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Tipps & Tricks: WINDOWS EXPLORER

Sind Sie Anfänger oder im Explorer wenig bewandert?
Dann können Sie die einzelnen Themen (wie ein Buch) auch einfach von oben nach unten lesen!


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Tipps & Tricks Windows
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Funktionen des Windows - Explorer

Der Windows-Explorer ist (neben der Systemsteuerung) der absolut wichtigste Programmteil von Windows!
Betrachten Sie ihn als die Kommandozentrale für Ihr Raumschiff namens Computer. Wenn Sie den Explorer beherrschen, dann beherrschen Sie ihre Festplatte und all die riesigen Datenmengen, die sich auf ihr befinden. Egal, wie viele Informationen Sie im Griff haben müssen - der Explorer hilft Ihnen dabei, sich in diesem schier unendlich erscheinenden Universum zu orientieren.

Mit Hilfe des Explorers bewahren Sie die Übersicht über die Größe und die Auslastung der Festplatte(n) Ihres Computers, über die Struktur aller Ordner und Unterordner, sowie aller Dateien, die in diesen Ordnern gespeichert sind.
Im Explorer können Sie sich Ihre Dateien nach den verschiedensten Kriterien sortieren und anzeigen lassen; Sie können mit ihm Ordner und Dateien kopieren, verschieben, umbenennen und löschen.

(Bevor Sie loslegen - gleich eine Warnung: Selbstverständlich dürfen Sie keine Ordner und Dateien umbenennen, verschieben oder löschen, die nicht von Ihnen selbst erstellt worden sind! Also sind beispielsweise alle Ordner und Dateien, die sich in den Hauptordnern C:\Programme und C:\Windows befinden, absolut tabu!)

Leider können viele ungeübte Benutzer mit dem Windows-Explorer nicht viel anfangen. Sie machen sich den Umgang mit Ihrem PC aber viel leichter, wenn Sie sich mit ihm vertraut machen, die folgenden Ausführungen lesen und gleich praktisch erproben!

Sie können die folgenden Ausführungen wie ein Buch lesen, - ein Tipp baut auf den anderen auf. Natürlich können Sie trotzdem einem der Links folgen, wenn Sie ein anderer Aspekt zum Thema interessiert.
Mit dem Zurück-Schalter Ihres Internet-Programmes in der Symbolleiste springen Sie immer dahin zurück, wo Sie zuletzt gelesen haben.

Um das hier Gelesene gleich ausprobieren und anwenden zu können, empfehlen wir folgende Vorgangsweise:
Schließen Sie alle anderen Fenster - natürlich außer diesem hier. Öffnen Sie nun den Windows Explorer. Lesen Sie hier und wechseln Sie zum Explorer, um das Gelernte praktisch zu erproben. Der Wechsel zwischen den beiden Fenstern lässt sich am effektivsten mit der Tastenkombination Alt + Tabulator bewerkstelligen:
Drücken Sie mit dem Daumen der linken Hand auf die Alt -Taste, dann mit dem Mittelfinger auf die Tab -Taste (das ist die mit den zwei Pfeilen ganz links) und lassen Sie dann beide Tasten gleichzeitig sofort wieder los. Ein wenig üben, dann klappt das... smiley_zwinker   

 


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Öffnen des Explorer's:

Möglichkeit 1:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Start-Schalter ganz links unten und dann auf Explorer.

Möglichkeit 2:
Windows-Taste gedrückt halten und dann (kurz!) auf die E-Taste drücken.
(Wenn Sie länger auf das E drücken, öffnen sich gleich eine ganze Menge von Explorer-Fenstern!)

Möglichkeit 3 (umständlich!):
Start > Alle Programme > Zubehör > Windows-Explorer

Möglichkeit 4 (am einfachsten!):
Erstellen Sie selbst eine ihren Wünschen angepasste Verknüpfung in die Schnellstartleiste: Nächster Tipp!

Wie Sie die gewünschte Fenstergröße einstellen und das Explorer-Fenster am Monitor positionieren können, das können Sie bei unseren Windows-Tipps nachlesen (neues Fenster!).

Wie Sie erreichen, dass die eingestellten Ansichtsoptionen dauerhaft gespeichert werden, lesen Sie im Tipp Ordneransicht global bestimmen.

Und wenn Sie nach dem Öffnen des Explorers sofort eine Übersicht über alle Laufwerke des Computers angezeigt bekommen wollen, dann lesen Sie gleich den nächsten Tipp Die Anzeige beim Öffnen des Explorers ändern.

 


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Die Anzeige beim Öffnen des Explorers ändern

Wenn Sie den Explorer öffnen, landen Sie (im linken Fenster) üblicherweise im Ordner C:\Dokumente und Einstellungen\user\Startmenü (user ist der eben angemeldete Benutzer) und müssen zunächst viermal auf die Minuskästchen vor den Ordnern klicken und in vielen Fällen auch noch die Bildlaufleiste herumschieben, ehe Sie endlich zu einer Gesamtübersicht über das System gelangen.
Nervig, - nicht wahr?

Dabei ginge es wesentlich einfacher:

  1. Markieren Sie mit gedrückter linker Maustaste die folgende Zeile und kopieren Sie diese mit Strg+C:

    %windir%\explorer.exe /e,

  2. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Windows-Desktops und im Kontextmenü auf Neu > Verknüpfung.

  3. Nun erscheint das Fenster Verknüpfung erstellen. Fügen Sie mit Strg+V den eben kopierten Befehl ein und klicken Sie dann unten auf Weiter >.

  4. Geben Sie im nächsten Fenster einen beliebigen Namen ein, z. B.Explorer oder Windows Explorer. Klicken Sie dann auf Fertig stellen.

  5. Klicken Sie diese neue Verknüpfung nun neuerlich mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü ganz unten Eigenschaften; vergleichen Sie die Einstellungen mit der [Abbildung].
    Hier können Sie die Parameter, mit denen der Explorer aufgerufen wird, auch nachträglich ändern (siehe übernächste Zeile).

  6. Probieren Sie die Auswirkungen mit einem Doppelklick auf die neue Verknüpfung gleich aus!

Wenn Sie in der Pfadangabe dieser Verknüpfung den Beistrich am Schluss weglassen, dann sehen Sie ebenfalls mit einem Blick alle Laufwerke, zusätzlich sind die Hauptordner des Laufwerkes C:\ sichtbar.

Oder wollen Sie gleich in einen bestimmten Ordner auf einem der vorhandenen Laufwerke springen?
Zum Beispiel in den Ordner C:\Programme? Der Verknüpfungsbefehl lautet dann

%windir%\explorer.exe /e,C:\Programme (%windir% ist der Speicherort von Windows).

Statt C:\Programme können Sie natürlich jedes beliebige Laufwerk und jeden beliebigen Ordner einsetzen!

Und noch wesentlich komfortabler wird das Ganze, wenn Sie diese neue Verknüpfung gleich noch in die Schnellstartleiste (Quick Launch) kopieren oder verschieben, denn nun steht Ihnen dieser personalisierte Zugriff auf den Windows-Explorer jederzeit mit nur einem einzigen Klick zur Verfügung!
Lesen Sie Näheres dazu in unserem Windows-Tipp Programm-Verknüpfungen in das Startmenü und in die Schnellstartleiste kopieren (neue Seite)!

 

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Das linke Explorer-Fenster zeigt Datenträger und Ordner

"Datenträger" sind Medien, auf denen Daten jeglicher Form (Texte, Zeichnungen, Fotos, Musik...) dauerhaft gespeichert werden können: Diskette, Festplatte, Zip-Laufwerk, CD- und DVD-Laufwerke, Memory-Sticks, Speicherkarten und Bandlaufwerke sind derartige Datenträger.
Sie können entweder im PC fix eingebaut sein (z. B. Festplatten), in den PC eingelegt werden (z. B. Disketten, CD's, DVD's, Speicherkarten) oder an ihn angeschlossen werden (z. B. Memory-Sticks, Speicherkarten, externe Festplatten). Speicherkarten, z. B. von Digitalkameras, kann man auch schon in Drucker modernerer Bauart einlegen.

Im linken Explorer-Fenster werden Festplatten (aber auch angeschlossene Memory-Sticks und ähnliches) folgendermaßen dargestellt:
Disketten-Laufwerk A:
Erste Festplatte C:
(Im Netzwerk) frei gegebene Festplatte D:
Datenträger
Die Namen der Datenträger können bei Ihnen durchaus differieren, denn Festplatten kann man selbst benennen. Immer aber finden Sie die Buchstaben C:, D: usw. in Klammern angeführt.

Um die gespeicherten Daten später wieder besser auffinden zu können, werden sie auf diesen Datenträgern nicht kreuz und quer ("Kraut und Rüben"), sondern in verschiedenen "Ordnern" abgelegt, - ganz so, wie im guten alten Büro: Sie schmeißen dort auch nicht einfach alle Zettel in einen Schrank, sondern bewahren Sie in beschrifteten Ordnern auf, und finden dadurch weit schneller Ihre Briefe, Telefonrechnungen, Kontoauszüge usw.

Welche Ordner auf einem Datenträger vorhanden sind, sehen Sie, wenn Sie auf das kleine Pluszeichen vor dem Datenträger klicken (roter Pfeil in der obigen Abbildung). Das Plus verwandelt sich dabei in ein Minus, - und wenn Sie neuerlich darauf klicken, werden die Ordner wieder verborgen.
Lassen Sie uns neuerlich den Vergleich mit dem Büro strapazieren: Der Datenträger, z. B. die Festplatte C:\, ist der Aktenschrank, der mehr oder weniger viele Ordner enthält. Ein Klick auf das Pluszeichen öffnet diesen Aktenschrank und erlaubt uns einen Blick in sein Inneres, ein weiterer Klick auf das Minuszeichen schließt ihn wieder.

