößern oder verkleinern.
Wenn Sie die Maustaste loslassen, bekommt das Objekt acht Markierungspunkte. Wenn Sie außerhalb klicken, verschwinden diese, und wenn Sie irgendwo in das Objekt klicken, wird es wieder markiert.

Markierte Rechtecke und Ellipsen können Sie auf vielfältige Weise verändern:

Es gelten alle Änderungsmöglichkeiten, die oben bei Linien und Pfeile aufgezählt wurden, uneingeschränkt auch für Rechtecke und Ellipsen.
Größe verändern: Ziehen Sie an einem beliebigen Markierungspunkt in beliebiger Richtung.
Wenn ein Quadrat oder ein Kreis ihre Form beibehalten sollen, dann müssen Sie zum Ändern der Größe einen der vier Eckpunkte auswählen und beim Ziehen neuerlich die Shift-Taste gedrückt halten. Lassen Sie abschließend zuerst die Maus und dann erst die Shift-Taste los!

▲ Zeichnen mit Word ▲



  • Objekt drehen:

Bis Office 2000:
Klicken Sie in der Zeichnen-Symbolleiste auf das Symbol Freies Drehen (ziemlich weit links). Das Objekt bekommt anstelle der acht Markierungspunkte vier grüne Drehpunkte. Klicken Sie auf einen von ihnen und drehen Sie das Objekt in die gewünschte Richtung. (Hat bei einem Kreis wohl wenig Zweck...) Um die vier Drehpunkte abschließend wieder loszuwerden, klicken Sie neuerlich auf das Symbol Freies Drehen links unten oder drücken Sie auf die Esc-Taste.

Ab Office 2002:
Wenn das Objekt markiert ist, hat es zusätzlich zu den Markierungspunkten bereits einen grünen Drehpunkt (grüner Pfeil in der [Abbildung]). Klicken Sie diesen an und ziehen Sie bei gedrückter Taste in die gewünschte Drehrichtung.

Alle Versionen:
Wenn Sie beim Drehen die Shift-Taste gedrückt halten, erfolgt die Drehung in 15° - Schritten!

▲ Zeichnen mit Word ▲



  • Objekt füllen:

Klicken Sie auf den kleinen Pfeil neben dem Farbtopf-Symbol (Füllfarbe) und wählen Sie eine Farbe aus. Wenn Ihnen die angebotene Farbpalette nicht reicht, klicken Sie auf Weitere Füllfarben... und wählen Sie dort aus. Besonders fein können Sie die Intensität einer ausgewählten Farbe unter der Registerkarte Benutzerdefiniert mit dem rechten Schieberegler einstellen!

Fülleffekte:

Klicken Sie neuerlich auf den Farbeimer (Füllfarbe) und dann ganz unten auf Fülleffekte...
Nun werden die Möglichkeiten derart vielfältig, dass wir Sie hier nur kurz anreißen können, aber Sie werden staunen, wenn Sie bisher keine derartigen Versuche gemacht haben!

Beginnen Sie auf der Registerkarte Graduell, wählen Sie oben links Einfarbig und wählen Sie rechts daneben im Listenfeld Farbe 1: (mit dem kleinen schwarzen Pfeil) eine Farbe aus. Ziehen Sie nun den darunterliegenden Schieberegler hin und her und beobachten Sie dabei unten die Änderungen der Farbverläufe. Wählen Sie dann unten links eine der sechs möglichen Schattierungsarten aus und dann daneben eine der vier (oder auch nur zwei) Varianten. Die zur Zeit gewählte Variante sehen Sie ganz rechts unten unter Beispiel:. Wenn Sie dann rechts oben auf OK klicken, schließt sich das Fülleffekte-Fenster und das Rechteck oder die Ellipse sind mit dem ausgewählten Effekt gefüllt.

Nachdem Sie diese ersten Gehversuche unternommen haben, beginnen Sie von Neuem, diesmal wählen Sie aber im ersten Schritt Zweifärbig. Übersehen Sie nicht, dass Sie nun rechts oben Farbe 1: und Farbe 2: aussuchen müssen (kleiner schwarzer Pfeil nach unten)!

Im dritten Durchgang klicken Sie links oben auf Voreinstellung und wählen dann rechts daneben aus dem Listenfeld Voreingestellte Farben: (kleinen schwarzen Pfeil benutzen). Staunen Sie sowohl über die vielfältigen Auswahlmöglichkeiten als auch über die phantasievollen Namen dafür - da war ein Poet am Werk sm_zwinker !

Aber das war noch lange nicht alles! Ihnen stehen noch die Registerkarten Struktur, Muster und Grafik zur Verfügung. Aber mit diesen lassen wir Sie nun beim Ausprobieren allein - Sie haben jetzt ja schon Routine.

