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> Startseite > Viren > Aktuelle Virenwarnungen |
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Um prinzipiell mehr über Viren zu erfahren, lesen Sie unsere kompakte Definition (neue Seite) und den ausführlichen Insider-Artikel Nr. 1 (neue Seite)! Hier informieren wir Sie so aktuell als möglich über jene Viren, die zur Zeit in Umlauf sind und sich stark ausbreiten, um Ihnen zu helfen, sich vor einer Ansteckung zu schützen! Wenn Sie unseren kostenlosen Newsletter abonniert haben, werden Sie per E-Mail so rasch als möglich vom Auftauchen neuer Gefahren gewarnt und über geeignete Vorsichtsmaßnahmen informiert. |
Übersicht |
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Bagle (Beagle) |
Mydoom.A und .B .M .O Netsky.B .D .P(= .Q) Sasser.A .B Sober.A .C .F .N .O .P .S .X .Y .Z Spyware - Spionage-Software Swen |
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| W32.Sober | alias I-Worm.Sober, WORM_SOBER.A, Win32.Sober | |
| Schaden | Gering, verbreitet sich selbständig über E-Mail, kann die Internet-Verbindung blockieren. | |
| Verbreitung | hoch! | |
| Allgemeine Beschreibung | Verbreitung über E-Mail mit einem attachment (= Beilage), dessen Endung .exe, .pif, .bat, .com oder .scr lautet. Der Wurm kann nur durch Öffnen des angehängten attachments aktiviert werden. |
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| Besonderheit | Sowohl die Betreffzeile als auch der Text des Mails kann auch deutsch sein! | |
| Betreffzeile (= subject) |
_berraschung |
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| Sie sind bereits verseucht? | Symantec bietet ein wirksames Beseitigungsprogramm an. Selbstverständlich können Sie auch unsere Hilfe in Anspruch nehmen! |
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| W32.Sober.C | Knapp vor Weihnachten (20.12.2003) hat der Programmierer von Sober neuerlich zugeschlagen und bietet uns eine "nette Überraschung" mit der Version C des weit verbreiteten Wurmes. Betroffen sind alle Windows-Versionen! | |
| Allgemeine Beschreibung | Der Wurm kommt als E-Mail-Anhang und zeigt eine erstaunliche Wandlungsfähigkeit, weshalb es nicht einfach ist, ihn zu beschreiben und zu erkennen. Sowohl die Betreff-Zeilen und der Mailtext als auch der Name des attachments (= Beilage) wechseln ständig und können in Deutsch oder Englisch verfasst sein. Von: <...> Im Mailtext wird immer darauf hingewiesen, dass genauere Informationen in der Beilage enthalten sind und man diese daher öffnen solle. (Im oberen Beispiel kursiv!) Sollte man sich dazu verleiten lassen, dann wird der Virus auf dem PC installiert! Auf der Seite trojaner-info.de finden Sie zahlreiche weitere Beispiele, wie die Betreffzeilen, der Mailtext und die Namen der Beilagen in den ersten Tages des Befalles ausgesehen haben. Folgen Sie bitte diesem Link! (Die Werbung, die dort bisweilen aufpopt, verschwindet nach einigen Sekunden von selbst wieder.) |
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| Erkennung | Nachdem sich der Wurm installiert hat (das macht er übrigens in doppelter Ausführung unter verschiedenen Namen, was seine manuelle Entfernung erschwert!), wird die folgende (natürlich gefälschte) Fehlermeldung angezeigt: Der Wurm sucht auf dem PC nach ein- und ausgegangenen Mails sowie nach Adressen; er sammelt alle gefundenen Informationen in einer Datei namens Savesyss.dll, welche er entweder unter C:\Windows\System (Win 95, 98, ME) oder C:\Windows\System32 (Win XP) oder C:\WinNT\System32 (Windows NT / 2000) abspeichert. |
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| Schadensfunktion | Bisher weiß man nur, dass der Wurm eifrig versucht, sich selbst möglichst rasch an alle im Adressbuch gefundenen E-Mail-Adressen zu versenden, wobei er den wahren Absender geschickt fälscht und die Betreff-Zeile, den Mailtext und den Namen der Beilage ununterbrochen verändert. Ob und welche Schäden an befallenen Computern noch auftreten, ist noch nicht bekannt (25.12.03) | |
| Beseitigung | Die manuelle Beseitigung ist schwierig; einige Firmen wie Symantec oder Ikarus (dort im Menü unter Downloads auf Gratis Remover klicken) bieten kleine Programme (Removal tools) zum Aufspüren und Beseitigen dieses Wurmes an. Aber Achtung: Sie suchen nur nach diesem einen Virus. Sie sollten Ihr Virenschutzprogramm ständig auf dem aktuellsten Stand halten! |
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| W32.Sober.F | Seit Anfang April 2004 überflutet diese neue Variante auch Österreich. Da die Mails, über die der Wurm sich ausbreitet, wie seine Vorgänger auch deutschsprachig und zudem recht geschickt formuliert sind, hat sich dieser Wurm (neben Netsky.P) im Laufe des Monats April zum absoluten "Hit" entwickelt. | |
| Betreffzeilen (deutsch) |
Bestätigung |
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| Mailtexte (deutsch) |