In beiden Explorer-Fenstern werden Ordner durch kleine gelbe Mappen symbolisiert:

Mit einem einfachen Mausklick auf den Namen eines Ordners wird dieser markiert (blau hinterlegt), und im gelben Symbol erscheint die Mappe leicht geöffnet (hier der Ordner "MSOCache"). Dazu muss man allerdings seit Windows XP schon sehr genau hinschauen, weil die Symbole seither alle ihre Ecken und Kanten verloren haben...

Gleichzeitig erscheint der Name des betreffenden Ordners in der Titelleiste.

Der angeklickte Ordner zeigt (etwas eingerückt) alle eventuell enthaltenen Unterordner (hier nur einen: "All Users"); diese werden gleichzeitig im rechten Explorer-Fenster angezeigt, dazu noch alle enthaltenen Dateien.

Ordner und Unterordner

Die ersten Ordner werden bereits bei der Installation des Betriebssystems "Windows" auf der Festplatte C: angelegt. Diese Installation hat in der Regel bereits der Händler, bei dem Sie den PC gekauft haben, erledigt.

Die Ordner Windows, Programme, Dokumente und Einstellungen (XP), Eigene Dateien und Recycler (= Papierkorb) sind also schon vorhanden, wenn Sie einen neuen PC kaufen.

Jedes Programm, das Sie in der Folge auf Ihrem PC installieren, errichtet weitere Ordner, und zwar wird es sich dabei meist um Unterordner im Hauptordner "Programme" handeln.

Darüber hinaus können Sie jedoch auch nach freiem Belieben selbst eine beliebige Anzahl an Ordnern erstellen und Sie nach Ihren Wünschen benennen, um bei der täglichen Arbeit mit den Programmen Ihre Dateien darin abzuspeichern.

Seien Sie dabei jedoch sparsam mit der Einrichtung von Hauptordnern, - sonst geht die Übersicht rasch verloren!
Erstellen Sie also beispielsweise für die Speicherung Ihrer Urlaubsfotos nicht für jede Reise einen neuen Hauptordner, sondern errichten Sie zunächst einen Hauptordner namens "Fotos", dort einen Unterordner namens "Urlaub" (und andere, wie "Familie", "Landschaft", "Bergwandern" usw.) und dort weitere Unter-Unterordner namens "2002 Bali", "2003 Hawaii", "2004 China" und "2005 Grammat-Neusiedl".
(Haben Sie sich 2005 einen neuen Computer zugelegt??? smiliey zwinker)

In jedem Ordner können Sie also weitere Unter-, Unter-Unter,- Unter-Unter-Unterordner usw. angelegen!

Hier noch ein anderer Vorschlag einer möglichen Ordner-Struktur: Im Hauptordner "Familie" richten Sie die Unterordner "Hermine", "Jakob", "Monika", "Werner" usw. ein.
Und jedes Familienmitglied kann in diesem seinen Unterordner noch weitere Unterordner einrichten, z. B. im Ordner "Hermine" die Unterordner "Buchhaltung", "Briefe", "Grafiken", "Fotos", "Diverses" usw.:

Ordnerstruktur

Spraydose:
Datenträger Festplatte C:\

rot:
Hauptordner Familie

blau:
Unterordner von Familie:
Hermine, Jakob, Monika und Werner.

grün:
Unterordner von Hermine:
Briefe, Buchhaltung, Diverses, Fotos, Grafiken

orange:
Unterordner von Briefe:
Postausgang, Posteingang

Diesen Ordnerhierarchien sind nach unten zu praktisch keine Grenzen gesetzt - aber spätestens nach vier bis fünf Ordnerhierarchien wird es dann doch eher wieder unübersichtlich.

Pfade:

In der Abbildung oben sehen Sie die Ordnerhierarchie in grafischer Darstellung und durch die immer tiefer werdenden Einrückungen wird diese Hierarchie von Ordner - Unterordner - Unterunterordner... schnell deutlich.
Wenn wir den Speicherort einer Datei jedoch zu Papier bringen wollen, dann müssen wir eine andere Darstellungsart finden, - und diese wird Pfad genannt, engl. path.
Im Pfad werden die einzelnen Ordner und Unterordner durch den Backslash, das ist der "verkehrte" Schrägstrich (AltGr + ß) voneinander getrennt; es gibt keine Leerzeichen!

Nehmen wir an, Hermine hat in Ihrem Ordner "Postausgang" ein Schriftstück namens "Einladung.doc" gespeichert, dann lautet der gesamte Pfad zu dieser Datei

C:\Familie\Hermine\Briefe\Postausgang\Einladung.doc

Sie sehen: Der Pfad beginnt immer mit dem Laufwerksbuchstaben und dringt dann tiefer und tiefer in die Ordnerstruktur vor, bis er bei der gesuchten Datei endet: Der Pfad ebnet uns den Weg zu der gesuchten Datei.

Man könnte die Daten aber natürlich auch direkt auf dem Datenträger, also außerhalb jeglicher Ordnerstruktur (sprich: direkt auf dem Laufwerk C:\), speichern. Aber davon ist dringend abzuraten! Denn schon bald entsteht ein derartiges Chaos, dass man kaum noch etwas findet!
(Büro-Vergleich: Die Zettel werden nicht in einem (beschrifteten) Ordner aufbewahrt, sondern liegen einfach irgendwo im, auf oder unter dem Aktenschrank...)

Unter Ordner erstellen können Sie nachlesen, wie Sie auf einfache Weise Ihre eigenen Ordnerstrukturen einrichten.



Das Explorer-Fenster
ist zweigeteilt.
Im linken Fenster werden Ihnen alle Laufwerke, über die Ihr Computer verfügt, sowie die Ordner auf diesen Laufwerken angezeigt.

Das Diskettenlaufwerk hat den Laufwerksbuchstaben A:, der Buchstabe B: ist in der Regel frei (vor der Erfindung der Festplatte hatten viele Anwender ein zweites Diskettenlaufwerk, dieses hatte den Laufwerksbuchstaben B:!).


Die erste Festplatte hat die Laufwerksbezeichnung C:, - auf ihr befinden sich in der Regel das Betriebssystem (z. B. Windows) und die installierten Programme.
Nun wird es uneinheitlich: In Ihrem Computer könnten auch zwei Festplatten eingebaut sein - die zweite hätte dann die Laufwerksbezeichnung D:; aber es ist auch möglich, eine einzige Festplatte in mehrere Teile zu "zerlegen", diese werden Partitionen genannt und erwecken den Eindruck, im PC wären mehrere Platten vorhanden. (Näheres zur Partitionierung beim Insider-Artikel über Datensicherung). Auch derartige Partitionen erhalten eigene Laufwerks-Bezeichnungen D:, E: usw.

Nach der Festplatte (bzw. den Festplatten bzw. Partitionen, soferne vorhanden) folgen die CD-ROM- bzw. DVD - Laufwerke, die sich durch das CD-Symbol deutlich von den Festplatten unterscheiden und denen die nächsten freien Laufwerksbuchstaben zugeteilt werden.

Symbole für CD-ROM - Laufwerke (Win 98)
(Laufwerk H: ist im Netzwerk frei gegeben)
CD-ROM Laufwerke
Symbole für CD-ROM bzw. DVD - Laufwerke (Win XP)
DVD Laufwerke

Bei den meisten privaten PC's findet sich die folgende Konstellation:
3½-Diskette (A:) (= Diskettenlaufwerk)
Lokaler Datenträger (C:) (= Festplatte)
CD-ROM oder DVD-Laufwerk (D:)

In der folgenden Abbildung sehen Sie eine etwas umfangreichere Konstellation:

Linkes Fenster 01 Dieser Computer verfügt über ein Diskettenlaufwerk (A:), über zwei partitionierte Festplatten (C: D: und E: F:), ein DVD-Laufwerk (G:), ein DVD-Brenner-Laufwerk (H:), einen externen Wechseldatenträger zum Lesen von Digitalkamera-Speicherkarten (I:), und über eine USB-Schnittstelle ist gerade ein partitionierter USB-Stick angeschlossen, der als Laufwerk (J:) angezeigt wird und mit der ersten Partition ein zweites Diskettenlaufwerk (B:) simuliert.

Linkes Fenster 02

Achten Sie auf die Plus-Zeichen vor den Datenträgern: Klicken Sie darauf, dann wird aus dem Plus ein Minus (roter Pfeil) und Ihnen werden alle Hauptordner angezeigt, die sich auf diesem Datenträger befinden.

Alle Ordner, in denen sich noch weitere Unterordner befinden, zeigen dies ebenfalls durch ein Plus-Zeichen an (violetter Pfeil).


Linkes Fenster 03

Selbstverständlich können Sie auch auf dieses Plus klicken (violetter Pfeil); in unserem Beispiel könnten Sie dann alle installierten Programme in eigenen, alphabetisch gereihten Unterordnern finden, welche jeweils wieder zahlreiche weitere Unterordner enthalten können (blauer Pfeil)!

Sie erkennen schon die hierarchische Struktur, in der die Ordner und ihre Unterordner durch Einrückungen dargestellt werden.

Da der vertikale Platz zur Anzeige rasch nicht mehr ausreicht, öffnet sich zwischen dem linken und dem rechten Hauptfenster des Windows-Explorers eine Bildlaufleiste.