Nur noch eine kleine Hilfe zur Registerkarte Grafik bei den Fülleffekten:
Klicken Sie zunächst auf Grafik auswählen... Navigieren Sie im Explorer-Fenster dann in jenen Ordner, in dem die gewünschte Grafik gespeichert ist, klicken Sie diese doppelt an.
Bis Office 2000: Nur jener Teil der Grafik wird angezeigt, der in dem ausgewählten Objekt Platz hat.
Ab Office 2002: Im Fenster Fülleffekte können Sie links unten das Bildseitenverhältnis sperren, dann wird ebenso nur jener Teil des Bildes angezeigt, der im Objekt Platz hat. Wenn Sie Bildseitenverhältnis sperren jedoch deaktivieren, dann wird das Bild so zusammengestaucht, dass es im Objekt vollständig angezeigt werden kann; das führt jedoch meist zu unschönen Verzerrungen!

▲ Zeichnen mit Word ▲



  • Schatten und 3D (= dreidimensional):

Einfach ein beliebiges Objekt zeichnen - und ausprobieren!

▲ Zeichnen mit Word ▲



  • Autoformen

Ebenfalls ein sehr mächtiges Instrument, mit dem Sie unbedingt experimentieren müssen, da es die unglaublichsten Formen hervorzubringen vermag. Klicken Sie auf das Symbol, fahren Sie in die Liste hinauf und wählen Sie dann rechts eine der Formen. Nun können Sie entweder irgendwo in den Bildschirm klicken oder mit gedrückter linker Maustaste selbst ein beliebig großes Rechteck aufziehen. Sie können die Autoform genau so bearbeiten, wie Sie dies beim Rechteck bereits getan haben, also Linienfarbe und -stärke ändern, Farbfüllungen oder Fülleffekte anwenden usw.
Die Besonderheit liegt jedoch in den kleinen gelben Rauten, die bei vielen (aber nicht allen!) Autoformen anzutreffen sind: Klicken Sie eine solche Raute an und versuchen Sie, in welche Richtungen Sie die Maus ziehen können - das differiert von Form zu Form. Sie erzielen überraschende Ergebnisse, besonders dann, wenn Sie vorher schon eine Füllfarbe zugewiesen haben!
Auch hier gilt natürlich: Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren! Viel Spaß!

▲ Zeichnen mit Word ▲


Fenster aus der Zeichnen-Symbolleiste herauslösen:

Es ist recht nervig, stets von Neuem in die Symbolleisten klicken zu müssen, wenn man eine neue Autoform, eine andere Füllfarbe usw. ausprobieren möchte. Einige der Symbole kann man jedoch als eigene Fenster aus der Symbolleiste herauslösen und an beliebiger Stelle am Bildschirm platzieren. Es sind dies die Symbole Autoformen, Füllfarbe und Linienfarbe:
Wenn Sie das Listenfeld aufklappen, sehen Sie ganz oben eine schmale graue Leiste. Klicken Sie in diese hinein (sie wird jetzt blau) und ziehen Sie das Fenster mit gedrückter linker Maustaste heraus.
Wenn Sie es nicht mehr benötigen, schließen Sie es einfach auf die gewohnte Art.

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Und wenn Sie jetzt auf die Uhr schauen - schimpfen Sie nicht auf uns! Wir hatten Sie gewarnt: Suchtgefahr!

▲ Zeichnen mit Word ▲

Werbung

 


 

Wörterbuch bearbeiten

Eine große Hilfe ist fürwahr die Rechtschreibkontrolle des Programmes, denn auch der beste Rechtschreiber ist vor Tippfehlern nie gefeit. Sie kennen das: Wenn ein Wort falsch geschrieben wird, dann wird es rot unterwellt.
Doch halt: Sie schreiben ein Wort völlig richtig, beispielsweise einen Orts- oder Familiennamen - und trotzdem ist da die rote Wellenlinie!
Ist eigentlich klar: In keinem Wörterbuch dieser Welt werden Sie Grammat-Neusiedl oder Nawratil finden!
Aber nun kommt das Tollste am WORD-Wörterbuch zum Tragen: Seine Erweiterbarkeit. Sie klicken das unterwellte Wort mit der rechten Maustaste an und klicken dann auf Hinzufügen oder Hinzufügen zum Wörterbuch. Die rote Wellenlinie verschwindet jetzt und ab nun wird dieses hinzugefügte Wort auch nie mehr beanstandet!

Dumm wird's nur, wenn Sie ein Wort hinzugefügt haben, das zu diesem Zeitpunkt falsch geschrieben war: Nun wird logischerweise auch jede künftige falsche Schreibweise ignoriert.
Aber keine Bange: Sie können Ihr privates Wörterbuch jederzeit bearbeiten, - Sie müssen nur wissen, wo es gespeichert wird. Das ist in den einzelnen Versionen des Programmes leider nicht einheitlich, es ist daher am besten, zunächst auf > Start > Suchen > Dateien und Ordner zu gehen und auf dem Laufwerk C: nach einer Datei namens BENUTZER.DIC zu suchen. Wenn auf dem PC mehrere Benutzer eingerichtet sind, die sich beim Windows-Start mit Benutzernamen und Kennwort anmelden müssen, dann werden auch mehrere dieser Dateien gefunden.
Eine hervorragende Alternative zur Windows-eigenen Suche (> Start > Suchen) ist übrigens das kleine, kostenlose Programm Everything, das Sie in unserem Download-Angebot finden (neue Seite).