Ich war auch ein wenig überrascht! Wer konnte so etwas ahnen!? Lese selbst Oh-Mann Alles klaro bei dir? Schau mal was Ich gefunden habe! Sieh mal nach ob du den Scheiss auch bei dir drauf hast! Ist ein ziemlich nervender Virus. Mach genau das, wie es im Text beschrieben ist! Bye Ich habs dir doch gesagt, irgendwann schaffe ich es deine Passwörter rauszubekommen!!! Passwoerter.txt Details entnehmen Sie bitte dem Attachment Nähere Informationen befinden sich im Anhang. *** Auto Mail Delivery System *** Ihre E-Mail konnte nicht gesendet oder empfangen werden. Bitte berprüfen Sie nochmals diese E-Mail auf mögliche Fehlerquellen. attach: AMD-System.txt * End Transmission Virenschutz --- Web: http:/ /www.<zufällig gewählte Domain> --- Mail To: User-Hilfe Passwort und Benutzername wurde erfolgreich geändert Ihre Benutzernamen und Passwörter befinden sich im Anhang dieser E-Mail ++++ Im www erreichbar unter: http:/ /www.<zufällig gewählte Domain> ++++ E-Mail: KundenInfo Wegen eines Datenbank- Fehlers könnte es möglicherweise zu einem Verlust Ihrer persönlichen Daten wie Kennwörter gekommen sein. Wenn Sie Unregelmäßigkeiten festgestellt haben, melden Sie uns bitte umgehend den Datenverlust. Vielen Dank für Ihr Verständnis +++ Ein Service von <zufällig gewählte Domain> +++ http:/ /www.<zufällig gewählte Domain> +++ E-Mail: Kundenservice Internet Provider Abuse: Wir haben festgestellt, dass Sie illegale Internet- Seiten besuchen. Bitte beachten Sie folgende Liste: |
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| Attachments | deutsch |
englisch |
| Oh-Mann Dokument KurzText AntiVirus-Text Anleitung Passwoerter.txt Text-Inhalt AMD-System.txt Benutzer-Daten Datenbank-Fehler abuse-liste schwarze-listen Block |
anitv_text instructions your_article your_passwords messagedoc corrected_text-file attach-message "zufällig"message "zufällig"attach pass-message text Textdocument Lists |
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| Dateinamen-Erweiterung des attachments: zip, pif, exe oder scr | ||
| Öffnen Sie keinesfalls eine der hier angeführten Beilagen - denn damit würden Sie den Virus auf Ihrem Computer installieren! | ||
| Entfernung | Symantec hat Programme zum Aufspüren und Entfernen aller Sober-Varianten entwickelt und stellt sie kostenlos zur Verfügung. Folgen Sie diesem Link! | |
| W32.Sober.N 05. Mai 2005 |
Offensichtlich kommen die verschiedenen Antiviren-Produzenten mit dem Zählen der Varianten nicht mehr nach: Tatsache ist jedenfalls, dass diese Variante des Sober-Wurmes sich seit 02.05.05 in Europa sehr erfolgreich verbreitet und - wie erst heute bekannt wurde - ein höheres Gefahrenpotential aufweist als ursprünglich angenommen. Wie schon seine Vorgänger "spricht" diese Variante auch deutsch und behauptet meistens die Weiterleitung eines angeblich irrtümlich erhaltenen Mails oder lockt mit Tickets für die Fußball-WM 2006 in Deutschland, was zu seiner starken Verbreitung im deutschsprachigen Raum erheblich beigetragen haben dürfte: |
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| Absender | Der Absender ist auf alle Fälle gefälscht und lässt keinerlei Rückschlüsse auf den wahren Absender zu. Vertrauen Sie also keinesfalls einem anscheinend vertrauenswürdigen Absender! | |
| Betreffzeilen |
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| Nachrichtentext | Um den Rahmen dieser Viren-Info nicht zu sprengen, werden hier nicht alle möglichen Texte angeführt; wenn Sie auf die Betreffzeile und den Datei-Anhang achten, sollten Sie ausreichend geschützt sein. | |
| Datei-Anhang (Attachment) |
Wie Sie sehen, ist der Anhang immer eine *.zip-Datei; das ist die Endung für gepackte Dateien. Sie können sich den Wurm nur "einfangen", wenn Sie diese Datei (durch einen Klick auf sie) öffnen! |
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| Schaden | Sober.N wird erst nach einem Computer-Neustart aktiv. Sober.N erzeugt im Windows-Ordner sowie in der Registrierung zahlreiche Dateien bzw. löscht vorhandene. Er verbreitet sich mit gefälschten Absender-Daten an alle E-Mail-Adressen, die er auf dem befallenen System findet und ändert dabei ununterbrochen den Betreff, den Mail-Text und/oder das Attachment. |
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| Entfernung | Wenn Sie diese Meldung auf Ihrem Monitor schon gesehen haben, dann sind Sie leider bereits infiziert:
Laden Sie sich in diesem Fall den neuesten Stinger herunter, starten Sie im abgesicherten Modus und lassen Sie Stinger laufen. Sollten Sie ein eher unerfahrener Anwender sein, dann empfehlen wir Ihnen, kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen, wobei Sie sich natürlich auch gerne an uns wenden können - wenn die Entfernung zu Ihrem Wohnort nicht zu groß ist. |
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| W32.Sober.Y 22. Nov. 2005 |
Alias: Sober.X, Sober.X/Z, Sober.AG Wie schon bei Sober.N erwähnt, sind sich die Hersteller von Virenschutz-Programmen bei der Zählung der zahlreichen (zahllosen?) Sober-Varianten schon lange nicht mehr einig, weshalb ein und derselbe Virus neuerlich unter den verschiedensten Varianten-Bezeichnungen (Buchstaben) herumgeistert.