Klicken Sie von unten nach oben auf jedes Minus vor einem Ordner, dann werden die enthaltenen Unterordner wieder ausgeblendet und die Anzeige wird übersichtlicher; die Bildlaufleiste verschwindet wieder.
Wenig Sinn macht es allerdings, auch auf das Minus vor "Arbeitsplatz" zu klicken, da Sie dann keines der Laufwerke mehr sehen.

Wie Sie auch selbst Ordner und Unterordner anlegen können, ist auf dieser Seite unter Ordner anlegen beschrieben.

   

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Das rechte Explorer-Fenster zeigt Ordner und Dateien

Im rechten (größeren) Fenster des Windows-Explorers werden alle Ordner und Dateien jenes Datenträgers oder Ordners angezeigt, den Sie im linken Fenster zuvor angeklickt haben, - diesmal allerdings nicht das Plus vor einem Laufwerk bzw. vor einem Ordner, sondern den Namen des Laufwerkes oder Ordners selbst.

In der Grundeinstellung werden Ihnen zunächst die Unterordner und darunter die Dateien - beides in alphabetischer Reihenfolge - angezeigt.

Sie können die Dateien von den Ordnern sehr leicht unterscheiden:
Ordner haben, wie oben bereits gezeigt, kleine gelbe Mappen als Symbol.
Dateien dagegen haben viele verschiedene bunte Symbole und ihre Namen haben (nach einem Punkt) eine Datei-Endung, die in den allermeisten Fällen aus drei Buchstaben (oder auch Zahlen) besteht.

Diese Endung, die auch Dateinamenserweiterung genannt wird, sagt in vielen Fällen viel über den Typ der Datei aus, z. B. erkannt man mit ihr das Programm, mit dem die betreffende Datei erstellt wurde.
(Und das weiß auch Windows - und öffnet zuerst das passende Programm und dann die Datei, die Sie im Explorer doppelklicken!)
In unseren Windows-Tipps finden Sie mehr zu diesem Thema (eigenes Fenster)!

Wenn Sie mit irgendeinem Programm eine Datei erstellt haben und diese speichern, wird die Dateinamenserweiterung von dem betreffenden Programm dem von Ihnen gewählten Datei-Namen in der Regel automatisch hinzugefügt.
Bei vielen Programmen haben Sie jedoch die Möglichkeit, beim Speichern zwischen mehreren Datei-Typen (Formaten, Versionen) zu wählen.
Näheres dazu lesen Sie (exemplarisch!) bei unseren WORD-Tipps (neues Fenster!).

Im linken Explorer-Fenster wurde der Ordner Ad-Aware, ein Unterordner des Hauptordners C:\Programme, angeklickt.

Im rechten Fenster sehen Sie, dass dieser Ordner drei weitere Unterordner, nämlich "Lang", "Plugins" und "Skins" enthält.

Dann folgen die verschiedenen Dateien von "Ad-Aware.exe" bis "UNWISE.EXE".
Dateien haben verschiedenartige Symbole und eine Endung mit drei Buchstaben.

Rechtes Explorer-Fenster 01

Nun ist es aus zwei Gründen gut möglich, dass Sie zunächst ein wenig verwirrt sind smiley_haarstraeubend :

  • 1. Im rechten Bereich sehen Sie nicht - wie hier - so kleine, sondern wesentlich größere Symbole.
    >>> Lesen Sie zunächst den Abschnitt über die Ansichts- und Sortieroptionen, stellen Sie dann die Ansicht auf Detail!
  • 2. Einige Dateien haben keine Dateinamens-Erweiterungen (diese komischen drei Buchstaben nach dem Punkt).
    >>> Lesen Sie, wie man Windows sanft dazu überreden kann, alle Endungen anzuzeigen!


Bei dieser Gelegenheit sei auch gleich erwähnt, wie Sie die Größe der beiden Fenster verändern können:
Stellen Sie den Mauszeiger genau auf die senkrechte Trennlinie zwischen den Teilfenstern, - der Cursor muss sich in einen Doppelpfeil verwandeln. Halten Sie dann die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Trennlinie nach rechts oder links, - ganz wie es Ihnen beliebt.
Da der Inhalt des rechten Fensters in der Ansicht Details aber mehr Informationen enthält (siehe Ansichtsoptionen), sollte das Verhältnis immer etwa ein Viertel zu drei Vierteln betragen (je nachdem, wie tief Sie im linken Fenster in die Hierarchie der Unterordner eindringen).

   

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Dateien: Definition

Eine Datei (englisch: file) ist ein strukturierter Bestand inhaltlich zusammengehörender (elektronischer) Daten, der auf einem Datenträger unter einem bestimmten Namen abgespeichert ist.
Dateien können (ausführbare) Programme, Programmteile oder Daten (Texte, Bilder, Musik...) enthalten.

Der Name einer Datei besteht aus dem eigentlichen Namen (den Sie für die von Ihnen gespeicherten Dateien frei wählen können), einem Punkt und einer Erweiterung (oder Endung), die meist aus drei Buchstaben oder Zahlen besteht. Gerade diese Erweiterung kann Ihnen viel über den Typ der Datei aussagen und ist daher oft aussagekräftiger als der Name.
>>> Näheres zu diesen Erweiterungen finden Sie in unseren Windows-Tipps (neues Fenster)!

Wie Sie Dateien im Windows-Explorer leicht identifizieren (und von Ordnern unterscheiden) können, wurde bereits im vorhergehenden Abschnitt erläutert.

Wenn Sie einen "leeren" PC kaufen, sind auf dessen Festplatte in Wirklichkeit bereits Tausende von Dateien gespeichert, die vom Betriebssystem (Windows) und von den anderen bereits vorinstallierten Programmen für deren reibungslosen Ablauf benötigt werden (System- bzw. Programmdateien), - obwohl Sie selbst noch keine einzige Datei erstellt und gespeichert haben.
Diese Dateien sind für Sie eher nicht von Interesse, da Sie sie weder einsehen können, noch verändern, verschieben oder löschen dürfen.

Sehr wohl aber sind jene Dateien für Sie wichtig, die Sie bei Ihrer alltäglichen Arbeit mit irgend einem Programm selbst erstellt und auf der Festplatte (das ist die Regel, - aber es könnte sich auch um einen beliebigen anderen Datenträger handeln) gespeichert haben.
Nur solche Dateien dürfen Sie umbenennen, verschieben oder löschen.

Dasselbe gilt natürlich auch für Dateien (und ganze Ordner), die Sie beispielsweise aus dem Internet heruntergeladen haben (Programme, Bilder, Texte, ganze Seiten einer Homepage,...), von einer Speicherkarte auf ihren PC kopiert haben (z. B. Fotos von Ihrer Digitalkamera), von einem anderen Datenträger auf Ihren PC kopiert haben (Diskette, CD, Memory-Stick,...), als E-Mail oder E-Mail-attachment erhalten und gespeichert haben usw.

Sie sollten bei Ihrer Arbeit größten Wert darauf legen, all die vielen Dateien, die Sie selbst erstellen und speichern oder auf irgendeine Weise auf die Festplatte "importieren", so zu speichern, dass Sie jederzeit in der Lage sind, sie wieder aufzufinden.
Dazu müssen Sie in der Lage sein, eigene Ordner zu erstellen, - und im Augenblick des Speicherns diese Ordner ganz gezielt auszuwählen!

Stellvertretend für die meisten Programme können Sie unter unseren WORD-Tipps (neues Fenster!) nachlesen, wie Sie Ihre Arbeiten genau dort abspeichern können, wo Sie es wirklich wollen - und nicht bloß dort, wo das Betriebssystem es Ihnen vorschlägt!

   

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Alle Ordner und Unterordner eines Datenträgers gleichzeitig öffnen und schließen

Markieren Sie im linken Explorer-Fenster einen Datenträger (z. B. C:) oder einen Ordner. Danach drücken Sie die Multiplikations-Taste (x oder *) auf dem Zahlenblock. Die gesamte Ordnerstruktur des betreffenden Datenträgers bzw. Ordners wird nun angezeigt - und da könnten Sie ganz schön ins Staunen kommen! (Bei großen Datenträgern und einer komplizierten Ordnerstruktur kann der Vorgang übrigens einige Zeit dauern!)
Dieser Befehl ist sehr hilfreich, wenn sie z. B. eine neue CD durchstöbern wollen.

Das Gegenteil bewirkt die Minus-Taste (-) am Zahlenblock: Alle Unterordner werden wieder geschlossen.
(Nicht vergessen: Zuvor muss eine Festplatte oder ein Ordner markiert werden!)

Wenn Sie nun jedoch das Plus-Kästchen vor dem Datenträger neuerlich anklicken, sehen Sie wieder den gesamten Ordnerbaum mit allen Unterordnern und Ihnen graut schon davor, auf sämtliche Minus-Kästchen klicken zu müssen, um wieder zu einer überschaubaren Ordnerstruktur zurückzukehren...
Keine Angst: Klicken Sie wieder auf das Minus-Kästchen vor dem Laufwerksbuchstaben, so das alle Unterordner ausgeblendet sind und dann auf F5. Wenn Sie nun neuerlich auf das Plus-Kästchen klicken, werden Ihnen wie gewohnt nur die Hauptordner angezeigt!
Die Taste F5 bewirkt gleichzeitig einen Refresh des Datenträgers, d. h., die Dateien werden im Explorer neu eingelesen - auch das kann einige Zeit dauern (Sanduhr)!.

Um lediglich eine Verzeichnisebene mehr anzuzeigen, drücken Sie statt der Multiplikations-Taste die Plus-Taste (+) auf dem numerischen Zahlenblock.