Sie wissen nun, wo sich die gesuchte Datei befindet. Wechseln Sie jetzt in den Windows-Explorer (neues Fenster!) oder in den Arbeitsplatz und hangeln Sie sich bis zu dieser Datei vor, im Normalfall

  • unter Windows 98
    C:\Windows\Anwendungsdaten\Microsoft\Proof\BENUTZER.DIC, oder (bei eingerichteten Benutzern)
    C:\Windows\Profiles\Benutzer\Anwendungsdaten\Microsoft\Proof\BENUTZER.DIC,
  • und unter Windows XP
    C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer\Anwendungsdaten\Microsoft\Proof\BENUTZER.DIC.
    (Benutzer muss natürlich der Name des eingerichteten Benutzers sein!)

Setzen Sie jetzt einen Doppelklick auf die Datei BENUTZER.DIC.
Die Datei wird im Windows-Editor geöffnet, Sie sehen alle von Ihnen bereits hinzugefügten Wörter untereinander in einer Liste.
Sollten Sie die Meldung erhalten, dass die Datei nicht geöffnet werden kann, dann klicken Sie zuerst auf Programm aus einer Liste auswählen (ganz unten) und dann auf OK.
Im neuen Fenster Öffnen mit klicken Sie in der angebotenen Liste zunächst auf den Editor (blau markiert), aktivieren dann die Option Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen (Häkchen gesetzt) und bestätigen zuletzt wieder mit OK.

Sie können Sie nun wie in WORD korrigieren oder auch ganz löschen (Doppelklick auf das Wort - Klick mit rechter Maustaste auf das markierte Wort - Löschen).
Sie können hier jederzeit auch Wörter einfügen, von denen Sie wissen, dass Sie sie häufig gebrauchen werden, beispielsweise alle Namen Ihrer Umgebungsgemeinden. Beginnen Sie für jedes Wort eine neue Zeile, machen Sie keine Leerzeichen hinter einem Wort!
Auf eine korrekte alphabetische Reihenfolge muss nicht geachtet werden.
Abschließend klicken Sie auf > Datei > Beenden. Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben, werden Sie gefragt, ob Sie diese speichern möchten; Sie werden wahrscheinlich auf Ja klicken!

Übrigens: Bearbeiten Sie diese Datei nur mit dem Editor, verwenden Sie kein anderes Programm!

Außerdem empfehlen wir Ihnen, diese Datei von Zeit zu Zeit auf eine Diskette oder einen USB-Stick zu sichern:
Sollte der PC einmal formatiert und neu aufgesetzt werden müssen (oder bei Anschaffung eines neuen Computers), können Sie diese Datei dann gleich in den angegebenen Ordner kopieren und brauchen mit Ihrem umfangreichen persönlichen Wörterbuch nicht wieder neu anzufangen!

 

 

Hyperlinks in Word-Dokumenten

Link ist englisch und bedeutet Bindeglied. Mit einem Link werden also verschiedene Textabschnitte, Dokumente, Programme oder Internetseiten miteinander verbunden.
Mit Links wird natürlich hauptsächlich auf Internetseiten operiert. Sie haben wahrscheinlich soeben bei der Themenübersicht dieser Seite auf das Wort Hyperlinks geklickt - und Sie wurden durch den dort "eingebauten" Link hierher "verbunden". Und wenn Sie am Ende dieser Ausführungen auf klicken, dann werden Sie durch den dort enthaltenen Link eben wieder genau dorthin zurück gebracht. Hier aber funktioniert das nicht, weil kein Hyperlink gesetzt wurde! Sie merken das sofort daran, dass der Cursor hier nicht zu einer Hand wird, wenn Sie mit der Maus darüberfahren.

Aber was hat das alles mit dem Programm WORD zu tun?
Sehr viel, denn einerseits können Sie von WORD aus direkt auf Internet-Adressen verlinkt werden, andererseits können Sie auch innerhalb von WORD-Dokumenten Links setzen, zum Beispiel auf eine andere Seite des selben Dokumentes oder sogar auf eine andere, auf der Festplatte gespeicherte Datei!

Wenn Sie in WORD eine Internet-Adresse eintippen, dann wird diese automatisch blau gefärbt und unterstrichen. Daran erkennt man, dass es sich hier um einen Link handelt.
Wenn Sie nun auf diese Adresse klicken (in einigen Versionen müssen Sie dabei die Steuerungstaste (= Strg) gedrückt halten), wird sofort das Browser-Programm (beispielsweise Internet Explorer) geöffnet, Sie werden zur Herstellung einer Internetverbindung aufgefordert (falls Sie nicht online sind) und die betreffende Internet-Seite wird aufgerufen!
Was ist so toll daran? - Nun, Sie ersparen sich die eben genannten Schritte, vor allem ersparen Sie sich das Eintippen der Adresse, das ohnehin immer sehr lästig ist, da man dabei nicht den geringsten Fehler machen darf!