Es scheint, dass die meisten Virenschutz-Programmierer noch fleißig an der Entschlüsselung sowie an Abwehr- und Entfernungsstrategien arbeiten. Der Wurm W32.Sober.Y (auch Sober.X, .X/Z oder .AG genannt) verbirgt sich im Anhang (= Attachment) eines E-Mails und kann sich nur auf Ihrem Computer einnisten, wenn Sie diesen Anhang öffnen. Sobald die Virenschutz-Firmen diesen neuen Wurm analysiert haben, werden Updates zur Verfügung stehen, bis jetzt (22.11., 12:00 Uhr) ist dies jedoch noch nicht der Fall. Hier die ersten, uns zur Verfügung stehenden Informationen: Betreffzeile:
Anhang (Attachment): Service / Webmaster / Postman / Info / Hostmaster / Postmaster / Admin
Kandidat / WWM / Auslosung / Casting / Gewinn / Info / RTL-Admin / RTL / Webmaster / RTL-TV
Sollte Sie diese Warnung zu spät erreicht haben und Ihr Computer bereits infiziert sein, raten wir Ihnen, die Internet-Verbindung sofort zu trennen, da Sie ansonsten eine Quelle zur weiteren Verbreitung des Wurmes sind:
Alle bisherigen Sober-Varianten verstanden es mehr oder weniger gut,
Sie sollten also kompetente Hilfe in Anspruch nehmen, wenn Sie ein solches Mail erhalten und den Anhang geöffnet haben. Näheres können Sie demnächst hier nachlesen. |
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| Dumaru | alias W32.Dumaru@mm, PE_DUMARU.A, Win32.Dumaru, I-Worm.Dumaru | |
| Schaden | Groß! Verbreitet sich wie alle Würmer über E-Mail, kann aber auch *.EXE-Dateien (das sind Programm-Dateien) zerstören, die darauf hin nicht wieder gesäubert werden können. Wie viele andere Schädlinge kann eine Variante des Wurmes auch einen Trojaner auf dem infizierten System absetzen und zahlreiche Virenschutzprogramme deaktivieren. |
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| Verbreitung | Über E-Mail. Schon Mitte August 2003 gesichtet, kommt bei uns aber erst jetzt zur Ausbreitung (11/03). | |
| Allgemeine Beschreibung |
Dumaru ist sehr leicht zu erkennen, wenn man die einfachsten Grundregeln der Sicherheit kennt (und beachtet!): Öffnen Sie keinesfalls die beigefügt Datei patch.exe! |
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| Sie sind bereits verseucht? | Einige Varianten können mit dem Stinger (McAfee) entfernt werden. Leider können trotzdem viele Dateien verseucht bleiben und Programme nicht mehr laufen. Im schlimmsten Fall muss das ganze System neu aufgesetzt werden. |
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Powerpoint-Präsentation Matrix.PPS Zur Zeit kursieren Mails, in denen vor einem Mail mit der Beilage "Welcome to the matrix.PPS" gewarnt wird. Sollte man dieses Mail erhalten und die genannte Beilage starten, würde unverzüglich die Festplatte zerstört und alle Daten gingen verloren. "Besondere Vorsicht ist bei Internet-Anschlüssen wie MSN, Yahoo, Wanadoo, AOL, Infonie bzw kostenlose Anschlüsse geboten. - Diese Information kommt von Microsoft, Norton." Und natürlich die obligate Aufforderung: Vergessen Sie den Schmarr'n und leiten Sie diese "Warnung" keinesfalls weiter - das Mail, vor dem gewarnt wird, gibt es gar nicht, und Sie vergeuden nur Ihre Zeit und Ihr Geld und tragen überdies auch noch zur Verstopfung der Leitungen bei! |
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| MSBlast | alias W32.Blaster, W32.Lovesan | |
| Befallene Systeme | Windows NT, Windows 2000, Windows XP (Home und Pro). Nicht befallen werden Windows 95 und 98 sowie Millenium Edition. |
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| Schaden |
Der Computer wird in unregelmäßigen Abständen heruntergefahren, wenn eine Internetverbindung besteht, kann dann aber wieder normal gestartet werden. |
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| Verbreitung | Der Virus sucht nach ungeschützten Systemen, sobald eine Internetverbindung besteht. Ausnahmsweise (und leider...) keine Ausbreitung über Mail-Attachements! Der Wurm tauchte erstmals am 12. August 2003 in Deutschland auf und verbreitete sich in der Folge rasant. In der Südsteiermark erreichte die Infektion Ende August / Anfang September ihren Höhepunkt, um dann rasch wieder abzuklingen, denn der Virus hatte ein "Ablaufdatum", Seit Mitte November 2003 ist wieder eine deutliche Zunahme zu verzeichnen, meist allerdings in einer anderen Variante (MSBlast.E bzw. Lovesan.E) |
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| Erkennung | Klicken Sie auf Start - Suchen - Dateien und Ordner und geben Sie dann im obersten weißen Eingabefeld msblast.exe ein. Falls Sie über mehrere Festplatten verfügen, können Sie unter Suchen in: die Suche auf das Laufwerk C: einschränken. Starten Sie dann die Suche mit dem Schalter Suchen. Wiederholen Sie anschließend den Suchvorgang, indem Sie der Reihe nach die Suchbegriffe mslaugh.exe, teekids.exe und penis32.exe (tschuidgn - heißt wirklich so!) eintippen. Sollte einer dieser Suchvorgänge "erfolgreich" sein, dann werden die betreffenden Dateien normalerweise im C:\Windows\System32 - Ordner gefunden: Sie sind befallen! |