 

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Die Festplatte(n) benennen

Wenn Sie beabsichtigen, den Laufwerksbuchstaben einer Festplatte, einer Partition oder eines CD-Laufwerkes zu ändern (C:, D:, E:,...), dann lesen Sie den Tipp Laufwerksbuchstaben ändern auf dieser Seite!

Festplatten können einen Namen haben, den Sie frei vergeben können, wenn Ihnen danach zumute ist: Klicken Sie im linken Bereich des WIndows-Explorer die Festplatte mit der rechten Maustaste an und klicken Sie dann im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften. Im Eigenschaften-Fenster, welches sich nun öffnet, sehen Sie ganz oben ein Eingabefeld, welches entweder leer ist oder schon einen Namen enthält.

Ist bereits ein Name vorhanden, dann ist dieser bereits markiert (blau hinterlegt) und Sie können ohne weiteres darangehen, einen neuen Namen einzugeben; nennen Sie die Festplatte "Mausi", "Tante Mitzi" oder "Trottel" - wie immer Sie wollen, und bestätigen Sie diese Änderung ganz unten in dem Fenster mit OK.
Die Festplatte heißt also nun z. B. Mausi (C:).

Wollen Sie jedoch gar keinen Namen (er ist auch absolut unnötig!), dann drücken Sie einfach auf die Entf-Taste, das Namensfeld ist jetzt leer, und Sie bestätigen wieder mit OK. Nun heißt Ihre Festplatte schlicht und ergreifend (C:) - und das reicht allemal!

Hatte die Festplatte bis dato noch keinen Namen, dann blinkt in dem Eingabefeld ein Schreibcursor und Sie können sofort mit der Eingabe eines Namens beginnen (s. o.)!

 

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Größe und Auslastung einer Festplatte

Natürlich sollten Sie stets wissen, wie groß die Festplatte, auf der alle Programme und Ihre Daten gespeichert sind, eigentlich ist, und welcher Prozentsatz des zur Verfügung stehenden Speicherplatz bereits belegt ist.
Das ist ganz einfach: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das zu überprüfende Laufwerk (z. B. C:) und im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften [Abbildung]. Eine schöne Tortengrafik verschafft Ihnen umgehend Klarheit [Abbildung]!

Achten Sie darauf, dass ca. 10 bis 15 Prozent jeder Festplatte frei bleiben sollten, da sonst die Defragmentierung wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt bzw. - bei ganz vollen Festplatten - überhaupt nicht mehr durchgeführt werden kann!
Wenn der freie Speicherplatz 10 % der Gesamtkapazität der Platte unterschreitet, sollten Sie daher daran gehen, große Dateien (Bilder, Musik, Filme...) auf CD oder DVD zu brennen und sie anschließend von der Festplatte löschen.
Eine weitere Möglichkeit, wieder Platz zu gewinnen, ist die Deinstallation von Programmen, die Sie eigentlich nie brauchen.
Reicht das alles nicht aus, sollten Sie die Anschaffung und den Einbau einer zweiten Festplatte in Erwägung ziehen. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler bzw. an Ihren "Guru".

 

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Größe eines Ordners bestimmen

Wenn Sie bemerken, dass der Platz auf Ihrer Festplatte allmählich eng wird, dann möchten Sie sicher wissen, wo denn nun eigentlich die großen Platzfresser sitzen.
Auch das ist ganz einfach: Klicken Sie im linken Explorer-Fenster einen der Hauptordner mit der rechten Maustaste an und klicken Sie dann im Kontextmenü ganz unten auf Eigenschaften. Es öffnet sich das Fenster "Eigenschaften von Ordner" und die Größe des ausgewählten Ordners wird hochgezählt.
Gleichzeitig erfahren Sie bei dieser Gelegenheit, wie viele Dateien und weitere Unterordner der betreffende Ordner enthält [Abbildung].
Sie können dieses Verfahren selbstverständlich auch für jeden beliebigen Unterordner anwenden!

Wenn Sie nun Platz schaffen wollen, überlegen Sie sich, welche Programme Sie eigentlich nicht mehr benötigen.
Doch halt: Klicken Sie nicht einfach den betreffenden Ordner, der das zu eliminierende Programm enthält, an und drücken Sie dann auf die Entf-Taste, sondern beachten Sie die Regeln für ein sauberes Deinstallieren von Programmen (neues Fenster)!
Das Betriebssystem Windows (im gleichnamigen Hauptordner auf C:) muss selbstverständlich unter allen Umständen unangetastet bleiben!

Mit dem kostenlosen Programm SequoiaView können Sie auf einfache Weise gleich eine gesamte Festplatte scannen und sich die Größe aller Ordner grafisch darstellen lassen, - so sehen Sie die einzelnen Speicherfresser anschaulich auf auf einen Blick!

 

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Der Ordner "Eigene Dateien"...

... scheint auch ein "eigenes Leben" zu führen, da er im linken Explorer-Fenster ganz oben, anscheinend losgelöst von jeglichem Datenträger, angezeigt wird.
Das ist natürlich nicht möglich. Dieser Ordner wird vielmehr bereits bei der Installation des Betriebssystems erstellt und auf der Festplatte C: angelegt.
Seine Besonderheit besteht darin, dass für jeden Benutzer, der unter Windows angelegt wird, ein eigener Ordner namens "Eigene Dateien" errichtet wird, auch, wenn weitere Benutzer erst später hinzukommen.
Der Sinn der Sache: Jeder Benutzer hat seinen eigenen Ordner "Eigene Dateien" und bekommt, nachdem er sich beim Hochfahren mit seinem Kennwort angemeldet hat, nur diesen eigenen Ordner zu Gesicht.
Recht praktisch, nicht wahr?

Im Ordner Eigene Dateien wurden bereits bei der Erstellung dieses Ordners durch das Betriebssystem einige Unterordner eingerichtet, z. B. "Eigene Bilder", "Eigene Musik"...
Wenn Sie nun beispielsweise auf einer Web-Site ein Bild rechts anklicken und dann auf Bild speichern unter... klicken, dann schlägt Ihnen das Betriebssystem automatisch den Unterordner Eigene Bilder als Speicherort vor.
Ebenso verhält es sich mit den meisten gängigen Programmen: Wenn Sie von WORD aus ein Schriftstück oder von EXCEL aus eine Tabelle erstmals speichern, schlägt Ihnen Windows immer den Ordner Eigene Dateien als Speicherort vor.

Das scheint zunächst recht praktisch zu sein, aber bald stellt sich heraus, dass die Übersichtlichkeit verloren geht, da sich in einem einzigen Ordner eine riesige Menge von Dateien wie "Kraut und Rüben" versammeln.
Sie können Abhilfe schaffen, indem Sie unter dem Ordner "Eigene Dateien" noch weitere Unterordner zum übersichtlicheren Ordnen der von Ihnen gespeicherten Dateien einrichten. Geben Sie diesen Unterordnern thematische Namen und verschieben Sie dann die bereits gespeicherten Dateien in diese Ordner; Sie werden sehen: Künftig finden Sie Ihre Dateien viel schneller!

Als Alternative können Sie natürlich auch einen neuen Hauptordner auf der Festplatte erstellen und unter diesem weitere Unterordner (personen- oder sachbezogen) einrichten.

 

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Ordner selbst erstellen (anlegen)

Wie bei Eigene Dateien bereits erwähnt, werden ungeübte Anwender von Windows dazu "verleitet", alle ihre Dateien im Ordner Eigene Dateien abzuspeichern. Das kann jedoch mit der Zeit ganz schön unübersichtlich werden, und daher ist es besser, sich für seine erstellten Daten eine besser strukturierte Ordnerhierarchie einzurichten.
Sie können solche Ordner selbstverständlich auch als Unterordner unter dem Hauptordner Eigene Dateien einrichten. Bedenken Sie dabei aber, dass Anwender, die sich mit einem anderen Benutzernamen bei Windows anmelden, dann diese Ordner nicht zu Gesicht bekommen, da sie ja einen persönlichen "Eigene Dateien"-Ordner haben!

Klicken Sie im linken Bereich des Explorers zunächst die Festplatte an, auf der Sie einen neuen Hauptordner errichten wollen, also beispielsweise (C:), das Laufwerk ist nun markiert (= blau hinterlegt).
Nun klicken Sie auf das Menü Datei - Neu. Im Flyout-Menü gleich wieder den obersten Eintrag Ordner anklicken.

Linkes Explorer-Fenster:
Laufwerk C: markieren (roter Pfeil)

Datei - Neu (kurz auf das Flyout-Menü warten) - Ordner (blauer Pfeil)

Jetzt nirgends mehr hinklicken!

Ordner erstellen 1

Konzentrieren Sie sich jetzt auf das rechte Fenster: Ganz unten ist der Eintrag Neuer Ordner zu sehen, welcher bereits markiert ist (eventuell müssen Sie zuerst mit der rechten Bildlaufleiste ganz hinunter scrollen).
Beginnen Sie sofort mit der Eingabe des Namens für diesen neuen Ordner, beispielsweise "Familie" und bestätigen Sie, wenn Sie fertig sind, mit RETURN.

Rechtes Fenster, ganz unten:

Namen für neuen Ordner eintippen!
(Sobald Sie mit dem Schreiben beginnen, wird "Neuer Ordner" gelöscht!)

Mit RETURN abschließen!

Ordner erstellen 2

Ihr neuer Ordner müsste im linken Fensterbereich des Explorers bereits alphabetisch richtig eingeordnet erscheinen (wenn im Kästchen vor dem Laufwerk C: noch ein Plus (+) steht, müssen Sie zunächst auf dieses Plus klicken, damit alle Hauptordner dieses Laufwerkes aufgelistet werden!).