Ähnlich verhält es sich mit E-Mail-Adressen. Wenn Sie in WORD (eventuell mit gedrückter Strg-Taste) auf eine solche klicken, dann öffnet sich Ihr E-Mail-Programm (z. B. Outlook Express), Ihre Absender-Adresse sowie die Adresse des Empfängers sind schon eingetragen und Sie können sofort bei der Betreff-Zeile weitermachen.

Hyperlinks entfernen
Das alles ist ja schön und gut, so lange Sie die Datei im Computer geöffnet haben. Der Hauptsinn von WORD-Dokumenten ist es jedoch, ausgedruckt (und versendet) zu werden. Und auf der ausgedruckten Seite können wir noch so oft mit dem Zeigefinger auf den Link tippen - es wird keine Internetverbindung geben! Zudem stört in vielen Fällen die blaue Farbe, besonders bei Verwendung von Laserdruckern, da Internet- und E-Mail-Adressen dann nicht schwarz, sondern grau erscheinen.
Sind in Ihrem Briefkopf beispielsweise beide Adressen enthalten, dann wäre es besser, sie würden ganz normal schwarz gefärbt und auch nicht unterstrichen sein, denn der Empfänger Ihrer Briefe muss sowieso alles wieder eintippen, wenn er Ihre Homepage besuchen oder Ihnen ein Mail schicken möchte.
Entfernen Sie daher den Link auf einfache Weise: Klicken Sie die Internet- oder E-Mail-Adresse mit der rechten Maustaste an und klicken Sie im Kontextmenü dann auf Hyperlink entfernen. Das war schon alles. Keine Sorge, nicht der Text geht verloren, sondern nur die in ihm enthaltenen Informationen bezüglich der Adressen!

Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, die Grundeinstellungen so zu ändern, dass Hyperlinks immer wie ganz normaler Text erscheinen und dennoch die Hyperlink-Funktion beibehalten:

Bis Office 2000 (siehe Versionen):
Klicken Sie im Menü Format auf Formatvorlage... Das Fenster Formatvorlage wird geöffnet, klicken Sie im linken Bereich auf Hyperlink und dann rechts unten auf Bearbeiten... Ein neues Fenster wird geöffnet, klicken Sie ganz unten auf Format und dann auf Zeichen... Wählen Sie aus dem Listenfeld Schriftfarbe: Automatisch und aus dem Feld Unterstreichung: (ohne). Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen. Im darunterliegenden Fenster Formatvorlage bearbeiten müssen Sie jetzt links unten auf Zur Vorlage hinzufügen klicken (Häkchen!), da nur dann die Änderungen dauerhaft gespeichert werden. Klicken Sie darunter auf OK und im letzten Fenster auf Schließen.

Ab Office 2002:
Klicken Sie im Menü Format auf Formatvorlagen und Formatierung... Klicken Sie nun im rechten Rahmen auf den kleinen Pfeil neben Hyperlink, dann auf Ändern... Im neuen Fenster klicken Sie ganz links unten auf Format und dann auf Schriftart...
Wählen Sie aus dem Listenfeld Schriftfarbe: Automatisch und aus dem Feld Unterstreichung: (ohne). Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen. Im darunterliegenden Fenster Formatvorlage ändern müssen Sie jetzt links unten auf Zur Vorlage hinzufügen klicken (Häkchen!), da nur dann die Änderungen dauerhaft gespeichert werden. Klicken Sie darunter auf OK.
Den rechten Rahmen schließen Sie wieder mit dem X neben der Rahmenüberschrift, also in einer gedachten Verlängerung des Lineals.

Office 2003:
Klicken Sie auf das Menü Format und dann auf den Eintrag Autoformat... Klicken Sie nun auf den Schalter Optionen... In der Registerkarte AutoFormat entfernen Sie (ganz unten) das Häkchen vor Internet- und Netzwerkpfade durch Hyperlinks. Nun noch zweimal auf OK, - das war's.

Alle Versionen:
Hyperlinks, die schon einmal angeklickt wurden, erscheinen in violetter Farbe. Sie müssen also die gesamte Prozedur noch einmal wiederholen und dabei am Beginn statt Hyperlink Besuchter Hyperlink auswählen.


 

Zwischen mehreren geöffneten WORD-Dateien wechseln

Seit WORD 2000 öffnet Word für jedes Dokument, das Sie öffnen, ein eigenes Fenster. Sie sehen das leicht daran, dass in der Taskleiste mehrere Word-Tasks angezeigt werden. Wenn Sie mit der Maus kurz auf diesen Tasks parken, werden Ihnen die verschiedenen Dateinamen angezeigt.

Sie können sehr einfach und ohne Zuhilfenahme der Maus zwischen diesen Word-Fenstern wechseln, indem Sie die Tastenkombination Strg+F6 verwenden. Bei jedem Einsatz dieser Kombination springen Sie zum nächsten geöffneten Word-Fenster!
Wenn Sie in die Gegenrichtung blättern wollen, müssen Sie die Kombination Strg+Shift+F6 einsetzen (Shift = Taste für Großschreibung).