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| Maßnahmen | Wir müssten hier einige Seiten füllen, um die einzelnen Schritte genau aufzuzählen; auch der routinierte "Virendoktor" benötigt für die Säuberung mindestens 45 Minuten. Besonders wichtig ist ein Windows-Update, denn nur dadurch können Sie vor weiteren künftigen Attacken dieses Wurmes geschützt werden. Wir empfehlen Ihnen daher, uns sofort zu kontaktieren, wenn Sie die oben angeführten Symptome feststellen oder eine der genannten Dateien auf Ihrem System finden. |
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| Maßnahmen für Profis - kurz gefasst |
Um das Herunterfahren nach einer Minute zu verhindern, gehen Sie, sobald dieses Fenster sich meldet, auf Start - Ausführen und geben shutdown -a ein! 1. Deaktivieren Sie die Systemwiederherstellung. |
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| W32.Mimail.A (bis M) | alias W.Mimail, WORM_MIMAIL, W32/MimAil, Win32.Mimail... | |
| Schaden | Daten auf dem befallenen Computer werden ausspioniert, in einer Datei gespeichert und bei der nächsten Internet-Sitzung an den Autor des Wurmes gesendet. Ob in den neuesten Varianten (K, L, M) weitere Schadensfunktionen implantiert sind, kann noch nicht abgeschätzt werden. | |
| Befallene Systeme | Alle Windows-Versionen | |
| Verbreitung | Über E-Mail attachments, die vom Empfänger des Mails geöffnet werden müssen. Die attachments haben häufig eine Doppelendung (z.B. paypal.asp.scr) oder die Endungen *.zip oder *.exe. Befallene Systeme versenden das Mail weiter, sobald Internet-Verbindung besteht, wobei sie den Absender fälschen. |
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| Erkennung |
Durch die vielen Varianten (schon 13 Versionen zwischen 01.08. und 03.12. 2003!) ziemlich schwierig, da viele Varianten mit verschiedenen Betreffzeilen, verschiedenen Textinhalten und verschiedenen Beilagen daherkommen. Hier die häufigsten Absender: Hier die häufigsten Betreffzeilen: Löschen Sie derartige Mail sofort - öffnen Sie keinesfalls die attachments (Beilagen)! |
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| Auf Befall prüfen |
Sollte Ihnen dämmern, dass Sie ein derartigel Mail erhalten und das attachment geöffnet haben, dann suchen Sie nach den unten genannten Dateien! Suchen Sie im Windows-Hauptordner nach dem Vorhandensein der folgenden Dateien. Da es so viele sind, wird nicht empfohlen, die Suchen-Funktion von Windows zu verwenden, sondern den Windows-Ordner im Explorer zu öffnen und dann die Liste der enthaltenen Dateien zu durchsuchen. Klicken Sie vorher im Menü Ansicht auf Details, darauf werden im rechten Fenster die grau hinterlegten Spaltenüberschriften Name, Größe, Typ usw. dargestellt. Klicken Sie hier auf Typ, dann sind alle *.exe und *.tmp - Dateien in Paketen vereint sichtbar. Im Hauptordner C:\ Im Ordner C:\Windows oder C:\WinNT Sollten Sie fündig werden, dann ist Ihr PC infiziert! |
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| Sie sind bereits verseucht? |
Von Symantec wird ein spezielles Entfernungs-Programm für W32.Mimail in all seinen Varianten zum kostenlosen Download bereitgestellt (Englisch). Sie können auch unsere Hilfe in Anspruch nehmen. |
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| Swen | alias W32.Swen.A@mm, W32/Gibe-F, WORM_SWEN.A, Win32.HLLM.Gibe2 | |
| Befallene Systeme | alle Windows-Versionen | |
| Ausbreitung | Sehr hoch! Neben Mimail und Sober der "Renner" des Monates November 2003 | |
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| Schaden | Auf befallenen Computern werden in unregelmäßigen Abständen (gefälschte) "MAPI32 Exception" - Meldungen angezeigt. In der Registrierung werden zahlreiche Änderungen durchgeführt und der Registrierungs-Editor Regedit kann nicht mehr geöffnet werden. Zahlreiche laufende Prozesse, darunter alle gängigen Virenwächter, werden beendet und dauerhaft "Schachmatt" gesetzt. |
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| Verbreitung |
1. Über E-Mail Wenn ein Computer befallen ist, dann verbreitet er den Virus ebenfalls auf alle oben angeführten Weisen, wobei er in E-Mails die Absender-Adressen geschickt fälscht, sodass der Empfänger des Mails über den wirklichen Absender getäuscht wird. |
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| Erkennung |
Ausgesprochen schwierig, da infizierte Mails ununterbrochen sowohl den Absender und die Betreff-Zeile, als auch den Mail-Inhalt sowie den Namen des beigefügten attachments modifizieren! In solchen Fällen sollten Ihre Alarmglocken prinzipiell nicht nur klingeln, sondern schon schmerzhaft laut läuten: Glauben Sie wirklich, Microsft bietet Ihnen per E-Mail ein Sicherheits-Update an?? Auch die den Virus-Code enthaltenden Dateien, die in das Windows-Verzeichnis kopiert und bei jedem Systemstart aufgerufen werden (und die dem Virendoktor das Erkennen des Virus häufig sehr erleichtern!), ändern bei diesem raffiniert programmierten Wurm bei jedem neu gefundenen Opfer ihre Namen! |
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| Sie sind bereits verseucht? | Ikarus und Symantec bieten Reparatur-Programme an, die aber nicht ganz leicht zu bedienen sind, meist mehrere Durchläufe erfordern und häufig im DOS-Modus gestartet werden müssen - je nach der Schwere der Verseuchung. Sie sollten daher die Hilfe eines Spezialisten in Anspruch nehmen - auch wir haben einen "Virendoktor" in unserem Team! |