Haben Sie jedoch vor der Eingabe des Ordnernamens unabsichtlich irgendwo anders hingeklickt, dann heißt der neue Ordner jetzt tatsächlich Neuer Ordner - und das ist nicht im Sinne des Erfinders!
Klicken Sie in diesem Fall den Ordner - egal ob im linken oder rechten Fensterbereich - mit der rechten Maustaste an und wählen Sie aus dem Kontextmenü jetzt Umbenennen. Schon ist der Ordner wieder blau markiert - und jetzt schreiten Sie zur richtigen Namenseingabe! (Nicht vergessen: Der Computer weiß nicht, wann Sie fertig sind - also RETURN!)

Weitere Unterordner anlegen

Wenn nun alle Familienmitglieder für Ihre Arbeiten diesen "Familie"-Ordner als Speicherort benutzen, dann entsteht mit Sicherheit bald wieder ein unüberschaubares Chaos. Legen Sie also für jedes Mitglied einen Unterordner an:
Klicken Sie zunächst auf den Hauptordner, welcher mehrere Unterordner erhalten soll, also beispielsweise auf Familie - der Ordner ist jetzt markiert. Nun gehen Sie ganz gleich vor, wie oben beschrieben, also Datei - Neu - Ordner. Der neue Ordner bekommt den Vornamen des Familienmitgliedes, beispielsweise Franzi. Auf diese Weise können Sie in dem Ordner "Familie" beliebig viele weitere Unterordner errichten.
Aber vergessen Sie nicht, dass ganz zu Beginn im linken Bereich des Explorers immer genau jener Hauptordner markiert werden muss, in dem die Unterordner errichtet werden sollen!

Unter- Unterordner anlegen

Nun kann sich jedes Familienmitglied, welches über einen Unterordner verfügt, auf die selbe Weise noch weitere Unterordner anlegen, also beispielsweise für den privaten oder geschäftlichen Schriftverkehr, für den Verein, für Fotos oder Musik usw.
Die Prozedur ist immer die gleiche, - man darf nur nicht vergessen, vorher im linken Bereich immer genau jenen Ordner zu markieren, der weitere Unterordner erhalten soll.

 

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Alle Dateien anzeigen

Auf unserer Festplatte befinden sich zahlreiche Dateien, die im Normalfall weder mit dem Arbeitsplatz noch mit dem Windows-Explorer zu sehen sind. Es handelt sich dabei um wichtige System -Dateien, deren versehentliches oder absichtliches Löschen fatale Folgen für das Betriebssystem hätte.
In manchen Fällen ist es aber unbedingt notwendig, dass man alle Dateien angezeigt bekommt - dann müssen wir Windows "überlisten". Wenn allerdings mehrere Anwender an Ihrem PC arbeiten, insbesondere, wenn es Familienmitglieder gibt, die - sagen wir es einmal charmant - sehr "experimentierfreudig" sind, dann ist es wohl besser, abschließend die ursprünglichen Einstellungen wieder herzustellen...

Öffnen Sie einmal den Windows-Explorer und klicken Sie dann auf das Laufwerk C:; merken Sie sich die ungefähre Anzahl der Ordner und Dateien, die jetzt im rechten Fenster des Explorers angezeigt werden [Abbildung].

Nun schreiten wir zur angekündigten "Überlistung" und lassen uns alle Dateien anzeigen:
Klicken Sie auf das Menü > Extras und dann auf > Ordneroptionen... Sollten Sie diesen Eintrag dort nicht finden, können Sie ihn auch im Menü > Ansicht suchen (ganz unten).
Im sich öffnenden Dialogfeld Ordneroptionen klicken Sie nun auf die Registerkarte > Ansicht.
Unter Windows 8 und 10 wählen Sie in der Menüleiste zunächst die Registerkarte > Datei und klicken dann im Menüband ganz rechts auf > Optionen:

Auch hier wählen Sie nun die Registerkarte > Ansicht.

Entfernen Sie dann durch einen Mausklick das Häkchen vor > Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen) und bestätigen die Sicherheitsabfrage mit Ja. Nun wandern Sie mit der Bildlaufleiste ganz nach unten, Sie sehen die Gruppe Versteckte Dateien und Ordner. Wählen Sie hier aus den beiden Möglichkeiten Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen. Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf OK.

Werfen Sie nun wieder einen Blick auf die Zahl der Dateien im Laufwerk C:\, - sehen Sie den Unterschied [Abbildung]?
Die zuvor versteckten Dateien erkennen Sie im Übrigen ganz leicht an der blassen Farbe ihrer Symbole!

 

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Alle Endungen der Dateinamen im Windows-Explorer anzeigen

Sie werden sicherlich schon wissen, dass jede Datei aus einem Datei- Namen und - nach einem Punkt - aus einer Endung besteht. Diese Dateinamenserweiterung, die gewöhnlich aus drei Zeichen besteht, sagt dem Fachmann oft mehr aus, als der eigentliche Name vor dem Punkt, da durch die Endung der Typ der Datei erkannt wird, beispielsweise das Programm, mit dem diese Datei erstellt wurde. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie in unserem Windows-Tipp Datei-Typen (neues Browser-Fenster!).

Leider werden in den Standard-Einstellungen von Windows im Windows-Explorer bzw. im Arbeitsplatz nicht alle Endungen angezeigt. So bleiben uns zum Beispiel die Endungen .exe, .com, .sys, .vbs usw. verborgen, und wir müssen daher ein wenig an den Schrauben drehen, um sie sichtbar zu machen:

Öffnen Sie den Explorer (rechte Maustaste auf Start - dann linke Taste auf Explorer). In Windows 98 öffnen Sie das Menü Ansicht und klicken dann ganz unten auf Ordneroptionen...; in Windows 2000 und XP finden Sie die Ordneroptionen... im Menü Extras.
Im Dialogfeld Ordneroptionen klicken Sie nun auf die Registerkarte Ansicht. Suchen Sie den Eintrag Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden und deaktivieren Sie ihn, indem Sie einfach auf den Text oder auf das Häkchen davor klicken. Dieses muss nun verschwunden sein.
Schließen Sie das Fenster ganz unten mit OK.

 [Abbildung für Windows 98]    [Abbildung für Windows XP]

Ab nun sehen Sie im Windows-Explorer bzw. im Arbeitsplatz alle Dateien mit ihren Endungen!

 

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Ansichts- und Sortieroptionen im Explorer:

Im größeren rechten Fenster sehen Sie alle Unterordner und Dateien aufgelistet, die sich in jenem Ordner befinden, der links gerade gewählt (und blau markiert) ist. Für dieses rechte Fenster haben Sie im Menü Ansicht die Möglichkeit, vier verschiedene Ansichts-Optionen einzustellen. Probieren Sie doch einmal alle durch:

Windows 98:
Ansicht - Große Symbole - Kleine Symbole - Liste oder Details

Windows XP:
Ansicht - Kacheln - Symbole - Liste oder Details.
Hinzu kommt unter XP noch Miniaturansicht, was zur Vorschau auf Bilder sehr praktisch ist.

Für die praktische Arbeit ist die Detail-Ansicht am empfehlenswertesten, da sie die meisten Informationen über die Dateien anzeigt und zahlreiche Sortiermöglichkeiten bietet. Stellen Sie also diese Ansicht ein, ehe Sie weiter experimentieren.
Das rechte Fenster ist nun in mehrere Spalten geteilt, ganz sicher finden Sie die Spalten Name, Größe, Typ und Geändert am; weiter unten werden wir Ihnen zeigen, wie Sie weitere Spalten hinzufügen können und wie Sie die Reihenfolge dieser Spalten verändern können (nur Windows XP).

Die Breite der Spalten können Sie anpassen, wenn Sie die Maus auf die senkrechten Striche zwischen den einzelnen Spaltenköpfen führen; die Maus verwandelt sich nun in einen Doppelpfeil und Sie stellen die gewünschte Breite mit gedrückter linker Maustaste ein.
Wie Sie die Anpassung der Spaltenbreite auch automatisieren können, lesen Sie im nächsten Abschnitt.

Detailansicht
In der Ansicht Details werden im rechten Fenster vier Spalten angezeigt (rote Pfeile).
Unter Name werden zuerst die Unterordner (grün markiert), darunter die Dateien (gelb markiert) in alphabetischer Reihenfolge angezeigt.

In der Grundeinstellung werden die Dateien alphabetisch von A bis Z sortiert, wobei Dateinamen, die mit Ziffern beginnen, zu allererst gezeigt werden. Klicken Sie doch einmal auf die Spaltenüberschrift Name - Sie sehen, dass die Dateien nun umgekehrt, also von Z bis A sortiert sind! Ein weiterer Klick auf Name stellt den ursprünglichen Zustand wieder her.

Häufig kann es vorkommen, dass man eine Datei sucht, an der man erst kürzlich gearbeitet hat, deren Namen man aber nicht mehr weiß. Kein Problem. Klicken Sie auf die Spaltenüberschrift Geändert am. Nun stehen die ältesten Dateien ganz oben, die jüngsten ganz unten, und ein weiterer Klick auf Geändert am dreht diese Sortierung um; nun sollten Sie Ihre kürzlich gespeicherte Datei ziemlich weit oben finden.

Auch eine Sortierung nach dem Datei-Typ ist bisweilen sehr praktisch, wenn Sie beispielsweise, alle *.doc-Dateien (WORD) und alle *.xls-Dateien (EXCEL) sauber voneinander getrennt auflisten wollen. Ein Klick auf Typ - und schon haben Sie das Gewünschte, auch hier können Sie die Sortierreihenfolge durch einen weiteren Klick umdrehen.