 


 

Falsche Seiten-Nummerierung beim Ausdruck

In Word 2000 kann Ihnen folgendes passieren:
In einer Kopf- oder Fußzeile haben Sie Felder eingefügt, in denen die aktuelle Seitenzahl und die Gesamtseitenanzahl des Dokumentes angezeigt werden, also beispielsweise Seite 4 / 23.
Die Nummerierung erscheint am Bildschirm vollkommen richtig, der Ausdruck jedoch zeigt Seite 4 / 4, Seite 5 / 5 usw.
Ärgerlich! Wie immer suchen Sie bei sich nach dem Fehler - Sie haben aber keinen gemacht! Es ist ein Bug (= eine Wanze) im Programm! (Programmierfehler werden als "Bugs" bezeichnet!)

So schaffen Sie Abhilfe:
Klicken Sie auf das Menü > Extras > Optionen..., und dann auf die Registerkarte Drucken. Aktivieren Sie nun das Kästchen bei Felder aktualisieren, übernehmen Sie diese Änderung ganz unten mit OK.
Nun sollten die Seitenangaben korrekt ausgedruckt werden.

Übrigens: Sollten Sie sich darüber ärgern, dass nach dem Ausdruck die Seite 1 ganz unten im Stapel liegt und Sie alles händisch umsortieren müssen, dann aktivieren Sie im eben besuchten Fenster auch noch die Option Umgekehrte Druckreihenfolge!

 


 

Grafiken transparent machen (Hintergrundfarbe entfernen)

Manchmal fügen Sie eine Grafik in Ihr Word-Dokument ein, welche eine störende Hintergrundfarbe hat; Sie hätten diesen Hintergrund lieber transparent - im Normalfall also weiß!

Betrachten wir einmal unser Logo:

Logo mit gelber Hintergrundfarbe

Es scheint transparent zu sein, in Wirklichkeit aber hat es den gleichen gelben Hintergrund wie diese gesamte Seite! Wenn wir diese Grafik in Word einfügen, dann sieht die Sache so aus:

Logo mit gelber Hintergrundfarbe auf weißem Word-Dokument

Der gelbe Hintergrund stört nun auf dem weißen Blatt - und wir würden ihn gerne los werden. (Wenn Sie diesen gelben Hintergrund hinter dem Logo nicht auf Anhieb sehen, dann ändern Sie den Blickwinkel!)
Kein Problem für Word!
Klicken Sie in die Grafik, diese ist nun markiert, und die Grafik-Symbolleiste sollte irgendwo auftauchen. (Wenn nicht, dann zwingen wir sie dazu: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in irgendeine Symbolleiste und dann auf Grafik.)
In dieser Symbolleiste klicken Sie nun auf das Symbol Transparente Farbe bestimmen [Symbol 9 in der Grafik-Symbolleiste], die Grafik muss natürlich vorher markiert sein!

Der Cursor nimmt nun die Form dieses Symbols an; klicken Sie mit ihm jetzt auf die Hintergrundfarbe im Bild, die transparent werden soll - in unserem Fall also auf das Gelb. Der Erfolg ist unmittelbar sichtbar:

Logo mit weißer Hintergrundfarbe auf weißem Word-Dokument

Das Ganze funktioniert allerdings nur bei einem Hintergrund, der monochrom ist, also nur eine Farbe aufweist. Anderenfalls kommen Sie wohl nicht darum herum, die Grafik in einem Bildbearbeitungsprogramm ihren Wünschen gemäß aufzubereiten.

 

 
   

Kopf- Fußzeile: Erste Seite anders
Keine Seiten-Nummerierung auf Seite 1

Sie schreiben an einer längeren Arbeit und verwenden die automatische Zeilen-Nummerierung. Die erste Seite - das Deckblatt - soll noch keine Nummerierung aufweisen, dennoch sollte die zweite Seite mit 2 beginnen.
Diese Möglichkeit besteht, wird aber von WORD ganz schön versteckt!

Klicken Sie der Reihe nach auf > Datei > Seite einrichten... - Registerkarte Layout.
Im Abschnitt Kopf- und Fußzeilen aktivieren Sie die Option Erste Seite anders. (Häkchen im Quadrat!)
Das war's schon - aber darauf muss man erst einmal kommen!

   

 
   

Speichern von Dateien

Die folgenden Erläuterungen sind zwar für MS WORD geschrieben, gelten aber stellvertretend für die meisten Programme, mit denen Sie arbeiten!

Zum Speichern stehen uns prinzipiell vier verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Menü > Datei > Speichern
  • Tastenkombination Strg + S
  • Speichern“ – Symbol in der Standard – Symbolleiste (eine Diskette)

Diese drei Möglichkeiten sind gleichwertig und haben allesamt die Wirkung, Änderungen an Dateien, die bereits einmal gespeichert wurden, ohne Rückfrage zu speichern, wobei die bisherige Version des Dokuments überschrieben wird!

Möchten Sie aber die bisherige Version Ihrer Arbeit sicherheitshalber beibehalten, um notfalls später auf sie zurückgreifen zu können, dann müssen Sie dasselbe Dokument unter einem anderen Namen speichern. Dazu dient der Menüauswahlpunkt

  • > Datei > Speichern unter...