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| Mydoom.A + .B | alias Win32.Novarg.A@mm, Mimail.R, Shmg | |
| Zeitpunkt: | 30.01.04 - verbreitet sich rasend schnell! |
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| Schadensfunktion | Auf befallenen Cpmputern wird unter anderem ein sogenanntes Backdoor-Programm installiert, wodurch ein Zugriff aus dem Internet auf Ihren Computer möglich ist, sobald Internet-Verbindung besteht - also eine ungute Sache, da es dadurch jederzeit möglich ist, weitere Programme aus dem Internet zu laden und auszuführen. Wir haben auch beobachtet, dass der Wurm nach dem (erfolgreichen) Versand von E-Mails diese nicht aus dem Ordner Postausgang löscht, sondern alle dort vorhandenen Mails bei jedem neuerlichen E-Mail-Versand immer wieder verschickt! |
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Verbreitung
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Wie jeder W32-Wurm sieht auch MyDoom es als seine Hauptaufgabe an, sich möglichst rasch zu verbreiten. Er versendet sich daher sofort an alle E-Mail-Adressen, die im Adressbuch des befallenen Computers gefunden werden, sobald das Mail-Programm (Outlook oder Outlook Express) gestartet wird. Aber auch über das beliebte Datenaustausch-Programm KaZaA kann sich der Wurm auf Ihrem Computer einnisten! Mit diesem Programm laden sich besonders Jugendliche in der Regel Musik-Dateien im *.mp3-Format von anderen KaZaA-usern herunter. Ab dem 01.02.04 versuchen beide Würmer, von allen infizierten Systemen, die an diesem Tag online gehen (und das sind dann weltweit mit Sicherheit bereits mehrere Millionen!), die Homepage www.sco.com zu erreichen, - und diese dadurch lahmzulegen. Nach dem 1. März 2004 verbreitet sich MyDoom nicht mehr, - ein Ablaufdatum zu diesem Zeitpunkt ist in seinem Code enthalten. |
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| Nachtrag 02.02.2004 | Seit gestern wird die Firma SCO tatsächlich ständig mit hunderten Millionen sinnloser Anfragen bombardiert und die Webseite ist natürlich längst außer Gefecht! Leider ist davon aber auch weltweit jeder Internet-Nutzer betroffen, denn durch den enormen Datenverkehr sind auch die Leitungen völlig überlastet. Wundern Sie sich also nicht, wenn die Verbindungen unerträglich langsam sind und selbst das Abrufen der E-Mails zur unendlichen Geschichte werden kann! Von größeren Downloads ist daher zur Zeit abzuraten! |
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| Vorsicht bei diesen E-Mails | Die Absender des Mails sind gefälscht; meist eine Kombination aus einem im Adressbuch gefundenen Namen (vor dem @) und einer anderen gefundenen Domain (nach dem @). Sie erkennen MyDoom an einer der folgenden Betreffzeilen: Delivery Error Der Mail-Text enthält eine der folgenden Mitteilungen: Mail transaction failed. Partial message is available. Das attachment, also die mitgeschickte Beilage, kann folgende Namen haben: body Nach dem Namen der Beilage folgt die Dateinamen-Erweiterung, - also die drei Buchstaben nach dem Punkt. Es kann sich auch um zwei Erweiterungen handeln, was sowieso in jedem Fall auf einen Virus hinweist! HTM, DOC oder TXT (auch in Kleinschreibung). Die zweite (oder einzige) Erweiterung lautet in jedem Fall PIF, SCR, EXE, CMD, BAT oder ZIP, - also genau jene Endungen, vor denen wir Sie laufend warnen! Größe des Anhanges: Sie können sich den Wurm nur einfangen, wenn Sie diese Beilage öffnen!! Obwohl es sich also um altbekannte gefährliche Datei-Endungen handelt, und obwohl sowohl Betreffzeilen, Inhalt und Beilagen in englischer Sprache sind, verbreitet sich der Wurm interessanterweise in Europa schneller, als in den Vereinigten Staaten und Kanada. |
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| Erkennung | Zuerst müssen Sie wissen, wo Ihr Systemordner ist: Windows 95/98/ME: C:\Windows\System Wenn Sie in diesem Systemordner die Dateien Shimgapi.dll und /oder Taskmon.exe entdecken, dann ist ihr Computer von der A-Variante befallen! Achtung: Sowohl die Datei Taskmon.exe (in Windows 95/98/ME) als auch Explorer.exe (in allen Windows-Versionen) sind legitime Dateien des Betriebssystemes und dürfen deshalb keinesfalls gelöscht werden! Der Wurm kann sich auch in den frei gegebenen Ordner (Downloadbereich - My Shared Folder) von KaZaA unter einem der folgenden Namen kopieren: MyDoom.A: MyDoom.B: Die verwendeten Dateinamen-Erweiterungen sind dabei PIF, SCR, BAT oder EXE. Für Experten: Selbstverständlich tragen sich sowohl der Virus als auch das Backdoor-Programm in die Registrierung ein, und zwar unter HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\, |
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| Entfernung | Da eine Verbindung zu Virenschutz-Seiten im Internet bei Befall mit Variante B nicht möglich ist, holen Sie sich alternativ ein Entfernungsprogramm von heise.de (dort wird auf keine Virenschutz-Firma weiter gelinkt!). Selbstverständlich können auch wir Ihnen gerne helfen. Wir können Ihnen auch ein Entfernungsprogramm auf Diskette mit nach Hause geben. Experten löschen erst die genannten Einträge in der registry, starten dann abgesichert neu und entfernen im Explorer die zitierten Dateien. |