Dass Sie Ihre Dateien schließlich auch noch nach ihrer Größe, also dem Platzbedarf auf der Festplatte, reihen können (auf- oder absteigend), das versteht sich nach diesen Ausführungen sicherlich von selbst!

>>> Wenn Ihnen jetzt auffällt, dass einige oder zahlreiche Dateien gar keine Endung aufweisen, dann lesen Sie den Tipp über die Endungen!
>>> Und wenn Sie wollen, dass Ihre zuletzt gewählte Darstellungsform dauerhaft gespeichert werden soll, damit Sie nicht für jeden Ordner jedesmal wieder von Neuem eingestellt werden muss, dann lesen Sie den Tipp Ordneransicht global bestimmen!

Natürlich können Sie nahezu jede Datei - egal, in welcher Ansichts-Option - vom Windows-Explorer aus auch öffnen bzw. starten!


Nun noch der versprochene Hinweis auf die Zahl und die Reihung der Spalten im rechten Explorer-Fenster (nur unter Windows XP):
Im Menü Ansicht finden Sie den Befehl Details auswählen... In diesem Dialogfeld sehen Sie eine ganze Menge weiterer Möglichkeiten, noch mehr Informationen über die Dateien anzuzeigen - wenn der Nutzen in der Praxis auch nicht besonders groß ist. Sie können einen gewählten (Häkchen) und markierten (anklicken - blau) Eintrag mit den Schaltflächen Nach oben und Nach unten auch nach links bzw. nach rechts verschieben.
Auch hier gilt: Wollen Sie die von Ihnen gewählten Einstellungen dauerhaft speichern, dann müssen Sie die Einstellungen gemäß dem Tipp Ordneransicht global bestimmen ändern!

 

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Automatische Spaltenanpassung im Windows-Explorer

In der Detail-Ansicht des Explorers wird die optimale Spaltenbreite für lange Dateinamen, Größenangaben usw. automatisch eingestellt, wenn Sie in das rechte Explorer-Fenster klicken und anschließend bei gedrückter Strg-Taste auf die + - Taste des Zahlenblocks drücken.
Wenn Sie diese optimale Anpassung nur für eine Spalte benötigen, führen Sie die Maus auf die Begrenzung zwischen den Spaltenüberschriften. Der Cursor zeigt sich dann als schwarzer Doppelpfeil. Klicken Sie nun doppelt - und die Spalte erhält automatisch die optimale Breite.

 

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Dateien vom Explorer aus öffnen

Wenn eine Datei, beispielsweise ein Word-Dokument, geöffnet werden soll, gehen die meisten Anwender so vor: Sie öffnen zunächst das betreffende Programm (z. B. Word), klicken dann auf Datei > Öffnen und suchen dann in einem "Mini-Explorer" den Ordner und die zu öffnende Datei.

Diesen relativ langen Weg kann man etwas abkürzen:

Suchen Sie die Datei gleich mit dem Windows-Explorer und setzen Sie (im rechten Explorer-Fenster) einfach einen Doppelklick darauf!

Das Betriebssystem erkennt an Hand der Dateinamens-Erweiterung selbstständig das Programm, zu dem diese Datei "gehört" und öffnet zunächst genau dieses Programm und daraufhin die angeklickte Datei.

Für Dateien mit der Endung *.DOC wird also zunächst das Programm WORD geöffnet, für Dateien mit der Endung *.XLS das Programm EXCEL usw.

Sollten im rechten Explorer-Fenster nicht alle Endungen der Datei-Namen angezeigt werden, dann lesen Sie zunächst den Tipp Alle Endungen anzeigen!

Natürlich können Sie auf die selbe Weise auch ausführbare Dateien und Programme (meist mit der Endung *.EXE) starten.
Ein typisches Beispiel dafür ist die Datei SETUP.EXE, mit der Sie ein Programm (von einer CD oder aus dem Internet herunter geladen) auf Ihrem PC installieren.

 

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Ordneransicht im Windows-Explorer global bestimmen

Wenn Sie unter Windows ME/2000/XP die Ordneransicht (z. B. für Detail-Darstellung) global verändern wollen, d. h. nicht für jedes einzelne Verzeichnis die Ansicht extra einstellen wollen, sollten Sie sich die Ansicht in einem beliebigen Ordner im Explorer zunächst so "herrichten", wie Sie es sich wünschen (siehe Ansichtsoptionen - empfohlen: Detail).

Dann unter Extras - Ordneroptionen - Ansicht das Häkchen bei Ansichtsoptionen für jeden Ordner speichern erst entfernen (Klick auf das Häkchen oder auf den Text - 1); darauf klicken Sie im gleichen Fenster (oben) auf den Schalter Für alle übernehmen (2) .

Einstellungen der Ordneransicht XP

Die Folge ist, dass die aktuellen Einstellungen (nach Bestätigung im Fenster Ordneroptionen - 3 - und anschließendem OK ) auf alle Ordner übernommen werden.

Unter Windows 98 / NT befindet sich diese Option im Menü Ansicht - Ordneroptionen... - Ansicht. Nachdem Sie das Häkchen entfernt haben, klicken Sie auf den Schalter Wie aktueller Ordner (siehe Abbildung).

Einstellungen der Ordneransicht Win98

 

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Mehrere Dateien gleichzeitig markieren

Was immer Sie tun wollen: Dateien kopieren, verschieben, löschen: Sie müssen sie zunächst markieren!
(Man kann Windows vieles abverlangen - aber nicht Gedankenlesen... smiley_zwinker !)

Dies erledigen Sie im rechten Explorer-Fenster.

Alle Dateien markieren:
Markieren Sie im linken Explorer-Fenster den Ordner durch einen einfachen Klick und drücken Sie dann die Tastenkombination Strg + a (leicht zu merken: a wie alle). In einigen Programmen, z. B. Outlook, Outlook Express und Thunderbird müssen Sie allerdings zunächst eines der Mails im rechten Fenster markieren, erst dann funktioniert auch hier diese Tastenkombination!

Zusammenhängende Dateien markieren:
Klicken Sie auf die erste Datei und dann bei gedrückter Shift-Taste auf eine beliebige Datei darunter (oder darüber); Sie können dazwischen auch einen Bildlauf durchführen.
Alle Dateien zwischen erster und letzter angeklickter Datei werden nun markiert und können mit gedrückter linker Maustaste (drag-and-drop - Aktion) oder gedrückter rechter Maustaste (Kontextmenü öffnet sich) weiter behandelt bzw. mit der Entf-Taste gleich gelöscht werden.

Alternativ können Sie auch mit gedrückter linker Maustaste auf eine freie Stelle im rechten Explorer-Fenster einen Rahmen um die zu markierenden Dateien ziehen (funktioniert allerdings nur im Windows-Explorer, nicht aber in den gängigen E-Mail-Programmen!).

Nicht zusammenhängende Dateien markieren:
Wollen Sie einzelne Dateien, die nicht hintereinander gelistet sind, gleichzeitig markieren, halten Sie die Strg - Taste (anstelle der Shift-Taste) gedrückt und klicken dann der Reihe nach auf die zu markierenden Dateien. Mit einem weiteren Klick auf eine schon markierte Datei kann die Markierung auch wieder aufgehoben werden - aber die Strg-Taste muss dabei immer gedrückt bleiben!
Mit gedrückter Strg-Taste können Sie übrigens auch bei mehreren Dateien, die Sie vorher schon im Block markiert hatten, die Markierung wieder entfernen.
 

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Dateien kopieren und verschieben

Oft ist es notwendig, eine oder mehrere Dateien oder sogar ganze Ordner mitsamt ihren Inhalten auf einen anderen Datenträger (oder in einen anderen Ordner auf demselben Datenträger) zu kopieren oder zu verschieben.

Verschieben Sie niemals Ordner und Dateien, die zum Betriebssystem (Windows) oder zu einem Programm gehören!

Verschieben Sie nur solche Ordner und Dateien, die Sie selbst erstellt haben!


Um zunächst einmal Klarheit über diese beiden Vorgänge zu schaffen:

Beim Kopieren bleiben die Daten auf dem Quell-Datenträger (oder im Quell-Ordner) erhalten und befinden sich dann zusätzlich auf dem Ziel-Datenträger (oder im Ziel-Ordner).

Beim Verschieben werden die Daten vom Quell-Datenträger (Quell-Ordner) gelöscht und befinden sich anschließend nur mehr auf dem Ziel-Datenträger (Ziel-Ordner).
Achtung: Sie sind auch nicht im Papierkorb!

Das Verschieben läuft also in zwei Schritten ab:
1. Kopieren der Datei auf einen anderen Datenträger (oder in einen anderen Ordner)
2. Löschen der soeben kopierten Originaldatei


Prinzipiell können Dateien und ganze Ordner auf die gleiche Art und Weise kopiert oder verschoben werden.

Es können auch mehrere Ordner oder Dateien oder eine Kombination aus beiden in einem einzigen Arbeitsschritt kopiert oder verschoben werden.

Mehrere Ordner können Sie aber nur im rechten Explorerfenster gleichzeitig markieren, nicht jedoch im linken!
In unserem Tipp Markieren von Dateien lesen Sie, wie Sie dabei vorgehen.