Zum Beispiel:
Name der schon gespeicherten Datei: Flugblatt 8.doc
Name der geänderten Datei: Flugblatt 8_2.doc


Erstmaliges Speichern (oder Speichern unter einem anderen Namen)

Eine Datei, die noch nie gespeichert wurde, erkennt man in der Titelleiste, sie trägt dort den Namen Dokumentx, wobei x eine Zahl ist.
Beim erstmaligen Speichern einer Arbeit können Sie von den vier zuvor erwähnten Möglichkeiten jede beliebige aussuchen – Sie gelangen in allen Fällen stets in dasselbe Dialogfeld Speichern unter.
Dieses Dialogfeld müssen Sie auch aufrufen, wenn Sie eine bereits existierende Datei unter einem anderen Namen speichern wollen (s.o.):

1:
Word (und viele andere Programme) schlägt den Ordner "Eigene Dateien" als Speicherordner vor.

2:
Wenn Sie das nicht akzeptieren, klicken Sie auf den Pfeil, der eine dem Explorer ähnliche Liste öffnet.
Wählen Sie hier das Laufwerk und den Ordner, in dem die Datei gespeichert werden soll.
(Der Name des Ordners muss dann ganz oben neben 1 stehen!)

3: Sie können aber auch jetzt noch einen neuen Ordner erstellen. Achten Sie aber darauf, dass dieser neue Ordner ein Unterordner jenes Ordners wird, der gerade bei 1 angezeigt wird.
Suchen Sie also zunächst bei 2 einen Ihnen passenden übergeordneten Ordner aus!

4: Hier wird ein Dateiname vorgeschlagen; Word verwendet einfach die ersten Worte der ersten Zeile des Dokuments. Dieser Dateiname ist schon markiert, - Sie können also sofort mit der Eingabe eines anderen Namens beginnen oder den vorgeschlagenen Namen mit 6 akzeptieren.
Die Eingabe der Dateinamenserweiterung (doc) ist nicht erforderlich - das erledigt das Programm für Sie!

5: Word kann ihr Dokument in mehreren Formaten speichern, z. B. als HTML-Datei zur Publikation im Internet oder als reine Text-Datei (TXT) oder Rich Text Format (RTF), damit das Dokument auch mit anderen Textverarbeitungsprogrammen geöffnet werden kann.
Außerdem können Sie hier eine ältere Version von Word auswählen, wenn Sie wissen, dass Sie das Dokument einer Person übergeben, die noch mit einer solchen älteren Version arbeitet.

6: Wenn alles richtig eingestellt ist, klicken Sie auf Speichern!


Automatisches Speichern

Word kann - wie viele andere Programme - Ihre Arbeit in regelmäßigen Zeitabständen auch automatisch speichern. Das kann eine große Hilfe sein, wenn nach stundenlanger Arbeit plötzlich der Strom ausfällt und Sie Ihre Arbeit zuvor noch nie gespeichert hatten (was Sie aber natürlich regelmäßig tun sollten!).
Lesen Sie mehr dazu bei unserem Tipp Rettung verlorener WORD-Dateien.


Daten sichern

Glauben Sie ja nicht, dass Ihre gespeicherten Arbeiten auf der Festplatte des PC's nun für alle Zeiten sicher abgelegt sind!

Eh' Sie sich's versehen, haben Sie einen Virus eingefangen, der so große Teile des Betriebssystems lahmlegt, dass der PC völlig neu aufgesetzt werden muss.
Oder die Festplatte geht in die ewigen Jagdgründe ein. Wenn Ihr Bügeleisen kaputt werden darf oder die Waschmaschine, Ihr Fernseher oder die Lichtmaschine Ihres Autos - warum dann nicht auch Ihre Festplatte??
(Der Schreiber dieser Zeilen verlor einmal eine sechs Monate "alte" (Marken-!) Festplatte und mit ihr fast vier Gigabytes an Musik und teils unwiederbringlichen Fotos. Klar bekam ich eine neue Platte - aber die 4 GB, die darauf schon gespeichert waren, waren natürlich weg! Seitdem bin ich geheilt: Ich habe mir eine externe Festplatte (USB-Anschluss) zugelegt und sichere alles, was wichtig ist und mich viel Arbeit gekostet hat, mindestens wöchentlich einmal auf diese Platte!)

Denken Sie also immer daran, Ihre wertvolle Arbeit in regelmäßigen Abständen auch auf anderen Datenträgern zu speichern, es gibt ja schon viele preiswerte Lösungen (DVD-Brenner, externe USB-Festplatte, USB-Stick...)!
Eine ausführliche Anleitung dafür finden Sie in unserem Insider-Artikel Nr. 12 - Datensicherung
(neue Seite).
 

   
 

Silbentrennung

Eines gleich vorweg:
Wir Ösis sagen gewöhnlich "abteilen", also "ein Wort ab-tei-len" zur Silbentrennung, damit wir gleich alle wissen, wovon hier die Rede ist. sm_zwinker
("Der Österreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache", nur angeblich von Karl Kraus!)