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| Mydoom.M | alias Mydoom.O | |
| Zeitpunkt | 30. Juli 2004 Mydoom.M ist nicht mehr oder weniger gefährlich als alle anderen Variationen dieses Wurmes, er bedient sich der üblichen Verbreitungskanäle (Anhang in E-Mails, der vom Empfänger geöffnet werden muss!) und er fand in Deutschland und Österreich auch keine besonders starke Verbreitung. Wenn Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen walten ließen (keine verdächtigen attachments öffnen; das Virenschutzprogramm regelmäßig, am besten täglich, updaten; prinzipielles Misstrauen bei Mails in englischer Sprache), dann waren und sind Sie durch diesen Wurm nicht gefährdet. Für ausführlichere Informationen über Mydoom.M empfehlen wir die Lektüre des Artikels bei PCtipp.ch. |
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NetSky.B |
alias W32/Netsky-B, Win32.Netsky.B, Moodown.B | |
| Ausbreitung | Seit 18.02.2004, hohe Verbreitung besonders in Europa, auch in Österreich. |
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| Schadensfunktion | Der Wurm versucht, sich möglichst schnell zu verbreiten und ist dabei sehr erfolgreich (Massenmailer). Andere Schäden auf befallenen Systemen sind bisher (25.02.04) nicht bekannt. Kurioserweise löscht der Wurm die weitaus gefährlicheren Viren MyDoom.A und .B sowie MiMail.T, falls er diese auf dem befallenen Computer vorfindet. Will da ein Virenprogrammierer dem anderen eins auswischen? Noch was zum Thema Kuriositäten: An zweiter Stelle der Zahl von infizierten Computern steht (nach Dänemark) Tadschikistan - ja, Sie haben richtig gelesen (21.000 befallene Computer am 24.02.04 - würde man gar nicht annehmen, dass es dort überhaupt so viele gibt)! Naheliegend: der Programmierer des Wurmes ist dort zu Hause! |
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| Verbreitung | Über E-Mail; der Wurm wird installiert, wenn man das beigefügte attachment (die Beilage) öffnet. In Netzwerken verbreitet er sich auch über alle frei gegebenen Verzeichnisse. |
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| Vorsicht bei diesen E-Mails | Betreff, Nachricht und attachment sind in Englisch. Die Betreff-Zeile kann lauten: Der Name des attachments (der Beilage) kann heißen: Die Dateinamenserweiterung (das sind die drei Buchstaben nach dem Punkt) des attachments kann einfach oder zweifach sein. Sind zwei Erweiterungen vorhanden, dann lautet die erste Öffnen Sie keinesfalls ein solches attachment, sondern löschen Sie solche Mails unverzüglich! |
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| Erkennung | Wenn der Wurm (durch Öffnen der Beilage!) installiert wird, erscheint das folgende Fenster: Dieses Fenster erscheint jedoch nur einmal! Sodann kopiert sich der Wurm mit der Datei SERVICES.EXE in das Windows-Verzeichnis (C:\Windows oder C:\Winnt). |
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| Entfernung (für Fortgeschrittene) |
Aktualisieren Sie Ihr Virenschutzprogramm und starten Sie einen Suchlauf! Sollten Sie kein Virenschutzprogramm installiert haben, dann starten Sie im abgesicherten Modus und entfernen die oben genannte Datei Services.exe aus dem Windows-Verzeichnis. Selbstverständlich können Sie - wie in allen Fällen - auch unsere Hilfe in Anspruch nehmen! |
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| NetSky.D | Diese neue Variante von Netsky verbreitet sich seit dem 1. März 2004 und war dabei innerhalb weniger Tage höchst erfolgreich, mit einer weiteren rasanten Ausbreitung ist leider zu rechnen. Seine Wirkungsweise ist jener seines Vorgängers sehr ähnlich. Der wirksamste Schutz ist natürlich ein sofortiges update Ihres (hoffentlich vorhandenen!) Virenschutz-Programmes! |
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| Verbreitung | Natürlich wieder über E-Mail. Der Wurm kann sich nur installieren, wenn man das dem Mail beiliegende attachment öffnet. | |
| Vorsicht bei diesen E-Mails | Die Betreffzeile kann stark variieren, wir wollen daher hier nicht alle aufzählen. Öffnen Sie keinen Datei-Anhang, wenn die Betreff-Zeile Die eigentliche Nachricht kann lauten: Das attachment, welches den Wurm enthält, variiert ebenfalls sehr stark, hat aber in jedem Fall die Namenserweiterung |
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| Erkennung | Im Windows-Verzeichnis befindet sich eine Datei namens Winlogon.exe, die bei jedem Windows-Start aufgerufen wird. Das einfache Löschen dieser Datei befreit Sie allerdings nicht von dem Wurm! Achtung: In den Windows-Versionen NT, 2000 und XP gibt es eine gleichnamige (unentbehrliche!) Datei, die nicht gelöscht werden darf. Diese Datei steuert nämlich das An- und Abmelden beim Hoch- bzw. Hinunterfahren des Computers und ist daher ein integraler Bestandteil dieser Betriebssysteme! |