 

Beginnen wir mit dem Kopieren einer einzigen Datei von der Festplatte auf eine Diskette:

1. Möglichkeit: Ziehen mit der Maus

Im linken Explorer-Fenster muss jener Ordner markiert (einfacher Klick auf den Ordnernamen) sein, in dem sich die gewünschte Datei befindet; im rechten Explorer-Fenster ist diese Datei dann zu sehen.
Nun klickt man auf die gewünschte Datei, hält die Maustaste gedrückt und zieht sie über über den Mittelteiler nach links, bis das gewünschte Laufwerk - in diesem Fall also das Diskettenlaufwerk A: - markiert ist. Man sieht dabei die Datei sogar "mitkommen", zusätzlich hängt ein Pluszeichen an ihr, welches in der Abbildung allerdings nicht zu sehen ist:

Kopieren 01

Zunächst wurde der Ordner Grafik auf dem Laufwerk C: angeklickt (violett markiert).
Im rechten Fenster werden die in ihm enthaltenen Dateien angezeigt.

Die Datei oewappen1.jpg wird gerade mit gedrückter linker Maustaste nach links gezogen (roter Pfeil), bis das gewünschte Laufwerk (in diesem Fall A:) markiert aufleuchtet.

Nun wird die Datei "fallen gelassen", der Kopiervorgang beginnt.

Achtung:
Diese einfache Art des Kopierens funktioniert nur dann, wenn es sich um verschiedene Datenträger handelt (hier von C: zu A:)!
Würden Sie die Datei auf die selbe Weise aus dem Ordner X auf dem Laufwerk C: in den Ordner Y auf dem selben Laufwerk C: "kopieren", dann würde sie in Wirklichkeit verschoben werden!

2. Möglichkeit: Mit Hilfe der Windows-Zwischenablage

Eine sehr aparte Möglichkeit:
Markieren Sie wie gewohnt im rechten Explorer-Fenster eine oder mehrere Dateien. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf eine der markierten Dateien und nun im Kontextmenü auf Kopieren. Die Datei(en) werden nun in der Windows-Zwischenablage gespeichert.
Alternativ dazu können Sie nach dem Markieren auch die Tastenkombination Strg + c betätigen (= Kopieren).

Klicken Sie jetzt wieder mit der rechten Maustaste auf das Ziel-Laufwerk bzw. den Ziel-Ordner und klicken Sie im Kontextmenü auf Einfügen.
Die Dateien werden jetzt aus der Windows-Zwischenablage eingefügt.
(Sie bleiben dort übrigens weiter noch so lange gespeichert, bis andere Inhalte kopiert werden. Sie können die gespeicherten Dateien also auch noch an beliebig vielen weiteren Orten einfügen!)

Auch hier eine Alternative: Markieren Sie mit einem einfachen Mausklick das Ziel-Laufwerk bzw. den Ziel-Ordner und verwenden Sie die Tastenkombination Strg + v (= Einfügen).

Kopieren von Dateien in einen anderen Ordner des selben Laufwerkes

Wenige Zeilen oberhalb ist unter "2. Möglichkeit" bereits ein einfacher Weg beschrieben, bei dem die Quelldateien auf jeden Fall erhalten bleiben, auch wenn es sich um ein- und dasselbe Laufwerk handelt.

Wenn Sie allerdings die Methode "Ziehen mit der Maus" bevorzugen, genügt eine winzig kleine Änderung:
Ziehen Sie die markierte(n) Datei(en) statt mit der linken mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Ordner.
Wenn Sie die Taste nun loslassen, werden Sie in einem kleinen Kontextmenü gefragt, was Sie denn nun eigentlich vorhaben:

Kopieren 02

Die Datei austria_flag.gif wurde mit der rechten Maustaste auf das Diskettenlaufwerk A: gezogen.

Nach dem Loslassen der Taste erscheint dieses kleine Kontextmenü, in dem wir drei Auswahlmöglichkeiten haben bzw. den ganzen Vorgang auch noch abbrechen können.

Ausschneiden und Einfügen von Dateien

Wenn Sie wollen, dass die markierten Dateien in einem einzigen Vorgang aus dem Quell-Ordner gelöscht und in einem Zielordner eingefügt werden, dann klicken Sie wieder mit der rechten Maustaste auf irgendeine der markierten Dateien und wählen im Kontextmenü Ausschneiden.
Die gleiche Wirkung hat die Tastenkombination Strg + x.

Klicken Sie daraufhin mit der rechten Maustaste auf den Zielordner und wählen Sie wie gewohnt Einfügen.
Die Alternativmöglichkeit Strg + v kennen Sie jetzt ja schon!

 

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Dateien umbenennen und löschen

Einige wichtige Vorbemerkungen:

Sie dürfen ausschließlich solche Ordner und Dateien umbenennen oder löschen, von denen Sie mit Sicherheit wissen, dass sie nicht zum Betriebssystem oder zu einem Programm gehören, das Sie noch brauchen!

Dateien, die Sie mit irgendeinem Programm (Word, Excel, Paint, CorelDraw...) selbst erstellt und gespeichert haben, können Sie natürlich jederzeit umbenennen bzw. wieder löschen, wenn Sie sicher sind, diese nicht mehr zu brauchen.

Auch Ordner, die Sie selbst erstellt haben, um darin Ihre Dateien zu speichern (Dokumente, Tabellen, Zeichnungen, Fotos, Bilder, Musik...), können Sie natürlich jederzeit umbenennen oder sie komplett löschen.
Aber denken Sie daran: Beim Löschen eines Ordners werden alle darin abgelegten Dateien mitgelöscht!

Achten Sie beim Umbenennen von Dateien darauf, dass die Datei-Endung gleich bleiben muss, da die Datei ansonsten vielleicht nicht mehr geöffnet werden kann.
Aus "Einladung.doc" darf also ohne weiteres "Kinderfest.doc" werden, aber nicht "Kinderfest" oder gar "Kinderfest.jpg"!
Sie werden davor allerdings gewarnt:

Umbenennen 01

Dateien, die Sie gerade geöffnet haben, können Sie im Windows-Explorer weder umbenennen noch löschen. Sie müssen die betreffenden Dateien zuerst schließen!
Die folgende Fehlermeldung weist Sie darauf hin:

Umbenennen 02

Dateien im Windows-Explorer löschen:

Markieren Sie die Datei(en) im rechten Fenster des Explorers und drücken Sie auf die Entf-Taste.
Oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der markierten Dateien und im Kontextmenü dann auf Löschen (oder auf der Tastatur auf L).

Komplette Ordner (samt ihren Inhalten!) werden auf die selbe Weise gelöscht. Mehrere Ordner können nur im rechten Explorer-Fenster gleichzeitig markiert werden!

Wahrscheinlich nervt Sie die ständige Rückfrage, ob Sie die Datei(en) wirklich in den Papierkorb verschieben wollen. Wie Sie das ganz schnell abstellen, lesen Sie in unseren Tipps zum Papierkorb! Dort können Sie auch nachlesen, wie Sie versehentlich gelöschte Objekte ganz einfach wieder herstellen können.

Dateien im Windows-Explorer umbenennen:

Markieren Sie mit einem Klick die Datei im rechten Explorer-Fenster. Klicken Sie nun noch einmal auf die Datei, - aber nicht so schnell, dass daraus ein Doppelklick wird!
Die markierte Datei erhält einen weißen Hintergrund, am Ende des Dateinamens sehen Sie einen Schreibcursor blinken (in der Abbildung natürlich nicht zu sehen):

Umbenennen 05

Sie könnten nun sofort mit der Eingabe des neuen Namens beginnen, dürfen dann aber nicht auf den Punkt und die (gleiche!) Datei-Endung vergessen.
Sie können aber auch Teile des Dateinamens markieren (und die Endung dabei unangetastet lassen) und dann neu benennen:
a) Klicken Sie in jene Stelle des Textes, ab dem Sie markieren wollen und ziehen Sie mit gedrückter Maustaste nach links oder rechts.
b) Klicken Sie in jene Stelle des Textes, ab dem Sie markieren wollen, halten Sie die Shift - Taste gedrückt und drücken Sie auf die Cursor- (= Pfeil-) Tasten links oder rechts.

Zweite Möglichkeit: Markieren Sie die Datei mit der rechten Maustaste und klicken Sie im Kontextmenü dann auf Umbenennen oder auf der Tastatur auf U. Das weitere Procedere ist das selbe wie oben beschrieben.


Mehrere Dateien gleichzeitig umbenennen

Ehe Sie sich hier durchackern, gleich eine Empfehlung: Einfacher geht das mehrfache Umbenennen mit Hilfe des kostenlosen Programmes Renamer. Näheres dazu finden Sie hier (neue Seite)!

Unter Windows 98 ist es nicht möglich, mehrere Dateien gleichzeitig umzubenennen: Wenn Sie mehrere Dateien markieren und Sie dann umbenennen, wird nur die zuletzt markierte tatsächlich umbenannt.

Windows XP hingegen erlaubt das gleichzeitige Umbenennen mehrerer Dateien:

Sie haben beispielsweise zahlreiche Fotos von Ihrem letzten Urlaub, deren Dateinamen aus nichtssagenden Buchstaben-Zahlenkombinationen, beispielsweise DSC00251.jpg bestehen (Digitalkamera!) und die Sie alle in Kreta 2009 plus einer fortlaufenden Nummer umbenennen wollen.