Wenn wir beim Schreiben an das Ende einer Zeile gelangen, können wir uns entscheiden, ob wir eine neue Zeile beginnen oder ob wir einen Teil des nächsten Wortes noch in derselben Zeile beginnen und es in der nächsten Zeile fortsetzen, - dieses Wort also in zwei Teile zerlegen.
Das war immer schon so: Als wir seinerzeit in der Schule unsere Aufsätze mit der Hand schrieben, später im Büro die Geschäftskorrespondenz mit der Schreibmaschine, oder jetzt unsere Diplomarbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm wie MS WORD.
Ob die Gründe für diese Zerstückelung eines Wortes ästhetische (besseres Aussehen einer Zeitungsspalte oder einer Buchseite) oder ökonomische (geringerer Papierverbrauch) Wurzeln haben, sei hier dahingestellt. Tatsache ist jedenfalls, dass es auch für die Silbentrennung (relativ) genaue orthografische Regeln gibt, wenn diese sich auch (siehe Rechtschreibreform 1996) immer wieder ändern.

Tatsache ist, dass eine Spalte oder eine Seite nicht besonders "hübsch" aussieht, wenn für jedes Wort, das nicht mehr in die Zeile passt, eine neue begonnen wird. Der rechte Rand solcher Seiten ist - im Gegensatz zum linken - eben doch sehr zerfleddert und wird in der blumigen Druckersprache nicht zu Unrecht als "Flattersatz" bezeichnet. Eine Silbentrennung kann hier schon bessere Ergebnisse erzielen:

Text ohne Silbentrennung: Flattersatz
Text mit Silbentrennung: Weniger Flattersatz
Text ohne Silbentrennung
Text mit Silbentrennung

Um den Flattersatz vollständig zu beseitigen, steht uns in WORD (aber nicht nur hier) ein mächtiges Hilfsmittel zur Verfügung, und zwar der Blocksatz. Dabei werden die Abstände zwischen den Wörtern automatisch so verändert (gestreckt), dass der rechte Spalten- oder Seitenrand schön "gerade" wird.

Aber häufig sehen solche blockgesetzten Spalten noch wesentlich katastrophaler aus als ein Flattersatz, da zwischen den einzelnen Wörtern einer Zeile große Lücken klaffen.

Blocksatz ohne Silbentrennung: "Lückentext"
Blocksatz mit Silbentrennung
WORD: Blocksatz ohne Zeilentrennung
WORD: Blocksatz mit Zeilentrennung

Diese Lücken können im Extremfall noch wesentlich größer werden, wenn ein sehr langes Wort folgt, welches nicht abgeteilt wurde:

Blocksatz ohne Silbentrennung
Blocksatz mit Silbentrennung

Man glaubt es kaum, - aber immer wieder stößt man in (auch hoch offiziellen!) Einladungen und Aussendungen auf Texte wie im oberen linken Beispiel: Offensichtlich haben viele WORD-Anwender zwar schon längst den Blocksatz, aber noch lange nicht die Silbentrennung entdeckt... sm_zwinker


WORD kennt die Regeln für die Silbentrennung recht gut, - wir müssen dem Programm nur mitteilen, dass wir diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen.
Sie können die Silbentrennung auf mehrere Arten verwenden:

  • Automatische Silbentrennung einschalten, noch bevor man mit der Texteingabe beginnt.
  • Automatische Silbentrennung durchführen, nachdem der Text fertig ist.
  • Teile des Textes markieren und für diese die automatische Silbentrennung durchführen.
  • Eine manuelle, also von Ihnen selbst kontrollierte Silbentrennung durchführen, für den gesamten Text oder nur für markierte Teile desselben.

In den Office-Versionen 2000 und 2003 finden Sie die Silbentrennung im Menü
> Extras > Sprache > Silbentrennung...
Im Office 2007 klicken Sie in der Menüleiste auf > Seitenlayout, im Feld > Seite einrichten auf > Silbentrennung, dann zunächst auf > Silbentrennungsoptionen... und schließlich entweder auf > Automatisch oder > Manuell.
Wenn Sie häufig mit der Silbentrennung arbeiten, dann lohnt es sich, ein Symbol in die Standardsymbolleiste des Programmes zu integrieren. Beim Tipp Symbolleisten den eigenen Bedürfnissen anpassen können Sie auf dieser Seite nachlesen, wie Sie dabei vorgehen.

Wenn Sie die automatische Silbentrennung aktivieren, fügt Word automatisch Trennstriche an den entsprechenden Stellen im Dokument ein. Wenn Sie das Dokument später bearbeiten und sich dabei die Zeilenumbrüche ändern, führt Word die Silbentrennung erneut automatisch durch.

WORD: Automatische Silbentrennung

Aktivieren Sie das Kästchen für die Automatische Silbentrennung.

Je kleiner Sie die Silbentrennzone setzen (weniger als 0,25 cm sind nicht möglich), desto mehr Trennungen werden durchgeführt und desto geringfügiger wird der Flattersatz.
Wollen Sie jedoch weniger Trennungen (allzu viele Trennungen können den Text schwerer lesbar machen), dann setzen Sie diesen Wert auf 0,6 bis 0,8 cm.