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| NetSky.P (= .Q) | Seit Anfang April 2004 starke Verbreitung auch in Österreich! Diese Variante von Netsky nützt eine Sicherheitslücke im Outlook Express 5.0 und 5.5; Outlook Express 6.0 ist davon nicht betroffen: Der Wurm kann sich installieren, auch wenn der Mail-Anhang nicht geöffnet wird! Wie Sie feststellen können, mit welcher Version Sie arbeiten, können Sie hier nachlesen. Sollten Sie also noch mit einer dieser älteren Outlook-Versionen arbeiten, dann empfehlen wir Ihnen dringend, diese Sicherheitslücke zu schließen, indem Sie dieses Patch von Microsoft herunterladen. Sie müssen auf dieser Seite rechts oben unter DOWNLOAD zunächst die Sprache German auswählen und dann daneben auf Go klicken. Auf der darauffolgenden Seite finden Sie die Patches wieder ganz rechts; Sie müssen nun auf jenen klicken, der Ihrer Outlook-Version entspricht (5.0 oder 5.5)! Noch empfehlenswerter wäre allerdings eine Aktualisierung auf Internet Explorer 6.0! Lesen Sie Näheres dazu hier. |
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| Erkennung | Im Ordner C:\Windows oder C:\WinNT befindet sich die Datei FVProtect.exe. Sollten Sie diese Datei entdecken, dann laden Sie sich das Entfernungsprogramm von Symantec herunter, welches Sie hier finden. |
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| Bagle (Beagle) | alias W32.Bagle, W32.Bagle@mm | |
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Die Urversion dieses Massenmailer-Wurmes (Bagle.A) ist seit 18.01.04 bekannt, aber erst in seiner zweiten Fassung vom 17.02. (Bagle.B) wurde der Wurm bekannt, da sich diese Version einerseits sehr "erfolgreich" ausbreitete und andererseits in den "Krieg der Hacker" zwischen MyDoom und Netsky als dritter im Bunde eintrat. Mittlerweile (14.04.04) scheint man mit dem Zählen der verschiedenen Versionen kaum noch nachzukommen, denn die letzte Version wird von einem Teil der Entwickler von Antiviren-Software als Bagle.M, von einem anderen Teil bereits als Bagle.N bezeichnet. Es gibt zur Zeit also bereits 13 (oder 14?) Versionen dieses Wurmes, und jede wurde gefährlicher als die vorhergehende, da die Ausbreitungsmechanismen immer raffinierter und die Auswirkungen auf befallenen Computern immer vielfältiger wurden. Die letzte Version Bagle.M (oder doch .N?) ist eine raffinierte Kombination aus Wurm, Virus und Trojaner, die überdies auch noch eine Backdoor-Komponente enthält! Jede einzelne Bagle-Version hat andere Betreffzeilen, andere Textinhalte und andere attachments, also Beilagen. Und zwar nicht nur jeweils eine, sondern gleich bis zu einem Dutzend verschiedene. |
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| Ein Beispiel für Bagle.M | Der Wurm findet heraus, über welche Domain Sie sich ins Internet verbinden. Die Domain ist jener Teil der E-Mail-Adresse, der sich nach dem "Klammeraffen" @ befindet, also beispielsweise @aon.at, @uta.at. Absender: noreply@surfeu.at Betreff: Important notify Attachment: Document.zip Mailtext: Dear user of " Surfeu.at " mailing system, Übersetzung: Lieber Anwender des "Surfeu.at" Mail-Systems, Nun ist zwar in Computerkreisen die Verwendung der englischen Sprache sehr häufig - aber dass ein österreichisches Unternehmen einen österreichischen Kunden auf Englisch vor einer Virenverseuchung warnt, das ist natürlich lächerlich (übrigens auch nicht auf deutsch)! |
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| Entfernung | Wenn Sie - was Sie eigentlich sollten! - einen guten Virenschutz installiert haben und ihn ständig updaten, dann sollte Ihnen ja ohnehin nichts passieren. (Die bekanntesten Schutzprogramme finden Sie auf unserer Downlaodseite.) |
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| I-Worm Sasser 02.05.04 aktualisiert 04.05.04 |
Nach einer wahren Flut von E-Mail-Würmern, die nur aktiviert werden konnten, wenn die beigelegten attachments geöffnet wurden, tritt nun wieder eine "echte" Bedrohung auf, die keinerlei Aktivität des Anwenders erfordert - also ein "Wurm" im ursprünglichen Sinne des Wortes: Die bloße Verbindung mit dem Internet genügt, damit der Wurm in das System eindringen kann! (Zuletzt schaffte dies der Blaster im Sommer 2003.) |
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| Voraussetzungen | Betroffen sind nur die Betriebssystem MS Windows 2000, Windows NT, Windows XP und Windows Server 2003. Und von jenen wiederum nur diese, die nicht durch eine ausreichende Firewall geschützt sind. Der Wurm nützt eine Sicherheitslücke in diesen Betriebssystemen. |
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| Anzeichen | Nach den uns bisher vorliegenden Erkenntnissen verwendet Sasser unterschiedliche Angriffsmethoden, um weitere Computer zu infizieren. Möglichkeit 1: Möglichkeit 2: Deutsch: Egal, auf welchen Schalter Sie klicken, - im folgenden Fenster wird der Countdown Ihres Computers innerhalb von 60 Sekunden eingeleitet (das kennen Sie vielleicht schon, wenn Sie mit MSBlast32 schon unliebsame Bekanntschaft gemacht haben!): Deutsch: Die Dateien, die den Virus enthalten, haben sich zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich noch nicht auf dem PC eingenistet, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Sie bei Ihrem nächsten Besuch im Internet wieder auf die gleiche Weise attackiert werden, ist groß! Trennen Sie zunächst die Internet-Verbindung! Drücken Sie in diesem Fall die Tastenkombination Strg+Alt+Entf und dann auf den Schalter (oder den Menüeintrag) Herunterfahren! |