Zunächst ist es wahrscheinlich ratsam, die Bilder nach dem Zeitpunkt und dem Datum ihrer Aufnahme zu sortieren. (Das kann natürlich nur unter der Voraussetzung gelingen, dass Datum und Uhrzeit der Digitalkamera zum Zeitpunkt der Aufnahmen korrekt eingestellt waren.) Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  • Klicken Sie im linken Fenster des Windows Explorer auf den Ordner, in dem die Bilder gespeichert sind.
  • Klicken Sie oben im Menü Ansicht auf Details, falls Sie nicht schon in der Detailansicht sind.
  • Klicken Sie noch einmal auf Ansicht und dann auf Details auswählen...
  • Im folgenden Fenster müssen Sie mit der Bildlaufleiste hinunterfahren, bis die Option Bild aufgenommen am erscheint. Klicken Sie in das Kästchen davor (Häkchen wird gesetzt) und dann auf OK.
  • Nun erscheint im rechten Fenster eine neue Spalte gleichen Namens. Mit einem Klick auf diesen Spaltenkopf werden die Bilder aufsteigend sortiert, ein weiterer Klick dreht die Sortierreihenfolge um.

Nun geht es an die eigentliche Umbenennung:

  • Markieren Sie mit einem Klick zunächst die letzte Datei.
  • Drücken Sie auf die Shift-Taste, halten Sie diese gedrückt und setzen Sie nun einen Klick auf die erste Datei. Alle Dateien sind nun markiert.
  • Drücken Sie auf F2. Nun ist nur mehr die erste Datei blau markiert und Sie können sofort mit der Eingabe eines beliebigen Namens beginnen; achten Sie darauf, sich nicht zu vertippen.
  • Nach dem gewünschten Namen geben Sie ein Leerzeichen ein, dann Klammer auf, die gewünschte Anfangsnummer, Klammer zu, Punkt, Dateiendung. Also beispielsweise Kreta 2009 (10).jpg.
  • Wenn Sie mehr als 100 Fotos umzubenennen haben, ist es ratsam, bei 100 zu zählen zu beginnen, also Kreta 2009 (100).jpg, sonst sind die ersten 99 Dateien zweistellig und die restlichen dreistellig.
  • Wenn alles sicher stimmt, schließen Sie mit RETURN ab.

Alle zuvor markierten Dateien erhalten den neu eingegebenen Namen, auch wenn es zunächst so scheint, als würde man nur erste Datei umbenennen. Alle folgenden Fotos werden - beginnend mit der von Ihnen gewählten "Startnummer" - nummeriert:

Kreta 2009 (10).jpg
Kreta 2009 (11).jpg
Kreta 2009 (12).jpg
Kreta 2009 (13).jpg
usw.

Selbst wenn Sie verschiedene Dateitypen zugleich markiert haben (Grafik, Textverarbeitung, Musik...), werden zwar alle Dateinamen umbenannt, die entsprechenden Dateinamens-Erweiterungen bleiben jedoch erhalten, wie die folgenden Abbildungen zeigen:

Umbenennen 03
Umbenennen 04
Ordner und verschiedene Datei-Typen vor der Umbenennung. Alle Dateien wurden markiert, die letzte markierte Datei in xyz.txt umbenannt. Alle markierten Ordner und Dateien heißen jetzt xyz und sind zusätzlich nummeriert.
Die Datei-Endungen blieben dabei erhalten.
Ob eine solche kollektive Umbenennung allerdings Sinn macht, sei dahin gestellt...!
 

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Bilder drehen

Oft stehen Sie vor dem Problem, dass Sie ein Bild drehen müssen, beispielsweise, wenn Sie mit der Digitalkamera im Hochformat fotografiert haben.
Wenn Sie mit dem Betriebssystem Windows XP arbeiten, dann geht das sehr einfach mit dem Windows Explorer bzw. mit dem Arbeitsplatz:

Setzen Sie einen Doppelklick auf das betreffende Bild, - nun öffnet sich die Windows Bild- und Faxanzeige. Ganz unten finden Sie die Symbole zum Drehen des Bildes [Abbildung].
Drehen Sie das Bild dort einfach, bis es passt, - und schließen Sie die Bild- und Faxanzeige: Die Änderung wird automatisch gespeichert!
Es gibt hier übrigens noch einige weitere nützliche Features: Parken Sie für eine Erklärung einfach die Maus auf den einzelnen Symbolen.

In anderen Windows-Versionen könnte sich bei einem Doppelklick auf ein Bild auch der Microsoft Photo Editor öffnen und das Bild laden. Im Menü Bild finden Sie auch hier den Befehl Drehen.

Sollte auch das nicht klappen, dann können Sie immer noch auf das Windows-eigene, kleine Bildbearbeitungsprogramm Paint zugreifen, das in jede Version seit Win 95 (Start - Programme - Zubehör - Paint) integriert ist.
Wenn bei Datei - Öffnen Ihre gesuchten Bilder nicht angezeigt werden, obwohl Sie schon den richtigen Ordner ausgewählt haben, dann klicken Sie im Öffnen-Fenster ganz unten bei Dateityp auf den Eintrag Alle Bilddateien [Abbildung].
Nun sollten Sie die gesuchten Bilder finden!
Der Befehl zum Drehen befindet sich bei Paint im Menü Bild.

Nahezu jedes Bildbetrachtungs- oder Bildbearbeitungsprogramm bietet ebenfalls die Möglichkeit, Bilder zu drehen.
Sollte Paint auf Ihrem PC nicht installiert sein oder das Grafikformat JPG nicht erkennen, können Sie sich jederzeit ein anderes kleines Grafikprogramm (Share- oder Freeware) aus dem Internet herunterladen. Bei unseren Download-Empfehlungen finden sich einige Vorschläge.

 

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Laufwerksbuchstaben ändern

Wollen Sie Ihren Festplatten einen Namen zuweisen (z. B.Windows (C:)) oder einen bereits vorhandenen Namen ändern bzw. löschen, dann lesen Sie bitte den Tipp Festplatte(n) benennen auf dieser Seite.

Hier geht es darum, die Reihenfolge der Laufwerksbezeichnungen, also C:, D:, E: usw. zu verändern. Das könnte z. B. dann notwendig sein, wenn Sie nachträglich eine weitere Festplatte bzw. ein weiteres CD-ROM oder DVD-Laufwerk eingebaut haben und nun mit der Reihenfolge der Laufwerksbuchstaben unzufrieden sind.
(In unserem Tipp Laufwerke finden Sie grundsätzliche Erklärungen zum Thema Laufwerksbuchstaben.)

Beachten Sie grundsätzlich folgende Einschränkungen:

  • Die Laufwerksbuchstaben können in älteren Windows-Versionen (vor Win 2000) nicht geändert werden.
  • Die Laufwerksbuchstaben A: und B: können nicht verändert werden. Sie waren - und sind es noch! - für Diskettenlaufwerke reserviert, obwohl es diese heute so gut wie gar nicht mehr gibt.
  • Laufwerk C: ist tabu.
  • Sollte sich das Betriebssystem auf einem anderen Laufwerk als C: befinden, dann ist dieses tabu.
  • Sollten auf einer anderen Partition oder einer anderen Festplatte bereits Programme installiert sein, dann werden diese nach einer Umbenennung von Windows möglicherweise nicht mehr gefunden. Erfahrene Anwender können die Programm-Verknüpfungen sowie die Deinstalltionspfade nachträglich ändern, unerfahrene könnten jedoch in Schwierigkeiten geraten!

Vorgehensweise:

Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Computerverwaltung.
Im linken Bereich des Fensters Computerverwaltung finden Sie die Hauptordner System, Datenspeicher und Dienste und Anwendungen. Sollte sich vor dem Fenster Datenspeicher ein + befinden, dann klicken Sie auf dieses. Klicken Sie nun auf Datenträgerverwaltung.

Im rechten Bereich sehen Sie nun oben die Festplatten bzw. Partitionen, unten zusätzlich die CD- und DVD-Laufwerke.
Wollen Sie den Buchstaben eines Laufwerkes ändern, dann klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und wählen aus dem Kontextmenü Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern... [Abbildung].

Im folgenden Fenster klicken Sie auf Ändern... und im nächsten Fenster zunächst auf den Listenpfeil (roter Pfeil) und dann auf einen der angezeigten freien Laufwerksbuchstaben (rote Linie in der [Abbildung]).

Sie können nun Festplatten, Partitionen und CD-Laufwerke zunächst einmal nach hinten reihen (X, Y, Z), wodurch die vorderen Laufwerksbuchstaben frei werden.
Nun wiederholen Sie die Prozedur und bezeichnen zunächst Ihre Festplatten und Partitionen als Laufwerk (D:), (E:), (F:) usw. und dann erst die CD- und DVD-Laufwerke mit den darauf folgenden freien Buchstaben.

Sie können, wenn Sie dies wollen, ohne weiteres auch Buchstaben auslassen, also z. B. die Festplatten oder Partitionen mit C:, D:, E:,... und die CD-Laufwerke mit Y: und Z: bezeichnen.

Zusammenfassung:

  • Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass nur die Änderung der CD- bzw. DVD- Laufwerke frei von jedem Risiko ist!
  • Festplatten oder -Partitionsbuchstaben sollten nur dann verändert werden, wenn Sie ausschließlich Dateien enthalten, die von Ihnen selbst dort gespeichert wurden (Dokumente, Fotos, Videos, Musik,...).
    Sollten auf dem umzubenennenden Laufwerk aber auch Programme installiert worden sein, dann besteht die Gefahr, dass das Betriebssystem (Windows) nach der Umbenennung diese nicht mehr findet. Sie sollten solche Programme daher vor einer Umbenennung sauber deinstallieren und sie anschließend neu installieren.
  • Eine Änderung jenes Laufwerkes, auf dem das Betriebssystem installiert ist (im Normalfall C:), wird von der Computerverwaltung ohnehin abgelehnt.
 

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