Diese Art der Silbentrennung können Sie natürlich auch erst nach der Texteingabe durchführen: Stellen Sie den Textcursor an eine beliebige Stelle des Textes (oder markieren Sie vorher einen Teil des Textes) und rufen Sie dann die Silbentrennung auf.


Das Programm trennt die Wörter nach den Regeln der neuen Rechtschreibung. Da kann es Ihnen schon passieren, dass Wörter wie Ader, edel, ideal, Oma und über so getrennt werden, dass nur ein Buchstabe am Ende der Zeile verbleibt:
A-der, e-del, i-deal, O-ma, ü-ber.
Das ist zwar orthografisch korrekt, - aber nicht besonders schön, finden Sie nicht auch? Und der eine einzige Buchstabe am Ende der Zeile, nun, - der macht das Flattersatz-Kraut doch wohl auch nicht fett, - oder?

Aber auch bei zahlreichen anderen Worttrennungen werden diese oft bis zur Unkenntlichkeit entstellt, besonders bei längeren Wortzusammensetzungen, - und darin ist die deutsche Sprache ja Weltmeister.
Lesen Sie bitte diesen letzten Satz noch zweimal (im Blocksatz!), - links ohne und rechts mit Silbentrennung:

WORD: Text ohne Silbentrennung
Text mit automatischer Silbentrennung

Links: Nun, diesen wunderschönen "Lückentext" kennen wir ja mittlerweile schon: indiskutabel!

Aber rechts: Auf den ersten Blick "sehr schön", - aber bei genauerem Hinsehen: Wer trennt "Wortzusammensetzungen" schon in "Wortzusammenset- zungen"?
Na klar: WORD. Ein Programm ist eben kein Germanist (und schon gar kein Ästhet) und schaufelt so viel Text wie möglich in die letzte Zeile.

Sind wir einer Meinung?
Wir wollen keine zerlegte "O-ma", und "Zusammenset-zungen" wollen wir natürlich dem Wortsinn entsprechend als "Zusammen-setzungen" trennen, auch wenn das den Flattersatz ein wenig verstärkt. Dann dürfen wir aber nicht dem Programm das Kommando übergeben, sondern müssen die Kontrolle darüber selbst in unsere Hände nehmen. Wir trennen also manuell:

WORD: Manuelle Silbentrennung

Stellen Sie den Schreibcursor an den Beginn des Textes, für den Sie eine manuelle Silbentrennung durchführen wollen oder markieren Sie einen Teil des Textes.

Deaktivieren Sie das Kästchen für die Automatische Silbentrennung.

Stellen Sie die gewünschte Silbentrennzone ein und klicken Sie zuletzt auf Manuell...

Nun durchsucht das Programm den Text und stoppt bei jedem Wort, das getrennt werden kann:

WORD: Manuelle Silbentrennung

Sie sehen das zu trennende Wort nun zwei mal: Im Textzusammenhang und im Fenster Manuelle Silbentrennung.
In letzterem werden alle Trennmöglichkeiten durch Trennstriche angezeigt. Wenn Sie mit dem Vorschlag zufrieden sind, dann klicken Sie auf Ja, ansonsten klicken Sie auf einen anderen Trennstrich (roter Pfeil), und dann erst auf Ja.

Wenn Sie auf Nein klicken, wird das ganze Wort in die nächste Zeile verschoben.

Das Fenster Manuelle Silbentrennung können Sie nach Belieben verschieben.

Wenn Sie einen manuell getrennten Text später weiter bearbeiten, dann wird die Silbentrennung allerdings nicht mehr automatisch berichtigt, sondern Sie müssen die Silbentrennung anschließend neuerlich aufrufen.

Und wenn Sie jetzt noch behaupten, diese ganze Seite hier hätte aber auch einen ganz beachtlichen Flattersatz, dann haben Sie durchaus recht sm_zwinker:
Das Programm, mir dem diese Homepage erstellt wird, verfügt leider über keine automatische Silbentrennung...

 

   
 

Tastaturbefehle (Shortcuts)

In einem Textverabeitungsprogramm wird der oft notwendige Griff zur Maus als eher lästig empfunden, da er den Schreibfluss beeinträchtigt. Einige Befehle stehen Ihnen jedoch auch auf der Tastatur zur Verfügung:

Strg + O Datei öffnen
Strg + Shift (= Großschreibung) + > Schriftgröße des markierten Textes um 1 Punkt vergrößern
Strg + < Schriftgröße des markierten Textes um 1 Punkt verkleinern
Strg + F6 Zwischen mehreren geöffneten Dokumenten wechseln
Strg + S Datei speichern
Strg + Z Letzte Aktion rückgängig (auch mehrfach möglich)
Strg + Backspace (= Rücktaste) Löscht das Wort links vom Schreibcursor
Shift (= Großschreibung) + F1 Formatierung anzeigen
Shift (= Großschreibung) + F3 Wechsel zwischen Groß- und Kleinschreibung
F5 Suchen und Ersetzen
F7 Rechtschreibprüfung starten