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| Sofortmaßnahmen | Microsoft hat am 13. April 2004 ein Patch (= Reparatur-Datei) veröffentlicht und dieses am 28. April noch einmal aktualisiert, nachdem der Wurm Sasser damit begonnen hatte, diese Sicherheitslücke zu nützen. Sie sollten dieses Patch umgehend installieren, wenn Sie zum gefährdeten Personenkreis zählen! Wenn Ihre Verbindung noch einigermaßen stabil ist bzw. wenn Sie noch gar nicht betroffen sind, klicken Sie auf den unten stehenden Link, scrollen Sie auf der (englischen) Seite etwas hinunter und suchen Sie das richtige Betriebssytem aus; klicken Sie daneben auf Download the update. |
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| Gefahrenpotential | Hat der Wurm einen Computer erfolgreich infiziert, startet er - sobald Internet-Verbindung besteht, parallel 128 Scan-Prozesse, die im www nach weiteren potentiellen Opfern suchen - also ungeschützten (= ungepatchten) Computern mit den oben angeführten Betriebssystemen, um diese ebenfalls zu infizieren. Nun haben sicherlich auch Sie schon des öfteren mehrere Internet-Explorer - Fenster gleichzeitig geöffnet - aber 128? Die alle noch dazu ununterbrochen große Datenmengen transferieren?? Sie können sich vorstellen, dass auch die leistungsfähigsten Prozessoren unter dieser Rechenbelastung in die Knie gehen, - der Computer ist also zu nichts anderem mehr zu gebrauchen, wenn er nicht sowieso gleich abstürzt. Wir konnten noch nicht herausfinden, worin der Sinn dieser Infektionen liegen soll - aber auf infizierte Computer kann zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich aus dem Internet zugegriffen und auf diese weitere Programme (mit ganz anderen Funktionen) geladen werden... |
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| Entfernung (für Fortgeschrittene) |
Sollte es Sie schon "erwischt" haben, ist eine Entfernung relativ einfach: Starten Sie im abgesicherten Modus und löschen Sie die Datei avserve.exe (Sasser.B: avserve2.exe; Sasser.D: skynetave.exe) im Windows-Verzeichnis. Löschen Sie im gleichen Verzeichnis sowie im Windows\System32-Verzeichnis alle Dateien mit dem Namen ?????_up.exe (????? sind vier oder fünf variable Zahlen). Löschen Sie sodann in der Registrierung unter HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run den Wert avserve.exe=%windir%\avserve.exe bzw. die oben angeführten Nachfolger. Installieren Sie nach dem nächsten Hochfahren schleunigst das oben erwähnte Patch! Holen Sie sich anschließend bei Symantec dieses Entfernungs-Programm (klicken Sie im Downloadfenster links unten gleich auf Öffnen) und scannen Sie das gesamte System noch einmal gründlich! Holen Sie sich auch ein Update Ihres Virenschutzprogrammes! Wenn Sie mit Windows XP arbeiten, fahren Sie umgehend die Firewall hoch! |
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| I-Worm Sasser.B (03.05.2004) |
Die zweite Variante des Wurmes, die sich seit 01.05.2004 ausbreitet, ist ein Abziehbild der ersten, inzwischen als Sasser.A bezeichneten Variante. Die beiden Sasser-Würmer, deren Ursprung in Lateinamerika zu liegen scheint, erstürmten in vielen europäischen Ländern innerhalb weniger Tage die Nummer 1 der Viren-Hit-Liste! |
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| I-Worm Sasser.D (04.05.2004) |
Der Autor von "Sasser" scheint leider ein fleißiger Mensch zu sein und hält die Programmierer der Virenschutz-Programme auf Trab. In den Nachmittagsstunden des 04.05. tauchte schon die vierte Variante, Sasser.D, auf. Die Art der Verbreitung ist natürlich die Gleiche - die Sicherheitslücke in Windows 2000 und Windows XP. (Bei NT-Betriebssystemen dagegen hatte der Wurm so gut wie keinen Erfolg.) Im Gegensatz zu den ersten drei Versionen hat sich nun jedoch der Name der Datei geändert, die den Virus enthält und die (durch einen entsprechenden Eintrag in der Registrierung) bei jedem Systemstart aufgerufen wird. Diese Datei, die ebenfalls im Windows-Hauptverzeichnis gespeichert wird, heißt in der Variante D nun skynetave.exe! |
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| Spyware | Spyware ist eine Zusammensetzung der englischen Wörter spy (= Spion) und software (= Computerprogramm) und kann daher am besten als Spionageprogramm bezeichnet werden. Zwar werden viele dieser Programme auch mit Würmern auf unsere PC's eingeschleust, dennoch handelt es sich bei ihnen aber nicht um Viren im eigentlichen Sinn des Wortes. Sie finden daher eine ausführlichere Erklärung nicht hier auf unserer Virenseite, sondern in einem unserer Insider-Artikel. Dort lesen Sie auch, worauf Sie achten sollten und wie Sie sich gegen Spyware schützen können. |
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